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01-02 | 2018

Umweltmarkt Produkte

Umweltmarkt Produkte Wago Erste Leiterplatten-Steckverbinder mit Hebel Die Wago Kontakttechnik GmbH erweitert ihr Steckverbindersystem Multi Connection System (MCS) um eine neue Steckverbinderfamilie für Querschnitte bis 25 mm². Die Produkte sind für Leistungselektronik mit Hebeln ausgerüstet und erlauben so das einfache Verdrahten direkt in der Hand. Verfügbar sind sie in zwei Varianten (Wire-to-Wire und Wireto-Board) jeweils 2- bis 6-polig und für einen Nennquerschnitt von 16 mm², bei Bemessungsdaten bis 1 000 V und bis 76 A (IEC), ausgelegt. Der Anschluss mit Push-in Cage Clamp eignet sich für alle Leiterarten und erlaubt das direkte Stecken von ein- und feindrähtigen Leitern mit Aderendhülse. Zudem bieten die neuen Steckverbinder MCS MAXI 16 eine Platzersparnis, da über den Nennquerschnitt hinaus, auch ein- und feindrähtige Leiter mit dem nächstgrößeren Querschnitt angeschlossen werden können. Für die finale Verdrahtung ist eine intuitive und werkzeuglose Handhabung durch den Hebel möglich. Da kein Werkzeug zum Öffnen der Klemmstelle notwendig ist, lässt sich der Stecker in den Händen verdrahten. Beim Schließen der Klemmstelle sorgt die Kraft der geöffneten Feder dafür, dass der Hebel sich mit geringem Kraftaufwand schließt. Die Kodierung erfolgt innen liegend, sodass Änderungen an der individuellen Kodierung auch dann möglich sind, wenn der Steckverbinder bereits im Gehäuse verbaut ist. Für Stiftund Federleiste kommt ein symmetrisch geformtes Kodierelement zum Einsatz. Zudem besteht die Möglichkeit einer einfachen und schnellen Umkodierung im gesteckten Zustand. Die Steckverbinder bieten einen Fehlsteckschutz; außerdem sorgen inte- Mit den MCS MAXI 16 bietet Wago Steckverbinder, die eine intuitive und werkzeuglose Handhabung durch den Hebel ermöglichen. Bild: Wago grierte Berührschutzkappen im Steckgesicht der Stiftleiste für zusätzliche Anwendersicherheit im ungesteckten Zustand. Die Federleiste wird optional mit einer automatischen Verriegelung angeboten. www.wago.com Krohne Industrial-Ethernet-Kommunikationsoption für magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte Bild: Krohne Profinet I/O als Option für Optiflux, Waterflux und Tidaflux mit IFC 300 Messumformer verfügbar. Profinet I/O ist ab sofort als neue Industrial-Ethernet-Kommunikationsoption für magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte mit IFC 300 Messumformer verfügbar. Dies beinhaltet alle kompakten und getrennten Ausführungen der Optiflux x300 Serie (außer Optiflux 7000) sowie Waterflux 3300 und Tidaflux 2300. Mit dem Produkt werden alle Mess-, Prozess- und Diagnosedaten der Durchflussmessgeräte in Echtzeit über einen einzigen Kommunikationskanal bereitgestellt: Dies ermöglicht eine direkte und einfache Integration neuer Messgeräte, eine sofortige Erkennung fehlerhafter Geräte sowie bidirektionale Kommunikation und Parametrierung. Ein weiterer Vorteil sind, laut Hersteller, reduzierte Kosten für die Verdrahtung sowie für die Verbindungshardware, da Profinet auf standardisierte und homogenisierte Ethernet-Infrastruktur zurückgreift – vom Gerät bis in die Leitwarte. Krohne hat in Zusammenarbeit mit Phoenix Contact das Whitepaper „Ethernetbasierte Profinet-Einbindung von Feldgeräten in der Wasserwirtschaft“ erstellt und veröffentlicht. Es erläutert den Hintergrund und die Vorteile im Detail und stellt verschiedene Netzwerktopologien vor. Interessierte finden das Dokument unter folgendem Link: https://krohne.link/hgsir. https://de.krohne.com/de/ 28 UmweltMagazin Januar - Februar 2018

Produkte Umweltmarkt Denios Gefahrstoffe wirtschaftlich und sicher lagern Gefahrstoff-Depots bieten eine kostenbewusste Möglichkeit, Gefahrstoffe in kleineren Mengen auf dem Betriebsgelände oder der Werkshalle lagern zu können. Die Denios AG bietet ihre Stahl-Depots in den Typen Cubos L und Cubos XL sowie in einer neuen Farbvariante an. Zugelassen sind sie zur vorschriftsmäßigen Lagerung von Stoffen aller Wassergefährdungsklassen und zur Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten. Sie verfügen über eine natürliche Belüftung (0,4-facher Luftwechsel) und bestehen aus einer stabilen Stahlblechkonstruktion. Standardmäßig verfügen sie über eine zugelassene Auffangwanne mit 3 mm Wandstärke. Die Gitterroste sind herausnehmbar. Auch Mobilität ein wichtiges Merkmal: Bei den neuen Depots erlauben 100 mm Bodenfreiheit die Unterfahrbarkeit mittels Hubwagen oder Staplern. Die Gefahrstoffdepots sind für die Aufstellung im Außen- und Innenbereich geeignet. Für ein einfaches Handling Endress+Hauser Membran-Technologie für Druckmittler-Applikationen Druck- und Differenzdrucktransmitter mit angebauten Kapillaren haben sich bereits in drucküberlagerten Behältern zur Füllstands- und Druckmessung bewährt. Nun bringt Endress+Hauser die neue TempC Membran-Technologie auf den Markt. Diese wurde entwickelt, um die Sicherheit und Produktivität der Prozesse weiter zu erhöhen und dabei gleichzeitig die Anschaffungs- und Lebenszykluskosten zu senken. Die TempC Membran (Temperature Compensatory Membrane) soll die Prozess- und Umgebungstemperatureffekte deutlich reduzieren. Auch innerhalb sehr anspruchsvoller Druck- und Differenzdruckanwendungen soll eine hohe Prozesssicherheit gewährleistet sein. Die Technologie wurde vor allem für die Industrien Chemie, Öl & Gas, Kraftwerke und Energie sowie Grundstoffe und Metall entwickelt. Ist ein Druckmittlersystem mit konventioneller Membran mit Kapillaren beispielsweise Sonnenlicht ausgesetzt, erwärmt sich das Füllöl in den Kapillaren; es dehnt sich aus und generiert so zusätzlichen künstlichen Druck auf die Messzelle. Dies führt zu einer Änderung des real gemessenen Druckwerts. Durch die asymmetrische Geometrie und die geringere Steifigkeit der TempC Membran wird der Ausdehnungseffekt des Füllöls reduziert. Dadurch wird der Temperaturfehler minimiert und gleichzeitig durch die bessere Messgenauigkeit eine höhere Prozesssicherheit erreicht. Auch die Möglichkeit, kleiner zu instrumentieren, bietet Gefahrstoffdepot Typ Cubos XL ermöglicht das komfortable Ab- und Umfüllen direkt am Gebinde. können Türen und Deckel beim Typ Cubos L getrennt voneinander geöffnet werden. Gasdruckfedern sorgen für ein einfaches Öffnen und Schließen des Deckels. Außerdem lässt sich das Gefahrstoffdepot schnell für die Lagerung von Kleingebinden und zur liegenden Lagerung von 60-Liter-Fässern an betriebliche Anforderungen anpassen. Hierfür bietet das Unternehmen verstellbare Regaltraversen und stufenlos verschiebbare -stützen an, die als Zubehör erhältlich sind. Das Gefahrstofflager Typ Cubos XL ist für die Lagerung von zwei oder vier Fässern konzipiert. Die Depots verfügen über eine Innenhöhe von 1 445 mm, ideal für Ab- und Umfüllarbeiten mittels Fasspumpen oder den Einsatz von Trichtern. Für die Arbeit mit Fässern bietet das Unternehmen zudem ein umfassendes Zubehörprogramm an, das vom Trichter bis zur Abfüllkanne alle täglichen Handgriffe bedenkt. www.denios.de Diese verbesserte Funktionalität der TempC Membran gewährt hohe Prozesssicherheit auch innerhalb sehr anspruchsvoller Druck- und Differenzdruckanwendungen. sich. So lassen sich die Kosten der Messstelle reduzieren. Die Sensoren Cerabar PMP55, Cerabar PMP75, Deltabar FMD77 und Deltabar FMD78 sind mit TempC in Kombination mit folgenden Prozessanschlüssen in 316L wählbar: EN1092–1 DN25, DN50, DN80; ASME B16.5 NPS 1”, 2”, 3”. www.de.endress.com Bild: Endress+Hauser Bild: Denios UmweltMagazin Januar - Februar 2018 29

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