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01-02 | 2018

Wasser stellt, die bei

Wasser stellt, die bei der Planung und Realisierung mit international erfahrenen Technologiepartnern kooperieren. Dazu gehört auch GEA, der als einer der weltweit führenden Technologiekonzerne maßgeschneiderte Prozesstechnik und Komponenten für die Abwasseraufbereitung liefert. In Indien ist GEA seit 20 Jahren mit einem eigenständigen Tochterunternehmen vertreten und verfügt über eine eigenes Produktions- und Fertigungswerk in Bengaluru inklusive Vor-Ort-Service für die Installation, Wartung und Instandhaltung der Maschinen. Dort werden nach internationalen Qualitätsstandards von indischen Expertenteams Dekanter-Zentrifugen gebaut. In Indien hat GEA mit Partnern wie Larsen & Toubro, WABAG, Enviro control und SUEZ Environment kommunale Abwasseraufbereitungsanlagen des Bangalore Water Supply and Sewerage Boards (BWSSB) realisiert. BWSSB hat sich für die GEA entschieden und Anlagen wie zum Beispiel Raja Canal STP, K & C Valley STP, Kadugodi & Chikkabanavara STP und Bellandur STP mit Dekanter-Zentrifugen ausgerüstet. Eingesetzt wird die auf deutschem Engineering basierende, in Indien gefertigte Zentrifugentechnologie von GEA für die Entwässerung des bei der Abwasseraufbereitung anfallenden Klärschlamms. Auf diesem Gebiet hat der Zentrifugenhersteller den Wirkungsgrad seiner Maschinen in den letzten 20 Jahren enorm vorangetrieben. Zentrifugaltechnik ist für eine effiziente, umweltgerechte und kostensparende Abwasseraufbereitung geradezu prädestiniert. Und sie zeichnen sich im Vergleich zu anderen Entwässerungstechnologien wie zum Beispiel Bandfilterpressen durch einen kontinuierlichen Betrieb mit präziser Einhaltung der vorgegebenen Zielgrößen für Trockensubstanz und Durchsatzleistung aus – auch bei Schwankungen im Produktzulauf. Hochleistungs-Dekanter von GEA erreichen heute beispielsweise Trockensubstanzwerte von 30 % – und das bei rund 50 % geringerem Energieverbrauch. Ein weiteres Plus: Als geschlossen arbeitende Systeme verhindern Dekanter außerdem Gesundheitsrisiken, Verschmutzungen, Geruchsbelästigung oder Aerosolbildung. GEA konnte in 125 Jahren in unterschiedlichsten Anwendungen und Industrien Know-how im Bereich zentrifugaler Trenntechnik sammeln, das sich auch in der Klärschlammbehandlung mit Dekantern auszahlt. Die GEA Zentrifugen aus Bengaluru verfügen im Vergleich mit anderen Maschinen aus indischer Produktion über neueste Technologien, deren Vorteile bei der Eindickung und Entwässerung von Klärschlamm für den Anwender branchenweit Maßstäbe gesetzt haben. Im Vergleich zu Pressen, aber insbesondere auch zu anderen marktüblichen Dekantern, schaffen die GEA Dekanter einen höheren Entwässerungsgrad. Das bedeutet: Jeder Prozentpunkt, der die Trockensubstanz des Schlammes erhöht, führt zu einer Verringerung des zu entsorgenden Schlammvolumens um 5 %, mit all den daraus resultierenden geringeren Kosten für Handling, Transport und Entsorgung. Ähnliche Größenordnungen gelten auch für die Betriebskosten. Das moderne Maschinen-Design der Dekanter reduziert den Stromverbrauch auf ein Minimum. Vollautomatische Steuerung, geringer Platzbedarf, einfache Installation und Bedienbarkeit runden die kostensenkenden Merkmale der Maschinen ab. Bild: GEA Die GEA Dekanter aus der waterMaster Serie können Arbeitsbereiche von 1 – 300 m3/h abdecken – auch in der Ausführung als mobile Container-Einheit. Die aktuelle Dekanter-Familie GEA CD-force aus der Bengaluru-Fertigung deckt kleine, mittlere und große Arbeitsbereiche von 1 – 40 m 3 /h ab – auch in der Ausführung als mobile Container-Einheit. GEA hat jedoch auch größere Dekanter im Portfolio mit bis zu 300 m 3 /h. Diese Maschinen der waterMaster CF Serie werden in Deutschland hergestellt. Fazit Die rasante Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung und die zunehmende Urbanisierung bleiben auch in Indien nicht ohne negative Folgen für Mensch und Umwelt. Vor allem der steigende Wasserbedarf und eine umweltgerechte Abwasserentsorgung gehören zu den dringendsten Aufgaben, die es nachhaltig zu lösen gilt. Staatlich initiierte Großprojekte wie „Namami Gange“ werden dazu einen wichtigen Beitrag leisten, unter anderem durch den Bau von 100 Kläranlagen entlang des Ganges. Für die effiziente Klärschlammbehandlung in diesen Anlagen setzen die Betreiber auf die neueste Dekanter-Technologie von GEA, die sich schon in zahlreichen indischen Kläranlagenprojekten erfolgreich bewährt hat. Sven Peters, GEA (Oelde), sven.peters@gea.com 40 UmweltMagazin Januar - Februar 2018

Abfall Weniger Handlingkosten beim Papierrecycling Papierrecycling mit hohem Staub- und Schmutzaufkommen Fahrerkomfort bietet. Oft müssen die Fahrer Ballen aus eng beladenen Fahrzeugen herauslösen. Diese Stapler sind genau für solche Vorgänge gebaut, bei denen heftige Stoßbelastungen auf Anbaugerät, Hubgerüstlaufrollen und Gabelträger wirken können. Angeboten wird eine integrierte Lastgewichtanzeige, damit der der Fahrer auch beim Heben unbekannter Lasten genau im Bilde ist. Der Cool Truck in Anwendung beim Papierrecycling. Im Jahr 2015 wurden in der Papierrecyclingbranche in Europa, laut Confederation of European Paper Industries, fast 1 Mio. t Papier mehr verarbeitet als fünf Jahre zuvor. Um die Handlingkosten zu reduzieren, berät und unterstützt der Flurförderzeuge-Hersteller Hyster Unternehmen beim Einsatz der Gabelstapler – beispielsweise bei der Umstellung von Verbrennern auf Elektroantrieb. Zudem bietet er Branchenlösungen an, die Unternehmen helfen, ihre Kosten zu senken und gleichzeitig die Effizienz zu steigern. Flurförderzeuge sind in der Papierrecyclingbranche häufig über lange Schichten hinweg in staubigen Umgebungen mit starken Verunreinigungen auf unebenem Untergrund in Betrieb. „Dabei sind Recyclingunternehmen nicht mehr ausschließlich auf den Einsatz verbrennungsmotorischer Stapler beschränkt“, erklärt David Reeve, Industry Manager bei Hyster Europe. Die Elektrostapler des Unternehmens sind in der Regel für die meisten Recyclinganwendungen robust genug. Jedoch ist auch hier ausschlaggebend, wie die Stapler genutzt werden. Elektrostapler für emissionsfreies Arbeiten Eine Umstellung auf Elektrostapler verspricht emissionsfreies Arbeiten bei reduzierten Energiekosten – ein Argument, das für viele Recyclingunterneh- men relevant ist, die nachhaltig arbeiten wollen. Bei weniger Wartungsaufwand und geringerem Verschleiß sinken auch die Wartungskosten. „Während der Anschaffungspreis von Elektrostaplern bis zu 20 % über dem von verbrennungsmotorischen Staplern liegen kann, amortisiert sich die Investition dank niedrigerer Betriebskosten“, argumentiert Reeve. Es gibt allerdings auch Fälle, in denen Blei- oder Lithium- Ionen-Batterien nicht in Frage kommen, da unter Umständen die Leistung nicht ausreicht, um die Tag für Tag erforderlichen Betriebsstunden abzudecken. Dann lassen sich mit Diesel- oder Treibgasstaplern gegebenenfalls niedrigere Gesamtbetriebskosten erzielen als mit Elektrostaplern. Die Stapler von Hyster sind mit einer vollständig aus Stahl gefertigten wetterfesten Kabine ausgestattet, die auch im Bild: Hyster Cool Trucks mit Verbrennungsmotor Zu den Hauptproblemen beim Einsatz von verbrennungsmotorischen Standardstaplern in Recyclinganwendungen zählen durch Staub, Schmutz und Fremdpartikel in der Umgebung zugesetzte Kühler und überhitzende Motoren. In Lagerhäusern für Altpapier herrscht oft Enge und die Luftzirkulation ist schlecht. Auch Stahl- oder Plastikbänder, die zur Verpackung verwendet und nicht sorgfältig entsorgt wurden, können problematisch werden. Wenn diese während der Fahrt ins Getriebe gelangen, oder sich um die Achsen des Gabelstaplers wickeln, können freiliegende Staplerkomponenten beschädigt werden. Das kostet die Unternehmen durch Stillstandzeiten und Wartungsaufwand bares Geld. Der Hyster Cool Truck ist dafür vorgesehen, diese Herausforderungen zu meistern, und die Effizienz zu steigern sowie Kosten zu senken. Ölbad-Lamellenbremsen halten Bremsen und Reifen auf Kurz- und Langstrecken gleichermaßen kühl und verhindern gleichzeitig das Eindringen von Papierabfällen in das Bremssystem. „Dank seiner Konstruktion kann der Cool Truck besonders in den anspruchsvollen Umgebungen von Papier- und Recyclinganlagen für mehr Effizienz sorgen“, sagt Reeve. Erhältlich sind unter anderem ein vollständig gekapseltes Chassis und belüftete Motorhauben sowie Seiten- und Kühlerabdeckungen, durch die das Einsaugen von Schmutz und Partikeln in den Motor verhindert wird. Der Stapler basiert auf den Fortens-Modellen und lässt sich für den Einsatz in der Recyclingindustrie mit zahlreichen Anbaugeräten individuell anpassen. Das DuraMatch-Getriebe unterstützt das Bewegen großer Papiermengen. Durch das integrierte automatische Abbremssystem kann die Abnutzung der UmweltMagazin Januar - Februar 2018 41

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