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01-02 | 2018

Abfall Reifen und

Abfall Reifen und Bremsen um bis zu 50 % gesenkt werden. Die kontrollierte Fahrtrichtungsumkehr dämpft Stöße über das Getriebe und verlängert dadurch ebenfalls die Reifenlebensdauer. Das DuraMatch-Getriebe steuert Bremsvorgänge und Richtungswechsel elektronisch und gewährleistet einen reibungslosen Staplerbetrieb. Höchste Qualitätsstandards Die Elektro-Gegengewichtsstapler mit Tragfähigkeiten zwischen 1,3 und 3,5 t und die Gegengewichtsstapler mit Verbrennungsmotor und 1,6 bis 5,5 t Tragfähigkeit stellt Hyster in seinem nordirischen Werk in Craigavon nach höchsten Qualitätsstandards her. Strenge Qualitätsmaßstäbe und -tests helfen, die Langlebigkeit der Stapler auch in anspruchsvollen Einsätzen im Papierrecycling sicherzustellen. Dazu zählen eine robustere Lackierung, robuste Reifen sowie andere Komponenten. Hyster Europe, Frimley (UK), David Reeve, david.reeve@hyster-yale.com Altpapiersammlung und -recycling mit Betriebssicherheit Die Kanalballenpresse HSM VK 7215 presst in dem Wellpappenwerk Stanzabfälle zu Ballen von mehr als einer halben Tonne Gewicht. Smurfit Kappa, ein irisches Unternehmen der Verpackungsindustrie, hat sich in einem der vier bayerischen Werke in Neuburg auf mehrfarbig bedruckte und gestanzte Verkaufs- und Versandverpackungen spezialisiert. Bedarf bestand hier an einer Ballenpresse für die Entsorgung großer Mengen Stanzabfälle. Sie sollte diese unter anderem hoch verdichten, mit den beengten räumlichen Gegebenheiten zurechtkommen und mit einem vorgegebenen schwer entflammbaren Hydraulik-Fluid arbeiten können. Das Unternehmen hat sich dabei für den Kauf der Kanalballenpresse VK 7215 von HSM entschieden. Doppelt so viel Kapazität, endlich ausgelastete Lkw und maximale Betriebssicherheit: Bei Smurfit Kappa in Neuburg an der Donau zeigt man sich sehr glücklich mit der neuen Kanalballenpresse von HSM. Die VK 7215 presst in dem Wellpappenwerk bereits seit September 2014 Stanzabfälle zu Ballen von mehr als einer halben Tonne Gewicht und sichert damit den reibungslosen Betrieb. Dabei hatte das Unternehmen ganz besondere Anforderungen an die Gerätschaft: Früher wog ein Stanzabfall- Ballen bei Smurfit Kappa 380 kg; heute sind es 520 kg – bei unveränderter Ballengröße. Möglich macht das die hohe Verdichtungsleistung der neuen Kanalballenpresse. Für den Abtransport der Ballen zum Recycling in der Papierfabrik bedeutet das spürbare Vorteile: Es fallen insgesamt weniger Ballen an, der Gabelstapler muss seltener fahren und die Auslastung der Lkw in Richtung Papierfabrik steigt um 30 %. „Die Unterauslastung der Lkw ist bei uns nun endgültig Vergangenheit“, sagt Rüdiger Graf, Betriebsleiter bei Smurfit Kappa in Neuburg an der Donau. Und die Ergebnisse übertreffen die Prognosen: Eigentlich sollte die HSM VK 7215 Ballen mit 480 kg auswerfen, heute bringen die Pappballen in Neuburg 520 kg auf die Waage. Graf: „Das alles sind wirtschaftliche Vorteile, die den ROI (Return on Investment) der Maschine auf unter drei Jahre drücken.“ 42 UmweltMagazin Januar - Februar 2018

Abfall Rüdiger Graf, Betriebsleiter bei Smurfit Kappa in Neuburg an der Donau. Große Mengen Stanzabfälle täglich Bis zu 48 t Stanzabfälle fallen bei Smurfit Kappa in Neuburg täglich an. Das bayerische Werk der internationalen Smurfit-Kappa-Gruppe hat sich auf die Lebensmittelbranche und dort vor allem auf Molkereien spezialisiert. Joghurt-Steigen und Kartons für den Transport von Milchpackungen verlassen typischerweise das Werk mit seinen 180 Mitarbeitern. Die Stanzabfälle werden dabei nicht zwischengelagert, sondern gehen direkt aus der Produktion in eine Ballenpresse, um zur Wiederverwertung an eine Papierfabrik des Konzerns transportiert zu werden. „Wenn die Ballenpresse ausfällt, steht die gesamte Produktion still“, beschreibt Graf die Anforderungen an die Papierpresse am Ende der Produktionsstrecke. In einem Werk, das von Montag 6 Uhr bis Samstag 12 Uhr rund um die Uhr produziert, ergeben sich daher maximale Anforderungen an die Betriebssicherheit einer Ballenpresse. Graf: „Die Entsorgung muss zu 100 Prozent klappen.“ Die bestehende Ballenpresse in dem Wellpappenwerk hatte nach 20 Jahren Betriebszeit ihren Lebensabend erreicht. Die Ausfallzeiten häuften sich, so dass man sich in Neuburg auf die Suche nach einem Nachfolger gemacht hat. Mehrere Anbieter waren im Rennen, berichtet der Betriebsleiter, alle Maschinen wurden eingehend mit einem Punktesystem bewertet und im Einsatz bei Referenzkunden begutachtet. Zwei kleine HSM-Pressen waren bei Smurfit Kappa in Neuburg bereits seit geraumer Zeit in Betrieb, mit ihnen habe man gute Erfahrungen gemacht. Bilder (2): HSM Diese Einschätzung hätte sich im neuen Auswahlverfahren bestätigt. HSM hat nicht nur im Punkteverfahren, sondern auch bei der Besichtigung und im Urteil der eigenen Instandhaltungs- und Wartungstechniker überzeugt. Der Preis habe dabei nicht die einzige Rolle gespielt, sondern das gesamte Leistungspaket des Herstellers aus Frickingen am Bodensee. Vor allem aber der Aspekt der Zuverlässigkeit – das Unternehmen hatte in Sachen Betriebssicherheit in die HSM-Presse das größte Vertrauen. Hydraulikfluid aus Flugzeugtriebwerken Die Umsetzung der Neuinvestition in Neuburg war nicht einfach. HSM konnte die VK 7215 „nicht einfach vom Band nehmen und bei uns hinstellen“, berichtet Graf. Die Kanalballenpresse ist viel größer als die abgelöste Maschine, musste aber mit dem vorhandenen Platz vor allem unterhalb der Lufttechnik auskommen. HSM musste die Maschine darum an mehreren Stellen zentimetergenau vor Ort anpassen. Als Lieferant der Lebensmittelindustrie hat Smurfit Kappa außerdem hohe Anforderungen an Health & Safety und an das Risikomanagement. Für die neue Ballenpresse hieß dies daher: Sie musste statt mit dem üblichen Hydrauliköl mit einem von Smurfit Kappa vorgegebenen schwer entflammbarem Fluid arbeiten, das normalerweise in Flugzeugtriebwerken zum Einsatz kommt. Das Unternehmen aus Frickingen nahm daher entsprechende Umbauten an der Maschine vor und ermöglichte den erstmaligen Einsatz des Hydraulikfluids. Engagement auch nach der Inbetriebnahme Die standardmäßige Verwendung von hochfesten Stählen in der Ballenpresse entsprach außerdem der Anforderung nach einer hohen Verschleißfähigkeit, denn Wellpappe ist ein sehr abrasives Material. „Die Anpassung an unsere Schnittstellen klappte ohne Probleme“, lobt Betriebsleiter Graf. Und der Lieferant hätte sich auch nach der Inbetriebnahme engagiert: Als sich herausstellte, dass die Drahtzuführung umgebaut werden muss, habe HSM das prompt erledigt. Und letztlich war man auch mit der Inbetriebnahme zufrieden: Das bayrische Werk konnte die Produktion einen halben Tag früher als geplant wieder aufnehmen, weil HSM die Ballenpresse in zwei statt in drei Tagen installieren konnte. Das Unternehmen garantiert dem Kunden nun eine Verfügbarkeit der Maschine von 95 %, auch dank seiner lokalen Präsenz und des dichten Service-Netzwerkes. Graf freut sich heute über ein Plus an Kapazität. Die alte Maschine schaffte 4 t/h, die neue schafft das Doppelte. Derzeit nutze man diese Kapazität noch nicht, also hat man Luft nach oben für die Entwicklung des Standortes. Geld spart Smurfit Kappa heute aufgrund der höheren Ballen-Verdichtung auch beim Lkw-Transport und bei den Energiekosten: Dank der frequenzgeregelten Hydrauliksteuerung profitiert das Unternehmen auch beim Energiemanagement nach dem ISO-Standard 50 001. Nicht zuletzt entsprach das Sicherheitssystem der HSM VK 7215 voll den Erwartungen. Fazit in Neuburg an der Donau Die Kanalballenpresse „Made in Germany“ führte zu einem ROI von unter drei Jahren und die Zusammenarbeit mit HSM bewertete das Unternehmen als sehr partnerschaftlich und erfolgreich. Die Unterauslastung der Lkw gehört nun der Vergangenheit an. Kontakt: Stefanie Keller, HSM GmbH + Co. KG, Frickingen, info@hsm.eu UmweltMagazin Januar - Februar 2018 43

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