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01-02 | 2018

Organschaften

Organschaften Energiespeicher Ein Überblick über die Schlüsseltechnologie Energiespeicher sind ein intensiv diskutiertes Thema in Politik, Gesellschaft und Energiewirtschaft. Klar ist aus technischer Sicht, dass eine klimaneutrale Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien sowohl national als auch global nur mit Energiespeichern funktionieren kann. Bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens werden Energiespeicher eine Schlüsseltechnologie einnehmen. Mit seinem neuen Statusreport „Energiespeicher“ stellt der VDI die verschiedenen Einsatzgebiete von Energiespeichern vor und gibt einen Überblick über verfügbare Technologien und deren Vor- und Nachteile. Der Report behandelt neben technischen auch energiewirtschaftliche Aspekte. Insbesondere zeigt er den Zusammenhang bei der Nutzung von Energiespeichern für den Ausgleich des fluktuierenden Angebots der erneuerbaren Energien auf und stellt diesen in den Gesamtkontext mit alternativen Flexibilisierungsoptionen. Aktuelle politische sowie rechtliche und marktregulatorische Rahmenbedingungen für Energiespeicher werden ebenfalls beleuchtet. Aus wirtschaftlicher Sicht wird Stromspeichern öfters entgegengehalten, dass andere Fle- xibilitätsoptionen wie Netzausbau wesentlich günstiger seien. Unter Beachtung von Akzeptanzfragen, aber auch lokalen Restriktionen, relativiert sich diese These schnell, und es zeigt sich, dass der Bedarf an einer wissenschaftlich neutralen Sicht wichtig ist. Wie hoch der Bedarf für Energiespeicher ist, und mit welcher Technologie er am besten zu decken ist, wird ebenfalls kontrovers diskutiert: Während sich derzeit im Bereich der öffentlichen elektrischen Energieversorgung für den Ausbau Bild: ISEA, RWTH Aachen Kontakt VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) Dr.-Ing. Jochen Theloke Postfach 101139 40002 Düsseldorf Tel.: 0211/6214-369 Fax: 0211/6214-97369 geu@vdi.de www.vdi.de/geu der klassischen Energiespeicher (Pumpspeicherkraftwerke) kaum ein Geschäftsmodell darstellen lässt, erfreuen sich dezentrale Batteriespeicher insbesondere bei Privatkunden im Zusammenhang mit einer Fotovoltaik-Anlage einer zunehmenden Nachfrage. Zukünftig werden durch Sektorenkopplung nicht nur thermische Speicher eine größere Rolle spielen, sondern auch synthetische Kraftstoffe, beispielsweise mittels Power-to-X, die den Verkehr in Ergänzung zur Elektromobilität CO 2 -neutral gestalten können. Der Statusreport Energiespeicher ist als gedruckte Version und eBook zum Preis von 59 € über den Beuth Verlag erhältlich. Für VDI- Mitglieder ist der Report unter www.vdi.de/statusreport-energiespeicher kostenlos als PDF-Datei verfügbar. VDI-GEU/VDI-GVC Herbsttreffen der Arbeitskreis-Vorsitzenden Zu ihrem traditionellen Herbsttreffen kamen im Oktober 2017 15 Vorsitzende der Arbeitskreise Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik der VDI-Bezirksvereine in Hannover zusammen. Dipl.-Ing. Hans- Günter Seewald, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des VDI-Bezirksvereins Hannover, begrüßte die Vorsitzenden der Arbeitskreise in Vertretung für den Vorsitzenden des Bezirksvereins, Dr.-Ing. Uwe Groth. In der Geschäftssitzung referierte Dr. Christian Maeß, Sarstedt, zum Thema „REACh – die Chemikalie ist registriert – alles gut?“. Anschließend tauschten sich die Vorsitzenden über die Aktivitäten in ihren Arbeitskreisen aus. Dr.-Ing. Jochen Theloke, Geschäftsführer der VDI-GEU in Düsseldorf, und Dr.-Ing Uwe Delfs, Mitarbeiter der VDI-GVC in Düsseldorf, berichteten über aktuelle Aktivitäten der VDI- Fachgesellschaften. Insbesondere stellte Dr. Theloke Planungen zur thematischen Umstrukturierung der VDI-GEU und die Empfehlungen des VDI zur 19. Legislatur- Die Arbeitskreisvorsitzenden und ihre Ehefrauen bei ihrem Herbsttreffen 2017 in Hannover. periode vor. Im Rahmen der Veranstaltung besichtigten die Vorsitzenden und ihre Ehefrauen die Oldtimerhalle von VW Nutzfahrzeuge sowie das Sprengel-Museum. Gastgeber der Wochenendveranstaltung war der VDI-Bezirksverein Hannover. Das Programm wurde von Dr. Ernst Mehrhardt gestaltet. Bild: VDI-Bezirksverein Hannover 50 UmweltMagazin Januar - Februar 2018

Organschaften Grundlagen betrieblicher Organisation – Teil 1 Bild: Rainer Sturm / pixelio.de Wer für einen bestimmten Bereich zuständig und mit Anordnungsbefugnissen ausgestattet ist, hat neben der ihm übertragenen Sach- und Sicherheitsverantwortung auch die Verantwortung für die einschlägigen Umweltvorschriften. Betriebsbeauftragte nach den Umweltgesetzen haben Verantwortliche dabei zu unterstützen, in dem sie auf die Verbesserung des innerbetrieb - lichen Umweltschutzes hinzuwirken und die Einhaltung der Vorschriften zu überwachen haben. In dieser Funktion sind Umweltbeauftragte Teil der innerbetrieblichen Eigenüberwachung, und haben Anlagen Betreiber und Benutzer von Gewässern zu unterstützen. Für die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich sind dabei zunächst die Organmitglieder eines Unternehmens, da sie aber in der Regel nicht selbst dieser Verantwortung vor Ort nachkommen können, ist es zulässig, dass ihre Verantwortung auf nachgelagerte Hierarchiestufen delegiert wird. Verantwortlich sind bei einer ordnungsgemäßen Delegation zunächst Werk- und Betriebsleiter. Da aber auch sie nicht ständig anwesend sind, können sie ihrerseits die Verantwortung bis auf die Ebene der Schichtführer und Vorarbeiter weiterdelegieren. Zielsetzung und Strukturen des Umweltrechtes Natur und Landschaft sind nach der Zielsetzung in § 1 des Bundesnaturschutzgesetzes auf Grund ihres eigenen Wertes und als Grundlage für Leben und Gesundheit des Menschen auch in Verantwortung für die künftigen Generationen im besiedelten und unbesiedelten Bereich so zu schützen, dass die biologische Vielfalt, die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts einschließlich der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert von Natur und Landschaft auf Dauer gesichert sind. Den Rahmen dafür bietet das Umweltrecht mit Berührungen zu allen klassischen Rechtsgebieten, wie dem öffentlichen Recht, dem Privatrecht und dem Strafrecht. Kernbereich des öffentlichen Umweltrechtes ist dabei das Umweltverwaltungsrecht, das die Rechtsbeziehungen im Rahmen von Verfahren zur Genehmigung oder Veränderungen von Anla- UmweltMagazin Januar - Februar 2018 51

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