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12 | 2016

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Nachrichten Alba/Fraunhofer Umsicht Konsequente Kreislaufführung bringt Rohstoff- und Energiewende voran Die konsequente Kreislaufführung von Wertstoffen kann wesentlich dazu beitragen, die Rohstoff- als auch die Energiewende weiter voranzutreiben. Das ist das Ergebnis der neuen Ressourcenstudie vom Fraunhofer Umsicht im Auftrag der Alba Group. Danach sparte der Rohstoffversorger und Umweltdienstleister allein durch seine Recyclingaktivitäten im Jahr 2015 Treibhausgasemissionen in Höhe von 5,9 Mio. t ein. Dieselbe Menge klimaschädlicher Gase bindet ein Mischwald von 587 703 ha Fläche. Zugleich schonte die Alba News – Online Group vergangenes Jahr rund 51,8 Mio. t Primärressourcen durch die Kreislaufführung von rund 5,5 Mio. t Wertstoffen. Damit ließen sich etwa 130 der weltweit größten Schüttgutfrachter füllen. Neu in der aktuellen Untersuchung „resources SAVED by recycling“ ist, dass neben den Metallen Aluminium, Kupfer und Stahl die Wissenschaftler erstmals auch die unternehmensspezifische Ressourcenschonung durch das Recycling von Messing, Zink, Edelstahl und Blei ausweisen. Damit trägt die Studie der erweiterten Wert- Weitere Nachrichten finden Sie tagesaktuell auch im Internet unter www.umweltmagazin.de (Rubrik: Branchen-News). schöpfung auf den Schrottrecyclingplätzen der Alba Group Rechnung. Im Detail analysierte Fraunhofer Umsicht für die diesjährige Untersuchung das Alba Group-Recycling der Stoffströme Aluminium, Kupfer, Stahl, Edelstahl, Blei, Zink, Messing, Elektroaltgeräte, Papier/Pappe/Karton, Glas, Leichtverpackungen, Kunststoffe und Holz auf ihre Umwelteffekte hin. Auch die mechanisch-physikalische Stabilisierung zur Verwertung von Restabfällen ging in die Ergebnisse der Untersuchung ein. www.albagroup.de Bild: Alba Group Europa – kurz notiert >>> Eine Reihe von Politikfeldern hat mit dem Thema wiederverwendetes Wasser zu tun, darunter die Wasserrahmenrichtlinie, Industriepolitik, Abwasserpolitik und andere. Jedoch gibt es bisher keinen einheitlichen Umgang mit den Mindestqualitätsanforderungen an wiederverwendetes Wasser. Dies will die EU-Kommission ändern. Sie wird im nächsten Jahr eine Mitteilung vorlegen, die sich mit der Qualität von Gebrauchtwasser beschäftigt. Sie hat eine Konsultation gestartet, um Informationen und Daten von möglichen Interessengruppen zu sammeln. Bis zum 27. Januar 2017 können Kommentare abgegeben werden. >>>Mitte Oktober dieses Jahres haben sich 75 zivilgesellschaftliche Organisationen zu SDG Watch Europa zusammengeschlossen. Die Koalition will sicherstellen, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten ihre Verpflichtung der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele nachkommen. Im September 2015 hatte sich auch die EU in New York zu der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung verpflichtet. Die 17 ambitionierten Nachhaltigkeitsziele und 169 Unterziele sollen bis 2030 zu einer nachhaltigen und gleichberechtigen Zukunft für alle weltweit führen. >>>Die EU sowie die Umweltminister der Länder der Ostpartnerschaft und ihre Mitgliedsstaaten haben sich Mitte Oktober dieses Jahres zu einer verstärkten Kooperation bei der Bekämpfung von Umweltherausforderungen und Klimawandel verpflichtet. Die Umweltminister Armeniens, Aserbaidschans, Weißrusslands, Georgiens, der Republik Moldawien und der Ukraine trafen sich mit den EU-Umweltministern und mit Umweltkommissar Karmenu Valla sowie dem Kommissar für europäische Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik Johannes Hahn. In zwei Jahren wollen sie den Fortschritt der Kooperation evaluieren. Bis dahin soll das Eastern Partnership Forum Umwelt und Klima einen Aktionsplan erstellen, um die Inhalte der verabschiedeten Erklärung umzusetzen. >>>Ein Zusammenschluss von fünf in der EU tätigen Umweltorganisationen hat in einem Bericht das Überschreiten von Emissionsgrenzwerten für Kohlekraftwerke kritisiert. Die EU-Kommission erteile insbesondere älteren Kohlekraftwerken zu viele Ausnahmeregeln. Insgesamt halten 56 % der Kohlekraftwerke in der EU die festgelegten Grenzwerte der Richtlinie über Industrieemissionen von 2016 nicht ein. Dies hat deutliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Bürger. Laut Studie können 13 700 Todesfälle in 2013 auf die Verschmutzungen dieser mit Ausnahmen versehenen Kraftwerke zurückgeführt werden. Die Autoren rufen dazu auf, die Richtlinie über Industrieemissionen zu verbessern, indem Ausnahmeregelungen insbesondere für den Schwefelabscheidegrad herausgenommen werden. Auch sollten verpflichtende Mindestanforderungen an Technologien für erhöhte Energieeffizienz festgeschrieben werden. 10 UmweltMagazin Dezember 2016

Vorschau / Impressum Themenvorschau 1/2-2017 Bilder (v.l.n.r.): Mall, Siemens, Denzhorn Special: Ressourceneffizienz Recycling von Gießerei-Restsanden Ressourceneffizienz in der Kunststoffindustrie Wasser Versiegelung von Betriebsflächen Luft Neue Wege bei der globalen VCU-/Abluftreinigung Energie Spitzenposition der Umweltmärkte Messtechnik Vernetzung von Automatisierungskomponenten per Mobilfunk Management Effektive Unternehmensplanung Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen Zertifizierung nach der neuen ISO 14001:2015 Nachhaltigkeits-Bewertungsplattform für globale Beschaffungsketten Anzeigenkontakt BS MediaConsult GbR Thomas Schropp/Ellen Buntenbruch Tel.: 08151/44 83 18 info@bs-mediaconsult.de Anzeigenschluss: 13. Januar 2017 Erscheinungstag: 2. Februar 2017 Mediadaten: www.umweltmagazin.de/mediadaten.php Umwelt Magazin Das Entscheider-Magazin für Technik und Management ISSN 0173–363 X 46. Jahrgang (2016) Herausgeber Verein Deutscher Ingenieure Redaktion Dipl.-Ing. Peter von Hindte (Chefredakteur), Tel.: (0211) 6103-526 B.Sc. Carsten Bar (Redaktion), Tel.: (0211) 6103-326 Daniela Brière (Redaktions-Assistenz), Tel.: (0211) 6103-215 E-Mail: UmweltMagazin@springer-vdi-verlag.de Organschaften VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) Verband der Betriebsbeauftragten e.V. (VBU), Essen Verband für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement e.V. (VNU), Frankfurt am Main Medienpartnerschaft Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ), Frankfurt am Main Redaktionsbeirat Dirk Franz Franzen, Geschäftsführer der VDI-GEU, Düsseldorf Matthias Friebel, Vorsitzender des VNU, Frankfurt am Main Prof. Dr.-Ing. Uwe Görisch, Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie Prof. Dr.-Ing. Hans-Friedrich Hinrichs, Geschäftsführer der KTB GmbH, Gladbeck Martin Ittershagen, Pressesprecher des Umweltbundesamtes, Dessau Claudia Nauta, Produktmanagerin bei der DGQ, Frankfurt am Main Prof. Dr.-Ing. Klaus Gerhard Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), Duisburg Bernhard Schwager, Vorsitzender des VBU, Essen Verlag Springer-VDI-Verlag GmbH & Co. KG VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf Postfach 101022, 40001 Düsseldorf Commerzbank BLZ 30080000 Kontonummer 0212172400 SWIFT/BIC-Code: DRES DE FF 300 IBAN: DE69300800000212172400 Geschäftsführung Christian W. Scheyko Layout Ulrich Jöcker Satz Medienpartner Mäurer GmbH, 41836 Hückelhoven Druck KLIEMO Printing, Hütte 53, B-4700 Eupen Copyright Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden. Vertrieb und Leserservice Tel. (02 11) 61 03-1 40 Fax (02 11) 61 03-4 14 E-Mail: leserservice@springer-vdi-verlag.de Vertriebsleitung: Christian W. Scheyko Bezugspreise 8 x jährlich (Ausgabe 1/2, 4/5, 7/8, 10/11 als Doppelausgabe) Jahresabonnement:112,– € VDI-Mitglieder: 100,80,– € (nur für persönliche Mitglieder) Studenten: 69,– € (gegen Studienbescheinigung) Preise Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten (Inland: 10,50 € Ausland 25,50 €, Luftpost auf Anfrage) Einzelheft: 19,– € Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Der Bezugszeitraum beträgt mindestens ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf des berechneten Bezugszeitraumes schriftlich gekündigt wird. Anzeigen BS Media Consult GbR, Ellen Buntenbruch, Thomas Schropp, Kühtal 6, 82319 Starnberg Tel.: (08151) 448318, Fax: (08151) 448319, E-Mail: info@bs-mediaconsult.de Anzeigendisposition Susanne Storb, Tel.: (0211) 6103–3 80, Fax: (0211) 6103-3 00 z. Zt. gilt Anzeigenpreisliste Nr. 42 vom 1. Januar 2016 UmweltMagazin ist Mitglied der European Environmental Press. www.umweltmagazin.de UmweltMagazin Dezember 2016 11

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