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4/5 | 2012

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SPECIAL IFAT Entsorga

SPECIAL IFAT Entsorga 2012 Halle A1 Verfügbarkeit und Leistung im Fokus Bild: GEA Westfalia Separator Group Unternehmen entwickeln sich weiter, steigern ihre Kapazität, verändern ihr Produktportfolio und benötigen neue Anwendungen. Maschinen, wie etwa Dekanter, müssen selbst unter härtesten Bedingungen zuverlässig arbeiten. Die Anforderungen andie Effizienz der getätigten Investitionen steigen. Dabei spielt nicht nur die Investitionshöhe eine Rolle –Betriebs- und Servicekosten müssen soniedrig wie möglich, am besten im Vorfeld kalkulierbar und damit sicher planbar sein. Dass Durchsatzleistung, Ausbeuten und Trenneffizienz daneben natürlich absolut erstklassig sein müssen, versteht sich von selbst. Bernd Lüking Um zukunftsfähige Flexibilität zu schaffen,hat die GEAWestfalia Separator Group ihr gesamtes Dekanter- Programm völlig überarbeitet und vereinheitlicht. Das drückt sich ineinem gleichen Design für alle Baugrößen aus. Jeder Dekanter der ecoforce-Familie wirdauf die gleicheWeise installiert,betrieben und gewartet. Die Grundkonstruktion wird von vornherein allen möglichen Anforderungen unterschiedlicher Anwendungen gerecht. Die einzelnen Baugruppenvarianten sind frei miteinander kombinierbar. Die Vorteile: Zum einen lassen sich die Dekanter jetzt punktgenau an anpassen, ohne dass die Konstrukteure durch eine festgelegte Grundkonstruktion zu Kompromissen gezwungen wären. Zudem lassen sie sichaufgrund des Baukasten-Prinzips einfach und schnell nachträglich umbauen. Einmal getroffene Investitionsentscheidungen werdenalso nicht zu Einbahnstraßen, denn der Dekanter ist so flexibel, dass er sich an veränderte Prozessbedingungen anpassen kann. Damit gibt er seinem Betreiber eine hohe Zukunftssicherheit. IFAT Entsorga Die GEA Westfalia Separator Group GmbH präsentiert sich in Halle A1 auf dem Stand 419/518. Die Dekanter aus der Reihe ecoforce sind aber nicht nur hinsichtlich ihrer Flexibilität optimiert worden, sie wurden auch konsequent auf einen dauerhaften Betrieb und maximale Verfügbarkeit hin ausgelegt. So wurde das Getriebe aus dem Produktraum herausgenommen und nach außen verlegt. Das macht es nicht nur weniger beeinflussbar durch die Produkttemperatur, es ist auch für die Servicetechniker schnell zugänglich. Das gilt für alle Bereiche desDekanters,die regelmäßiggewartet werden müssen, sodass die Maschine schnell wieder einsatzfähig ist. Hinsichtlich hoherTrennschärfe und ihrer sehr guten Durchsatzleistungen bleiben sich die Dekanter der ecoforce- Familie treu. Hohe Rotordrehzahlen sicherneine maximale Trennschärfe und steigern die Durchsatzmengen. Auch das verbesserte Strömungsverhalten in der Trommel leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Der summationdrive der GEAWestfalia Separator Group sorgt für maximale Leistung und hohe Trenneffizienz, indem sich der Antrieb automatisch an die jeweiligen Zulaufbedingungen im Dekanter anpasst und dadurch besonders energieeffizient arbeitet. Energieverbrauch gesenkt Bei der neuen Dekantergeneration ecoforce konnte der Energieverbrauch nachdrücklich verringert werden. Herkömmliche Dekanter benötigen etwa 1,3bis 1,5Kilowattstunde Strompro Kubikmeter.Die Expertender GEAWestfalia Separator Group hatte diesen Wert mit der bisherigen Dekanter-Generationohnehin schon auf nur 1Kilowattstunde pro Kubikmeter gedrückt. Nun wurde er um weitere 30 Prozent auf einen spezifischenEnergieverbrauchvon 0,7 Kilowattstunde pro Kubikmeter gesenkt. Möglich wurde dies durch konstruktive Änderungen, etwa durch Auslegung der Maschine im Supertiefbereich sowie durch leistungsbezogene Energieeinspeisung. Den Wert für den Tiefteich definiert das Verhältnis zwischen Feststoffaustrags-Durchmesser und Trommel-Innendurchmesser, das bei üblicher Bauweise bei 0,6 liegt. Bereits bei einem Verhältnis von 0,55 spricht manvon einemTiefteich. Wirtschaftlicher Doppeleffekt dank Supertiefteich Die neue Dekanterfamilie ist aber im Supertiefteich mit einem Wert kleiner 0,5 ausgelegt und erreicht mit dem daraus resultierenden hohen Klärgrad einen Doppeleffekt. Nicht nur, dass sich der Stromverbrauch um50Prozent gegenüber herkömmlichen oder 30 ProzentimVergleich zu denbisherigen Dekantern der GEA Westfalia Separator Group reduziert. Auch der Bedarf an Flockungshilfsmitteln sinkt um bis zu zwei Kilogramm proKubikmeter,was einer Einsparung der Betriebskosten für den Polymerverbrauch um25Prozent gleichkommt. Bernd Lüking, GEA Westfalia Separator Group GmbH, Oelde 16 UmweltMagazin April-Mai 2012

www.ifat.de Kaeser Kompressoren A1 131/230 Anschlussfertige Gebläse Auf der IFAT Entsorga präsentiert Kaeser, Coburg, anschlussfertige Compact-Drehkolbengebläse für Liefermengen von 4,7 bis 40m³/min und für bis zu 1000 mbar Überdruck beziehungsweise 500 mbar Unterdruck. Inder Komplettversion sind die Gebläse mit vollständiger Sensorik, Stern-Dreieck-Starter (STC) und flexibler Drehzahlregelung (OFC) ausgestattet und verfügen über CE- oder EMV-Zeichen. Letzteres bedeutet weniger Aufwand bei Planung, Bau, Zertifizierung, Dokumentation und Inbetriebnahme. Neben Einsparungen bei Energieverbrauch und Instandhaltung bieten die Anlagen nach Unternehmensangaben auch den Vorteil geringen Platzbedarfs. Alle Wartungen lassen sich von vorne ausführen und die Gebläse somit direkt nebeneinander aufstellen. www.kaeser.com Die Drehkolbengebläse sollen durch sparsamen Energieverbrauch ebenso wie durch geringen Platzbedarf und hohe Gesamteffizienz überzeugen. Sie sind so konzipiert, dass sich mehrere Anlagen direkt nebeneinander aufstellen lassen. Erleben Sie die Zukunft der Umwelttechnologie INNOVATION. VISION. INTERAKTION WELTLEITMESSE FÜR WASSER-, ABWASSER-, ABFALL-UND ROHSTOFFWIRTSCHAFT 7.–11. MAI 2012 IN MÜNCHEN Siemens A1325/526 Energieeffizienz und Produktivität bei der Wasserund Abwasser-Behandlung Auf der diesjährigen IFAT Entsorga demonstriert Siemens, wie Unternehmen und Städte ihre Betriebskosten für die Behandlung von Wasser und Abwasser durch den Einsatz von energieeffizienten Lösungen senken können. Der Technologiekonzern stellt Produkte aus zahlreichen Anwendungsbereichen vor: Membranfiltration, Reinstwasserbehandlung, Desinfektion, Abwasserklärung, Klärschlammbehandlung, integrierte Anlagenplanung und Steuerungen sowie das Messen, Steuern und Regeln von Wasserströmen. Mit diesen Lösungen zeigt das Unternehmen die Zusammenführung seiner Expertise rund um die Behandlung von Wasser und Abwasser mit seinem technologischen Know-how in der Automatisierungs- und Steuerungstechnik. Zu den in München präsentierten Produktneuheiten gehört beispielsweise die Umkehrosmose-Anlage Vantage M83. Das indrei Ausstattungsvarianten angebotene System wurde für eine Vielzahl von Industrieanwendungen –etwa in den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke, Chemie und Pharma sowie Mikroelektronik und Solar –zur Erzeugung von Wasser mit spezifischer Qualität entwickelt. Eine weitere Neuvorstellung ist die Chlor-Elektrolyse-Anlage Osec B-Pak: Das System stellt aus Wasser und Salz Natriumhypochlorit-Lösung zur Desinfektion von Trink-, Prozess und Schwimmbeckenwasser her. Die robuste Elektrolysezelle und die automatische Anlagensteuerung sollen dabei für eine hohe Betriebssicherheit sorgen. www.siemens.com Ihr Termin für wertvolle Kontakte, neue Impulse und vielfältige Markteinblicke Topaktuelle Trends und Technologien der Branche Umfangreiches Themenspektrum: alle Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen Treffpunkt renommierter Marktführer und interessanter Newcomer Internationale Plattform zur Kontaktpflege und Geschäftsanbahnung Hochkarätiges Rahmenprogramm inklusive GeoBioEnergie Kongress Online-Registrierung für Besucher: www.ifat.de/tickets Messe München GmbH 81823 München Tel. +49 89 949-11358 Fax +49 89 949-11359 info@ifat.de ENTSORGA AWORLD OF ENVIRONMENTAL SOLUTIONS UmweltMagazin April-Mai 2012 17

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