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01-02 | 2017

Umweltmarkt Produkte

Umweltmarkt Produkte Nachhaltigkeit Neuer Software-Release Die webbasierte Software für Arbeitssicherheit, Umweltmanagement und Nachhaltigkeit EcoWebDesk der EcoIntense GmbH, Berlin, ist in der aktuellen Version 9.1 erschienen. Anwender können die im Ressourcen-Monitoring erfassten Umwelt- Kenndaten jetzt auch in die Reporting-Prozesse des Moduls Nachhaltigkeit einbinden. Jedem Indikator lässt sich eine Kennzahl der Ressourcenströme wie Wasser, Strom, Abfall und Materialeinsatz zuweisen. Bei späterer Erfassung wird der passende Wert automatisch vorgeschlagen und kann übernommen werden. Durch die Wiederverwendung der bereits aufgenommenen Umweltdaten lässt sich das Reporting einfacher gestalten. Somit wird Zeit eingespart und Mehrfachbearbeitung vermieden. Mit der Software lassen sich Un- EcoWebDesk erlaubt in der aktuellen Version, die Umwelt-Kenndaten in die Reporting-Prozesse des Moduls Nachhaltigkeit einzubinden. Bild: EcoIntense ternehmens eigene Daten und Ziele mit betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten und Kenndaten, Aufgaben industriellen Umweltschutzes und gesetzlichen Vorgaben sowie Anforderungen an Arbeitssicherheit und Gefahrenvermeidung abgleichen. EcoWebDesk ist geeignet, Managementsysteme gemäß ISO 14001, ISO 50001 und OHSAS 18001 zu unterstützen. www.ecointense.de Wasseraufbereitung Getauchtes Membranmodul Für Filtrationsanwendungen im Wasser und Abwasser entwickelte die WTA Vogtland GmbH aus Plauen das Membranmodul Hybrid 2nd Level (H2L). Das getauchte Filtrationsmodul vereint die verfahrenstechnischen Vorteile von Hohlfaser- und Plattenmodulen. Darüber hinaus soll der mehrschichtige, Safe Guard Technology genannte Aufbau der Membrantaschen auch bei Beschädigung einen sicheren Rückhalt von Feststoffen und Bakterien Das Filtrationsmodul besteht aus mehreren Membranpaketen. gewährleisten. H2L ist modular aus einzelnen Paketen, den Ultrafiltrations-Single- Blox (USB), zusammengesetzt. Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich. Durch Kombination der USB sind 64 unterschiedliche Standardgrößen von derzeit 20 bis 500 m 2 lieferbar. Dadurch kann das Modul passend auf die Rahmenbedingungen bei Betreibern und Anlagenbauern abgestimmt werden. www.wta-vogtland.de Bild: WTA Vogtland Abwasser Pumpen für Hochdruckanwendungen Die Druckluft-Membranpumpen AHD und AHS der Almatec Maschinenbau GmbH, Kamp-Lintfort, sind für Hochdruckanwendungen bis 15 bar entwickelt worden. Die Baureihe AHD verfügt über eine interne Übersetzung und erzielt bei einem Antriebsdruck von bis zu 7 bar einen Förderdruck von 15 bar. Die Verstärkung erfolgt über interne Druckerhöhung im Verhältnis von mehr als 2:1. Die Pumpen sind in drei Baugrößen mit maximalen Fördermengen von 4, 10 und 20 m³/h erhältlich. Typischer Einsatzbereich ist die Beschickung von Filterpressen. Die zwei Baugrößen der Reihe AHS verfügen nicht über eine interne Erhöhung. Die Konstruktion ermöglicht jedoch ebenfalls hohe Belastungen. Der maximale Antriebs- und Förderdruck beträgt 15 bar. Die Pumpen sind für den Einsatz unter Schwerlastbedingungen ausgelegt, von niedrigen Förderdrücken variabel bis zu Hochdruckanwendungen. Der Antriebsdruck wird 1:1 an das Medium übertragen. Durch diese Übersetzung muss der jeweils passende Versorgungsluftdruck bereitgestellt werden, etwa vom Kompressor selbst oder einem Druckluftverstärker. www.almatec.de Die Membranpumpen sind für hohe Förderdrücke konzipiert. Bild: Almatec 26 UmweltMagazin Januar - Februar 2017

Produkte Umweltmarkt Wasseraufbereitung Dreidimensionales Metallgewebe Aus den Erkenntnissen einer Studie zum Erosionsverhalten von Filtermedien in Pipelines entwickelte die GKD – Gebr. Kufferath AG, Düren, eine dreidimensionale Gewebebindung mit rechteckigen Poren. Diese Weiterentwicklung auf Basis der YMAX-Produktfamilie soll ein höheres Leistungsspektrum als andere Konstruktionen haben. Das geringere Gewicht der Bindung reduziert die Kosten aus. Die hohe Porosität des Mehrlagengewebes reduziert – verglichen mit den im Markt üblichen Körpertressen oder glatten Tressen – bei konstantem Volumenstrom die lokale Porengeschwindigkeit um bis zu 40 %. Das bedeutet, dass auch die Durchflussleistung steigt. Partikel der geforderten Trenngrenze sollen zuverlässig abgeschieden werden und die Gewebestruktur für eine hohe Schmutzaufnahmekapazität sorgen. Mit der Weiterentwicklung der durchflussoptimierten Tresse OT6 erfüllt das Unternehmen die Forderungen nach feinsten Abscheideraten. Die Gewebekonstruktion verbindet eine geometrische Porengröße von 6 µm mit hohem Durchsatz, gerin- ger Verblockungsneigung und guter Rückspülbarkeit. Durch die schlitzartigen Poren an der Oberfläche, die kleiner als die im Inneren sind, werden Partikel oberhalb der geforderten Trenngrenze an der Oberfläche abgeschieden. Kleinere passieren die inneren Poren, so dass es nicht zu Verblockungen kommt. Die Struktur bedingt auch die Schmutzaufnahmekapazität bei gleichzeitig niedrigem Durchflusswiderstand. Zusätzlich entwickelte das Unternehmen ein Verfahren zum Bubble-Point-Test. Bisher waren für präzise Angaben zum größten Porendurchmesser zeitintensive Absiebungen erforderlich. Durch die numerische Simulation des Bubble-Point-Drucks und die dadurch ermittelten Kapillardruckkonstanten wird eine Methode angeboten, mit der für die Ge- Dreidimensionales Metallgewebe soll Partikel zuverlässig zurückhalten. webetypen Optimierte Tresse, Köpertresse und Panzertresse die größte Pore berechnet werden kann. Das Unternehmen arbeitet derzeit an der Entwicklung von feineren beziehungsweise gröberen Porenfeinheiten des dreidimensionalen Porometric-Gewebes, das sich mit einer Porenöffnung von 150 µm bereits auf dem Markt befindet. www.gkd.de Bild: GKD Recycling Filtration von Beizsäuren Die Membran-Module filtern Beizsäure aus Stahlwerken. In Stahlwalzwerken fallen große Mengen von Beizsäuren an. Abhängig von der Art des Stahls werden Salz- oder Schwefelsäuren in Konzentrationen von 10 bis Bild: CUT Membrane Technology 20 % des Gewichts verwendet. Die dabei entstehenden Abfallsäuren müssen vor einer Einleitung in die Kläranlage neutralisiert werden. Die Querstrommikrofiltration ermöglicht die Entfernung stofflicher Verunreinigungen. Die T-CUT Rohrmodule der CUT Membrane Technology GmbH, Erkrath, sind aufgrund ihrer Haltbarkeit gegenüber Säuren und Laugen sowie abrasiv wirkenden Metallpartikeln für diese Anwendung geeignet. Die symmetrischen Rohrmembranen aus Polypropylen sind abrasionsbeständig und mechanisch sowie chemisch stabil. Während der Mikrofiltration kann die verunreinigte Säure auf das Fünffache aufkonzentriert werden, die zu entsorgende Menge wird entsprechend vermindert. Das Konzentrat enthält danach rund 35 bis 40 % Feststoffe. Die Betriebstemperatur beträgt maximal 40 °C, während der pH-Wert teilweise unter pH 0 liegt. Mittels der Modulen wird ein stabiler Permeatfluss von etwa 80 l/(m 2 h) erreicht. Für eine gleichbleibende Filtrationsleistung sorgt die für wenige Sekunden alle 30 min stattfindende Rückspülung. Die Filter sollen Standzeiten von über zwei Jahren erreichen. www.burkert.com/cut UmweltMagazin Januar - Februar 2017 27

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