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01-02 | 2017

Medienpartnerschaft

Medienpartnerschaft Effizienzsteigerung und Kostenreduktion durch Prozessmanagement Kontakt Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) Claudia Nauta August-Schanz-Str. 21A 60433 Frankfurt am Main Tel.: 069/95424-209 Fax: 069/95424-133 nc@dgq.de www.dgq.de Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) hat die neue, kompakte Lehrgangsreihe „Prozessmanagement“ mit Zertifizierung zum DGQ-Prozessmanager entwickelt. Die praxisnahe Vermittlung von fachlichen Kernkompetenzen anhand einer Fallstudie soll dabei die Umsetzungsstärke in der eigenen Organisation fördern. Produzierende Unternehmen und Dienstleister in Deutschland sehen starke Defizite bei ihrem Prozessmanagement. Das zeigt eine Umfrage der DGQ Weiterbildung zusammen mit dem Marktforschungsspezialisten Konzept & Markt GmbH, Geisenheim, unter 100 Führungskräften in kleinen und großen Organisationen. 86 Prozent der Befragten möchten zukünftig die Prozesse im Unternehmen effizienter, ressourcensparender, ziel- und kundenorientierter gestalten, um sich in einem zunehmend dynamischen Umfeld erfolgreich bewegen zu können. Angesichts dieser Herausforderung sind Organisationen auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen, die über umfassende Methoden- und Kommunikationskompetenzen im Prozessmanagement verfügen. Um diesen aktuellen Berufsanforderungen und Marktgegebenheiten vorausschauend und kompetent zu begegnen, hat die DGQ Weiterbildung, in Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, die neue Lehrgangsreihe „Prozessmanagement“ entwickelt. Sie besteht aus dem Training „Prozessmanagement für Effizienz und Zielerreichung“ sowie der daran anschließenden Zertifizierung zum DGQ-Prozessmanager. Die Lehrgangsreihe zeichnet sich durch Praxisnähe, einen kompakten Aufbau und eine systematische Vorgehensweise aus. Kernkompetenzen kompakt und praxisnah strukturiert In dem fünftägigen Lehrgang „Prozessmanagement für Effizienz und Zielerreichung“ führen Trainer in ein systematisches Prozessmanagement entlang einer Fallstudie ein. Wesentliche Inhalte sind die Steuerung von Prozessen über Kennzahlen, die Wahl der passenden Dokumentationsform sowie die Optimierung der Zusammenarbeit und Kommunikation mit allen wesentlichen Schnittstellen. Auf diesem Weg lässt sich die Prozesseffizienz in Organisationen erhöhen und Kosten sowie Ressourcen lassen sich einsparen. Bild: Sebastian Staendecke / Pixelio Zentraler Erfolgsfaktor für die Organisation Die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern im Prozessmanagement kann zu einem zentralen Erfolgsfaktor für die Organisation werden. Zertifizierte DGQ-Prozessmanager sind in der Lage, die Zusammenarbeit zwischen zahlreichen Schnittstellen im Prozessmanagement durch Beratung und Moderation zu verbessern, unklare Verantwortlichkeiten zu beseitigen, und somit Kosten und Ressourcen zu optimieren. Effizientes Prozessmanagement unterstützt Unternehmen zudem dabei, sich bestmöglich für Zukunftsthemen wie die Digitalisierung aufzustellen. Der neue Lehrgang setzt hier neue Impulse, die Mitarbeiter gewinnbringend in die Organisation einbringen können. 50 UmweltMagazin Januar - Februar 2017

Standards Service DIN EN 19694–1:2016–10 Emissionen aus stationären Quellen Die DIN EN 19694–1:2016–10 „Emissionen aus stationären Quellen – Bestimmung von Treibhausgasen (THG) aus energieintensiven Industrien – Teil 1: Allgemeine Grundsätze“ beschäftigt sich mit Aspekten zur Bestimmung der Treibhausgasemissionen aus den sektorspezifischen Quellen aus der Stahl, Eisen, Zement, Aluminium, Kalk und Eisenlegierungen produzierenden Industrie. Die Norm enthält Definitionen und Regeln, die für alle zuvor genannten sektorspezifischen Standards gelten, regelt gemeinsame methodische Fragen und legt die Einzelheiten für die Anwendung der Regeln fest. Diese schließen Mess-, Prüf-und Bestimmungsmethoden zur Quantifizierung von Treibhausgas-Emissionen der Sektor-Quellen in den entsprechenden Normen, Überprüfung der Quantität der Treibhausgasemissionen und Leistung der Produktionsprozesse im Zeitverlauf an Produktionsstandorten sowie Schaffung und Bereitstellung von zuverlässigen, genauen und qualitativ hochwertigen Informationen für die Berichterstattung und zu Kontrollzwecken ein. Die Anwendung dieser Norm zu den branchenspezifischen Standards soll Genauigkeit, Präzision und Reproduzierbarkeit der erzielten Ergebnisse gewährleisten und ist aus diesem Grund ein normativer Referenz-Standard. DIN EN 12566–1:2016–12 Kleinkläranlagen bis 50 EW Die DIN EN 12566–1:2016–12 „Kleinkläranlagen für bis zu 50 EW – Teil 1: Werkmäßig hergestellte Faulgruben; Deutsche Fassung EN 12566–1:2016“ legt die allgemeinen Anforderungen hinsichtlich Funktion, Leistung, Prüfung, Kennzeichnung und Qualitätssicherung an vorgefertigte Faulgruben samt zugehöriger Ausrüstung fest, die für die Behandlung häuslichen Schmutzwassers für maximal 50 EW verwendet werden. Dazu zählen auch Rohrdurchmesser, Lastannahmen, Wasserdichtheit, Kennzeichnung und Qualitätssicherung. Die Norm gilt nicht für Faulgruben, die ausschließlich mit Grauwasser beaufschlagt werden und nicht für solche, die vor Ort hergestellt werden. Erarbeitet wurde das Dokument vom Technischen Komitee CEN/TC 165 „Abwassertechnik“. Das zuständige deutsche Normungsgremium ist der Arbeitsausschuss NA 119–05–04 AA „Kleinkläranlagen“ im DIN- Normenausschuss Wasserwesen. Bild: Gubbio, Colacem S.p.A. VDI 3871:2016-12 Messen von Partikeln in der Außenluft Die Luft ist mit ultrafeinen Partikeln belastet, die beispielsweise von industrieller Produktion hervorgerufen werden. Über die Atemluft können diese tief in die Lunge eindringen und damit beispielsweise Ruß, Schwermetalle und andere gesundheitsschädliche Stoffe in den menschlichen Körper transportieren. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Gesundheitseffekte mit der lungendeponierten Oberfläche (LDSA – Lung-Deposited Surface Area) dieser Partikel korrelieren. Mit der Richtlinie VDI 3871 „Messen von Partikeln in der Außenluft – Elektrische Aerosolmonitore auf Basis der Diffusionsaufladung“ wird ein Messverfahren festgelegt. Dieses funktioniert über die elektrische Aufladung der Partikel mit einem Diffusionsauflader und anschließender Messung der Ladung, die mit der LDSA korreliert. Je nach Ausführungsform des Messgeräts ist der Größenbereich zwischen etwa 10 nm und etwa 1 µm messbar. Herausgeber der Richtlinie ist die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL. VDI 4630 Vergärung organischer Stoffe Die Richtlinie VDI 4630 „Vergärung organischer Stoffe; Substratcharakterisierung, Probenahme, Stoffdatenerhebung, Gärversuche“ stellt einheitliche Regeln und Vorgaben für die Praxis von Vergärungsversuchen bereit, die der Auslegung und betrieblichen Optimierung von Biogasanlagen dienen. Damit ermöglicht sie, Versuchsergebnisse zu vergleichen. Ziel ist es, die weitere Marktausdehnung der Biogasproduktion und -nutzung zu unterstützen. Dabei setzt die Richtlinie bei allen Bereichen an, bei denen es derzeit in der Praxis zu Missverständnissen kommen kann. Sie definiert zunächst wichtige Begriffe eindeutig und gibt dem Leser Ansätze an die Hand, die eine umfassende Charakterisierung aller in der Praxis vorkommenden organischen Stoffe ermöglichen sollen. Darauf aufbauend wird eine einheitliche Vorgehensweise zur Probennahme und -aufbereitung vorgeschlagen, und es wird erläutert, nach welchen Vorschriften die verschiedenen Stoffdaten gemessen werden sollen. Dazu gibt es Hinweise, was jeweils besonders zu beachten ist. Abschließend beschreibt die Richtlinie, wie Batch- und kontinuierliche Tests durchzuführen sind und stellt dem Anwender Formblätter zur Verfügung, die eine übersichtliche Darstellung der Ergebnisse ermöglichen sollen. Kontakt Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN), Berlin, www.din.de VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU), Düsseldorf, www.vdi.de/geu UmweltMagazin Januar - Februar 2017 51

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