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01-02 | 2019

Markt Produkte Denios

Markt Produkte Denios Lagern und Abfüllen von Gefahrstoffen Das platzsparende Lagern größerer Gebinde wird für produzierende Betriebe zunehmend wichtiger. In vielen Fällen ist es wirtschaftlicher, Gefahrstoffe in großen Mengen vorzuhalten. Mit einer Lagerkapazität von bis zu 2 IBC oder 8 Fässern à 200 Liter bieten die Gefahrstoffregallager SolidMaxx von Denios optimale Bedingungen. Laut Herstellerangaben überzeugen sie durch ein optimiertes Raumangebot und sind zur gesetzeskonformen Lagerung wassergefährdender Stoffe geeignet. Mittels Zubehörpaketen können ätzende, aggressive sowie entzündbare Flüssigkeiten ebenfalls gelagert werden. Details, wie etwa der integrierte Regenwasserablauf, ermöglichen die Aufstellung im Außenbereich. Ausführungen mit komfortabler Innenhöhe von 1 770 mm bieten umfassend Raum zur Nutzung zusätzlicher Abfüllböcke. Diese sind separat erhältlich und erweitern die neuen Raumsysteme zu Abfüllstationen für Gefahrstoffe. Das System wird fertig montiert geliefert und kann sofort in Betrieb genommen werden. Die Gefahrstoffregallager bieten in vier Größen verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten. Eine Auffangwanne mit 1 000 Liter Auffangvolumen ist in jeder Version integriert. Durch die großzügige Bemessung des SolidMaxx kann nutzerfreundlich am Lagergut gearbeitet werden. Neben einer verzinkten und lackierten Ausführung ist auch eine wärmeisolierte Version verfügbar, welche der frostfreien Lagerung dient. Kunden wählen außerdem zwischen einer kostenbewussten Version mit 3 mm Auffangwanne und einer 5 mm Auffangwanne, die für die Lagerung von Bild: Denios Flüssigkeiten bis zu einer Dichte von 1,9g/ cm 3 geeignet ist, also zum Beispiel für Säuren. Individuelle Anforderungen in den Bereichen Lagern sowie Abfüllen lassen sich so mit den neuen Raumsystemen praxisnah abdecken und umsetzen. www.denios.de Protectoplus Sichere Lagerung aggressiver und brennbarer Gefahrstoffe Wenn es um die Lagerung von Gefahrstoffen geht, bietet Protectoplus, Rendsburg, seinen Kunden für jeden Anwendungsfall eine passende Lösung – aus Stahl, Edelstahl, Beton, GFK und Kunststoff. Mit Auffangwannen aus Edelstahl können wassergefährdende, aggressive und brennbare Gefahrstoffe beständig und sicher gelagert werden. Aggressive Chemikalien wie Säuren oder Laugen bedürfen einer besonders sorgfältigen, sicheren Lagerung. Handelt es sich dabei um brennbare Flüssigkeiten wie beispielsweise Essigsäure, können diese nicht mit einer Kunststoffwanne aufgefangen werden – hier ist Edelstahl erforderlich. Dieser Werkstoff kommt in der Regel dann zum Einsatz, wenn große me- Edelstahl-Auffangwanne SWE2 mit Gitterrost. Bild: Protectoplus chanische Stabilität mit hoher chemischer Widerstandsfähigkeit einhergehen muss. Protecto-Auffangwannen aus V2A-Edelstahl bieten eine hohe Beständigkeit besonders gegenüber aggressiven Medien gemäß DIN 6601. Sie sind zugelassen zur Lagerung von wassergefährdenden (WGK 1–3) und brennbaren Flüssigkeiten (R10-R12; H224 bis H226; AI, AII, AIII und B). Alle Edelstahl-Auffangwannen des Herstellers verfügen über eine stabile, sichere Konstruktion, einen Gitterrost sowie über Gabeltaschen. Auf Kundenwunsch sind auch Versionen in V4A oder weiteren VA-Qualitäten lieferbar, ebenso wie individuelle Größen und Ausführungen. www.protecto.de 26 UmweltMagazin Januar - Februar 2019

Produkte Markt Leybold Restgasanalysen in Vakuumsystemen Für eine effiziente Restgasanalyse in Vakuumsystemen – die Messgeräte der Serie Leyspec. Bild: Leybold Für eine effiziente Restgasanalyse in Vakuumsystemen hat der Vakuumspezialist Leybold kürzlich Leyspec gelauncht. Die Produktreihe ist in sechs Varianten erhältlich und damit geeignet für alle grundlegenden und erweiterten Restgasanalyseverfahren in anspruchsvollen Hoch- und Ultrahochvakuumanwendungen. Durch ihre kompakte Größe und flexible Montierbarkeit dient sie unterschiedlichen Einbausituationen und Messaufgaben in der Forschung und Industrie. Ausgestattet mit einem integrierten Display lässt sich die Produktreihe einfach und ergonomisch bedienen: Per Knopfdruck können sich Anwender etwa die Partialdrücke der relevanten Gase jederzeit anzeigen lassen. Ist der Anwender an einem zusätzlichen Gas in seinem Prozess interessiert, lässt sich ein weiterer Kanal individuell damit belegen. Die Software, die ein Bestandteil des Produktangebotes ist, unterstützt die komfortable Bedienbarkeit der Modelle und ermöglicht zudem eine breite Palette von Anwendungen – von einfachen Operationen bis hin zu komplexen Analysen. Angezeigt wird immer der Gesamtdruck; den Usern werden dabei unterschiedliche Analysemöglichkeiten angeboten, aus denen ausgewählt werden kann. So sind zusätzliche Prüfverfahren und Funktionalitäten vorinstalliert, wie etwa der Heliumlecktest oder das Einstellen von Warnungen und Fehlergrenzwerten für bestimmte Gase. Einfache Gasanalysen lassen sich durchführen, ohne das Gerät an einen Computer anzuschließen. Mit Blick auf die Restgasanalyse hält die Produktpalette, je nach Prozessanforderung, Lösungen für 100, 200 oder 300 amu (atomare Masseneinheiten) bereit: Die Ausführung Leyspec view eignet sich schwerpunktmäßig für Restgasanalysen in Hochvakuum-Pumpständen, in Forschungs- und Entwicklungs-Anwendungen sowie für Umwelt- und Gasverunreinigungs-Analysen. Dagegen ist die ultra Variante eher für anspruchsvolle Restgasanalysen mit höherer Empfindlichkeit, die zuverlässige Erkennung von sehr niedrigen Partialdrücken sowie für höhere Ausheiztemperaturen ausgelegt. www.leybold.com BASF Methanolproduktion nach dem Prinzip der Biomassenbilanz BASF produziert unter dem Namen EU- REDcert Methanol erstmals Methanol auf Basis nachwachsender Rohstoffe nach dem Prinzip der Biomassenbilanz. Dabei ersetzt das Unternehmen fossile durch nachwachsende Rohstoffe der zweiten Generation und nutzt Abfälle und Reststoffe. Dadurch senkt die BASF die Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase um mindestens 50 Prozent im Vergleich zu konventionell hergestelltem Methanol. Bezogen auf seine chemischen und physikalischen Eigenschaften ist das biomassenbilanzierte Methanol identisch mit dem aus fossilen Ressourcen hergestellten Methanol. Die BASF vermarktet das EU-REDcert Methanol an Kunden und verwendet es außerdem selbst als Zwischenprodukt für andere Biomasse bilanzierte Produkte. Methanol ist ein wichtiger Ausgangsstoff vieler Produkte aus verschiedenen Wertschöpfungsketten und Anwendungsgebieten. Mengenmäßig von großer Bedeutung sind die Folgeprodukte wie Formaldehyd, Essigsäure und Methylamine. Weitere wichtige Folgeprodukte sind unter anderem Methyl-tert-butylether, Methylmethacrylat, Polyalkohole und Silikone. Methanol dient zudem als Energielieferant und kann als Rohstoff für die chemische Umwandlung in andere Kraftstoffe oder Kraftstoffadditive eingesetzt werden. Das EU-REDcert Methanol ist nach dem REDcert-Standard zertifiziert. Das von führenden Verbänden und Organisationen der deutschen Agrar- und Biokraftstoffwirtschaft gegründete Zertifikat belegt die nachhaltige Herkunft der eingesetzten Biomasse und die Angaben zur Minderung der Treibhausgasemissionen. Es ist ein unter der Erneuerbare-Energien- Richtlinie anerkannter Standard der Europäischen Kommission für die Anwendung als Biokraftstoff. Der Biomassenbilanz- Ansatz ist vergleichbar mit dem Ökostromprinzip, bei dem der aus der Steckdose entnommene Strom nicht zwingend aus regenerativer Energie stammt, aber die entsprechende Menge regenerativer Energie ins Stromnetz eingespeist wurde. Ebenso ist das Entscheidende beim Biomassenbilanz-Ansatz, dass der Anteil nachwachsender Rohstoffe im System insgesamt stimmt und den zertifizierten BASF-Produkten rechnerisch zugeordnet wird. Das Verfahren wird bei zahlreichen BASF-Produkten wie Superabsorbern, Dispersionen und Kunststoffen angewendet, die unabhängig zertifiziert sind. www.basf.com UmweltMagazin Januar - Februar 2019 27

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