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03| 2016

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Special Messtechnik &

Special Messtechnik & Analyse Gasdetektionskameras für den Umweltschutz Einige Anlagen in der pharmazeutischen und petrochemischen Industrie geben Gase ab, die umweltschädlich sein können und unter Umständen die Gesundheit von Mitarbeitern des Unternehmens sowie Anwohnern beeinträchtigen. Umweltschutzbehörden haben sicherzustellen, dass diese Emissionen die in nationalen und internationalen Leitlinien festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe können sie Gasdetektionskameras einsetzen. Gasdetektionskameras können kleine Undichtigkeiten aus mehreren Metern und große Lecks aus mehreren hundert Metern Entfernung erkennen. Eine der ersten europäischen Umweltschutzbehörden, die diese Technologie verwendet, ist die niederländische DCMR Environmental Protection Agency Rijnmond. „Die Technologie verschafft uns klare Sicht auf die tatsächlichen flüchtigen Emissionen von Unternehmen in unserem Zuständigkeitsbereich“, erläutert Rob van Doorn, technischer Manager von DCMR. „Für Einrichtungen wie unsere ist dies ein großartiges Tool, um Emissionskontrollmaßnahmen aktiv und effizient durchzusetzen.“ Die wohl wichtigste Aufgabe von DCMR ist darüber zu wachen, dass die Bestimmungen zu flüchtigen Gasemissionen eingehalten werden, da sich diese direkt auf Gesundheit und DCMR Environmental Protection Agency Rijnmond DCMR ist die niederländische Umweltschutzbehörde, die für Rijnmond, den Einzugsbereich rund um den Hafen von Rotterdam, zuständig ist. Europas größter Seehafen hat dort zur Ansiedlung zahlreicher Unternehmen der Schwerindustrie geführt. Raffinerien, Müllverbrennungsanlagen, mehrere Mülldeponien, zahlreiche chemische Großanlagen sowie Metall verarbeitende Betriebe sind hier zu finden. All diese Anlagen bergen das Risiko der Umweltverschmutzung in sich. Daher wurde im Jahr 1972 die Agentur DCMR gegründet, um für einen besseren Schutz der Umwelt in Rotterdam-Rijnmond und Umgebung zu sorgen. Sie überwacht und steuert Säuberungsprogramme, um die Auswirkungen von Bodenverseuchung, Müllbeseitigung und Lärm zu minimieren. Lebensqualität von Anwohnern auswirken. Laut van Doorn war es jedoch vor dem Kauf der FLIR-Gasdetektionskamera der GF-Serie schwierig, flüchtige Emissionen zu überwachen. Es gibt Berechnungen und Modelle, mit deren Hilfe ein theoretischer Wert für flüchtige Emissionen von Lagerbehältern, Rohrleitungen und anderen ermittelt werden kann. Zahlreiche aktuelle internationale Studien haben jedoch belegt, dass die tatsächlichen Emissionswerte normalerweise deutlich über den von den Formeln vorhergesagten theoretischen Werten liegen. Diese Formeln berücksichtigen jedoch nicht, dass in Lageranlagen beschädigte Reinigungsöffnungen vorhanden sein könnten, die nicht richtig schließen, oder andere Schwachstellen, die flüchtige Emissionen verursachen, ohne dass dies ein Mitarbeiter des Unternehmens bemerkt. Zunächst beauftragte van Doorn externe Dienstleister mit der Untersuchung der tatsächlichen flüchtigen Emissionen. „Es stellte sich jedoch schon nach kurzer Zeit heraus, dass dies auf lange Sicht keine effiziente Lösung war. Sie berechnen für jede Inspektion deftige Honorare, und mit der von uns angestrebten Inspektionsfrequenz hätten die Gesamtkosten unser Budget gesprengt. Daher haben wir uns entschieden, selbst ein Gerät zur Überwachung flüchtiger Gasemissionen zu kaufen.“ Gasdetektion mit der FLIR-GF-Serie Nach dem Vergleich mehrerer Techniken haben sich van Doorn und seine Kollegen für die FLIR-Gasdetektionskamera GF320 entschieden. „Die zuvor von uns beauftragten externen Dienstleister setzten Technologien wie SOF (Solar Occultation Flux) und DIAL (Differential Absorption Light Detection And Ranging) ein. Obwohl diese robust sind und Emissionen quantifizieren können, sind sie mit 22 UmweltMagazin März 2016

NEU: Venti PowerAirTube Spülluftfilter Besuchen Sie uns IFAT München 30.05. –03.06.2016 Halle C3, Stand 232 Die Gasdetektionskamera GF320 kann die meisten Kohlenwasserstoffgase sichtbar machen, die in der petrochemischen Industrie eingesetzt werden. sehr hohen Investitionskosten verbunden, unhandlich, und für den Transport der Ausrüstung sind große Lkw erforderlich. Zudem ist ihre Anwendung kompliziert, und ein effizienter Einsatz erst nach einer umfangreichen Schulung möglich. Im Vergleich dazu präsentiert sich die Kamera von FLIR als deutlich preisgünstigere Lösung. Außerdem ist sie kompakt, leicht, tragbar und sehr einfach, ohne größere Schulung zu bedienen.“ Eine Gasdetektionskamera ist ein schnelles, berührungsfrei arbeitendes Messinstrument, das dem Kamerabediener unmittelbar einen Überblick über die Situation verschafft. Sie lässt sich auch in schwer zugänglichen Bereichen einsetzen, da sie kleine Undichtigkeiten aus mehreren Metern und große Lecks aus mehreren hundert Metern Entfernung erkennt. Außerdem detektiert die Kamera auch Undichtigkeiten bei fahrenden Transportfahrzeugen wie Tanklastern, Binnenschiffen oder Eisenbahnwaggons. Wir packen 90.000 m 3 /h Filterleistung auf 13 m 2 Das neue Venti PowerAirTube Spülluftfilter von Venti Oelde befreit bis zu 90.000 m 3 /h Luft von trockenen Stäuben. Hocheffektiv, materialschonend und dabei noch äußerst energieeffizient. Dank integriertem Ventilator ist das all-in-one-Kraftpaket besonders Platz sparend und einfach zu montieren. Die 9 wichtigsten Venti PowerAirTube Vorteile für Ihren Betrieb: venti-oelde.de/powerairtube Anwenderfreundlich und schnell einsetzbar Der Kauf der FLIR-Gasdetektionskamera GF320 beinhaltete auch einen dreitägigen Schulungskurs im Infrared Training Center für die Inspektoren, die anschließend mit der Kamera arbeiten sollten. Laut van Doorn erweist sich die Kamera als sehr anwenderfreundlich. „Ich war überrascht, dass wir so schnell und effizient mit der Kamera arbeiten konnten und bereits unmittelbar nach der dreitägigen Schulung einen hohen Grad an Genauigkeit erreichten. Unter Umständen wäre diese nicht einmal notwendig gewe- Wir lassen Luft für Sie arbeiten. Industrieventilatoren Entstaubungsanlagen Prozessgasreinigungsanlagen Pneumatische Förderanlagen Oberflächentechnik Be-, Entlüftungs- und Wärmerückgewinnungsanlagen Venti PowerAirTube UmweltMagazin März 2016

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