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03| 2016

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Special Messtechnik &

Special Messtechnik & Analyse FLIR GF320 Die Gase detektierende Wärmebildkamera bietet folgende Vorteile im Überblick: > Visualisierung von Gaslecks in Echtzeit, > Überwachung von Anlagen, die für kontaktbehaftete Messwerkzeuge nur schwer zugänglich sind, > Durchführung von Inspektionen aus sicherer Entfernung sowie > Überprüfung von Reparaturen. sen, um ganz ehrlich zu sein. Die Bedienung der Kamera ist so einfach, dass man mit ihr wahrscheinlich sogar ohne jegliche Schulung prüfen kann, ob eine Undichtigkeit vorhanden ist. Man könnte sagen, dass sie eigentlich selbsterklärend ist.“ Visualisierung der Gase durch Infrarotabsorption Die GF320 besitzt einen gekühlten Indiumantimonid-Infrarotdetektor, der Wärmebilder mit einer Auflösung von 320 x 240 px und einer thermischen Empfindlichkeit von 25 mK (0,025 °C) erzeugt. Die Visualisierung von Gasen mit den Kameras der GF- Serie beruht auf der Absorption elektromagnetischer Strahlung bei den Wellenlängen im Infrarotspektrum durch Gase. Die meisten Gase absorbieren die Infrarotstrahlung bei spezifischen Wellenlängen. Es gibt Wellenlängen im infraroten Spektralbereich, bei denen das Gas im Grunde genommen undurchsichtig ist. Alle Gasdetektionskameras dieser Serie besitzen einen Spektralfilter, einen Focal Plane Array und ein optisches System, die jeweils auf sehr enge Spektralbereiche abgestimmt sind, in denen bestimmte Gase die Infrarotstrahlung aufnehmen. Da das Gas Infrarotstrahlung absorbiert und die Strahlung von Gegenständen effektiv blockiert, die hinter der Undichtigkeit liegen, erscheint ein Gasleck entweder als schwarze oder weiße Fahne im Wärmebild, je nachdem, ob der Anwender die Einstellung „weißheiß“ oder „schwarz-heiß“ gewählt hat. Die Gasdetektionskamera GF320 ist auf die elektromagnetischen Wellenlängen zwischen 3,2 und 3,4 μm abgestimmt, den Bereich des elektromagnetischen Spektrums, in dem die meisten Kohlenwasserstoffgase Infrarotstrahlung absorbieren. Obwohl die Kamera wahrscheinlich eine Vielzahl unterschiedlicher Gase detektieren kann, wurde sie im Labor auf 19 getestet, die in der petrochemischen Industrie häufig anzutreffen sind. Dazu zählen: Benzol, Butan, Ethan, Ethylbenzol, Ethylen, Heptan, Hexan, Isopren, Methylethylketon, Methan, Methanol, MIBK, Oktan, Pentan, 1-Pentan, Propan, Propylen, Toluol und Xylol. Diese chemischen Verbindungen und Gase sind normalerweise für das bloße Auge unsichtbar, aber dank ihrer Infrarot-Absorptionseigenschaften kann ein Inspektor mit der FLIR-Gasdetektionskamera Undichtigkeiten als sich wie eine Fahne bewegender Rauch auf den Echtzeit-Videobildern im Sucher oder auf dem LCD-Display der Kamera erkennen. Ergonomisches Design und Sicherheit für den Bediener Neben der Visualisierung in Echtzeit kann die GF320 sowohl Tageslicht- als auch Wärmebild-Videoaufnahmen aufzeichnen. „Das ist äußerst wichtig, denn der sich wie eine Fahne bewegende Rauch ist auf einem Video viel deutlicher als in einem Standbild zu erkennen“, erläutert van Doorn. „Darum ist die Möglichkeit von Videoaufzeichnungen für die Berichterstellung bei Gaslecks so wichtig.“ Während einer Inspektion macht der Mitarbeiter oftmals viele Videoaufnahmen. Das im Laufe der Zeit entstehende Archiv aufgeräumt zu strukturieren, kann aufgrund der Unmenge aufgezeichneter Sequenzen eine Herausfor- Die Inspektion mit der GF320 brachte zum Vorschein, dass dieser Behälter entlang der ganzen Einfassung undicht war. 24 UmweltMagazin März 2016

Bereit für ein Upgrade? Bilder: FLIR Im High Sensitivity-Modus lassen sich selbst kleinste Gaslecks aufspüren. Ein Leck, das auf dem normalen Wärmebild (links) kaum erscheint, ist im High Sensitivity Modus (rechts) deutlich zu erkennen. derung darstellen. Zur leichteren Bewältigung dieser bettet die Kamera automatisch GPS-Daten in die Videoaufnahmen ein. Mit Datum, Zeit und den in den Metadaten des Videos enthaltenen Daten ist es deutlich einfacher, das Archiv in Ordnung zu halten. Alle Gasdetektionskameras der GF-Serie sind auch mit einem drehbaren Griff, Tasten für Direktzugriff, einem schwenkbaren Sucher und einem LCD-Display ergonomisch gestaltet. Mit ihrem Gewicht von 2,4 kg ist die GF320 im Vergleich zu anderen Gaserkennungswerkzeugen zudem relativ leicht und kompakt. Die aus Sicht des Endanwenders gestaltete Kamera bietet eine Ergonomie, um die Sicherheit für den Bediener und die individuelle Leistungsfähigkeit zu verbessern sowie Rückenschmerzen und Verspannungen der Armmuskulatur zu vermeiden. High Sensitivity Modus Nachdem er die FLIR GF320 einige Monate eingesetzt hatte, war van Doorn von der Präzision, mit der er Lecks mit der Kamera detektieren konnte, angenehm überrascht. „Die Kamera ist deutlich empfindlicher als wir erwartet hatten, vor allem wenn sie im High Sensitivity Modus (HSM) betrieben wird“, unterstreicht der technische Manager von DCMR. „Wir waren erstaunt, dass sogar sehr kleine Lecks mit der Kamera deutlich erkennbar sind, und das, selbst wenn die Inspektion aus einer gewissen Entfernung durchgeführt wird.“ HSM ist eine zusätzliche Funktion, die in alle Gaserkennungskameras der GF-Serie integriert ist. Dabei handelt es sich um eine mit Bildsubtraktion arbeitende Videoverarbeitungstechnik, die die thermische Empfindlichkeit der Kamera effektiv steigert. Dieser Modus subtrahiert einen bestimmten Prozentsatz einzelner Pixelsignale der Bilder im Videostream von den darauf folgenden Aufnahmen und verstärkt dadurch die Unterschiede zwischen den Bildern. Folglich treten mit diesem Verfahren Undichtigkeiten deutlicher hervor. Fazit Der DCMR-Manager und seine Kollegen arbeiten bereits seit dem Jahr 2013 mit der FLIR GF320. Mit ihrer Hilfe konnten sie Lecks entdecken und Übertretungen von Vorschriften feststellen, die ohne die Kamera unentdeckt geblieben wären. Bei Lagerbehältern, von denen sie immer dachten, sie seien in gutem Betriebszustand und optimal gewartet, stellte sich heraus, dass diese zahlreiche undichte Stellen besaßen. Somit konnte van Doorn Maßnahmen ergreifen, um weitere Emissionen zu verhindern. Seinen Erfahrungen zufolge hat sich der Kauf der Kamera daher in jeder Beziehung bereits gelohnt. Thomas Jung, Sales Manager Distribution Central Europe, FLIR Systems GmbH, Frankfurt am Main; Frank Liebelt, freier Journalist, Frankfurt am Main, info@flir.de Mit EcoWebDesk sind Sie der King im Umweltmanagement. Die Profi-Software ist fachgerecht auf Ihre Wünsche zugeschnitten und immer verlässlich zu Ihren Diensten. Damit Sie fundiert entscheiden und Ihre Aufgaben erstklassig erfüllen. Zertifizierungen erreichen Kennzahlen immer im Blick Umweltauswirkungen beurteilen Legal Compliance wahren Produktvideos und Demo-Version unter: www.umweltmanagement-software.de UmweltMagazin März 2016

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