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03 | 2019

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Service Rezensionen

Service Rezensionen Energiewende in der Wüste Paul van Son und Thomas Isenburg oekom Verlag, München ISBN-13: 978–3–96238–030–4 Die Vision von Desertec beschreibt eine zukünftige Stromproduktion in den Wüsten Nordafrikas und des Mittleren Ostens (MENA), auch zur teilweisen Energieversorgung von Europa. Über die 2009 gegründete Dii GmbH wurde das Vorhaben mit damals geschätzten Infrastrukturkosten um die 400 Milliarden Euro bis 2050 von vielen Dax-Konzernen und weiteren Unternehmen international unterstützt. Paul van Son ist der Gründungsmanager der Dii und hat nun in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsjournalisten Dr. Thomas Isenburg den Beginn der „Energiewende in der Wüste“ in einem Buch beschrieben. Auf gut 250 Seiten, ergänzt durch zahlreiche Abbildungen, beschreiben die Autoren die Entwicklung des vergangenen Jahrzehnts. Heute hat Europa noch Stromüberkapazitäten und MENA noch Engpässe. Deshalb ist noch nicht von Stromimporten die Rede, eher Stromexporten. Das Bild soll sich in den kommenden Jahrzehnten ändern. Die ME- NA-Region wird dann große Mengen emissionsfreien Strom und emissionsfreie Gase oder Flüssigkeiten wie zum Beispiel Wasserstoff aus den Wüsten an Europa liefern können. In Anbetracht des bereits sehr kostengünstigen zu produzierenden erneuerbaren Stromes in der MENA-Region ist ein Zukunftsbild ohne emissionsfreie Energie aus den Wüsten kaum noch realistisch. Gerade auf diese zu erwartende Entwicklung richtet sich der Blick der Autoren. Großtechnische Anwendung von Lithium Renate Kellermann ISBN: 9783736998131 Für die großtechnische Anwendung von Lithium als Energiespeicher und Lieferant chemischer Wertstoffe ist ein kontinuierlicher Verbrennungsprozess nach Vorbild der Ölverbrennung aus sicherheitstechnischen Aspekten unverzichtbar. Die Untersuchung der Zerstäubung von Metallschmelzen wird zwar vermehrt in der Literatur analysiert, allerdings nur unter dem Fokus der Erzeugung von Metallpartikeln, die in ihrem erstarrten Zustand weitere Anwendung finden. Um Metalle als Energiespeicher zu verwenden, wurde vor allem die Reaktion am Einzelpartikel untersucht. Über die Zerstäubung und die gleichzeitige Zündung und Verbrennung des erzeugten Metallsprays und dabei insbesondere des Lithiumsprays ist bisher sehr wenig bekannt. Aus diesem Grund werden in dieser Arbeit grundlegende Untersuchungen zur Zerstäubung der Lithiumschmelze sowie zur thermischen Zündung und zur Verbrennungsreaktion des erzeugten Lithiumsprays durchgeführt. Da die ersten Versuche im Labormaßstab stattfinden, wird der Versuchsstand sowie die Düse auf eine Verbrennungsleistung von maximal 30 kWth ausgelegt. Dafür sind niedrige Lithiummassenströme unterhalb 0,8 g/s notwendig, wobei eine feine Zerstäubung erzielt werden soll. Dies kann mit Hilfe der in dieser Arbeit analysierten Zweistoffdüse erzielt werden. Sie legt die Grundlagen für die Entwicklung eines kontinuierlich betriebenen Brenners für den Einsatz in einer großtechnischen Anlage dar. Wassergefährdende Stoffe – Tankstellen für Kraftfahrzeuge DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Hennef (Hrsg.) www.dwa.de Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. hat das Arbeitsblatt DWA-A 781 „Technische Regel wassergefährdender Stoffe – Tankstellen für Kraftfahrzeuge“ veröffentlicht. Es zeigt technische und organisatorische Lösungen für die Errichtung und den Betrieb von Tankstellen zur Betankung von Kraftfahrzeugen einschließlich Eigenverbrauchstankstellen auf. Neben einer Anpassung an die bundeseinheitliche Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ist TRwS 781 im Hinblick auf neue technische Entwicklungen und praktische Erfahrungen überarbeitet worden. Neu hinzugekommen sind Regelungen für Lagerbehälter und Rohrleitungen sowie Festlegungen für bereits in Betrieb befindliche Tankstellen. Darüber hinaus wurden die bisherigen drei Teile zur besseren Anwendbarkeit zusammengeführt. 58 UmweltMagazin März 2019

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