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04-05 | 2019

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Markt Produkte Afriso

Markt Produkte Afriso Manometer mit widerstandsfähigem Gehäuse Das neue Rohrfeder-Manometer mit Schraubring-Gehäuse RF100ISR von Afriso wurde zur Druckmessung gasförmiger oder flüssiger Medien mit Temperaturen bis zu 60 ˚C für die Messbereiche -1/0 bar bis -1/15 bar und 0/0,6 bar bis 0/1000 bar konzipiert. Optional ist es mit Glyzerinfüllung lieferbar und aufgrund des robusten Kunststoffgehäuses für Anwendungen im Anlagen- und Maschinenbau geeignet. Der Prozessanschluss (G½B) kann in axialer oder radialer Ausführung mit Bügelbefestigung oder Befestigungsrand ausgeführt werden, wobei nach individuellen Kundenangaben auch andere Prozessanschlüsse möglich sind. Das Kunststoff-Gehäuse verfügt standardmäßig über eine Sichtscheibe aus Sicherheitsverbundglas, eine Druckentlastungsöffnung und einen Schraubring. Optional kann das Manometer (Genauigkeitsklasse 1,0 nach EN 837–1/6) auch in einer höheren Genauigkeitsklasse, mit Drosselschraube, Sonderskalen oder Microverstellzeiger ausgeführt werden. Die Schutzart IP 65 (EN 60529) verändert sich bei einer Gehäuseentlüftung kleiner als 25 bar auf IP 54. Das Manometer ist insbesondere dort einsetzbar, wo schlagfeste, widerstandsfähige, rostfreie und dichte Gehäuse benötigt werden, beispielsweise auch in Freianlagen oder feuchten, nassen Betriebsstätten. www.afriso.de Das Rohrfeder-Manometer mit Schraubring-Gehäuse ist insbesondere dort einsetzbar, wo schlagfeste, widerstandsfähige, rostfreie und dichte Gehäuse benötigt werden. Bild: Afriso Zöller/TBZ Sammelfahrzeug für Bioabfall mit vorbildlicher Sicherheitsausstattung Das Technische Betriebszentrum (TBZ) ist ein Eigenbetrieb der Stadt Neumünster und unter anderem zuständig für die Abfallentsorgung, Stadtentwässerung, Straßenreinigung und den Winterdienst. Für die Fraktion Bioabfall wurde kürzlich ein drittes Sammelfahrzeug von Zöller übernommen. Der Hecklader verfügt durch diverse Extras über eine vorbildliche Ausstattung im Bereich Sicherheit und Arbeitsschutz. Bei dem Lkw handelt es sich um eine Econic Niederflur Version von Mercedes Benz mit Zöller Sammelaufbau in Komplettausführung. Ähnlich wie bei einem Bus ist die Sitzposition des Fahrers niedrig, bei guter Sicht nach vorne sowie zur Seite. Die Einstiegstür in Fahrtrichtung rechts mit weit nach unten reichender Verglasung verbessert die Sicht auf diesen sensiblen Bereich und bietet einen bequemen Ein- und Ausstieg für den Lader. Darüber hinaus erhielt das Fahrzeug einen Rechtsabbieger-Assistent. Bei Betätigung des Blinkers wird eine unterhalb des Außenspiegels montiere Kamera aktiviert. Das Monitorbild ergänzt die Außenspiegeldarstellung auf der rechten Fahrzeugseite und sorgt damit für mehr Sicherheit, wie auch der Bird-View, das sind oben an jeder Fahrzeugseite angebrachte Kameras, die bei Aufruf eine Rundumsicht für den Neufahrzeugübernahme mit Einweisung für den Fahrer in Bad Oldesloe. Fahrer bieten. Bi-Line ist eine weitere Sicherheitseinrichtung, die während eines Werkstattaufenthaltes greift. Es dienen zwei oben auf dem Sammelaufbau fest installierte Seile als Absturzsicherung. Hier klinkt sich der Mitarbeiter ein, wenn beispielsweise Abschmierarbeiten oder anderes oben auf dem Aufbau durchzuführen sind. Eine LED-Beleuchtung einschließlich eines Arbeitsscheinwerfers für den Lader rundet das Sicherheitspaket für das Umfeld ab. Dem Gesundheitsschutz dient die Clean Option-Funktion. Dieses System besteht aus Filterelementen für Grob- und Feinstaub sowie einem Aktivkohleelement zur Beseitigung von Gerüchen. Es ist für neue Abfallsammelfahrzeuge der Kirchhoff Ecotec Gruppe sowie als Nachrüstsatz für Bestandsfahrzeuge lieferbar. www.zoeller-kipper.de Bild: Zöller Kipper/ Mainz / D 36 UmweltMagazin April - Mai 2019

Projekte Markt Salzgitter Wasserstoff für eine CO 2 -arme Stahlproduktion GrInHy2.0 Projektkonzept der Wasserstoffproduktion aus erneuerbarem Strom und Dampf aus Abwärme. Im Hüttenwerk der Salzgitter Flachstahl GmbH ist das Projekt GrInHy2.0 gestartet. Es knüpft nahtlos an die bereits erfolgreich in Salzgitter betriebene erste Stufe von GrInHy (Green Industrial Hydrogen via steam electrolysis) an. Gemeinsam mit den Partnern Sunfire GmbH, Paul Wurth S.A., Tenova SpA, dem französischen Forschungszentrum CEA und der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH wird die weltweit leistungsstärkste Hochtemperatur-Elektrolyse (HTE) zur energieeffizienten Wasserstofferzeugung errichtet. Das Projekt wird erstmals im industriellen Umfeld eine Hochtemperatur-Elektrolyse mit einer elektrischen Nennleistung von 720 Kilowatt realisiert. Sie soll bis Ende 2022 mindestens 13.000 Stunden in Betrieb sein und insgesamt etwa 100 Tonnen Wasserstoff von hoher Reinheit (99,98 %) liefern. Dieser wird für Glühprozesse im integrierten Hüttenwerk genutzt und ersetzt dabei auf Basis von Erdgas erzeugten Wasserstoff. Wasserstoff als Reduktionsmittel ist auch das zentrale Element von Salcos (Salzgitter Low CO 2 Steelmaking), dem Konzept des Salzgitter- Konzerns für eine CO 2 -arme Stahlproduktion. Dabei ersetzt Wasserstoff, der idealerweise mit Strom aus regenerativen Quellen erzeugt wird, den bislang für die Verhüttung von Eisenerzen erforderlichen Kohlenstoff. Salcos basiert auf Einzelbausteinen erprobter Technologien und ermöglicht eine zeitnahe industrielle Realisierung. Mit der Maßstabsvergrößerung des Hochtemperatur-Elektrolyseurs kann beim Projekt GrInHy2.0 die Einbindung von „grünem“ Wasserstoff in die Prozesse des Hüttenwerks umfangreich getestet und erprobt werden. Dazu wird das gasförmige Produkt des Elektrolyseurs vom Typ Sunfire-HyLink zunächst in einem Aggregat von Paul Wurth, Anlagenbauer für die Stahlindustrie, verdichtet und getrocknet. Den Betrieb der Anlagen und die Einspeisung in das eigene Wasserstoffnetz übernimmt die Salzgitter Flachstahl. Parallel führt das französische CEA mehrjährige Versuche mit Elektrolyse-Stacks durch, welche die zentralen Elemente der HTE-Technologie darstellen. Tenova, ein weiterer Anlagenbauer für die Stahlindustrie, erstellt projektbegleitend eine technisch-ökonomische Studie zur Umstellung der heutigen europäischen Stahlindustrie auf eine CO 2 -arme, wasserstoffbasierte Stahlherstellung. Die Salzgitter Mannesmann Forschung ist für die Projektkoordination und -leitung verantwortlich. Obwohl die derzeitigen energiepolitischen Rahmenbedingungen eine wirtschaftliche Umsetzung noch in Frage stellen, sind die Projektpartner entschlossen, diese für die Zukunft bedeutsame, klimaschonende Technologie konsequent weiterzuentwickeln. Das Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 5,5 Mio. €. und wird vom Fuel Cells and Hydrogen 2 Joint Undertaking im Rahmen der Fördervereinbarung Nr. 826350 gefördert. https://salcos.salzgitter-ag.com Bild: GrinHy/Salzgitter/Sunfire Fraunhofer Gemeinsame Forschungsplattform für Energiespeicher Im Februar fiel der Startschuss für das Projektzentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS der Fraunhofer-Gesellschaft in Braunschweig im Niedersächsischen Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik. Beteiligte Partner sind das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in enger Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig. Ziel des Projektzentrums ist es, mobile und stationäre Energiespeichersysteme an die industrielle Reife heranzuführen und zukunftsfähige Lösungen mit Fokus auf die Technologiereifegrade vier bis sechs zu demonstrieren. Von der Entwicklung neuer Energiespeichersysteme hängen zahlreiche Wirtschaftszweige und Technologien direkt oder indirekt ab: Elektroautos benötigen leistungsfähige Batterien, stationäre Stromspeicher können elektrische Netze stabilisieren, die sich aus zeitlich schwankenden erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaikanlagen oder Windrädern speisen. In der Materialforschung und der Prozessentwicklung für Energiespeicher belegt Deutschland international einen sehr guten Platz. Das Fraunhofer-Projektzentrum ZESS wird hier ansetzen, um innovative Beiträge zu gesellschaftlich-ökologischen Herausforderungen zu erarbeiten und effiziente, klimaschonende Antworten zu liefern. Das neue Fraunhofer- Projektzentrum bündelt dazu die Expertise dreier Fraunhofer-Institute und der Technischen Universität Braunschweig und profitiert von der etablierten Forschungsinfrastruktur vor Ort. Für die fünfjährige Startphase steuern die Fraunhofer-Gesellschaft und das Land Niedersachsen eine Anschubfinanzierung von insgesamt 20 Millionen Euro bei, um im Rahmen von 20 Einzelprojekten den Kompetenzaufbau und die Vernetzung der Akteure in Niedersachsen zu stimulieren. Nach Etablierung der Primäraktivität in Braunschweig ist der Aufbau eines Demonstrators in Peine als Dependance des Projektzentrums geplant. www.fraunhofer.de UmweltMagazin April - Mai 2019 37

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