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06 | 2018

Nachrichten Frost &

Nachrichten Frost & Sullivan Endress+Hauser erhält den „Global Market Leadership Award“ Mit mehr als zwei Millionen installierten magnetisch-induktiven Durchflussmessgeräten ist Endress+Hauser Marktführer. Zu diesem Urteil kommt das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen Frost & Sullivan nach einer umfassenden Markt- und Wettbewerbsrecherche und verleiht dem Unternehmen den „Global Market Leadership Award“. Der Erfolg von Endress+Hauser sei auf die starke Kundenorientierung sowie die hohe Innovationskraft zurückzuführen. Um die Anforderungen der Kunden an die Messung von Flüssigkeiten zu erfüllen, investiert das Unternehmen intensiv in die Forschung und Produktentwicklung. Frost & Sullivan hebt zudem die enge Zusammenarbeit des Unternehmens mit Kunden hervor, um dessen Prozesse zuverlässig, sicher, umweltverträglich und wirtschaftlich zu betreiben. Um das zu gewährleisten, arbeitet es ab der ersten Phase des Produktdesigns bis zur Betriebsphase und darüber hinaus eng mit den Kunden zusammen. Die Palette an magnetisch-induktiven Durchflussmessgeräten soll präzise Messungen des Volumenstroms, ohne Druckverlust und ohne den Produktionsablauf zu beeinflussen, garantieren. Daraus resultieren geringere Ausfallzeiten und eine höhere Produktivität, was wiederum zur Senkung der Gesamtbetriebskosten beiträgt. Die Kunden schätzen, nach Unternehmensangaben, besonders die Kombination aus magnetisch-induktiven Durchflussmessgeräten und den zahlreichen Dienstleistungen, die angeboten werden. Neben dem umfassenden Portfolio an Messgeräten bietet Endress+Hauser weltweit auch Dienstleistungen an. Diese ermöglichen den Kunden, ihre verfahrenstechnischen Prozesse über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage zu optimieren und somit die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Hierzu gehören Kalibrierungs-, Diagnose-, Reparatur-, Engineering-, Inbetriebnahme- und Wartungsdienstleistungen. Die magnetisch-induktiven Durchflussmessgeräte sind mit Technologien wie der Heartbeat Technology ausgestattet und unterstützen Kommunikationsprotokolle wie Heute produziert Endress+Hauser mit moderner Produktionslogistik Durchflussmesstechnik an sechs Standorten in der Schweiz, Frankreich, den USA, China, Indien und Brasilien. EtherNet/IP und Profinet. Diese Protokolle machen Informationen leicht verfügbar. Mit Hilfer der integrierten Heartbeat Technology überwachen sich Geräte wie beispielsweise die neue Proline-Durchflussmessgerätelinie zudem selbst. Durch die Lieferung von Prozess- und Gerätediagnosemeldungen gemäß NE 107 können Prozesseinflüsse und -veränderungen im laufenden Prozess frühzeitig erkannt und behoben werden. www.endress.com Bild: Endress Evonik Führende Position bei TAA-Derivaten ausgebaut Evonik Tianda Chemical Additive Co., Ltd. hat seine Produktionskapazität für Triacetonamin (TAA)-Derivate in Liaoyang um 50 Prozent erhöht. Mit der Erweiterung reagiert das Joint Venture von Evonik China und der chinesischen Northeast No.1 Electric Power Construction CO., Ltd. auf die anhaltend wachsende Marktnachfrage. TAA-Derivate sind News – Online Weitere Nachrichten finden Sie tagesaktuell auch im Internet unter www.umweltmagazin.de (Rubrik: Branchen-News). essenzielle Vorprodukte für die Herstellung von Lichtstabilisatoren auf Basis von sterisch gehinderten Aminen. Die Additive werden in niedriger Konzentration zum Schutz und zur Stabilisierung von Polymeren gegen die Zersetzung durch Licht, Sauerstoff und Wärme verwendet und können so die Lebensdauer von Kunststoffen um das bis zu Zehnfache erhöhen. Sie finden Anwendung in vielen Produkten der Automobil- und Baubranche sowie in der Produktion von Agrarfolien. Mit den neuen Produktionskapazitäten kann das Unternehmen das Wachstum seiner Kunden begleiten und die globalen Märkte noch besser bedienen. www.evonik.de 8 UmweltMagazin Juni 2018

Nachrichten Effizienz-Agentur NRW Ressourceneffizienz-Beratung überzeugt Unternehmen in Nordrhein-Westfalen Die Effizienz-Agentur NRW (EFA) bietet Unternehmen aus Industrie und Handwerk mit der Ressourceneffizienz-Beratung konkrete Unterstützung bei der Identifizierung und Umsetzung von Material- und Energieeffizienzpotenzialen an. Eine aktuelle Umfrage des Bielefelder Soko Instituts bei über 100 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bestätigt die hohe Zufriedenheit der Betriebe mit der Beratungsleistung der im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätigen Agentur. Die Ressourceneffizienz- Beratung deckt die Unternehmensbereiche Produktion, Produktgestaltung, Kostenrechnung und die Themenfelder CO 2 -Bilanzierung und Wertschöpfungsketten ab. Die EFA bietet Betrieben aus Nordrhein-Westfalen damit seit 20 Jahren einen einfachen Einstieg in eine ressourceneffizientere Wirtschaftsweise an. Unternehmen bietet sich dadurch, Potenziale und Möglichkeiten zur Material-, Energieund Kostenreduzierung aufzudecken und erfolgreich Maßnahmen umzusetzen. Alleine in den vergangenen zwei Jahren konnten mithilfe der Beratung der EFA Kosteneinsparungen von rund 12,5 Millionen Euro pro Jahr realisiert werden, denen Investitionen in Höhe von rund 18 Millionen Euro gegenüberstehen. Das zahlt sich auch für die Umwelt aus: Die erzielten Materialund Energieeinsparungen entsprechen CO 2 -Äquivalenten von jährlich etwa 27 000 Tonnen. Laut der zum vierten Mal durchgeführten Untersuchung bewerten über 90 Prozent der Betriebe die Beratungsleistung als gut bis sehr gut und haben infolge der Beratung bereits Maßnahmen eingeleitet oder erfolgreich umgesetzt. Über Beraternetzwerke, Schulungen und Workshops bietet die Agentur Beratern im Bereich Ressourceneffizienz Informations- und Austauschangebote an. Über 95 Prozent der Unternehmen bewertet die fachliche Qualifikation der Berater als sehr gut bis gut. Höhere Transparenz über Prozesse und Kosten, Sensibilisierung der Mitarbeiter für Ressourceneffizienzaspekte sowie die Schaffung einer Basis für die zukünftige Unternehmensentwicklung sind weitere Effekte, die sich laut des Soko Instituts aus der Beratungen ergeben haben. Produzierende Unternehmen und Handwerksbetriebe, die die Ressourceneffizienz-Beratung der EFA nutzen wollen, können vom Beratungsprogramm Ressourceneffizienz des NRW-Umweltministeriums profitieren: 50 Prozent der förderfähigen Beratungskosten werden dabei bezuschusst. www.ressourceneffizienz.de Küttner und Martin Kompetenzen für die thermische Behandlung von Klärschlamm gebündelt Die Küttner Holding GmbH & Co. KG und die Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik geben die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens, der Küttner Martin Technology GmbH mit Sitz in München bekannt. Geschäftszweck des neuen Unternehmens, an dem beide zu je 50 Prozent beteiligt sind, und das sie gemeinsam führen werden, ist der Vertrieb und Bau von Anlagen zur thermischen Behandlung von kommunalem Klärschlamm. Beide Firmen sind langjährig erfahrene Anlagenbauer in ihren jeweiligen Geschäftsbereichen: Küttner bringt die für die thermische Behandlung von Klärschlamm erprobte Wirbelschicht-Technologie sowie das Verständnis für die Optimierung des Gesamtprozesses ein; Martin seine langjährige Erfahrung in der thermischen und biologischen Reststoffverwertung sowie seine vielfältigen lokalen und globalen Kontakte. Durch die Zusammenlegung ihrer Geschäftsaktivitäten wollen beide Unternehmen bestmögliche Synergien bilden und ihren Kunden ein breiteres Portfolio und eine vollumfängliche Betreuung bieten. Das Ziel des neuen Unternehmens ist die weltweite Bearbeitung von Projekten zur thermischen Behandlung von Klärschlamm, wobei der Schwerpunkt anfänglich in Europa sein wird. Bedarf und Interesse an kommunalen Entsorgungslösungen ist aber auch in Asien sehr groß; das Unternehmenwird hierfür nach ausgewählten Partnern suchen. www.kuettner.com Lightcycle 7 347 Tonnen Altlampen in 2017 zurückgenommen Im Jahr 2017 nahm Lightcycle, Deutschlands größtes Rücknahmesystem für Altlampen und -leuchten, insgesamt 7 347 t Altlampen zurück und führte diese einem fachgerechten Recycling zu. Aneinandergereiht würden die Altlampen gut 11-mal um Deutschland reichen. Die Gesamtzahl setzt sich aus 2 740 t von ear-Abholanordnungen der Systemteilnehmer von kommunalen Wertstoffhöfen und 4 607 t aus der ergänzenden Rücknahme über die Sammelstellen in Handel, Industrie und Gewerbe zusammen. Durch das fachgerechte Recycling der zurückgenommenen Altlampen konnten Umwelt und Ressourcen geschont werden. Der Geschäftsführer von Lightcycle Stephan Riemann betont, dass die Rückgabemenge in Deutschland höher sein könnte, wenn auch andere Rücknahmesysteme und deren Hersteller sowie wichtige Teile des Handels eine aktive Rücknahme unterstützen und dem Beispiel folgen würden. Der Trend der letzten Jahre zu Leuchten mit fest verbauten LED und kleineren, leichteren Leuchtmitteln macht sich inzwischen auch im Abfallstrom bemerkbar. Das Gesamtgewicht der Sammelmenge 2017 sank gegenüber 2016 um 0,9 %. Die Anzahl der ear- Abholanordnungen für Altlampen ging von 2017 mit 4 152 Abholanordnungen gegenüber 2016 mit 4 322 Abholanordnungen laut Angaben der stiftung ear um 4 % zurück. www.lightcycle.de UmweltMagazin Juni 2018 9

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