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06 | 2019

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Organschaften

Organschaften Bewerbungsaufruf VDI-GEU schreibt Studienpreis 2019 aus Kontakt VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) Dr.-Ing. Jochen Theloke Postfach 101139 40002 Düsseldorf Tel.: 0211/6214-369 Fax: 0211/6214-97369 geu@vdi.de www.vdi.de/geu Zur Förderung des Ingenieurnachwuchses im Hochschulbereich vergibt die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) einmal jährlich einen Preis für eine hervorragende energie-/umweltrelevante Abschlussarbeit von Bachelor-, Master- oder Diplomstudiengängen. Der Preis ist mit 1.500 Euro und einer Urkunde dotiert. Die betreffenden Lehrstühle in den Fakultäten und Fachbereichen der einschlägigen Hochschulen werden gebeten, potenzielle Bewerber zur Einreichung ihrer Arbeit zu Bild: Uschi Dreiucker/Pixelio motivieren. Das Thema der Abschlussarbeit soll technisch orientiert und fachlich den Themen der VDI-GEU zugeordnet sein. Einreichung der Arbeit und Bewertung durch das betreuende Institut dürfen nicht länger als zwölf Monate zurückliegen. Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30. September 2019 bei der VDI-GEU einzureichen. Bewerbungsformulare und weitere Informationen finden Sie unter www.vdi.de/geu-studienpreis. VDI-Gremiumsitzung Digitalisierung in der Energie- und Kreislaufwirtschaft Die Digitalisierung in der Energie- und Kreislaufwirtschaft ist ein aktuelles und zukunftsweisendes Handlungsfeld mit hohem Wertschöpfungspotenzial. Kennzeichnend für beide Industriebereiche ist die starke Segmentierung der Wertschöpfungskette und die Notwendigkeit eine flächendeckende, IT- und prognosesichere sowie zuverlässige Datenbereitstellung zu ermöglichen. In der VDI-Gremiensitzung „Digitalisierung in der Energie- und Kreislaufwirtschaft“ soll dieses Thema mit Interessierten diskutiert und analysiert werden. Ausgearbeitet werden sollen branchenspezifische Fragestellungen sowie branchenübergreifende Fragestellungen, wie beispielsweise: - Wo stehen wir heute und wohin muss sich die „Energie- und Kreislaufwirtschaft“ entwickeln, um für die Zukunft digital wettbewerbsfähig zu sein? - Welche Erfahrungen aus der Energiewirtschaft liegen vor, um diese in die Umweltwirtschaft zu übernehmen? Die Gremiensitzung richtet sich an Fachund Führungskräfte aus den Bereichen der „Energie- und Kreislaufwirtschaft“ sowie fachlich Interessierte. Die Veranstaltung findet am 26. September 2019 im VDI-Haus Düsseldorf, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.vdi.de/DEK-2019. Auszeichnung Dr.-Ing. Wiedemeier mit der Ehrenmedaille des VDI geehrt In Anerkennung seiner Verdienste um die Belange des Umweltschutzes verlieh die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) am 25. März in Münster, im Rahmen der Mitgliederversammlung des Münsterländischen VDI-Bezirksvereins die Ehrenmedaille des VDI an Dr.-Ing. Johannes Wiedemeier. Er hat sich durch seine federführende Mitarbeit und den langjährigen Vorsitz im Richtlinienausschuss Produktionsintegrierter Umweltschutz für den Umweltschutz eingesetzt und durch sein Engagement die Ehrenamtlichen Experten zur verstärkten Mitwirkung in der Gremienarbeit des VDI motiviert. Dr. Wiedemeier hat sich darüber hinaus über viele Jahre im Münsterländischen VDI-Bezieksverein für die Interessen des VDI eingesetzt und hier den Arbeitskreis „Beruf und Gesellschaft“ geleitet und war Ansprechpartner für die Ingenieurhilfe vor Ort. Bereits 2010 erhielt er die Ehrenplakette des VDI. Bild: Lothar Jandel, VDI-BV Münsterland Dr.-Ing. Johannes Wiedemeier wurde mit der Ehrenmedaille des VDI ausgezeichnet. Im Bild v.l.n.r.: Dr.- Ing. J. Theloke, Geschäftsführer der VDI-GEU; Dr.-Ing. J. Wiedemeier; Dipl.-Ing. Henning Sittel, Stellvertretender Vorsitzender des VDI-Fachausschuss PIUS. 58 UmweltMagazin Juni 2019

Standards Service Regeln & Normen Bild: Rainer Sturm / pixelio.de VDI 4650 Blatt 1 Energieeffizientes Heizen mit Elektrowärmepumpen Wärmepumpen leisten einen wertvollen Beitrag zum Erreichen der von der Politik vorgegebenen Klimaziele. Das thermodynamische Heizen mit Wärmepumpen ermöglicht nicht nur für Neubauten, sondern auch für Bestandsgebäude erhebliche Einsparungen und ein deutlich effizienteres Primärenergie- und C O2 -Management. Die Richtlinie VDI 4650 Blatt 1 „Berechnung der Jahresarbeitszahl von Wärmepumpenanlagen – Elektrowärmepumpen zur Raumheizung und Trinkwassererwärmung“ stellt ein einfaches und dennoch genaues Verfahren zur Berechnung der Jahresarbeitszahlen einer Wärmepumpenanlage vor. Anwendungsbereich sind elektrisch angetriebene Wärmepumpenanlagen zur Raumheizung und Trinkwassererwärmung in Wohngebäuden, wobei die Wärmequellen Grundwasser, Erdreich und Luft sein können. Die Richtlinie ersetzt nicht detaillierte Simulationsrechnungen, sondern gibt praktische Hinweise für benötigte Jahresarbeitszahlen. Die Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe muss im Rahmen des Marktanreizprogramms und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes nachgewiesen werden. Um eine Förderung zu erhalten, soll sie einer Wärmepumpe rechnerisch nach VDI 4650 ermittelt werden. Wärmepumpenanlagen unterschiedlicher Konzeption können so miteinander verglichen und bewertet werden. Gegenüber der Ausgabe von Dezember 2016 dieser Richtlinie sind die folgenden Berechnungsverfahren geändert beziehungsweise ergänzt worden: · Mit der Verordnung (EU) Nr. 622/2012 ist seit 1.8.2015 das Inverkehrbringen von niedereffizienten Umwälzpumpen unzulässig. Sie finden in Neuinstallationen keine weitere Verwendung und werden nicht mehr berücksichtigt. · Die Berechnung der Jahresarbeitszahl für die Trinkwassererwärmung auf Basis der DIN EN 16147 wurde dem Verfahren für die Trinkwassererwärmung mit Heizungswärmepumpen angepasst. · Der neue Anhang A bietet ein Rechenverfahren, mit dem die benötigten Leistungszahlen von Luft-Wasser-Wärmepumpen aus den Produktdaten nach DIN EN 14825 abgeleitet werden können. VDI 4650 Blatt 1 richtet sich an Planer, Bauherren, Energieberater, Handwerker, Hersteller von Wärmepumpen aber auch staatliche und andere Unterstützung gewährende Institutionen. Herausgeber ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt. Die Richtlinie erscheint im März 2019 als Weißdruck und ersetzt den Weissdruck von Dezember 2016. Sie kann beim Beuth Verlag bestellt werden. VDI 4255 Blatt 2 Emissionsquellen und -minderungsmaßnahmen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung Die Richtlinie VDI 4255 Blatt 2 „Bioaerosole und biologische Agenzien – Emissionsquellen und -minderungsmaßnahmen in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung – Übersicht“ zeigt, wie sich Emissionen für Mensch und Tier im Stall und in der Abluft minimieren lassen. Die überarbeite Version beschreibt Bioaerosolquellen und mögliche Minderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft. Während im Pflanzenbau in der Regel eine flächenbezogene Betrachtung möglicher Emissionen im Vordergrund steht, ist eine quellenbezogene Beurteilung bei der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung möglich. Die Richtlinie bezieht sich insbesondere auf immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Tierhaltungsanlagen im Sinne der 4. BImSchV. Während sich die Richtlinie VDI 4255 Blatt 2 ausschließlich mit Bioaerosolen befasst, werden andere Komponenten wie beispielsweise Ammoniak, Gerüche und Staub in der Richtlinie VDI 3894 Blatt 1 „Emissionen und Immissionen aus Tierhaltungsanlagen – Haltungsverfahren und Emissionen – Schweine, Rinder, Geflügel, Pferde“ behandelt. Herausgeber der Richtlinie ist die VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) – Normenausschuss. Sie ersetzt den Entwurf von Dezember 2017 und ist beim Beuth Verlag erhältlich. www.vdi.de/4255 Beuth Verlag – Normen und Fachliteratur Beuth Verlag GmbH Am DIN-Platz Burggrafenstraße 6 10787 Berlin Telefon: +49 30 2601-0 Telefax: +49 30 2601-1260 kundenservice@beuth.de www.beuth.de UmweltMagazin Juni 2019 59

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