Aufrufe
vor 2 Jahren

07-08 | 2017

Nachrichten IFAT Africa

Nachrichten IFAT Africa 2017 Wachsende Ausstellerzahlen Die IFAT Africa ist eine der führenden Umwelttechnologiemessen im afrikanischen Markt mit den Schwerpunkten Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling. An der Premiere des IFAT Environmental Technology Forums Africa im September 2015 nahmen 116 Aussteller aus 13 Ländern und 2 273 Besucher aus 38 Ländern teil; die Messe belegte dabei eine Gesamtausstellungsfläche von 4 500 m 2 . Die nächste Veranstaltung findet vom 12. bis zum 14. September 2017 im Johannesburg Expo Centre statt. Bereits jetzt haben sich etwa 100 Unternehmen für die Teilnahme an der diesjährigen Ausgabe der Messe entschieden. Die große Nachfrage unterstreicht die Bedeutung der Ausstellungsthemen für den afrikanischen Markt. Zu den teilnehmenden Unternehmen zählen lokale als auch internationale Branchengrößen wie Averda, Bovu Fluid Holdings, C.R.I. Pumps S.A, Endress+Hauser, Grundfos, KSB Pumps & Valves, Mem- 140 Aussteller werden zur IFAT Africa 2017 erwartet. Bild: Messe München UmweltMagazin-Newsletter Das Wichtigste immer im Blick – mit unserem kostenlosen Newsletter halten wir Sie einmal wöchentlich auf dem Laufenden. Hier finden Sie die täglich erscheinenden News aus dem Bereich der Umwelttechnik kompakt zusammengefasst im Nachrichtenüberblick. Melden Sie sich jederzeit an unter www.ingenieur.de/UmweltMagazin/Newsletter. con, Netzsch Southern Africa, Ritz Pumps South Africa, Skip Truck Traders, Tecroveer, die Wamechsi Group und Wilo Pumps S.A.. Für Unternehmen aus China, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz sind Länderbeteiligungen geplant. Insgesamt erwarten die Veranstalter an die 140 Aussteller auf einer Fläche von rund 5 200 m 2 . Ein zusätzliches Freigelände bietet weiteren Raum für größere Exponate. www.messe-muenchen.de Bundesregierung Erster Stickstoffbericht beschlossen Das Bevölkerungswachstum, der steigende Konsum stickstoffhaltiger Lebensmittel, der wachsende Energiebedarf und der zunehmende Individualverkehr lassen die Stickstoff- Emissionen global betrachtet anwachsen. Die planetare Belastungsgrenze für Stickstoff wird seit Jahren überschritten. Belastungen durch Stickstoff zeigen sich zum Beispiel im hohen Nitratgehalt im Grundwasser oder insbesondere in Städten durch Stickstoffdioxidbelastungen in der Luft. Das Bundeskabinett hat Ende Mai auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks einen Bericht zum Stickstoffeintrag in die Umwelt beschlossen. Damit wird das Thema Stickstoff erstmals umfassend auf die politische Agenda gehoben. Stickstoff stellt eine zunehmende Belastung für Wasser- und Ökosysteme dar. Er beeinträchtigt das Klima, die Luftqualität und die Artenvielfalt. Ziel der Bundesregierung ist es, durch einen Sektoren übergreifenden Ansatz Stickstoff auf ein umweltund gesundheitsverträgliches Maß zu reduzieren. Die Bundesregierung macht mit ihrem Stickstoffbericht deutlich, dass es eines stärkeren Zusammenwirkens verschiedener Politikbereiche bedarf. Nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von Umwelt-, Landwirtschafts-, Ernährungs-, Energie-, Verkehrs, Gesundheits-, Verbraucherschutz-, Bildungsund Forschungspolitik kann es gelingen, Stickstoffeinträge weiter zu reduzieren. In ihrem Bericht kündigt die Bundesregierung die Entwicklung eines Aktionsprogramms zur konkreten Stickstoffminderung an. Dieses soll dazu beitragen, Synergien zwischen den diversen Programmen der Bundesregierung besser zu identifizieren und zu stärken. Zudem soll die Anwendung des Verursacherprinzips präzisiert und überprüft werden, ob es rechtliche oder finanzielle Rahmenbedingungen gibt, die einer Minderung von Stickstoffeinträgen entgegenstehen. In den vergangenen 20 Jahren wurden erste Maßnahmen zur Stickstoffminderung vorgenommen. Die Emissionen sanken infolge dessen in Deutschland im Zeitraum zwischen 1995 und 2010 um etwa 40 %. Allerdings reicht das nicht aus, um die stickstoffbezogenen Ziele der deutschen und europäischen Umweltpolitik zu erreichen. Zu diesen zählen der Grenzwert von 50 mg Nitrat/l in den Gewässern oder der Jahresmittel-Grenzwert von 40 µg Stickstoffdioxid/m³ in der Luft. Derzeit werden jährlich noch rund 1,6 Mio. t reaktiver Stickstoffverbindungen in die Umwelt eingetragen. Die Hauptverursacherbereiche für Stickstoff-Emissionen sind der Verkehr (13 %), die Industrie-/ Energiewirtschaft (15 %), Abwasserbehandlung und Oberflächenablauf (9 %) sowie die Landwirtschaft (63 %). www.bmub.bund.de 12 UmweltMagazin Juli - August 2017

Vorschau / Impressum Themenvorschau 9-2017 Bilder: GFM Beratende Ingenieure, Kaweha, König Special: Kreislaufwirtschaft & Recycling Textilfilter für Wertmetalle Phosphorrückgewinnung mittels Kristallisationsverfahren Wiederverwertung von Abfällen Aufbereitung von Altholz Flächenrecycling Softwarelösung für die Entsorgungsbranche Recycling von Elektronik aus Elektrofahrzeugen Luft Absauganlage für sichere Prozesse Wasser Verkehrsflächen mit berechenbarer Verdunstungsrate Energie Energetische Verwertung von kommunalem Klärschlamm Nachhaltigkeit im Holzfertigbau Nutzung von Abwärme Management Software gestütztes Qualitätsmanagement Recht Veröffentlichung von Umweltdaten aus Unternehmen Service Umweltmärkte: Irans Abfallwirtschaft hat Modernisierungsbedarf Anzeigenkontakt CrossMediaConsulting Wolfgang Ernd GmbH Luruper Chaussee 125, 22761 Hamburg Kai Lück E-Mail: klueck@cmc-web.de Telefon: +49 (0) 40 / 881 449 - 371 Fax: +49 (0) 40 / 881 449 - 11 Anzeigenschluss: 18. August 2017 Erscheinungstag: 7. September 2017 Mediadaten: www.umweltmagazin.de/mediadaten.php Umwelt Magazin Das Entscheider-Magazin für Technik und Management ISSN 0173–363 X 47. Jahrgang (2017) Herausgeber Verein Deutscher Ingenieure Redaktion Dipl.-Ing. Peter von Hindte (Chefredakteur), Tel.: (0211) 6103-526 B.Sc. Carsten Bar (Redaktion), Tel.: (0211) 6103-326 Daniela Brière (Redaktions-Assistenz), Tel.: (0211) 6103-215 E-Mail: UmweltMagazin@springer-vdi-verlag.de Organschaften VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) Verband der Betriebsbeauftragten e.V. (VBU), Essen Verband für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement e.V. (VNU), Frankfurt am Main Medienpartnerschaft Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ), Frankfurt am Main Redaktionsbeirat Dirk Franz Franzen, VDI-GEU, Düsseldorf Matthias Friebel, Vorsitzender des VNU, Frankfurt am Main Prof. Dr.-Ing. Uwe Görisch, Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie Prof. Dr.-Ing. Hans-Friedrich Hinrichs, Geschäftsführer der KTB GmbH, Gladbeck Martin Ittershagen, Pressesprecher des Umweltbundesamtes, Dessau Claudia Nauta, Produktmanagerin bei der DGQ, Frankfurt am Main Prof. Dr.-Ing. Klaus Gerhard Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), Duisburg Bernhard Schwager, Vorsitzender des VBU, Essen Verlag Springer-VDI-Verlag GmbH & Co. KG VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf Postfach 101022, 40001 Düsseldorf Commerzbank BLZ 30080000 Kontonummer 0212172400 SWIFT/BIC-Code: DRES DE FF 300 IBAN: DE69300800000212172400 Geschäftsführung Christian W. Scheyko Layout Ulrich Jöcker Satz Medienpartner Mäurer GmbH, 41836 Hückelhoven Druck KLIEMO Printing, Hütte 53, B-4700 Eupen Copyright Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden. Vertrieb und Leserservice Tel. (02 11) 6103-140 Fax (02 11) 6103-414 E-Mail: leserservice@springer-vdi-verlag.de Vertriebsleitung: Christian W. Scheyko Bezugspreise 8 x jährlich (Ausgabe 1/2, 4/5, 7/8, 10/11 als Doppelausgabe) Jahresabonnement:114,- € VDI-Mitglieder: 102,60,- € (nur für persönliche Mitglieder) Studenten: 70,- € (gegen Studienbescheinigung) Preise Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten (Inland: 10,50 € Ausland 25,50 €, Luftpost auf Anfrage) Einzelheft: 19,- € Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Der Bezugszeitraum beträgt mindestens ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf des berechneten Bezugszeitraumes schriftlich gekündigt wird. Anzeigen CrossMediaConsulting Wolfgang Ernd GmbH Luruper Chaussee 125, 22761 Hamburg Kai Lück E-Mail: klueck@cmc-web.de Telefon: +49 (0) 40 / 881 449 - 371 Fax: +49 (0) 40 / 881 449 -11 Anzeigendisposition Susanne Storb, Tel.: (0211) 6103-380, Fax: (0211) 6103-300 z. Zt. gilt Anzeigenpreisliste Nr. 43 vom 1. Januar 2017 UmweltMagazin ist Mitglied der European Environmental Press. www.umweltmagazin.de UmweltMagazin Juli - August 2017 13

Ausgabenübersicht