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07-08 | 2018

Vorschau / Impressum

Vorschau / Impressum Themenvorschau 9-2018 Special: Wasserkreisläufe & Pumpen Schwerpunktthema der Ausgabe 9 sind Wasserkreisläufe und Pumpen. Im Fokus steht unter anderem die Klärwerkstechnik, bei der Energieeffizienz immer wichtiger wird. Hier hat Hersteller Aerzener in der Kläranlage Holzkirchen / Oberbayern sein Gebläsetechnik realisiert (Bild). Abfall & Recycling Klärschlamm enthält viele Rückstände, die auch nach der Verbrennung in seiner Asche verbleiben. Beschreibung eines Projektes zur Phosphat-Rückgewinnung. Management Bild: Aerzen 1.000 Schritte-Konzept der KlimaExpo. NRW: Unternehmen, die sich Klimaschutzziele setzen, und diese stetig umsetzen, als Schrittmacher ausgezeichnet. Umwelt Magazin Das Entscheider-Magazin für Technik und Management ISSN 0173–363 X 48. Jahrgang (2018) Herausgeber Verein Deutscher Ingenieure Redaktion Martin Vogt (Chefredakteur), Tel.: (0211) 6103-326 Daniela Brière (Redaktions-Assistenz), Tel.: (0211) 6103-215 E-Mail: UmweltMagazin@springer-vdi-verlag.de Organschaften VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) Verband der Betriebsbeauftragten e.V. (VBU), Essen Verband für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement e.V. (VNU), Bad Soden Medienpartnerschaft Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ), Frankfurt am Main Redaktionsbeirat Dirk Franz Franzen, VDI-GEU, Düsseldorf Matthias Friebel, Vorsitzender des VNU, Frankfurt am Main Prof. Dr.-Ing. Uwe Görisch, Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie Prof. Dr.-Ing. Hans-Friedrich Hinrichs, Geschäftsführer der KTB GmbH, Gladbeck Martin Ittershagen, Pressesprecher des Umweltbundesamtes, Dessau Claudia Nauta, Produktmanagerin bei der DGQ, Frankfurt am Main Prof. Dr.-Ing. Klaus Gerhard Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), Duisburg Bernhard Schwager, Vorsitzender des VBU, Essen Verlag Springer-VDI-Verlag GmbH & Co. KG VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf Postfach 101022, 40001 Düsseldorf Commerzbank BLZ 30080000 Kontonummer 0212172400 SWIFT/BIC-Code: DRES DE FF 300 IBAN: DE69300800000212172400 Geschäftsführung Christian W. Scheyko Layout Ulrich Jöcker Satz Medienpartner Mäurer GmbH, 41836 Hückelhoven Druck KLIEMO Printing, Hütte 53, B-4700 Eupen Copyright Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden. Vertrieb und Leserservice Tel. (0211) 6103-140 Fax (0211) 6103-414 E-Mail: leserservice@springer-vdi-verlag.de Vertriebsleitung: Christian W. Scheyko Bezugspreise 8 x jährlich (Ausgabe 1/2, 4/5, 7/8, 10/11 als Doppelausgabe) Jahresabonnement:116,- € VDI-Mitglieder: 102,60,- € (nur für persönliche Mitglieder) Studenten: 71,- € (gegen Studienbescheinigung) Preise Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten (Inland: 10,50 € Ausland 25,50 €, Luftpost auf Anfrage) Einzelheft: 19,- € Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Der Bezugszeitraum beträgt mindestens ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf des berechneten Bezugszeitraumes schriftlich gekündigt wird. Anzeigen CrossMediaConsulting Wolfgang Ernd GmbH Luruper Chaussee 125, 22761 Hamburg Kai Lück E-Mail: klueck@cmc-web.de Telefon: +49 (0) 40 / 881 449 - 370 Fax: +49 (0) 40 / 881 449 -11 Anzeigendisposition Susanne Storb, Tel.: (0211) 6103-380, Fax: (0211) 6103-300 z. Zt. gilt Anzeigenpreisliste Nr. 44 vom 1. Januar 2018 UmweltMagazin ist Mitglied der European Environmental Press. www.umweltmagazin.de 12 UmweltMagazin Juli - August 2018

Nachrichten generell die stoffliche oder die thermische Verwertung zur Verfügung. Für die stoffliche Verwertung ist eine hohe Reinheit der Kunststoffe erforderlich, die in der Regel nur mit einer intensiven Sortierung und Aufbereitung erreicht werden kann. Deshalb werden stark verschmutze Kunststoffe häufig thermisch verwertet. Ziel der Kreislaufwirtschaft und speziell des Kunststoffrecyclings ist es, den Anteil der Stoffe, die innerhalb des Kreislaufs bleiben soweit wie möglich zu steigern. In den kommenden Jahren ist mit einer weiterhin steigenden Altkunststoffmenge in Deutschland zu rechnen. Insgesamt steigt die Menge im Referenzszenario von 5,9 Mio. t in 2015 auf 6,9 Mio. t in 2025. Dabei steigt die stofflich verwertete Altkunststoffmenge von etwa 2,8 Mio. t in 2015 auf rund 3,5 Mio. in 2025. Dafür werden die Sortier- und die stofflichen Verwertungskatrend:research Kunststoffrecycling gewinnt an Bedeutung Eine aktuelle Studie von trend:research beschreibt derzeitige und erwartete Rahmenbedingungen, Stoffströme, Mengen und Preise sowie die Entwicklung im Bereich des Kunststoffrecyclings. Im Fokus stehen – neben der Beschreibung der Wirkungen von aktuellen und neuen rechtlichen Rahmenbedingungen – die Analyse der Entwicklung des Aufkommens und der Verwertungswege von Altkunststoffen bis 2025 – differenziert in drei Szenarien. Für das Kunststoffrecycling sind die novellierte Gewerbeabfallverordnung und das in 2019 in Kraft tretende Verpackungsgesetz von entscheidender Bedeutung. Beide Regelungen haben das Ziel, die stoffliche Verwertung zu stärken und den Anteil des Recyclings zu erhöhen. In den kommenden Jahren wird somit entscheidend sein, wie diese angestrebten Ziele in der Praxis erreicht werden können. Für Altkunststoffe stehen pazitäten in Deutschland ausgebaut. In 2018 gelingt aber noch keine Steigerung der stofflichen Verwertung, da die Exportmengen von Altkunststoffen zurückgehen. Die leichte Steigerung der stofflichen Verwertung in Deutschland kann diesen Effekt nicht vollständig ausgleichen. Insgesamt werden Kunststoffe in vielen Bereichen des täglichen Lebens weiter an Bedeutung gewinnen. Somit wird auch die Verwertung von Altkunststoffen in den kommenden Jahren weiter an Relevanz zunehmen. Die Umweltverschmutzung, die sich bei vielen Entsorgungswegen der Kunststoffe ergibt, wird von den Medien und der Bevölkerung verstärkt wahrgenommen. Sowohl die Verschmutzung der Meere wie auch die Belastungen durch Mikroplastik werden immer häufiger thematisiert. Somit gewinnen eine nachhaltige Entsorgung und das Recycling von Kunststoffen an Bedeutung. Dies zeigt sich an der prognostizierten Marktentwicklung: Das Aufkommen an Altkunststoffen steigt in den kommenden Jahren kontinuierlich an. Gleichzeitig verschieben sich die Verwertungswege der Kunststoffe langsam von der energetischen zur stofflichen Verwertung. Wesentliche Treiber sind, neben der Bedeutung des Umweltschutzes, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die höhere Recyclingquoten fordern. Die steigende Bedeutung des Recyclings wird auch zu einem Kapazitätsausbau bei den Verwertungsanlagen führen. Das führt dazu, dass die exportierten Kunststoffmengen sinken und ein höherer Anteil in Deutschland verwertet wird. Für die Unternehmen der Entsorgungsbranche bedeutet das, dass sich zusätzliche Chancen für neue Sortier-, Aufbereitungs- und Verwertungsanlagen ergeben. www.trendresearch.de Grüner Punkt Führungsteam verstärkt Jörg Deppmeyer (46) wird zum 1. Juni 2018 Geschäftsführer Vertrieb beim Grünen Punkt. Er folgt auf Dr. Markus van Halteren (56), der dem Unternehmen seit zwölf Jahren angehört. Dr. van Halteren wird die Geschäftsführung zum 31. Dezember dieses Jahres niederlegen und in den Beirat wechseln. Er wird bis zum Jahresende die Einarbeitung von Jörg Deppmeyer begleiten. Deppmeyer war zuletzt General Manager der Ardagh Group in Weißenthurm. Zuvor war der studierte Diplomkaufmann in verschiedenen Leitungsfunktionen bei Coca-Cola sowie der Kraft Foods Group (heute The Kraft Heinz Company) tätig. www.gruener-punkt.de Destatis Abfallaufkommen in Deutschland gestiegen Das Abfallaufkommen in Deutschland ist im Jahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen auf insgesamt 411,5 Millionen Tonnen gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, betrug der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr 2,3 % (2015: 402,2 Millionen Tonnen). Innerhalb der verschiedenen Müllfraktionen ergaben sich mengenmäßige Verschiebungen. Die Bau- und Abbruchabfälle, die mit einer Menge von 222,8 Millionen Tonnen etwas mehr als die Hälfte des Gesamtaufkommens (54 %) ausmachen, nahmen im Vorjahresvergleich um 6,6 % oder 13,8 Millionen Tonnen zu. Hingegen ergab sich bei der zweitgrößten Fraktion, den Übrigen Abfällen (insbesondere aus Produktion und Gewerbe), ein Rückgang um 5,7 % auf 55,9 Millionen Tonnen. 332,1 Millionen Tonnen aller Abfälle wurden im Jahr 2016 stofflich oder energetisch verwertet, das entspricht einer Verwertungsquote von 80,7 %. Die Verwertungsquote ist in den letzten zehn Jahren von 74,3 % (2006) kontinuierlich angestiegen. Im Jahr 2016 wurde von den verwerteten Abfällen mit 287,6 Millionen Tonnen der Großteil recycelt, also stofflich verwertet. Rund 44,4 Millionen Tonnen wurden energetisch verwertet. Nur ein geringer Anteil des Abfalls wurde auf Deponien entsorgt – die Ablagerungsquote betrug 16,9 %. Am geringsten ist diese Quote bei den Siedlungsabfällen mit 0,2 %. Rund 2,4 % aller Abfälle wurden auf andere Weise beseitigt, zum Beispiel durch Verbrennen. www.destatis.de UmweltMagazin 07-08 2018 13

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