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07-08 | 2019

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KOMPRESSOREN

KOMPRESSOREN Kompressoren Blower 1 - DBC OFC Blower 2 - DBC OFC Blower 3 - DBC STC Blower 4 - DBC STC SIGMA AIR MANAGER 4.0 8 Automatikbetrieb 31.50 m³/min Station Status - Station Blower 1-FC Blower 2-FC Blower 3 Blower 4 Leistung Volumenstrom Soll-Volumenstrom Netzdruck Sollwert Drucksensor 31.00 m³/min 0.56 bar 43.60 kW 31.50 m³/min 31.00 m³/min 0.56 bar Status Meldungen Monitoring Energie & Kosten Regelung Zeitsteuerung Inbetriebnahme Konfi guration Kontakt i Ressourceneffiziente Brillenglasfertigung aus halbfertigem Rohling. Organschaften VDI-Bezirksvereine Frühjahrstreffen der Arbeitskreisvorsitzenden der VDI-GEU und VDI-GVC Zu ihrem traditionellen Frühjahrstreffen kamen im April 2019 in Dresden elf Vorsitzende der Arbeitskreise Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik aus den VDI-Bezirksvereinen zusammen. Nach einer Besichtigung der Gläsernen Manufaktur am Freitagabend wurde im Rahmen des Treffens zunächst im Institut für Wasserstoff- und Kernenergietechnik das Laserlabor besichtigt. Zu Beginn begrüßte Prof. Wiedemann, der Vorsitzende des Landesverbands Sachsen, Prof. Lippmann, der Lehrstuhlvertreter und Dr. Schüttoff, der Vorsitzende des Arbeitskreises Energietechnik des Dresdener Bezirksvereins die Vorsitzenden der Arbeitskreise. In der Geschäftssitzung tauschten sich die Vorsitzenden über die Aktivitäten in ihren Arbeitskreisen aus. Dr.-Ing. Uwe Delfs berichtete über neue Aktivitäten aus der Die Arbeitskreisvorsitzenden bei der Besichtigung des Laserlabors des Instituts für Wasserstoff- und Kernenergietechnik der TU Dresden. Bild: VDI Kontakt VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) Dr.-Ing. Jochen Theloke Postfach 101139 40002 Düsseldorf Tel.: 0211/6214-369 Fax: 0211/6214-97369 geu@vdi.de www.vdi.de/geu VDI-GVC. Dr.-Ing. Jochen Theloke, Geschäftsführer der VDI-GEU, berichtete über aktuelle Aktivitäten der VDI-GEU und neues aus dem VDI. Im Rahmen der Veranstaltung besichtigten die Vorsitzenden am folgenden Tag das Energiemuseum Dresden. Gastgeber der Wochenendveranstaltung war der VDI-Bezirksverein Dresden. Das Programm wurde von Michael Schüttoff gestaltet. Sonderdrucke: Werbewirksames Marketing- und PR-Instrument In einer unserer Fachzeitschriften ist ein Beitrag von Ihrem Unternehmen erschienen? Nutzen Sie das für eine PR-Aktion der besonderen Art – lassen Sie einen werbewirksamen Sonderdruck davon erstellen: • Sonderdrucke werden individuell nach Ihren Wünschen gestaltet • Logo und Kontaktdaten können eingefügt werden • Fremdanzeigen und Fremdtexte werden entfernt • Sonderdrucke sind kostengünstig und lassen sich vielseitig einsetzen (z. B. auf Ihrem Messestand, für Kunden und Mitarbeiter etc.) Umwelt Magazin Das Entscheider-Magazin für Technik und Management Intelligente und effziente Lösungen für Wasser 4.0 – Schraubengebläse von KAESER mit SIGMA PROFIL ® MusterKOMPRESSOREN Industrie 4.0 in der Abwasseraufbereitung Sonderdruck www.umweltmagazin.de Sonderdruck aus dem UmweltMagazin Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 Die Digitalisierung durchdringt unsere Wirtschaft in wachsendem Ausmaß. Für Unternehmen stellt dies eine Herausforderung dar, bietet aber gleichzeitig auch erhebliche Chancen. Denn Unternehmen, die ihre Prozesse intelligent steuern und vernetzen, können Ressourcen und Kosten einsparen. Zudem ermöglicht die Digitalisierung vollkommen neue ressourceneffiziente Produktionsverfahren und Geschäftsmodelle. Es lohnt sich deshalb, die Themen Ressourceneffizienz und Digitalisierung von Beginn an zusammenzudenken. ie Studie „Ressourceneffizienz Ddurch Industrie 4.0 – Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat insgesamt elf Maßnahmen identifiziert, die Einsparungen betrieblicher Ressourcen bewirken können. Nach Selbsteinschätzung der in der Studie befragten Unternehmen können durch Maßnahmen der digitalen Transformation 25 % des Materialund Energiebedarfs eingespart werden. Eine gute Ausstattung und Vernetzung von Sensoren und Aktoren bilden die Grundvoraussetzung zum Aufspüren und Erschließen von Einsparpotenzialen. Weiterhin ist eine möglichst durchgängige Integration aller Geräte- und Prozessdaten entscheidend, um Verluste zu vermeiden beziehungsweise Prozesse zu optimieren. Konzepte zur virtuellen Produktentwicklung können zudem Ressourcen bei der Erstellung neuer Produkte einsparen. Besonders relevant ist dies bei Prototypen oder Einzelfertigungen. Sensorik und Datenintegration Nicht nur in der Produktion spielen Sensorik und Datenintegration eine große Rolle, sondern auch in der Ge- bäudetechnik. Werden alle Geräte und Objekte erfasst und vernetzt, so können beispielsweise Heizungen automatisch ausgeschalten werden, wenn ein Fenster geöffnet wird, oder elektronische Geräte vollständig heruntergefahren und anschließend automatisch vom Strom getrennt werden, um einen Energieverlust im Stand-by-Modus zu verhindern. Besonders praktisch ist der Einsatz von batterielosen Funksensoren. „Die von uns verwendeten Sensoren arbeiten nach dem Prinzip des Energy Harvesting“, erklärt Jörg Hofmann von der BSC Computer GmbH aus Allendorf. „Wenn ein Sensor beispielsweise melden soll, dass ein Fenster geöffnet oder geschlossen wurde, genügt die Bewegung des Fenstergriffs, um den Sensor mit kinetischer Energie zu versorgen.“ Die Zustände aller erfassten Objekte werden visualisiert und gespeichert. Die Objekte können über eine Software durch den Nutzer direkt oder automatisch per Timer gesteuert werden. Innovatives Produktionsverfahren Wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, neue umweltfreundliche Produktionsverfahren zu entwickeln, zeigt das Beispiel der Optotech Optikmaschinen UNSER ANGEBOT ! GmbH aus Wettenberg am Beispiel von Brillengläsern. Bislang erfolgt die Herstellung von Gleitsichtgläsern in sechs Einzelschritten. Das kostet viel Energie, und es kommen Schwermetalle und Klebstoffe zum Einsatz. Optotech hat das Verfahren deutlich vereinfacht und dabei nicht nur die erforderlichen Maschinen, sondern auch die passende Software entwickelt. Hiermit ist es möglich, das Brillenglas in nur zwei Schritten herzustellen. Es wird direkt aus halbfertigen Rohlingen gefräst und anschließend poliert. Während der Bearbeitung wird das Glas mit Vakuum gehalten, ohne mit Kunststoffkleber befestigt zu werden, wie es in anderen Verfahren der Fall ist. Im Vergleich zur herkömmlichen Fertigung werden etwa 60 % Energie eingespart. Optotech wurde für sein neu entwickeltes Verfahren als „Hessen Cham pion 2017“ in der Kategorie „Innovatoren“ ausgezeichnet. Virtuelle Produktentwicklung Den Schritt hin zur virtuellen Produktentwicklung ist die Wetropa Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Mörfelden gegangen. Die Firma ist auf Schaumstoffverarbeitung spezialisiert. Sie bietet industriellen Kunden Verpackungen und Einlagen Bild: OptoTech Profitieren Sie vom Imagetransfer und dem hohen Renommee unserer Fachzeitschriften. Ihr Kontakt für Informationen oder ein Angebot: Kornelia Grund Telefon: +49 211 6103-369 kgrund@vdi-fachmedien.de www.vdi-fachmedien.de TECHNIKWISSEN FÜR INGENIEURE.

Standards Service Regeln & Normen Bild: Rainer Sturm / pixelio.de VDI 4663 Blatt 1 Bewertung von Energieund Stoffeffizienz Im April 2019 ist der Entwurf der Richtlinie VDI 4663 Blatt 1 „Bewertung von Energie- und Stoffeffizienz – Methodische Anwendung des Physikalischen Optimums“ erschienen. Diese Richtlinie ist ein Leitfaden zum gesamten Optimierungsprozess der Energiewandlung, -verteilung und -nutzung, vom Entschluss auf diesem Feld aktiv zu werden, über das Bilden, Aus- und Bewerten von Kennzahlen bis zur Ableitung, Vermittlung und Umsetzung von energetisch und wirtschaftlich vorteilhaften Maßnahmen. Es werden der Nutzen von Kennwerten, zum Beispiel beim Benchmarking, als Entscheidungsinstrument oder als Regel- und Führungsgröße aufgezeigt, die Anforderungen an Kennwerte definiert und sowohl die Chancen als auch die Risiken (Fehldeutung) in der Anwendung von Kennwerten dargestellt. Darüber hinaus wird die oft schwierige Kommunikation der aus den Kennzahlen und aus deren zeitlicher Entwicklung ableitbaren Maßnahmen in der Organisation behandelt. Als Hilfsmittel zur Bewertung wird das „physikalische Optimum“ ( PhO) als idealer Referenzprozess definiert. Der Vorteil ist der Vergleich des realen Prozesses mit dem PhO. Somit ist ausgeschlossen, dass zu einem späteren Zeitpunkt, zu dem der Stand der Technik fortgeschritten ist, ein neuer Referenzpunkt bestimmt werden muss. Unter Nutzung von geeigneten Werkzeugen zur Bewertung und Verbesserung von Prozessen können mithilfe der Kennzahlen Potenziale ermittelt werden. Der Entwurf ist im Beuth-Verlag erschienen und für 94,50 € zu erwerben. Die Einspruchsfrist endet am 31.12.2019. Einsprüche können unter www.vdi. de/4663 eingereicht werden. Zusätzlich wird der Entwurf mittels eines im Rahmen des WIPANO-Programms des BMWi geförderten Projekts validiert. Herausgeber “ ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU). VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden. Fachlicher Ansprechpartner im VDI: Dr.-Ing. Jochen Theloke, VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU), Telefon: +49 211 6214-369, theloke@vdi.de VDI 4075 Blatt 10 Kompostierung Die Richtlinie zum Produktionsintegrierten Umweltschutz in der Kompostierung ist ein Folgeblatt der Richtlinie VDI 4075 Blatt 1. Im Blatt 1 der Richtlinienreihe VDI 4075 sind grundsätzliche Hinweise zusammengestellt, wie Prozesse gleichzeitig umweltgerecht und kosteneffizient durchgeführt werden können. Die Richtlinie VDI 4075 Blatt 10 wendet sich an Praktiker aus der Entsorgungswirtschaft sowie an Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe, die Kompostierung für den Markt oder den Eigenbedarf betreiben. Angesprochen werden ebenso Planer und Genehmigungsbehörden, die auf Erkenntnisse und Erfahrungen bei der Modernisierung oder Planung von Anlagen und Produktionsprozessen zurückgreifen wollen, um – gleichzeitig und mit Priorität je nach der konkreten Betriebssituation – die negativen Umweltwirkungen zu minimieren, die Qualität des Produktes zu steigern und die Kosten zu senken. In Richtlinie VDI 4075 Blatt 10 werden offene Kompostierungssysteme behandelt, wobei alle Hinweise zur Prozessführung auch für ganz oder teilweise geschlossene Anlagen gelten. Herausgeber der VDI Richtlinie VDI 4075 Blatt 10 „Kompostierung“ ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU). Der Weißdruck der Richtlinie ist über den Beuth Verlag für 113,50 Euro erhältlich. Weitere Informationen unter: www.vdi.de/4075 und www.vdi.de/geu. Beuth Verlag – Normen und Fachliteratur Beuth Verlag GmbH Am DIN-Platz Burggrafenstraße 6 10787 Berlin Telefon: +49 30 2601–0 Telefax: +49 30 2601–1260 kundenservice@beuth.de www.beuth.de UmweltMagazin Juli - August 2019 59

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