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09-2019

KOMPRESSOREN SIGMA AIR

KOMPRESSOREN SIGMA AIR MANAGER 4.0 8 Automatikbetrieb 31.50 m³/min Station Status - Station Status Kompressoren Leistung 43.60 kW Meldungen Blower 1-FC Volumenstrom 31.50 m³/min Blower 1 - DBC OFC Soll-Volumenstrom 31.00 m³/min Monitoring Netzdruck 0.56 bar Blower 2 - DBC OFC Blower 2-FC Energie & Kosten Blower 3 - DBC STC Sollwert 31.00 m³/min Regelung Blower 4 - DBC STC Blower 3 Zeitsteuerung Inbetriebnahme Blower 4 Konfi guration Drucksensor 0.56 bar Kontakt i Sonderdrucke: Werbewirksames Marketing- und PR-Instrument Umwelt Magazin Das Entscheider-Magazin für Technik und Management Intelligente und effiziente Lösungen für Wasser 4.0 – Schraubengebläse von KAESER mit SIGMA PROFIL ® MusterKOMPRESSOREN Industrie 4.0 in der Abwasseraufbereitung Sonderdruck Sonderdruck aus dem UmweltMagazin Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 Die Digitalisierung durchdringt unsere Wirtschaft in wachsendem Ausmaß. Für Unternehmen stellt dies eine Herausforderung dar, bietet aber gleichzeitig auch erhebliche Chancen. Denn Unternehmen, die ihre Prozesse intelligent steuern und vernetzen, können Ressourcen und Kosten einsparen. Zudem ermöglicht die Digitalisierung vollkommen neue ressourceneffiziente Produktionsverfahren und Geschäftsmodelle. Es lohnt sich deshalb, die Themen Ressourceneffizienz und Digitalisierung von Beginn an zusammenzudenken. ie Studie „Ressourceneffizienz Ddurch Industrie 4.0 – Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat insgesamt elf Maßnahmen identifiziert, die Einsparungen betrieblicher Ressourcen bewirken können. Nach Selbsteinschätzung der in der Studie befragten Unternehmen können durch Maßnahmen der digitalen Transformation 25 % des Materialund Energiebedarfs eingespart werden. Eine gute Ausstattung und Vernetzung von Sensoren und Aktoren bilden die Grundvoraussetzung zum Aufspüren und Erschließen von Einsparpotenzialen. Weiterhin ist eine möglichst durchgängige Integration aller Geräte- und Prozessdaten entscheidend, um Verluste zu vermeiden beziehungsweise Prozesse zu optimieren. Konzepte zur virtuellen Produktentwicklung können zudem Ressourcen bei der Erstellung neuer Produkte einsparen. Besonders relevant ist dies bei Prototypen oder Einzelfertigungen. Sensorik und Datenintegration Nicht nur in der Produktion spielen Sensorik und Datenintegration eine große Rolle, sondern auch in der Ge- Ressourceneffiziente Brillenglasfertigung aus halbfertigem Rohling. bäudetechnik. Werden alle Geräte und Objekte erfasst und vernetzt, so können beispielsweise Heizungen automatisch ausgeschalten werden, wenn ein Fenster geöffnet wird, oder elektronische Geräte vollständig heruntergefahren und anschließend automatisch vom Strom getrennt werden, um einen Energieverlust im Stand-by-Modus zu verhindern. Besonders praktisch ist der Einsatz von batterielosen Funksensoren. „Die von uns verwendeten Sensoren arbeiten nach dem Prinzip des Energy Harvesting“, erklärt Jörg Hofmann von der BSC Computer GmbH aus Allendorf. „Wenn ein Sensor beispielsweise melden soll, dass ein Fenster geöffnet oder geschlossen wurde, genügt die Bewegung des Fenstergriffs, um den Sensor mit kinetischer Energie zu versorgen.“ Die Zustände aller erfassten Objekte werden visualisiert und gespeichert. Die Objekte können über eine Software durch den Nutzer direkt oder automatisch per Timer gesteuert werden. Innovatives Produktionsverfahren Wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, neue umweltfreundliche Produktionsverfahren zu entwickeln, zeigt das Beispiel der Optotech Optikmaschinen UNSER ANGEBOT GmbH aus Wettenberg am Beispiel von Brillengläsern. Bislang erfolgt die Herstellung von Gleitsichtgläsern in sechs Einzelschritten. Das kostet viel Energie, und es kommen Schwermetalle und Klebstoffe zum Einsatz. Optotech hat das Verfahren deutlich vereinfacht und dabei nicht nur die erforderlichen Maschinen, sondern auch die passende Software entwickelt. Hiermit ist es möglich, das Brillenglas in nur zwei Schritten herzustellen. Es wird direkt aus halbfertigen Rohlingen gefräst und anschließend poliert. Während der Bearbeitung wird das Glas mit Vakuum gehalten, ohne mit Kunststoffkleber befestigt zu werden, wie es in anderen Verfahren der Fall ist. Im Vergleich zur herkömmlichen Fertigung werden etwa 60 % Energie eingespart. Optotech wurde für sein neu entwickeltes Verfahren als „Hessen Cham pion 2017“ in der Kategorie „Innovatoren“ ausgezeichnet. Virtuelle Produktentwicklung Den Schritt hin zur virtuellen Produktentwicklung ist die Wetropa Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Mörfelden gegangen. Die Firma ist auf Schaumstoffverarbeitung spezialisiert. Sie bietet industriellen Kunden Verpackungen und Einlagen ! Bild: OptoTech www.umweltmagazin.de In einer unserer Fachzeitschriften ist ein Beitrag von Ihrem Unternehmen erschienen? Nutzen Sie das für eine PR-Aktion der besonderen Art – lassen Sie einen werbewirksamen Sonderdruck davon erstellen: • Sonderdrucke werden individuell nach Ihren Wünschen gestaltet • Logo und Kontaktdaten können eingefügt werden • Fremdanzeigen und Fremdtexte werden entfernt • Sonderdrucke sind kostengünstig und lassen sich vielseitig einsetzen (z. B. auf Ihrem Messestand, für Kunden und Mitarbeiter etc.) Profitieren Sie vom Imagetransfer und dem hohen Renommee unserer Fachzeitschriften. Ihr Kontakt für Informationen oder ein Angebot: Kornelia Grund, Telefon: +49 211 6103-369, kgrund@vdi-fachmedien.de TECHNIKWISSEN FÜR INGENIEURE. www.vdi-fachmedien.de 50 UmweltMagazin September 2019

Organschaften Luftreinhaltung KRdL-Tätigkeitsbericht 2018 erschienen Mit mehr als 60 neu veröffentlichten Technischen Regeln gelang es, das VDI/DIN- Handbuch „Reinhaltung der Luft“ für die Beantwortung aktueller Fragen der Luftreinhaltung „fit zu machen“. Hierzu haben die von der VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) im Jahr 2018 organisierten VDI-Expertenforen mit fast 350 Teilnehmern einen wichtigen Beitrag geleistet. Die sechs Bände des VDI/DIN-Handbuchs „Reinhaltung der Luft“ umfassen über 500 VDI-Richtlinien und über 160 DIN-Normen der KRdL. Die Themenspektren reichen von Messtechnik über Gewinnung und Bereitstellung von Anlagendaten für den „Bref“-Prozess (Best Available Techniques Reference Document) in Sevilla sowie über meteorologische Messungen und Ausbreitungsmodellierung bis zur Geruchsprüfung von Innenraumluft und der umweltmedizinischen Bewertung und messtechnischen Erfassung von Bioaerosolen. Über 1 200 ehrenamtliche Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sind in rund 170 Arbeitsgruppen bei der Erstellung von VDI-Richtlinien und DIN- Normen der KRdL aktiv. Über 50 nationale und internationale Standardisierungsprojekte wurden 2018 in den vier Fachbeiräten der KRdL diskutiert und genehmigt. Das neue Format „VDI-Richtlinie Mensch und Technik“ (VDI-MT), das auf Basis der VDI 1000 erarbeitet wird, kommt dann zum Einsatz, sollen wenig technikbezogene Inhalte standardisiert werden. Die erste VDI-MT der KRdL, die VDI-MT 5110 Blatt 1, in der Qualifikationsmerkmale für die Auswahl von Mobilitätsberatern festlegt werden, wurde im Frühjahr veröffentlicht. Ebenfalls zu Beginn dieses Jahres fand ein KRdL-Fachgespräch zum Thema „Grün in Städten“ statt, in dem das Wechselspiel von Stadtklima und -begrünung diskutiert Bild: LiliGraphie / shutterstock.com Kontakt VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) Dr.-Ing. Jochen Theloke Postfach 101139 40002 Düsseldorf Tel.: 0211/6214-369 Fax: 0211/6214-97369 geu@vdi.de www.vdi.de/geu wurde. Hierbei wurde auch der Standardisierungsbedarf eruiert. Zusammen mit der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (VDI-FVT) hat die KRdL einen Beitrag zur Diskussion der Feinstaub- und Stickstoff dioxid-Emissionen geliefert. Der Erfolg der KRdL-Arbeit über nun schon mehr als 60 Jahre hinweg ist das Ergebnis einer sehr engagierten ehrenamtlichen Gemeinschaftsarbeit. Der Dank gilt allen ehrenamtlichen Experten in der KRdL, dem Förderer BMU/UBA sowie den zahlreichen Firmen und Institutionen, die ihre Mitarbeiter für die nationale, europäische und internationale Gemeinschaftsarbeit freistellen und damit erhebliche finanzielle Mittel für die Standardisierung in der Luftrein - haltung aufwenden. Der KRdL-Tätigkeitsbericht ist erhältlich unter: www.vdi.de/krdl. VDI-Fokusthema Zirkuläre Wertschöpfung Wertstoffe sind nicht endlos vorhanden. Der Verbrauch von Materialien steigt jedoch weltweit an. Die hergestellten Produkte landen zu einem großen Teil nach der Nutzungsphase auf dem Müll oder werden verbrannt. Die Wiederverwertung der Materialien findet nur zu einem verhältnismäßig kleinen Teil statt. Bei den wichtigen seltenen Erden zum Beispiel liegt sie unter 1 Prozent. Ziel der zirkulären Wertschöpfung ist, den Wert von Materialen zu erhalten und die verwendeten Stoffe dem Wertschöpfungskreislauf erneut zuzuführen. Um dies zu erreichen, müssen Produkte möglichst so designt werden, dass sie nach Gebrauch in ihre Komponenten zerlegt werden und dem Produktherstellungsprozess wieder zugefügt werden können. Zudem werden geeignete Infrastrukturen benötigt, mittels derer die Stoffe gesammelt, möglichst sortenrein zerlegt und den produzierenden Unternehmen zugeführt werden. Eine nachhaltige Entwicklung weltweit Bild: VDI wird von der UN und von der Europäischen Union gefordert. Vielversprechend ist hier eine Studie der Ellen MacArthur Foundation, die zu dem Ergebnis kommt, dass durch die Einführung einer Kreislaufwirtschaft CO 2 -Emissionen vermindert, Jobs geschaffen und erhebliche wirtschaftliche Vorteile entstehen könnten. Am 22. Juli 2019 lud der VDI zu einem ersten nationalen Workshop ein, an dem 25 Vertreter aus Unternehmen und Wissenschaft teilgenommen haben. Die Arbeitsergebnisse werden bald als VDI- Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Ansprech partner für das Thema Zirkuläre Wertschöpfung im VDI ist Dr. Hans-Jürgen Schäfer, Geschäftsführer der VDI- Gesellschaft Materials Engineering und Koordinator des Fokusthemas. schaefer@vdi.de VDI-Fachtagung Gerüche in der Umwelt 2019 Die 8. VDI-Fachtagung „Gerüche in der Umwelt“ am 20. und 21. November 2019 in Bremen stellt viele praktische Erfahrungen zur Ermittlung und Bewertung von Geruchsemissionen und -immissionen einem Fachpublikum zur Verfügung. Die Tagung versteht sich als Plattform für den fachlichen Austausch. Fachleute auf dem Gebiet sind aufgerufen, die Tagung als Referent aktiv mitzugestalten. Ermittlung und Bewertung von Geruchsemissionen und -immissionen ist komplex. Immer wieder ist die Anpassung der Messmethoden an den jeweiligen Einzelfall erforderlich. Hinzu kommt eine komplizierte und sich stetig ändernde Rechtsprechung. Die Tagung bietet eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen und der Diskussion in diesem Bereich in Deutschland. Ein hoher Praxisbezug steht im Fokus. Ausführliche Informationen und Anmeldung unter: www.vdi-wissensforum.de/06TA003019. UmweltMagazin September 2019 51

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