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1/2 | 2012

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Report written for Carbon Disclosure Project by Carbon Disclosure Project water@cdproject.net +44 (0) 20 7970 5660 www.cdproject.net Nachrichten DWA/VKU Deponien richtig betreiben und stilllegen Die aktuellen rechtlichen und technischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Deponietechnik standen bei den 4. Deponietagen inNeuss im Fokus. Die Tagung, die die DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft gemeinsam mit dem Arbeitskreis für die Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen (ANS) und dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) ausgerichtet hat, befasste sich zudem mit der Optimierung des Deponiebetriebs, mit Strategien zur Stilllegung und Nachnutzung von Deponien sowie mit den Möglichkeiten, das Rohstoffpotenzial der Deponien durch Rückbaumaßnahmen wieder zu verwenden. Zwei Tage lang hatten die 71Teilnehmer vom 22. bis zum 23. November 2011 die Ge- legenheit, sich über die neuesten Entwicklungen inder Branche zu informieren. Begleitet wurde die Tagung von einer Fachausstellung, bei der sich elf Unternehmen präsentiert haben. Die Deponietage richten sich an die Betreiber von Deponien, Ingenieure, Sachverständige und Mitarbeiter von Behörden. www.dwa.de Bild: BMU/Transit/Eisler CDP Water Disclosure Global Report 2011 Raising corporate awareness of global water issues Water Disclosure Bericht Wasserrisiken von Unternehmen wenig beachtet On behalf of 354 investors with assets of US trillion Das Carbon Disclosure Project (CDP) hat Ende 2011 seinen zweiten globalen Water Disclosure Bericht veröffentlicht. Ergebnis ist, dass zwar bei 57 Prozent der 190 antwortenden Unternehmen wasserrelevante Unternehmensstrategien und Entscheidungen auf Vorstandsebene getroffen werden. Vergleicht man jedoch das Thema Wasser mit dem Treibhausgas- und Klimamanagement innerhalb der Unternehmen zeigt sich, dass Wasserrisiken weniger beachtet werden. Und das obwohl gerade diese von der Mehrzahl der Konzerne als eine bereits gegenwärtige Bedrohung eingestuft werden. Zwei Drittel der Risiken, die im operativen Geschäft (64 Prozent) und in der Wertschöpfungskette (66 Prozent) identifiziert wurden, sollen bereits bis spätestens 2016 eintreten. 38 Prozent der Konzerne berichten, dass sie bereits von Wasserrisiken betroffen sind – beispielsweise durch Fluten und Dürren. Viele Unternehmen können jedoch die Risiken in der Wertschöpfungskette noch überhaupt nicht überblicken – vor allem in solchen Sektoren, die stark von ihren Zulieferern abhängen. Der Bericht, der zusammen mit Deloitte Touche Tohmatsu Limited erstellt wurde, basiert auf einer Unternehmensbefragung, die sich an 315 der weltweit größten wasserintensiven Unternehmen aus dem Global 500 Index richtetet. www.cdproject.net Europa-kurz notiert >>> Ein Drittel der EU-Gelder für Forschung und Innovation von 2014 bis 2020 sollen in Klimaprojekte fließen, so der Vorschlag der Kommission. Dies sind mehr als 25 von insgesamt 80 Milliarden Euro. Mitgliedstaaten und EU-Abgeordnete müssen dem Plan noch zustimmen. >>> Das Kyoto-Protokoll soll verlängert werden und im Jahr 2020 eine weltweite Klimavereinbarung gelten. Diese Ergebnisse feiern Europas Politiker als Erfolg des Klimagipfels inDurban. Unklar ist, wie rechtsverbindlich diese Vereinbarung sein wird. Klar ist, dass damit das Zwei-Grad-Ziel verfehlt wird. Klimaexperten zeigen sich enttäuscht. >>> Die Kommission schlägt vor, das EU-Umweltprogramm LIFE+ für den Zeitraum 2014 bis 2020 mit einem Haushalt von 3,2 Milliarden Euro auszustatten. Für die Jahre 2007 bis 2013 lag das Budget bei gut 2,1 Milliarden Euro. >>> Umweltkommissar Janez Poto‹nik hat 2013 zum „Jahr der Luft“ erklärt. Mitte 2012 soll eine Konsultation zur Überarbeitung der Richtlinie 2008/50/EG über Luftqualität und saubere Luft für Europa erfolgen. Ende 2012/Anfang 2013 will die EU- Kommission einen Entwurf an EU-Parlament und -Rat schicken. >>> Laut EU-Umweltagentur kostete die industrielle Luftverschmutzung Bürger imJahr 2009 bis zu169 Milliarden Euro. Die Hälfte des Gesamtschadens wurde von 191 Betrieben verursacht, wobei Kraftwerke, Produktions- und Verbrennungsverfahren in der Fertigungsindustrie am meisten zur Verschmutzung beitrugen. 10 UmweltMagazin Januar -Februar2012

Messe-Rückblick Pollutec Horizons 2011: Position behauptet Die Pariser Pollutec Horizons hat ihre Position als Barometer für die Umweltbranche auch im Jahr 2011 unterstrichen. Knapp 1300 Aussteller, gut ein Drittel von ihnen war aus dem Ausland nach Frankreich gekommen, haben sich vom 29. November bis zum 2. Dezember mit ihren Innovationen aus dem gesamten Bereich der Umwelttechnik präsentiert. Während der Anteil ausländischer Gäste nahezu konstant blieb, sank die Zahl der Gesamtbesucher um gut 10 Prozent auf 29 680. Das Resümee war dennoch positiv: „Pollutec Horizons hat sich einmal mehr als Plattform für die Präsentation neuer Lösungen aus dem Bereich der Umwelttechnik bewährt“, fasste die französische Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet ihre Eindrücke der Messe zusammen. Neben den Themen Erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz stand in diesem Jahr auch die nachhaltige Stadtentwicklung im Fokus der Pollutec Horizons. In zahlreichen Foren konnten sich Fachleute und Besucher aus über 91 Ländern austauschen. Daneben wurde auch imJahr 2011 wieder der EEP-Award für die innovativsten Entwicklungen des vergangenen Jahres vergeben. Sieger wurde das finnische Start-up-Unternehmen ZenRobotics mit einem neuartigen Abfallsortierroboter. HeiQ-Materials aus der Schweiz und TWE aus Deutschland kamen mit dem ölabsorbierenden Vliesstoff Oilguard auf den zweiten Platz (siehe auch UmweltMagazin 12/2011). Die nächste Auflage der Pollutec wird vom 27. bis zum 30. November in Lyon stattfinden. www.pollutec.com Bild: Pollutec Wie wird Ihre Produktion umweltschonender? Die IndustrialGreenTecbietet: THINK TECH, ENGINEER SUCCESS New technologies New solutions New networks Spitzentechnologien für den produktions- und produktbezogenen Umweltschutz entlang der industriellen Wertschöpfungskette Gesamtlösungsangebote für die Bereiche Recycling/ Kreislaufwirtschaft, Rohstoffund Materialeffizienz, Luft/ Wasser/Boden sowie Umweltdienstleistungen Besuchen Sie das weltweit wichtigste Technologieereignis. Mehr unter hannovermesse.de Premiere 23.–27. April 2012 Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. +49511 89-0, hannovermesse@messe.de NEW TECHNOLOGY FIRST 23.–27. April 2012 ·Hannover·Germany

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