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1/2 | 2012

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Markt Produkte und

Markt Produkte und Verfahren Biogasproduktion Leistungsgeregelte Bakterienfütterung Die EnviTec Biogas AG hat für ihre Technologie EnviTec Feedcontrol den Innovationspreis Münsterland in der Kategorie „Energie-innovativ“ gewonnen. Mit der Auszeichnung, die seit 1993 im Zweijahres-Rhythmus vergeben wird, will der Münsterland e. V. Unternehmen zur Umsetzung zukunftsweisender Ideen motivieren. Die prämierte Innovation des Saerbecker Unternehmens ermöglicht Anlagenbetreibern eine gleichmäßige Biogasproduktion. Durch diese intelligente Sensor- und Steuerungstechnik sollen die methanbildenden Bakterien ineiner Biogasanlage bestmöglich versorgt werden. Die Überwachung ihrer biologischen Aktivität übernimmt hierbei eine Online-Prozesssonde, die direkt im Fermenter installiert wird. Das System passt die notwendigen Fütterungen der Bakterien während des Betriebs der Biogasanlage vollautomatisch an. Bislang fanden diese meist in festen Mit der per Software kontrollierbaren Sensor- und Steuerungstechnik EnviTec Feedcontrol können Anlagenbetreiber Schwankungen bei der Biogasproduktion weitestgehend ausschließen. Intervallen statt, was inder Praxis jedoch zu Schwankungen in der Biogasproduktion aufgrund von unterschiedlichen Substratqualitäten führen kann. Mit der neuen Sensor- und Steuerungstechnik können Anlagenbetreiber diese Unregelmäßigkeiten nun weitestgehend ausschließen. Ein Großteil der von EnviTec gebauten Biogasanlagen wird bereits mit der leistungsgeregelten Fütterung betrieben. www.envitec-biogas.de Trennverstärker Ausgangseitig versorgt Der Trennverstärker bezieht seine Energie über das Ausgangssignal der 4–20mA-Schleife. Mit ihm lassen sich aktive I/O-Module von Automatisierungssystemen galvanisch von der Feldebene trennen. Das Mindener Unternehmen Wago Kontakttechnik hat sein Produktprogramm Jumpflex um einen Loop-Powered- Trennverstärker (857–450) erweitert. Mit diesem lassen sich aktive I/O-Module von Automatisierungssystemen galvanisch von der Feldebene trennen. Er verarbeitet uni- oder bipolare Eingangssignale, die mittels Zero-/Span-Abgleich ineinem Bereich von +/- 5Prozent feinjustiert werden können. Das Produkt bezieht seine Energie über das Ausgangssignal der 4–20mA-Schleife. Dadurch ist keine separate Versorgungsspannung notwendig. Die Konfiguration des Gerätes erfolgt mit Hilfe von DIP-Schaltern seitlich im Gehäuse. Der Trennverstärker bringt neben den technischen Eigenschaften auch ein kompaktes, 6mmbreites Gehäuse zur Montage auf der 35mm-DIN-Schiene mit sich sowie ein einfaches Verdrahten durch Cage-Clamp-S-Anschluss und Brücker. www.wago.com Trinkwasserrohre Mit wirtschaftlichem Werkstoff die Nachhaltigkeit imBlick Die Anforderungen an Trinkwasser-Rohrsysteme sind hoch und die Leistungsfähigkeit eines Rohres wird schon beim Verlegen auf die Probe gestellt. Denn hier und unter Umständen auch imspäteren Betrieb, können Kerben an der Rohroberfläche entstehen, die sich bei mechanischer Belastung durch Innendruck oder durch Erdbelastung von außen ausweiten. Die Trinkwasserrohre RAU-PE-Xa von Rehau, Erlangen, haben nach Unternehmensangaben einen größeren Widerstand gegen die Kerbbildung und das Risswachstum als Rohre aus konventionellem unvernetztem Polyethylen. Zeitstandinnendruckprüfungen konnten nachweisen, dass selbst bei Kerbtiefen von bis zu 20 Prozent der Rohrwanddicke die in DIN 16892 geforderten Mindeststandzeiten stets übertroffen werden. Darüber hinaus zeigen die Rohre auch bei Temperaturen von bis zu-50 °C und Drücken von bis zu16bar keine schnelle Rissfortpflanzung. Ein weiterer Vorteil, so das Unternehmen, ist das Rückstellvermögen der Rohre, das die Herstellung mechanischer Verbindungen erleichtern soll. www.rehau.com Rohre aus PE-Xa sind sehr widerstandsfähig und sollen somit ein Höchstmaß an Sicherheit vor mechanischen Einflüssen garantieren. 28 UmweltMagazin Januar -Februar2012

Abwasserpumpen Eine leistungsstarkeErweiterung Der Neuzugang bei den Tsurumi-Abwasserpumpen ist eine Erweiterung der C-Serie, die sich auch für feststoffhaltige Flüssigkeiten in der industriellen Produktion, dem GaLaBau oder der Landwirtschaft eignet. Die fünf C-CR genannten elektrischen Tauchmotorpumpen zeichnen sich, nach Angaben des Düsseldorfer Unternehmens, durch einen großen Förderdruck aus, der einer maximalen Förderhöhe von 46 Metern entspricht. Als höchste Fördermenge gibt Tsurumi 1200 Liter pro Minute an. Der Auslassdurchmesser beträgt bis zu100 mm. Das Schneidewerk am Kanallaufrad ist jetzt mit zwei Klingen aus Wolframkarbid ausgestattet. Zusammen mit dem inneren Sägezahnrand der Saugplatte ergibt sich ein Schneidemechanismus, der alle zerkleinerbaren Feststoffe imFördermedium auf eine verstopfungsfrei verpumpbare Größe zerteilt. Dreiphasige Motoren mit 2,2 bis 11 kW Leistungsabgabe sorgen für die Kraft der CR-Serie. Die hohen Förderdrücke sind ein Resultat der 2-poligen statt 4-poligen Bauweise, wodurch die Geschwindigkeit des Laufrades von 1450 auf 2850 U/min gesteigert werden konnte. Beim Gehäuse setzen die Japaner auf Grauguss, um ein weites pH-Spektrum abdecken zu können. Die C-CR ist, wie alle anderen Pumpen des Herstellers auch, mit doppelter Gleitringdichtung, einzeln vergossenen elektrischen Leitern sowie Zwangsschmierung ausgestattet. Dank der Modulbauweise kann der Anwender alle Wartungen selbst erledigen. www.tsurumi.eu Zerkleinert faserige Feststoffe mit Hochdruck: Pumpenserie C-CR mit Doppelklingen-Schneidewerk aus Wolframkarbid. Transportlogistik Absetzkipper imRecyclingeinsatz höher positioniert. Neu im Fuhrpark ist auch ein Absetzkipper vom TypAdonis. Die Aufbauten werden nun komplett lichtbogenverzinkt ausgeliefert. Zusammen mit schweißfreier Endmontage soll so ein optimaler Korrosionsschutz sicher gestellt werden. Ebenfalls zur Grundausstattung gehören die hydraulische Behälterverriegelung, Funksteuerung, Doppelschnellgang und ein Kombi-Staufach. www.gergen-jung.com Im Einsatz beim Entsorgungsfachbetrieb: Absetz- und Abrollkipper aufgebaut jeweils auf einem Lkw von Volvo Der Eisen- und Metallgroßhandel Seipenbusch aus Velbert setzt bei seiner Transportlogistik auf Lkw von Volvo, kombiniert mit Abroll- und Absetzkipperaufbauten des Homburger Unternehmens Gergen-Jung. Erstmalig kommt jetzt auch ein Abrollkipper aus der neuen Generation –der GRK 21/70 Apollo –zum Einsatz. Er ist rund 200 kg leichter als die Vorgängermodelle, niedriger im Aufbau und vollständig lichtbogenverzinkt. Die Verbindung vom Abrollkipper zum Lkw-Rahmen übernehmen verschraubte Schmiedeteile. Der Kippwinkel liegt hier bei 54Grad. Ähnlich der bei Ladekranen angewendeten Kniehebeltechnik werden beim Abrollkipper ebenfalls die Hebelgesetze für mehr Hub- und Aufnahmeleistung angewandt. Beim Andocken an den Container sind die beiden Aufnahmezylinder nun wesentlich Produkte –Online Weitere interessante Produkte und Verfahren finden Sie im Internet unter www.umweltmagazin.de (Rubrik: Aktuell/News). UmweltMagazin Januar -Februar2012 29

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