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1/2 | 2012

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Nachrichten Bild: Messe

Nachrichten Bild: Messe Essen E-world energy &water Branchentreff derEnergie-und Wasserwirtschaft Vom 7. bis zum 9. Februar 2012 findet die zwölfte E-world energy &water in Essen statt. Die internationale Messe mit Kongress hat sich in den vergangenen Jahren als führender Treff der Energiewirtschaft etabliert. Dabei setzt sich das stetige Wachstum fort: Mehr als 20 000 Besucher werden in diesem Jahr erwartet, über 540 Aussteller aus 20 Ländern werden ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. In 21 Konferenzen und Workshops informieren und diskutieren Experten über die zentralen Themen der Energie- und Wasserwirtschaft. Dabei geht es um den Gasmarkt, Gesetzesgrundlagen, den Ausbau der Netze, Ecomobilität und die Stellung von regenerativen Energien imEnergiemix der Zukunft. Im Rahmen einer kombinierten Ausstellungsund Podiumsfläche des neu eingerichteten „Forum Energiewende“ rücken Aussteller und Vortragende die zentralen Fragen in den Bereichen Versorgungssicherheit, Energiemix, -transport und -speicherung in den Fokus. Auch „Smart Energy“ wird wieder einen Messeschwerpunkt bilden. Rund 30 Aussteller werden dazu ihre Innovationen zum Thema Intelligente Netze, Zähler oder vernetzte Haustechnik präsentieren. Ergänzt wird das Angebot durch die Sonderschau „Future of Mobility“, die aktuelle Mobilitätskonzepte aufzeigt. Das Potenzial des Energiecontractings wird der Contracting-Point hervorheben, der auch indiesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Verbands für Wärmelieferung e. V. steht. Er soll die Bedeutung dieses Geschäftsfelds, das gleichzeitig Thema von drei Konferenzen imRahmen des Kongressprogramms ist, unterstreichen. Weitere Informationen unter: www.e-world-2012.com Umweltmesse in Kanada Deutschland erneut mit Länderpavillon auf der GLOBE 2012 Über 10000 Besucher sowie eine Vielzahl aninternationalen Ausstellern und Delegationen werden auf der GLOBE vom 14. bis zum 16. März in Vancouver/Kanada erwartet. Bei der zwölften Auflage der weltweit bekannten Umweltmesse bieten neben der Fachausstellung wieder zahlreiche Foren die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch. ImRahmen der Messe werden Teilnehmer aus über 50 Ländern erwartet. Im Fokus stehen unter anderem die nachhaltige Versorgung mit Wasser sowie die zukunftsfähige Stadtentwicklung. Deutschland wird ebenso wie Japan nach 2010 zum zweiten Mal mit einem eigenen Pavillon auf der Messe vertreten sein. Zudem hat China erstmals in der 22-jährigen Geschichte der GLOBE seine Teilnahme zugesagt. Daneben wird esLänderpavillons von Österreich, Frankreich, Polen, Großbritannien, den Vereinigten Staaten sowie der Schweiz, Taiwan, Costa Rica, Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Israel, Italien, Korea, Mexiko, Portugal, Spanien und Kanada geben. Die GLOBE ist die größte Umweltmesse in Nordamerika. Im Jahr 2010 hatten sich mehr als 425 der weltweit größten Unternehmen aus dem Bereich der Umwelttechnik in Vancouver präsentiert. ImBlickpunkt standen dabei unter anderem die Themen Erneuerbare Energien und Abwasserbehandlung. www.globeseries.com Bild: GLOBE 6 UmweltMagazin Januar -Februar2012

Ausdem Umweltbundesamt Drucken mit mineralölfreien Farben Die Schweizer Supermarktketten Coop und Migros drucken seit November 2011 Teile ihrer Kundenzeitungen mit mineralölfreien Farben. Damit sei die Schweiz, soder Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, Deutschland einen Schritt voraus. Sie beweißt, dass es technisch möglich ist, mineralölfreie Druckfarben im Zeitungsdruck einzusetzen. Untersuchungen des Kantonalen Labors Zürich vom Herbst 2009 hatten ergeben, dass Tageszeitungen durchschnittlich rund 3000 mg Mineralöl pro kgAusgabe und daraus hergestellte Lebensmittelkartonverpackungen 300 bis 1000 mg Mineralöl pro kgVerpackungskarton enthalten. Diese können über die Gasphase –teilweise auch durch Zwischenverpackungen hindurch –auf Lebensmittel übergehen. Somit ist es möglich, dass unbedruckte Verpackungen aus Recyclingkarton um den Faktor 10 höhere Mineralölgehalte als Frischfaserkartonverpackungen aufweisen. Dies ist, nach Expertenmeinung, auf das Recycling von Zeitungspapier und die darin enthaltene Druckfarbe zurückzuführen. Auch in Deutschland wurden Gehalte anMineralöl in verschiedenen Lebensmitteln gefunden, die deutlich über den tolerierbaren Mengen liegen. Aus Sicht des UBA und des Bundesinstituts für Risikobewertung sollten daher die Übergänge von Mineralöl aus Recyclingpapier und -pappe auf Lebensmittel umgehend minimiert werden. Durch den Ersatz mineralölhaltiger Druckfarben könnte auch in Deutschland ein wichtiger Schritt in Richtung Ausschleusung unerwünschter Stoffe aus dem Altpapierkreislauf getan werden. Damit ließe sich sowohl dem Verbraucher- wie auch dem Umweltschutz nachhaltig Rechnung tragen. Verpackungen aus recyceltem Altpapier sind im Vergleich zusolchen aus Frischfasern als umweltfreundlicher und ökologisch sinnvoller zubetrachten. Das UBA plant derzeit großtechnische Druckversuche zur Gebrauchstauglichkeit und Recyclingfähigkeit der neuen Druckfarben zur Absicherung der Schweizer Ergebnisse. www.uba.de TURaS EU-Initiative für städtische Anpassungsfähigkeit und Nachhaltigkeit Zusammen mit den Auswirkungen des Klimawandels stellt das Wachstum die Städte in Europa vor große ökologische Herausforderungen. Vom Verlust der städtischen Biodiversität über ein größeres Hochwasserrisiko bis hin zusteigendem Konsum vergrößert sich der ökologische Fußabdruck im städtischen Umland. Zudiesem Thema haben sich Vertreter aus 16 europäischen Städten sowie Forschungseinrichtungen und das Städtenetzwerk Klima- Bündnis Ende vergangenen Jahres in Dublin zum Projektstart von TURaS (Transitioning towards Urban Resilience and Sustainability) getroffen. Die Forscher, Kommunen und Wirtschaftsunternehmen werden die kommenden fünf Jahre zusammenarbeiten, umneue Strategien zuschaffen, die es den Städten erlauben sich anzupassen, nachhaltig zu werden und dabei helfen sollen, den städtischen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Jede Stadt konzentriert sich dabei auf einen Forschungszweig. Am Ende werden diese zu einem integrierten Ansatz für städtische Anpassung und Nachhaltigkeit Bild: Heike/Pixelio In London sondieren Forscher Lösungen zur Verminderung des Hochwasserrisikos. zusammengeführt. In Rotterdam, Stuttgart und London beispielsweise sondieren Forscher neue Wege zur Verminderung des Hochwasserrisikos und nutzen Regenwasser für grüne Wände und Dächer. InBrüssel, Rom und Sevilla suchen Wirtschaftsführer Möglichkeiten zur Unterstützung nachhaltig wirtschaftender Betriebe. Gleichzeitig wird in Dublin und Nottingham untersucht, ob Brachen genutzt werden können, um die städtische Biodiversität zu erhöhen und das Gemeinwesen zu verbessern. Ein wichtiges Element des Projekts ist die Beteiligung von Bürgern, umihren Input bei Nachhaltigkeitsthemen miteinzubeziehen. TURaS wird vom University College Dublin koordiniert und über das Siebte Rahmenprogramm der EU gefördert. Das Klima-Bündnis wird als Projektpartner ein Trainingskonzept unterstützen, das den Transfer von Ergebnissen in die Umgebung ermöglicht und für die Verbreitung der Projektergebnisse verantwortlich ist. www.turas-cities.org News –Online Weitere Nachrichten finden Sie tagesaktuell auch im Internet unter www.umweltmagazin.de (Rubrik: Aktuell/News). UmweltMagazin Januar -Februar2012 7

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