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1/2 | 2012

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Service Bücher Das neue Bundeswasserrecht Das geltende WHG regelt den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nur bruchstückhaft. Nähere Regelungen sind einer Bundes-Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen vorbehalten, die sich jedoch erst im Anhörungsverfahren befindet und mit deren Inkrafttreten frühestens Mitte 2012 zu rechnen ist. Auf die eingetretene Verzögerung beim Erlass dieser Verordnung hat der Bund mit der Bundes-VAwS reagiert, einer Übergangs-Verordnung, die zueinem komplizierten Nebeneinander von bun- des- und landesrechtlichen Regelungen führt. Der vorliegende Titel „Das neue Bundeswasserrecht für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ thematisiert inTeil Adie gegenwärtig geltenden Anforderungen an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Teil Bgibt einen Ausblick auf die imVerordnungsentwurf zur VAUwS konkretisierten Regelungsabsichten, die für die Auslegung des bestehenden Rechts bereits von Bedeutung sind. Die Teile Cund D widmen sich den geltenden einschlägigen Rechtsvorschriften. Der Anhang enthält den Entwurf einer Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (Stand 24. November 2010) sowie die Muster-Anlagenverordnung der Länder (Stand März 2001). Das Werk richtet sich insbesondere anAnlagenbetreiber und zeigt auf, welche Regelungen aktuell zubeachten sind und wohin die Entwicklung geht. Ziel ist es, Unsicherheiten, die sich aus dem Nebeneinander verschiedener Regelungen auf Bundes- und Landesebene ergeben, zubeseitigen. Ulrich Drost Richard Boorberg Verlag, Stuttgart ISBN: 978–3–415–04678–8 24,80 Euro DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (Hrsg.), Hennef ISBN: 978–3–942964–06–7, 45 Euro Aufbereitung von Biogas Aus der Vergärung organischer Stoffe gewonnenes Biogas wird beim Ausbau Erneuerbarer Energien auch künftig eine wesentliche Rolle spielen. Das Biogas, welches unter anderem auf Kläranlagen, landwirtschaftlichen Biogas- oder Abfallvergärungsanlagen anfällt, lässt sich direkt vor Ort –beispielsweise zu Heizzwecken oder zur Stromerzeugung –nutzen. Alternativ kann das Bio- gas, nach entsprechender Aufbereitung, als Biomethan in das Gasnetz eingespeist werden, sodass es ortsunabhängig einer weiteren Verwendung zugeführt werden kann. Injüngerer Vergangenheit sind zum Thema Biogasaufbereitung viele neue Techniken und Verfahren entwickelt und auf den Markt gebracht worden. Das „Merkblatt DWA-M 361“ gibt eine Übersicht der für die jeweilige Auf- bereitung des Biogases nötigen und möglichen Verfahrenstechniken und deren sinnvollen Kombinationen. Für die Planung und den wirtschaftlichen Betrieb von Aufbereitungsanlagen werden Empfehlungen und Informationen gegeben, sowohl hinsichtlich einer Einspeisung ins Gasnetz als auch für anderweitige Nutzungen von Biogas wie beispielsweise in Gasmotoren oder Brennstoffzellen. Photovoltaikanlagen Das zunehmende Bewusstsein für die Klimaproblematik rückt die regenerativen Energien indas allgemeine Interesse. Neben der Windenergie hat insbesondere die Photovoltaik in den vergangenen Jahren einen enormen Anstieg erlebt. Durch ihre Verbreitung und Ein- bindung in bestehende Strukturen und Techniken der Energieversorgung und -verteilung verstärkt sich auch der Bedarf an allgemeinen Normen und Festlegungen für photovoltaische Komponenten und Systeme. Die VDE-Schriftenreihe 138 „Photovoltaikanlagen“ greift das Thema auf und gibt einen Überblick über die Normen, die speziell für dieses Fachgebiet erstellt wurden oder von Bedeutung sind. Zusätzlich enthalten sind Informationen über andere für die Photovoltaik wichtige Regelwerke wie etwa die BDEW-Richtlinien. Arno Bergmann VDE Verlag, Berlin ISBN: 978–3–8007–3377–4 22 Euro

Standards Service Bild: Anne Bermüller/Pixelio.de NAW Durchflussmessung mit Pegelstationen Wie müssen Pegelstationen gestaltet sein, um Wasserstand und Durchfluss korrekt bestimmen zukönnen? Bei dem Norm-Entwurf DIN EN ISO 1100–1 handelt es sich um eine Anleitung zur Einrichtung und zum Betrieb einer Pegelstation für das Messen des Wasserstands und des Durchflusses eines Sees, Stausees, Flusses, Kanals oder eines anderen künstlichen offenen Gerinnes. Erbeschreibt auch, wie eine Pegelstation, an der eine der aufgeführten Messverfahren angewendet wird, betrieben und unterhalten werden sollte. Es werden Anforderungen für reine Wasserstands-Pegel, für Pegel mit Wasserstand-Durchfluss-Beziehung und für Pegel mit direkter Durchflussmessung in natürlichen Gerinnen sowie für Wasserstand-Durchfluss-Pegel mit Messbauwerken spezifiziert. Zusätzlich gibt das Papier Empfehlungen zu Messungen unter schwierigen Bedingungen, wie zum Beispiel bei Eis. DIN ENISO 1100–1: 2011–11 NAGUS Materialflusskostenrechnung im Überblick Die Materialflusskostenrechnung (MFKR) zielt darauf ab, durch Steigerung der Material- und Ressourceneffizienz in der betrieblichen Produktion Kosten einzusparen und zugleich Umweltbelastungen zureduzieren. Der in der internationalen Norm DIN EN ISO 14051 dargestellte Bezugsrahmen der MFKR umfasst allgemeine Bezeichnungen, Ziele und Grundsätze sowie wesentliche Bestandteile und Umsetzungsschritte. Detaillierte Berechnungsverfahren oder Informationen über Technologien zur Verbesserung von Material- oder Energieeffizienz kommen jedoch in der Regelsetzung nicht vor. DIN ENISO 14051: 2011–12 KRdL Stickstoffdioxid-Konzentration ermitteln Der europäischer Norm-Entwurf DIN EN 16339 beschreibt die Probenahme von Stickstoffdioxid (NO 2 )inder Luft mit Passivsammlern vom Röhrchentyp sowie die nachfolgende Extraktion und Analyse mittels Kolorimetrie oder Ionenchromatografie. Erlässt sich für die Messung von NO 2 in einem GMA Temperaturen berührungslos messen UmTemperaturen in der Praxis berührungslos korrekt zu erfassen, ist Grundlagenwissen zwingend erforderlich. Die Richtlinie VDI/VDE 3511 Blatt 4informiert über Strahlungsthermometer und Altbau in Infrarot-Darstellung Kontakt Konzentrationsbereich von etwa 3µg/m 3 bis 130 µg/m 3 anwenden. Das Papier ist insbesondere für Messinstitute, Messnetzbetreiber und Überwachungsbehörden von Interesse. DIN EN16339: 2011–11 (Entwurf) Einsprüche bis 21.1.2012 ihre Anwendung. Darüber hinaus beschreibt das Blatt mögliche Fehlerquellen und geht insbesondere auf den Einfluss des Emissionsgrads sowie der Umgebungstemperatur ein. VDI/VDE 3511 Blatt 4: 2011–12 7 GMA: VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik, Frankfurt amMain, www.vde.com/GMA 7 KRdL: Kommission Reinhaltung der Luft imVDI und DIN, Düsseldorf, www.krdl.de 7 NAGUS: DIN-Normenausschuss Grundlagen des Umweltschutzes, Berlin, www.nagus.din.de 7 NAW: DIN-Normenausschuss Wasserwesen, Berlin, www.naw.din.de Bild: diethermographen UmweltMagazin Januar -Februar2012 65

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