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1/2 | 2013

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Organschaften Kontakt

Organschaften Kontakt Bild: Lennart Schleicher EMAS Club Europe Auftaktveranstaltung in Österreich Rund 30 Teilnehmer kamen am 14. November 2012 in das Lebensministerium in Wien zum ersten Treffen des EMAS Club Europe in Österreich. Seit der Gründungsveranstaltung am 8. Februar 2012 inBonn und nach einigen Treffen in Deutschland setzt der VNU seine Entwicklung des (inter-) nationalen Netzwerks damit konsequent fort. Andreas Tschulik, Leiter für Betrieblichen Umweltschutz und Technologie imösterreichischen Lebensministerium, eröffnete die Vorankündigung Jahresmitgliederversammlung/Umwelt-Manager-Tag2013 Am11. April 2013 wird sich der VNU im Rahmen seiner Mitgliederversammlung in der IHK Frankfurt am Main mit den neuesten Entwicklungen innerhalb des Verbands präsentieren. Im Anschluss daran ist der Umwelt-Manager-Tag geplant: Hier er- Die Gastgeber v.l.n.r.: Monika Peschl und Elisabeth Seifert (beide Lebensministerium Wien), Matthias Friebel, (VNU) und Andreas Tschulik (Lebensministerium Wien) Veranstaltung. Manfred Ergott, berichtete im Anschluss als Repräsentant der Druckerei Janetschek und Preisträger des europäischen EMAS Awards über Maßnahmen zum Umweltschutz und führte zwei Filme zum Thema vor. Der zweite Teil des Treffens widmete sich der EMAS-Revision, die imkommenden Jahr begonnen wird. Nachdem VNU-Vorstand Lennart Schleicher die bisherigen Ergebnisse aus den Regionalgruppen vorstellte, moderierte Dr. Arnd Hardtke, ebenfalls im Vorstand fahren Interessierte, welche Änderungen bei der Revision der ISO 14001 zuerwarten sind, wie sich Produkt- und Water- Footprint weiter entwickeln oder wie Unternehmen die Energiewende wahrnehmen und Energie-Management-Systeme nutzen. VNU Verband für nachhaltiges Umweltmanagement e.V. Geschäftsstelle c/o Annette Hendlinger Am Schellberg 22 65812 Bad Soden Tel.: 0700/86811-223 Fax: 0700/86811-224 vnu@vnu-ev.de www.vnu-ev.de des VNU, die anschließende Diskussion. Themen waren unter anderem definierte Möglichkeiten der Verwendung des EMAS- Logos auf Produkten und am Verkaufsort. Damit würde EMAS imAlltag präsenter und steigere die Motivation von Unternehmen, sich für eine Registrierung zu entscheiden. Eine Verwechselung mit anderen Umweltzeichen könnte durch geeignete Bedingungen, Textvorgaben und Mindestgrößen vermieden werden. Insgesamt war die Rückmeldung der Teilnehmer eindeutig: Sie zeigten sich als überzeugte EMAS-Anwender. Abschließend stellte Matthias Friebel, Vorstandsvorsitzender des VNU, den Verband mit seinen Zielen und Angeboten vor und lud alle Interessenten zu einem Folge-Treffen ein, das für das Frühjahr 2013 geplant ist. Darüber hinaus sind Beiträge über die Revision der Global Reporting Initiative GRI 4 und die Umsetzung von Nachhaltigkeit in der Lieferkette vorgesehen. Das Programm und die Anmeldeunterlagen sind auf der Homepage des VNU zufinden. VNU-Mitglieder Kurz vorgestellt Seit März 2012 ist Thomas Voß, Dipl.-Verwaltungswirt, Ansprechpartner für die Mitgliedschaft der LWL- Klinik Münster im VNU. Als Abteilungsleiter Wirtschaft, Versorgung und Technik sowie Umweltmanagementvertreter der LWL-Kliniken Münster und Lengerich ist er aktuell federführend an zwei Projekten beteiligt, die gemeinsam mit der Fachhochschule Münster, FBÖkotrophologie, durchgeführt werden: „Förderung des Einsatzes regionaler Produkte“ und „Reduktion von Warenverlusten und Wa- Thomas Voß, neues Mitglied beim VNU renvernichtung in der Außer-Haus-Verpflegung –ein Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz“. Innerhalb des BioMentoren-Netzwerkes setzt sich Voß für den Einsatz von Bioprodukten in der Außer-Haus-Verpflegung ein. Termine2013 7 21. Februar: EMAS Club Europe Regionalgruppe Süd, Taufkirchen 7 14. März: ENEP/VNU EMS Expertengruppe, Brüssel/Belgien 7 11. April: Umwelt-Manager-Tag, IHK Frankfurt amMain 711. April: VNU-Jahresmitgliederversammlung, IHK Frankfurt amMain 54 UmweltMagazin Januar 2013

Medienpartnerschaft Kontakt Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) Rolf Henning August-Schanz-Str. 21 A 60433 Frankfurt am Main Tel.: 069/95424-170 Fax: 069/95424-296 rh@dgq.de www.dgq.de Kommunikationskompetenz – ein Muss für Managementbeauftragte Würde man die fachlichen und kommunikativen Fähigkeiten von Managementsystembeauftragten wie imEiskunstlauf mit A-und B-Noten bewerten, wären Abzüge bei der letzteren keine Seltenheit. Diesen Zustand gilt es zu ändern, denn gerade indiesem Bereich kriselt und menschelt es. Bild: SXC M anagementsystembeauftragte, die beispielsweise auf dem Gebiet Umwelt tätig sind, müssen echte Allrounder sein. Sie beraten und schulen Führungskräfte und Mitarbeiter darin, Umweltschutz und Prozesse korrekt umzusetzen und zu verbessern. Darüber hinaus müssen sie Ergebnisse aus Begehungen und Audits vor größeren Runden und Fachspezifika verständlich vermitteln. Motivierend für das Thema Umweltmanagement zu werben und schwierige Projekt- oder Arbeitsgruppen zu moderieren, zählt ebenfalls zu ihrem umfassenden Aufgabengebiet. Zunehmender Konkurrenzkampf untereinander und steigende Belastung jedes Einzelnen erleichtern die Bedingungen für eine reibungslose Zusammenarbeit in den Unternehmen nicht gerade. Darum ist es keine Seltenheit, dass Beauftragte mit ihren wichtigen Anliegen, die von der Organisation gewollt oder gesetzlich erforderlich sind, überhört werden. Arbeitstreffen und Präsentationen finden somit häufig in konfliktträchtiger Atmosphäre statt. Verbesserungspotenziale Das Umfeld ändert sich bekanntlich nicht von selbst. Managementbeauftragte können aber einen eigenen Beitrag leisten, indem sie ihr persönliches Standing festigen, das heißt ihre kommunikativen Fähigkeiten verbessern, Informationen anschaulich aufbereiten und zwischen unterschiedlichen Interessengruppen vermitteln. Zu den Verbesserungspotenzialen gehören Visualisieren und Präsentieren, Kommunikation und Gesprächsführung sowie Moderation. Für Beauftragte oder Stabsstellen empfiehlt sich ebenso die Thematik Argumentation und Verhandlungsführung als Trainingsterrain. Trainingsprogramm Die DGQ Weiterbildung hat hierzu passgenaue Trainings entwickelt. „Um jeden Teilnehmer mit seinem Wissensbedarf in das Training miteinzubinden und Lösungsmöglichkeiten gemeinsam zu erarbeiten, bringen die Teilnehmer eigene Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag mit ein; Übung und Austausch erfolgen in kleinen Gruppen“, so die DGQ-Produktmanagerin Anja Lütjens. Den fachlichen Input und die qualifizierte Anleitung fürdiese sensiblenThemengeben Trainermit langjähriger beruflicher Praxis. Sievermitteln gezielte Techniken und kreative Lösungen, die es den Teilnehmern erleichtern, Vorgesetzte und Kollegen für ihre Anliegen zugewinnen. Nähere Informationen Interessenten können die verschiedenen Trainings einzeln oder in Ergänzung zur Lehrgangsreihe besuchen.Entscheidend ist der jeweilige Lernbedarf. Zum richtigen Einstieg berät bei der DGQ Weiterbildung Anja Lütjens, erreichbar unter: al@dgq.de oder Tel.: 069/ 95424-214. UmweltMagazin Januar 2013 55

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