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1/2 | 2015

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Markt Produkte und

Markt Produkte und Verfahren Füllstands- und Durchflussmessung Marktübersicht Die Füllstands- und Durchflussmessung im Wasser- und Abwasserbereich ist die Grundlage für die Prozesskontrolle. In unserer Marktübersicht stellen wir Anlagenbetreibern innovative Entwicklungen und bewährte Lösungen vor, die der Markt aktuell bietet. ABB Automation Products Mit weltweit über 200000 installierten Geräten hat sich der Magnetklappen- Füllstandanzeiger KM26 vielfach bewährt. In der Standardausführung verfügt der Magnetklappen-Füllstandanzeiger KM26 über eine Kammer mit einer Auskleidung aus nicht-magnetischem Material, extrudierte Prozessanschlüsse, einen speziell entwickelten Schwimmer sowie Zubehör aus CrNi-Stahl 316. www.new.abb.com/de Endress+Hauser Die Pegelmessung in Tiefbrunnen und Pumpenschächten ist eine typische Anwendung für den Waterpilot FMX167. Es stehen auch eine robuste Bauform für Abwässer oder Schlämme zur Verfügung oder eine metallfreie Konstruktion für Salzwasser. Eine Weiterführung des FMX167 ist die Pegelsonde FMX21. Sie besitzt zusätzlich eine höhere Genauigkeit und einen einstellbaren Messbereich. www.de.endress.com Jumo Die Messzelle Jumo Maera F27 zur kontinuierlichen Füllstandsmessung in der Wasser- und Abwasserwirtschaft bietet eine bis zu 80-fache Überlastfestigkeit. Das Messverfahren erfüllt höchste Anforderungen an Auflösung und Reproduzierbarkeit. Eine gleichzeitige Messung von Füllstand und Temperatur kann mit einem Temperatursensor Pt100 realisiert werden. www.jumo.de Nivus Aufgrund des minimalen Energiebedarfs bietet das Messsystem NivuLevel 150 autarke Füllstand- und Temperaturerfassung mit einer Standzeit von bis zu 5 Jahren. Dies gestattet Betreibern wirtschaftlich sinnvolle Messwerterfassung an Standorten mit schlechter Infrastruktur. Mit Hilfe der konfigurierbaren Ereignissteuerung wird die Messfrequenz bei Ereignissen automatisch angepasst. www.nivus.de Siemens Der Sitrans LH100 von Siemens Industry ist eine äußerst kleine und robuste Druck- und Füllstandbrunnensonde zur hydrostatischen Füllstandmessung in Becken, Behältern, Kanälen und Brunnen. Mit nur 23,4 Millimeter Durchmesser lässt sich die Sonde sogar in Rohrleitungen mit 1 Zoll Durchmesser einführen und ist damit einsetzbar. Sitrans LH100 erfasst Druck und Füllstand. www.siemens.de Vega Grieshaber Der VegaPuls WL61 ist der ideale Sensor für alle Anwendungen im Wasserund Abwasserbereich. Er eignet sich besonders zur Füllstandmessung in der Wasseraufbereitung, in Pumpstationen, zur Durchflussmessung in offenen Gerinnen und der Pegelüberwachung. Das überflutungssichere IP 68- Gehäuse gewährleistet einen wartungsfreien Dauerbetrieb. www.vega.com/de Xylem Der induktive Durchflussmengenmesser (IDM) Flygt MagFlux EMF 801 arbeitet selbst bei geringem Durchfluss äußerst präzise, ist sehr flexibel und einfach zu bedienen. So ermöglicht das Gerät eine genaue Anzeige der Schmutzwassermenge. Die automatische Elektrodenreinigung gewährleistet eine dauerhafte exakte Messung und reduziert den Wartungsaufwand. www.xylemwatersolutions.com/scs/germany 26 UmweltMagazin Januar - Februar 2015

Druckmesstechnik Druckspitzen erfassen und analysieren Mit LEO 5 stellt die Keller AG für Druckmesstechnik aus Winterthur/ Schweiz das erste der hochauflösenden Manometer einer neuen Generation vor. Wo immer hydraulische oder pneumatische Komponenten im Einsatz sind, gehören unerkannte Druckspitzen zu den Ursachen für frühzeitigen Verschleiß und ungeplanten Stillstand. Dasselbe gilt für die Auslegung von Leitungen und Ventilen, etwa in Frischwasser-Systemen. Hier soll LEO 5 Abhilfe schaffen. In seinem speziellen Druckspitzen-Analysemodus liegt die Abtastfrequenz bei 5 kHz und die Auflösung des A/D-Wandlers bei 16 Bit. Das kleinste konfigurierbare Speicherintervall ist eine Sekunde. Der Speicher der neuen Manometer bietet Platz für über 50 000 Druckspitzen-Werte samt Temperatur und Zeitstempel. Genug für genaue Analysen nach dem Daten-Export via USB-Schnittstelle. Im normalen Messbetrieb mit der exakten Überwachung von Grenzwerten, liegt die Abtastrate bei 2 Hz und die Auflösung des A/D-Wandlers bei 20 Bit. Die Geräteserie umfasst sieben Standard- Messbereiche zwischen 3 bar und 1 000 bar. Im Temperaturbereich von 0…50 °C liegt das Gesamtfehlerband des Druckes innerhalb von 0,1 Prozent FS. Bei stabilen Temperaturverhältnissen erreicht das Manometer eine Genauigkeit von ±0,01 Prozent FS. LEO 5 bietet auf Wunsch eine Reihe weiterer Möglichkeiten: beispielsweise eine Standard-Funkschnittstelle für Messungen an schlecht zugänglichen oder bewegten Messorten. Auch Analogausgänge mit Standard-Signalen und bis zu zwei Schaltausgänge zur Prozesssteuerung beziehungsweise -überwachung sind lieferbar. Parametrierung und Datenübertragung werden über USB oder mit einer RS485-Schnittstelle realisiert. Über die USB-Schnittstelle werden speziell entwickelte Firmware-Varianten eingespielt. Wie bei allen LEO Manometern stehen personalisierte Frontfolien (hinter dem Schutzglas), Gehäusematerialien, Druckanschlüsse und andere zur Verfügung. www.keller-druck.com Der hochauflösender Manometer verfügt über ein Edelstahlgehäuse, Sicherheitsglas, ein 16 mm großes Display mit Hintergrundbeleuchtung sowie kapazitive Touch-Tasten. Biogas Fugenloses Fahrsilo aus korrosionsbeständigem Material Neue Silo-Wandelemente aus Recycling-PE bieten Schutz vor Silagesickersaft. Der Bau und Betrieb von Siloanlagen unterliegt verschiedenen gesetzlichen Regelungen. Dies sind vor allem wasserund baurechtliche Anforderungen, die vorgeben, dass Siloanlagen so beschaffen sein müssen, dass in ihnen vorhandene wassergefährdende Stoffe wie zum Beispiel Silagesickersäfte nicht austreten können. Die Schmack Biogas GmbH aus Schwandorf hat ein fugenloses Fahrsilo entwickelt, das komplett aus korrosionsbeständigem Material hergestellt wird. Die Silowände bestehen aus einer Mehrzahl, im Verbund versetzt zueinander angeordneter Bauelemente. Die Hülle der verwendeten Systembausteine ist aus Recycling- PE und somit korrosions- und UV-beständig. Gefüllt werden die Systemsteine mit Beton. Aufgrund der Geometrie kann auf ein Fundament und auf Verbindungselemente verzichtet werden. Obwohl die Begrenzungswände insgesamt nur etwa 1 Meter hoch sind, ist ein Einsilieren auf einer Höhe von gut 9 Meter ohne nennenswerte Belastung der Silowände möglich. Anfallender Silagesickersaft und Schmutzwasser werden getrennt vom Re- genwasser abgeführt. Sie gelangen durch die Entwässerungsöffnungen der Silosteine in den korrosionsfesten Schmutzwassersammler aus Kunststoff und werden von dort aus direkt der Biogasanlage beziehungsweise dem Substratlager zugeführt. Die Regenwasserführung liegt über der Sickersaftableitung, wodurch eine Verunreinigung des Regenwassers ausgeschlossen wird. Um eine gute Ableitung zu gewährleisten, hat jede Silokammer ein Quergefälle von 1 bis 3 Prozent nach außen. In den Fahrgassen verlaufen die Sammelrinnen mit einem Längsgefälle von 1 Prozent. Das Regenwasser der abgedeckten Siloflächen wird über die Regenrinnen als sauberes Regenwasser gesammelt und anschließend an den öffentlichen Regenwasserkanal übergeben beziehungsweise auf dem Gelände versickert. www.schmack-biogas.com UmweltMagazin Januar - Februar 2015 27

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