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1/2 | 2015

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Markt Produkte und

Markt Produkte und Verfahren Gebläsefilter Hart im Nehmen, sicher im Einsatz Gebläsefiltergerät Dräger X-plore 8000 Die Bedingungen in vielen Einsatzbereichen stellen häufig hohe Anforderungen an die verwendeten Atemschutzgeräte. Dräger hat das X-plore 8000 konsequent daraufhin entwickelt, den Träger bestmöglich zu schützen, ihn aber gleichzeitig zu entlasten, damit er sich voll auf seine eigentliche Tätigkeit konzentrieren kann. Die Bauweise ist widerstandsfähig und wird zusätzlich durch Gummiprotektoren ergänzt. Das Gerät ist gemäß IP65 vor Staub und Strahlwasser aus allen Richtungen geschützt. Zwei Akkuvarianten der neuesten Lithium-Ionen-Technologie liefern Strom für mindestens 4 beziehungsweise 8 Stunden. Der Lufteinlass ist so geschützt, dass von vorne auf das Gerät treffende Funken oder Wasser nicht in den Filter gesaugt werden. Das Tragesystem des X-plore 8000 sorgt für eine optimale Verteilung des Gewichts. Eine spezielle Adapterplatte ermöglicht eine stabile Verbindung zwischen Gerät und Gürtel. Optional ist auch ein Komfortpolster verfügbar. Der Schlauchanschluss verfügt über einen 360 °-Klick-Adapter. Die neuen Atemanschlüsse bieten hohen Komfort. Sie sind für eine optimale Luftzufuhr konzipiert, um unangenehme Augenreizungen zu vermeiden. Das Gerät erkennt den angeschlossenen Atemanschluss und wählt automatisch den passenden Mindestluftstrom. Ein optischer Sensor verhindert, dass Anwender das Gerät ohne eingesetzten Filter verwenden. Außerdem zeigt das Gerät jederzeit die Sättigung des Partikelfilters an. Das Filtersystem funktioniert über ein Plug-and-Go-Prinzip. Neben dem optischen und akustischen Alarm hat es auch einen Vibrationsalarm. Diese warnen etwa vor geringem Akkuladestand, Störungen im Luftstrom oder fehlendem oder verstopftem Filter. Das gesamte System bietet, nach Unternehmensangaben, einen fehlersicheren Schlauchanschluss und einheitliche Farbcodes für alle austauschbaren Elemente. Die Selbstanpassung und -kontrolle erfolgt über eine Temperaturund Drucksensortechnik. Zudem passt diese die Durchflussrate an die jeweilige Umgebung an. Das Ladesystem füllt einen leeren Akku in nur vier Stunden auf. Bei einer Reinigung lässt sich das System schnell und einfach auseinanderbauen. Das Unternehmen liefert auch eine große Auswahl an offenen und geschlossenen Atemanschlüssen. Dazu zählen Halb- und Vollmasken, kurze und lange Hauben, Helme mit Visier und Schutzvisiere. Weiterhin sind Standard- und flexible Schläuche verfügbar, die optimal auf das System abgestimmt sind. Alle Komponenten und Zubehörteile können individuell auf den jeweiligen Bedarf zusammengestellt und jederzeit aufgerüstet werden. www.draeger.com Wärmebildkameras Gaslecks aus sicherer Entfernung aufspüren FLIR Systems Inc. führt drei Wärmebildkameras zur optischen Gasdetektion auf dem Markt ein: die FLIR G300a, G300pt und A6604. Diese sollen Ausrüstungsgegenstände, um Gasleitungen und -installationen aus sicherer Entfernung überwachen. Einsatzgebiete der Kameras sind vorwiegend industrielle Umgebungen wie etwa Ölraffinerien, Gasaufbereitungsanlagen, Offshore-Plattformen, chemische oder petrochemische Anlagen sowie Biogas- und Elektrizitätskraftwerke. Ausgestattet sind alle mit einem gekühlten Indiumantimonid-Detektor, der die Empfindlichkeit jeder Kamera steigert, sodass diese auch kleinste Gaslecks zuverlässig erkennen sollen. Die beiden Modelle G300a Die Kameras erkennen Gase, die unbeabsichtigt austreten können. und G300pt verfügen jeweils über eine Auflösung von 320 × 240 Pixel; das Modell A6604 über 640 × 512 Bildpunkte. Steuerbar sind sie per Ethernet und integrierbar in ein TCP/IP-Netzwerk. Darüber hinaus sind sie GEV/Genicam-kompatibel. Die Modelle G300a und A6604 benötigen jeweils ein zusätzliches Gehäuse; beim G300pt gehört ein eigenes, das auf einem Schwenk-/Neigemechanismus montiert ist, zum Lieferumfang. Mit diesem lässt sich die Kamera fortlaufend um 360 ° drehen sowie um +/- 90° schwenken. Außerdem ermöglicht es dem Benutzer, verschiedene Bereiche mit demselben System überwachen. Das Modell ist zudem mit einer Tageslicht-/Restlichtkamera mit großer Reichweite ausgestattet, wobei die Videoausgänge der Wärmebild- und der Tageslicht-/Restlichtkameras gleichzeitig verfügbar sind. Die Benutzer können elektrische Umspannwerke oder andere Anlagen überwachen, die sich im gleichen Sichtfeld befinden. www.flir.com 28 UmweltMagazin Januar - Februar 2015

Messtechnik CO 2 -Überwachung in der Raumluft Erhöhte Kohlendioxidanteile in der Raumluft bewirken, dass die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der anwesenden Personen permanent abfällt. Von Afriso, Güglingen, gibt es jetzt einen kompakten CO -Sensor zur kontinuierlichen 2 Überwachung der Konzentration von Kohlendioxid in der Raumluft. Er wird in Bereichen eingesetzt, in denen viele Personen in einem Raum arbeiten, lernen oder wohnen und durch Atmungsprozesse Kohlendioxid produzieren. Dieser Sensor auf Infrarot-Basis ist daher in Bildungseinrichtungen, in Schulungs- und Besprechungsräumen, im Bereich von Großraumbüros sowie in kleineren Gewerbebetrieben und in jedem Haushalt einsetzbar. Das Maß der im Raum befindlichen CO -Konzentrationen wird direkt am Gerät über eine LED 2 angezeigt. Den Sensor gibt es wahlweise ohne oder mit EnOcean-Funktechnologie. Die Ausführung CO -Sensor F (mit EnOcean-Funkmodul) sendet zudem 2 Messwerte Kompakter CO 2 -Sensor zur kontinuierlichen Überwachung der Konzentration von Kohlendioxid in der Raumluft an das neue Afriso Gateway zur Weiterverarbeitung und Einleitung von Gegenmaßnahmen. So kann zum Beispiel eine Raumlüftungsanlage aktiviert werden, um eine Senkung der CO 2 -Konzentration durch einen Luftaustausch zu erreichen. Die aktuelle Raumluftkonzentration ist zudem in den Afriso-Apps einsehbar. Durch den Einsatz des Gateways, in Kombination mit weiteren Produkten des Unternehmens, die über EnOcean-Funktechnologie verfügen, stehen viele individuelle, selbst konfigurierbare und erweiterbare Funktionen zur Verfügung. Das Gerät kann mit AC 100–240 V versorgt werden. Mit dem Funkmodul lassen sich Reichweiten von 10 bis 30 Meter erzielen, wobei diese aber stets von der jeweiligen Raumsituation und den Baumaterialien in der Umgebung abhängig sind. www.afriso.de Umrichter Neue softwaregestützte Funktionen Mit neuen softwaregestützten Advanced Technology Functions erweitert Siemens das Anwendungsspektrum seiner Umrichter-Familie Sinamics S120. Im Einzelnen handelt es sich um die Motion- Funktionen Gleichlauf (1:1 oder mit Getriebefaktor), Kurvenscheiben sowie Positionieren der Gleichlaufachsen. Die neuen Funktionen sind Bestandteil der DCB (Drive Control Block)-Extension-Bausteinbibliothek General Motion Control (GMC), die auf den Webseiten des Siemens Industry Support zum Download verfügbar sind. Mit den Advanced Technology Functions können Anwender bereits in Betrieb befindliche oder neue Sinamics-S120-Umrichter um applikationsspezifische Funktionen erweitern. Zudem lassen sich damit antriebsnahe Steuerungs- und Regelungsaufgaben von der Steuerung in den Antrieb verlagern und so kritisches Prozess-Know-how effektiv vor unberechtigtem Zugriff schützen. Die Installation der DCB-Extension-Bausteinbibliothek und der neuen Funktionen auf den Sinamics S120- Umrichtern erfolgt schnell und einfach über die grafische Oberfläche des DCC(Drive Control Chart)-Editors. Der DCC-Editor ist Bestandteil der Inbetriebnahmesoftware Starter. Für eine vollumfängliche Nutzung der Advanced Technology Functions ist die Aktivierung einer kostenpflichtigen Lizenz am Umrichter erforderlich. Zusätzlich zu den jetzt vorgestellten Motion-Funktionen wird Siemens das Angebot der Advanced Technology Functions für seine Sinamics- S120-Umrichter weiter ausbauen. Vorgesehen sind weitere DCB-Extension-Bausteinbibliotheken bis zu einer Open- Architecture-Schnittstelle sowie applikationsspezifischen Funktionen für Hydraulik-Servopumpen oder Pendeldämpfungen. Die DCB-Extension- Bausteinbibliotheken werden mit der Software DCB-Studio erstellt. Kunden können das DCB-Studio für die Entwicklung eigener Funktionen erwerben oder Siemens mit der Erstellung spezifischer Bausteinbibliotheken und Funktionen beauftragen. www.siemens.com UmweltMagazin Januar - Februar 2015 29

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