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10/11 | 2013

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MARKT Produkte und

MARKT Produkte und Verfahren Abwasser Legionellennachweis für Kläranlagen Immer wieder machen Krankheitsausbrüche, verursacht durch Legionellen und der von ihnen ausgelösten Legionärskrankheit, Schlagzeilen. Konventio- Bild: Dieter Schütz/Pixelio nelle Analysen für den Nachweis von Legionellen sind generell zeitaufwändig und oft nicht spezifisch genug. Herkömmliche Methoden können zudem Bakterien im Abwasser nicht oder nur sehr unzureichend nachweisen können. Die vermicon AG aus München, hat ein neues Nachweisverfahren in Kläranlagen in das Portfolio aufgenommen, das auf der VIT-Gensondentechnologie beruht und in Form einer Dienstleistung angeboten wird. Hiermit werden farbstoffmarkierte Gensonden in die Bakterien geschossen und diese damit spezifisch zum Leuchten gebracht. Diese Methode soll eine schnelle und sichere Bestimmung von Legionellen imAllgemeinen wie auch dem gefährlichsten Vertreter, Legionella pneumophila, direkt in einer komplexen Probe wie dem Ablauf von Kläranlagen mit sich bringen. Anlagenbetreiber können soein entsprechendes VIT-Frühwarnsystem etablieren und dadurch frühzeitig Veränderungen inder Zusammensetzung ihrer Bakterienpopulationen erkennen. www.vermicon.com Online-Modul Kostenübersicht bei der Abfallentsorgung Bei der kommunalen Abfallentsorgung wird Transparenz und Dienstleistung immer wichtiger. Dazu zählt zum einen eine zuverlässige Müllentsorgung, zum anderen aber auch der einfache Zugang zu Informationen der Müllsammlung. Besonders wenn die Entsorgung nach Anzahl der Leerungen abgerechnet wird, möchten Bürger genau informiert sein. Mit dem MAWIS Software Modul „Entleerungen online“ bietet die MOBA Mobile Automation AG aus Limburg eine Lösung. Die Entsorgungswirtschaft Landkreis Harz AöR (enwi) setzt dieses System bereits seit dem Jahr 2010 in Kooperation mit der Nordharz Entsorgung GmbH ein. Das Unternehmen, dessen Fuhrpark insgesamt 80 Fahrzeuge umfasst, sammelt und entsorgt im Auftrag der enwi unter anderem den Restmüll und das Altpapier. Jede Tonne ist mit einem Transponder mit einem Code zur Identifikation versehen. Die Fahrzeuge wiederum sind mit Transponderlesern und Antennen ausgestattet. Über Funk werden die einzelnen Tonnen anhand der Transponder identifiziert und die Leerung dem jeweiligen Grundstück zugeordnet. Alle zur Entleerung notwendigen Daten sind über den Bordcomputer jederzeit einsehbar; zusätzlich werden sie vom Computer gespeichert. Am Ende eines Einsatztages werden die gesammelten Daten ins Büro und schließlich zur Verwaltungsdatenbank der enwi übertragen. Sie werden Der MAWIS-Kreislauf: Die mit dem Transponder ausgestattete Tonne wir bei der Leerung erfasst; der Bordcomputer speichert die Daten, die per USB-Stick auf den Server übertragen und mit der „Entleerungen online“-Datenbank abgeglichen werden. dann in die Datenbank des „Entleerungen online“ Moduls, die bei MOBA verwaltet wird, eingespeist, sodass am nächsten Tagaktuelle Leerungsdaten eingesehen werden können. www.moba.de 30 UmweltMagazin Oktober -November 2013

Trocknungssysteme Biomasse- und Biomassereststoffe-Trockner Außenansicht des floradry-Trocknungssystems Das Münchener Unternehmen floradry entwickelt und vertreibt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik an der Universität der Bundeswehr München Trocknungssysteme für Biomasse und -reststoffe. floradry twister und -smart kennzeichnet eine modulare Bauweise. Soist es möglich, sie je nach verfügbarem Raum, benötigter Durchsatzleistung und verwendeten Trocknungsprodukten herzustellen und bedarfsbezogen mit weiteren Trocknungsmodulen zuergänzen. Die Trockner werden mit Staubfiltern, Wärmetauschern und auf Wunsch mit Ammoniakwäschern angeboten. Sollen Gärreste getrocknet werden, empfehlen sich die Trockner aus korrosionsfreiem Material. Mit den Systemen lässt sich auch die Abwärme aus Blockheizkraftwerken, Biogas- oder anderen Industrieanlagen für den Trocknungsprozess nutzen. Mit dem „florady twister“ lassen sich unter anderem Holzhackschnitzel, Sägespäne, separierte Gärreste und zähfließende Materialien trocknen. Die nach Unternehmensangaben sehr gute Energieeffizienz resultiert aus der Kombination konvektiver Trocknung im Kreuzstrom und Kontakttrocknung. Die Dauer lässt sich produktabhängig einstellen, ebenso wie die Schütthöhe. Für den Trocknungsprozess werden die anfallende Prozesswärme und Abgasströme verwendet. Die Trocknungsluft wird optimal gesättigt. Beim „florady smart“ handelt es sich umeinen Mehrzonenbandtrockner, der modular und gemäß Kundenbedarf gefertigt wird. Hier wird die konvektive Trocknung im Kreuz- und Gegenstrom mit einer optionalen Kontaktund einer Wirbelschichttrocknung kombiniert. Ereignet sich für unter anderem für Futtermittel, Grassamen, Rübenschnitzel, Getreide oder organische Reststoffe. Durch den variabel einstellbaren Temperaturbereich lassen sich beispielsweise Grassamen bei 40 °C und Futtermittel bei 80 °C trocknen. Auch bei diesem System wird, sodas Unternehmen, die Wasseraufnahmekapazität der Luft optimal genutzt und soll ebenfalls einen Wassergehalt am Luftaustrag von über 90 Prozent erreichen. www.floradry.de UmweltMagazin Oktober -November 2013 VolleLeistungmit halber Energie! Der neue GEA Westfalia Separator waterMaster ist die starke Lösung zur Kostenminimierung. Für maximale Klärleistungen braucht erbis zu 50 %weniger Energie. Effizienter geht´s nicht! GEA Westfalia Separator Group GmbH Werner-Habig-Straße 1, 59302 Oelde, Deutschland Tel.: +49 2522 77-0, Fax: +49 2522 77-2950 ws.info@gea.com, www.gea.com engineering forabetterworld ET-222-1-024

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