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10/11 | 2013

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nicht allgemein üblich,

nicht allgemein üblich, solche Daten mittels einereinzigen Plattformzubearbeiten–dabei wäre diesder einzige Weg, um wirklich sicherzustellen, dass ihr Wert voll ausgeschöpft wird. ZusätzlicheInvestitioneninSoftware- und analytische Systeme, die erforderlich sind, um sämtliche verfügbarenDatenvoll zu für den Standortlässtsichgenerell in eine von drei Kategorieneinordnen: 7 Reaktive Wartung (Bruchwartung): Die Bruchwartung steht an einem Ende des Spektrums für Instandhaltungsstrategien. Sie ist einfach zu implementieren, kann aber aufgrund hoher Reparaturkosten teuer werden. Des Weiteren lassen sichBudgetsfür eine reaktive Wartung nur schwer erstellen, da Störungen schwer vorherzusagensind. 7 Präventive Wartung: Am anderenEnde desSpektrums steht die präventive oder zeitbasierte Instandhaltung. Hier handelt es sich umeinen proaktiven Ansatz, bei dem Teile ausgetauscht werden, bevor sie ausfallen, um so potenzielle Reparaturkosten zu minimieren. Leider sind auchhierdie Wartungskosten hoch, da Teile oft unnötig früh ausgetauscht werden, obwohl sie möglicherweise noch mehrere Jahre gut funktioniert hätten. 7 Zustandsbasierte Wartung: Eine prädiktive oder zustandsbasierte Wartung stellt die goldene Mitte zwischen reaktiver und präventiver Instandhaltung dar. Indem der Zustand von Maschinen und mögliche Ausfälle vonTeilenvorhergesagt werden, können Wartungsarbeiten jenach Notwendigkeit durchgeführt werden, bevor eszuteuren und potenziell katastrophalen Ausfällen kommt. Die zustandsbasierte Instandhaltung op- nutzen und eine tatsächliche Wertsteigerung bei der Auswahl von Maßnahmen zuerreichen, haben eine wesentlich höhere Kapitalrentabilität. Dieser Bereich dürfte sich imLaufe der nächstenJahrezueinemSchlüsselbereich für Hochtechnologie-Investitionen im O&M-Sektor entwickeln. Abwasser von 1,7 Millionen Haushalten und über 170 Industriebetrieben. Vertrauen Sie auf unser Wissen. Evides Industriewasser Postfach 101423 ·D-42014 Wuppertal Tel. +49 (0)202 5146818 ·E-Mail sales@evides.de www.evides.de Die richtige Balance bei Instandhaltungsarbeiten Die Festlegung der optimalen Instandhaltungsstrategie für einenWindpark ist eine Gratwanderung zwischen O&M-Kosten auf dereinenund denpotenziellen Kosten einer Störung auf der anderen Seite. Die Wartungsstrategie Evides Verantwortung für Wasser Im Hafengebiet von Vlissingen-Oost (NL) betreibt Evides eine gemeinschaftlich genutzte Anlage zur Abwasseraufbereitung. So viele Einheiten haben die Verantwortung für ihr Abwasser bereits in unsere Hände gelegt. Denn wir reinigen die unterschiedlichsten Abwässer, so dass sie bedenkenlos der Umwelt zugeführt oder wiederverwendet werden können. Das tun wir mit eigenen Anlagen, die wir auf den jeweiligen Bedarf unserer Vertragspartner abstimmen. Sokönnen diese sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren –und wir auf unsere. Wirplanen, bauen,betreibenund finanzieren perfekte Lösungen für Sie. Profitieren Sie von großer Erfahrung, technologischem Know-how –und unserer Verantwortung für Wasser. UmweltMagazin Oktober -November 2013

TECHNIK UND MANAGEMENT Energie/Erneuerbare Energien Instandhaltungsarbeiten an einer Windkraftanlage timiert O&M-Kosten aufgrund minimierter Wartungs- und Ausfallkosten. Allerdings gibtesheutenocheine große Barriere, die derzustandsbasierten Wartung im Weg steht: Für die Feststellung des Zustands einer Windturbine sind spezifische Technologiennötig,die sich noch nicht flächendeckend durchgesetzt haben. Die Technologien, die weit verbreitet sind –wie Basis-CMS – liefern oft ungenügende Vorlaufzeiten für die Fehlermeldung, was die Umsetzung einer rein zustandsbasierten Wartungsstrategie verhindert. Instrumente und Technologien optimal einsetzen Generell muss jeder Betreiber, der eine zustandsbasierte Instandhaltungsstrategie umsetzen möchte, zunächst den Ist-Zustand seiner Anlage erfassen. Dies kann mittels einer Reihe unterschiedlicher Ansätzeerfolgen, zumBeispiel durch Vibrationsüberwachungssystemefür den Antrieb oder die detaillierte Inspektion der Turbine –zwei bewährte Techniken, die weit verbreitet sind. Hat man den Ist-Zustand der Maschine erfasst, wird die Sache etwas komplizierter. Die Vorhersage des zukünftigen Zustands einer Komponente –etwades Antriebs –erfordertdie detaillierte Kenntnis der jeweiligen Anwendung sowie ein sehr großes Datenvolumen vom Windpark selbst. Eine Basis- Zustandsüberwachung ist hier nicht immer ausreichend. Um eine zustandsbasierteWartungzuermöglichen, muss die Überwachungstechnologie einer Windturbine drohende Ausfälle mit einer Vorlaufzeit von mindestens sechs biszwölfMonaten vorhersagen. Dies erfolgt am bestendurch die Kombination unterschiedlicher Technologien, dazu gehören Vibrationsüberwachungssysteme, die Ölstandüberwachung, Modelle für die Feststellung der Restnutzungsdauer, Instandhaltungs- und Kontrolldaten sowie gemessene Lastdaten der Turbine. Typischerweise werden diese Datensätzeisoliertbetrachtetund nicht gemeinsam anhand eines einzigen prädiktiven Modells analysiert. Die gegenwärtige und zukünftige Leistungsfähigkeit der Maschine kann jedoch nur auf Basis einer solchen Gesamtanalyse bestimmt werden. Esbesteht aber eine Diskrepanz zwischen den Zustandsüberwachungssystemen, die heute auf demMarkt erhältlichsind, und der Datenaggregatsanalyse, die für eine effektivezustandsbasierteInstandhaltung erforderlichist. Um diesen Herausforderungen zubegegnen, hat Romax eine Reihe spezifischer Technologien für die Antriebsüberwachung entwickelt, die Betreibern helfen sollen, eine rein zustandsbasierte Instandhaltung zu erreichen. Durch enge Zusammenarbeit mit BetreiberninEuropa,den USAund Asien, Feldversuche und umfangreiche Forschungs- und Entwicklungs-Programme haben sich diese Methoden auchinder Praxis bewährtund wurden durch reale Daten, die über viele Jahre hinweg gesammelt wurden, noch zusätzlich verbessert. Heute stellt Romax Betreibern eine umfangreiche Palette an Softwareprodukten und Dienstleistungen zur Verfügung, mit denen diese ihre Anlagen überwachen können. Bei derInSight-Software handeltessichum ein Zustandsüberwachungssystem, das unabhängig von der benutzten Hardware funktioniert. Damit istesauchmit bestehenden SCADA- und CMS-Systemen in einer Vielzahl von Turbinentypen einsetzbar. Die Software stellt eine Plattform dar, mit der Daten aus CMS, SCADA, Kontrollgängen und Wartungsaktivitäten analysiert werden Literatur [1] X. Ma, T. Eritenel und A. Crowther, Improving Performance and Reliability with Condition Monitoring, Wind Systems, Oktober 2012 38 UmweltMagazin Oktober -November 2013

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