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10/11 | 2014

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MARKT Produkte und

MARKT Produkte und Verfahren Pumpentechnik Planungszeiten mit Fast Track-Projekten verkürzen Ist die Entscheidung für eine neue Produktion oder ein Immobilienprojekt gefallen, muss die Realisierung möglichst schnell umgesetzt werden. Mit Fast Track-Projekten ist es möglich, herkömmliche Planungszeiten deutlich zu verkürzen. Das gelingt durch Parallelisierung von Planung und Ausführung. Für den Komponentenlieferanten, wie beispielsweise den Pumpenhersteller, bedeutet das, dass er auf Augenhöhe mit dem Auftraggeber mitdenken, -planen und schnell liefern muss. Die Erkrather Grundfos GmbH bietet hier Unterstützung: Aktuell gibt esdrei Schnell-Lieferprogramme für die Versorgung der Auftraggeber mit gängigen mehrstufigen Hochdruckpumpen, Druckerhöhungsanlagen und Hygiene- Pumpen der Marke Hilge. Ausgewählte Hochdruckpumpen der Baureihe CRstehen innerhalb von 48 Stunden zur Verfügung. Die Standard-Ausstattung der Express-Pumpen ist Folgende: IE3-Hocheffizienzmotor, ab 3kWmit Kaltleiter-Temperaturfühler PTC, Kopf- und Fußstück in Grauguss (EN-JL 1030), Hydraulikbauteile in Chromnickel-Stahl (1.4301), Patronengleitringdichtung in der Werkstoffpaarung SiC/SiC, Elastomerbauteile in EPDM (HQQE). Fast Track funktioniert auch bei Hygienepumpen der Baureihe F&B Hygia: Diese Pumpen der Marke Hilge kann Grundfos nach Umstellung der Produktionsorganisation innerhalb von drei bis vier Tagen ausliefern. Die horizontale einstufige Hygienepumpe in Blockausführung wird auf Kallottenständer mit Maschinenfüßen in der Werkstoffausführung AISI 316L geliefert, als Gleitringdichtung dient eine einfache Dich- tung mit offener Feder. Alle Fast Track-Druckerhöhungsanlagen sind pre-engineered. Sie sind mit Hocheffizienzmotoren ausgerüstet, aus Edelstahl gefertigt, besitzen einen vordefinierten Druckbehälter und darüber hinaus einen redundanten Sensor. Fast Track basiert insbesondere auf der Philosophie der schlanken Produktion gemäß dem Kanban-Prinzip –eine in den Grundfos-Werken bewährte Methode der dezentralen Produktionsablaufsteuerung nach dem Pull-Prinzip, die sich sich flexibel ausschließlich am Bedarf einer verbrauchenden Stelle im Fertigungsablauf orientiert. www.grundfos.de Der Drosselschacht ist anschlussfertig und mit betriebssicherer Wirbelventil-Technologie ausgestattet. Regenwasser Abflusssteuerung mit Drosselschächten Drosselschächte wie der AquaLimit der Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH &Co. KG aus Königsberg dienen der schnellen Entleerung von Regenrückhalteanlagen. Das Produkt ist individuell einsetzbar und steuert Abflüsse sowohl von Füllkörperrigolen als auch von Erdbecken und anderen Rückhaltebauwerken. Damit erweitert der Schacht mit der integrierten Wirbelventiltechnik von UFT Umwelt- und Fluid-Technik Dr. Brombach GmbH die Produktpalette im Bereich des Regenwassermanagements um einen weiteren Baustein. Erstellt vor allem in der Stadtentwässerung, etwa in Wohngebieten oder an Verkehrswegen, eine platzsparende und wartungsfreundliche Alternative zuherkömmlichen Betonschächten mit separat eingesetztem Wirbelventil dar. Der Drosselschacht AquaLimit DN 500 aus Polypropylen wird objektspezifisch gefertigt und bereits anschlussfertig zur Baustelle geliefert und dort inden Abflussstrang eingebunden. Der Schacht wird in der Regel sohlgleich angeordnet, sodass kein Höhenverlust entsteht. Optional sind aber auch Sohlsprünge sowie die Abwinkelung des Ablaufs möglich. Die bei AquaLimit verwendeten UFT-Wirbelventile sind, nach Unternehmensangaben, hochdruckspülbar, robust und chemisch beständig. Sie aktivieren sich selbst über Strömungseffekte und sind rein hydraulisch gesteuert, sodass keine Energie von außen zugeführt werden muss. Die Drossel sitzt inder hierfür vorgesehenen Edelstahlführung. Zur Wartung oder für eine Notentleerung der Anlage wird sie von der Geländeoberkante aus herausgezogen, gereinigt und wieder eingesetzt – ohne dass ein Einstieg inden Schacht notwendig ist. Sollten sich die Größe der Rigole oder des Speicherbeckens und damit die abfließende Wassermenge ändern, kann der Drosselabfluss am Wirbelventil angepasst oder bei großen Änderungen ein neu dimensioniertes Edelstahlventil eingesetzt werden. www.fraenkische.com 28 UmweltMagazin Oktober -November 2014

Messtechnik Neue Kupplung für Druckluftmesssysteme Die korrekte Erfassung und Abrechnung von Druckluft sowie die Optimierung von Druckluftnetzen ist nicht erst seit Gültigkeit der ISO 50001 ein Kernpunkt des Energiemanagements. Die Überwachung von Druckluftverbräuchen und Netzleckagen wurde jetzt noch einfacher: Der (nachträgliche) Einbau der deltaflowC Staudrucksonde wird durch eine Kupplung erleichtert, die den schnellen Einbau ohne Schweißarbeiten ermöglicht. Zudem erlaubt diese ein Ziehen der Sonde unter Druck, zum Beispiel um die deltaflowC zu prüfen oder zu rekalibrieren. Die Staudrucksonde der systec Controls Mess- und Regeltechnik GmbH aus Puchheim übernimmt nahezu wartungs- und driftfrei die genaue und Massenstrommessung von Druckluft. Sie kompensiert die Einflüsse von Druck und Temperatur und ist unempfindlich gegenüber Kondensaten und Belägen. ImMessumformer sind Sensoren für Differenzdruck, statischen Druck und Temperatur sowie ein leistungsfähiger Prozessor integriert. So erfolgt die Massenstrommessung bis zu4000 Mal in der Sekunde. Die deltaflowC arbeitet nach dem Differenzdruckmessverfahren. Der Standardtyp bietet eine Genauigkeit von 4Prozent. Optional steht auch eine kalibrierte Sonde mit einer Genauigkeit von 2Prozent zur Verfügung. Wenn beispielsweise Verbrauchszuordnungen zu Werksteilen, Maschinen und anderen gewünscht sind, wird je Verbrauchseinheit ein Messsystem installiert. Geht es nur um den generellen Verbrauch, genügt zur Überwachung der Druckluft- Hauptleitung eine deltaflowC. www.systec-controls.de Die deltaflowC Staudrucksonde mit der neu entwickelten Kupplung, die die schnelle, nachträgliche Installation des Druckluftmesssystems ohne Schweißarbeiten ermöglicht. Pumpen Mehr Fördermenge pro Umdrehung Die Schlauchpumpe Verderflex Dura55 der Verder Deutschland GmbH &Co. KG aus Haan leistet inder neuen Ausführung mehr Fördermenge pro Umdrehung. Dadurch kann die Drehzahl reduziert und der Fördermengenbereich auf bis zu15,3 m³/h erweitert werden. Der maximale Druck liegt bei 16 bar. Das macht sie zu einer Preisalternative für andere Schlauchpumpen mit DN 65-Anschluss. Vorallem bei Fördermengen von 9bis 15 m³/h sollen sich, nach Unternehmensangaben, dank der reduzierten Drehzahl und weiteren Verbesserungen die Betriebskosten umetwa 20 Prozent senken lassen und die Lebensdauer der Schlauchpumpe wird erhöht. www.verder.de Die Schlauchpumpe Verderflex Dura55 senkt vor allem bei Fördermengen von 9bis 15 m³/h die Kosten. Zerkleinerungssyteme Einwellentechnik für mehr Leistungsfähigkeit Massivteile stellen die größte Problematik bei jedem Zerkleinerungsprozess dar. Der Shredder M800/1 der Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH aus Kaufering soll hier Abhilfe schaffen. Mit einer neuen Einwellentechnik verspricht er, Störstoffe effizient und automatisiert auszuschleusen. Das Gerät lässt sich für fast jedes Material einsetzen –von Spänen bis hin zum E-Schrott, wobei dank der niedrigen Einwurfkante auch sperrige Teile wie beispielsweise IBC-Behälter zerkleinert werden können. Bei der Technik werden die Störstoffe bis zueiner maximal möglichen Größe von 250 x250 x1000 mm bei laufendem Betrieb automatisch ausgeschleust. InAbhängigkeit von dem zushreddernden Stoff ist die Schneidwerksgestaltung flexibel. Hierbei sind Längen von 1400, 1700 und 2000 mm bei einem Schneidkreisdurchmesser von 520mmmöglich. Flexibel ausgeführt ist auch der Rotor aus verschleißfestem Material, der sich im Drehzahlbereich von 60 bis 130 Umdrehungen pro Minute bewegt. Damit ein störungsfreier Prozess gewährleistet ist, verfügt das Produkt über ein elastisch gelagertes Antriebspaket mit Leistungen von 55 bis 90 kW oder bei einem Doppelantrieb im Bereich von 2x45 Die im M800/1 verbaute, Einwellentechnik mit individuell ausrüstbarem Schneidwerk, zerkleinert nahezu jedes Material. oder 2x55 kW. Die einfache Auswechselbarkeit von Werkzeug und Sieb smachen die Einwelle bedienerfreundlich. www.erdwich.com UmweltMagazin Oktober -November 2014 29

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