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10/11 | 2014

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Gastkommentar Ohne Pumpspeicher keine Energiewende Die Energiewende schreitetvoran.Der Anteil derregenerativen EnergienamBrutto- Inlandsstromverbrauchist im ersten Halbjahr 2014 auf knapp 29 Prozentgestiegen. Der weitere Zubauvon regenerativen Anlagen unddie günstigen Witterungsverhältnissehaben den Erneuerbaren Energienzur Jahresmitte neue Rekordwertebeschert. Dochdas Angebotvon Stromaus Wind und Sonne schwankt je nach Wetterlage.Die Folge: Angebot und Nachfrage passenhäufig nicht zusammen. DieseDiskrepanz muss ausgeglichenwerden. DieLösung sindPumpspeicherkraftwerke (PSW). Siesind die derzeit einzigen im großen Maßstab verfügbarenStromspeicher. Ihre herausragendeRolle fürdie Systemstabilität und damit derAbsicherung derEnergiewende liegt in ihrer dualenEinsetzbarkeit. PSWkönnen zum einenaktuell überschüssigen Stromdurch Pumpen in einhöher gelegenesWasserreservoir aus demSystemaufnehmen, zwischenspeichern und im Bedarfsfallschnellerals jedes andere Kraftwerkdurch Ablassen desWassers im Generatorbetrieb demSystemwiederzuführen–bei modernen Anlagen vonNull auf 100 Prozent Leistung in rund 90 Sekunden. Zum anderenkönnen sie durchRegelleistung die Netzfrequenzund durch Blindleistungseinspeisung dieSpannung konstant halten. Hinzu kommt ihregrundsätzliche Fähigkeit, im Falle einesNetzausfalls eigenständig wieder im Turbinenbetrieb zu starten(Schwarzstartfähigkeit) und so entscheidend zumNetzwiederaufbau beizutragen. PSWverdienenihr Geld, indemsie preisgünstigen,überschüssigen StrominZeitengeringer Nachfrageeinlagern, um diesen dann in Zeiten hoherNachfrage und entsprechend höheren Preisen demMarkt zurVerfügungzustellen. Diese Preisunterschiede nennt man Spreads.Die Spreads befindensich, neben demallgemein sinkendenStrompreisniveau an derBörse, seit demBoom der ErneuerbarenEnergien kontinuierlichauf Talfahrt. Dies hat mehrereGründe: Diestetig steigendeStromproduktion aus Erneuerbaren Energienführte zu deutlichgeringeren Strompreisen am Spotmarkt der Strombörse EEX. Zum einenhat derAusbauder Windenergie generell eingeringeres Preisniveau zurFolge. Zum anderen wirddieses durch hohe Solareinspeisung in derMittagzeit weitergedämpft. Hinzukommt ein weiterer Effekt:Die stündlichen PreisverläufeamSpotmarkt sind deutlichflacher, Spreads zwischen Stunden hoher Stromnachfrage und Stunden geringer Stromnachfrage haben sichdeutlich reduziert.SogibtesetwaTage,indenen die Nachtstundeneinenhöheren Strompreis haben als die eigentlichen laststarken Stunden zur Mittagszeit. Obwohl Pumpspeicherkraftwerkeinihrem Hybridstatus als Speicherund Systemstabilisatorfür die Versorgungssicherheitunverzichtbare Leistungen erbringen, werden sie gegenwärtig zweifachbelastet: Überden europäischen„Transmission Code“werdensie als Kraftwerke behandelt. DieBundesnetzagentur und ihr folgend derBundesgerichtshof stufen PSWdagegenals Letztverbraucherein. Diese Einstufung bedeutetimErgebnis die Belastung desPumpstroms mit Netzentgeltenund Umlagen (zum BeispielKWK und Offshore-Haftung). Auch wenn PSWimEinzelfallein verringertesindividuellesNetzentgelt nach§19Abs. 2der Stromnetzentgeltverordnung in Anspruchnehmenkönnen, verschlechtert diese Belastung ihreWettbewerbsfähigkeitimMarkt. Dieseerhebliche wirtschaftliche Benachteiligung wirkt sichfür die deutschenAnlagen besondersschwerwiegend aus, da auf dem gemeinsamen Strommarkt konkurrierende PSWinder Schweizund in Österreich keine beziehungsweise nursehrgeringe Netzentgelte bezahlenmüssen. Einenmöglichen Ausweg aus demDilemma derPSW hat die Bundesregierung bereits erkannt und in ihrem Koalitionsvertrag vom 16.12.2014 vereinbarthat:„Wirwollen, dass Pumpspeicherwerke auchkünftig ihren Beitrag zurNetzstabilität wirtschaftlichleisten können. Aufgrund derzukünftigen Systemfunktionen sollen die Letztverbraucher-Pflichtender Speicher überprüftwerden.“ Damit diese Systemfunktion erhalten bleibt und vorhandene PSWnicht aus demMarkt gedrängt werden,mussdie diskriminierende Belastung vonLetztverbraucherabgabenfür PSW wieder abgeschafftwerden. Dr. Rene Kühne, Leiter Produktion der Wasserkraftsparte bei Vattenfall, Berlin „Angebot und Nachfrage von Strom ausWind und Sonne passenhäufignicht zusammen.“ UmweltMagazin Oktober -November 2014 3

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