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10/11 | 2014

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SERVICE Ko-op-Börse

SERVICE Ko-op-Börse Bilder: Rainer Sturm (l. u. r.), Dieter Schütz, (m.); alle Pixelio Frankreich Filtration zur Metall- Rückgewinnung Ein mittelständisches französisches Unternehmen hat eine Filtrationstechnik für schwierig zu behandelndes Ab- und Prozesswasser entwickelt und europaweit patentiert. Die Metalle werden inHarzen zurückbehalten. Diese können gezielt an bestimmte Metalle angepasst werden und diese aus komplexem säurehaltigem Abwasser entfernen. Partner für Joint Ventures, Forschungsabkommen und technische Zusammenarbeit sind gesucht. In Frage kommen Ingenieurbüros oder Metallumschmelzwerke, Unternehmen mit komplementären Technologien, Endanwender oder Unternehmen, die mit Harzen arbeiten. TOFR20140612001 Ungarn Reifenrecycling mit Pyrolyse Ein ungarisches Unternehmen hat eine Pyrolysetechnologie zum Reifenrecycling entwickelt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pyrolyseprozessen, die eher auf Kunststoffe ausgerichtet sind, zielt diese Technologie speziell auf Gummi ab. Der Prozess generiert darüber hinaus Material, das wieder vermarktet werden kann. Jegliche Pkw- und Lkw-Reifen können recycelt werden.Sie werdengeschreddertund dann dem mehrstufigen Prozess zugeführt. Gesucht werden Industriepartner und Dienstleister zur Optimierung der Technologie sowie Partner mit Interesse an dem recycelten Material. TOHU20140605001 Polen Phosphor aus (Ab-) Wasser entfernen Ein polnischer Forscher hateine neue Technologie entwickelt, die Phosphor in Wasser fixiertund dann abtrennt.Basis sindHydrogelträgerauf einerNaturfasermatrix,die ein Biopolymer und einen Metallverbundstoff enthalten.Diese Verbindung ermöglichtdas Entfernen des fixierten Phosphors. Phosphor kann danninDüngemittelnverwendet werden. Gesucht werden Partner aus dem Bereich Abwasserbehandlung und Betreiber von Kläranlagen für Lizenzen und kommerzielle Vereinbarungen. TOPL20140819001 Spanien Stahlindustrieabfälle als Dämmstoff Eine spanische Forschergruppe mit Erfahrung im BereichMetall-, Keramik,Polymerund Verbundstoffe hat einen neuen Dämmstoff für Baumaßnahmen entwickelt. Das Material, das thermische und Schallisolierung vereint und sich durch eine geringere Dicke als herkömmliche Materialien auszeichnen soll, enthält modifizierte Abfälle aus der Stahlindustrie. Derzeit wird einentsprechendes Blech bei zwei Gebäudeprototypen getestet. Gesucht ist ein Industriepartner aus dem Bereich Isoliermaterialen mit Interesse an der Herstellung des Produktes. 12ES252K3O4I Kontakt ZENIT GmbH NRW.Europa – Enterprise Europe Network Partner Bismarckstraße 28 45470 Mülheim an der Ruhr Tel: 0208/30004-44 Fax: 0208/30004-61 sw@zenit.de www.zenit.de www.nrw-europa.de Großbritannien Behandlung von Abund Grubenwasser Ein britisches Unternehmen hat eine ökologische Technologie zur Abwasserbehandlung entwickelt, die die Effizienz in industriellen Anwendungen, bei Versorgern und im Grubenwasser erhöht. DieBetriebs-und Pumpenkosten sollen sich dadurch, nach Unternehmensangaben, reduzieren. Genutzt wird die Druckhöhe des Wassers im An-/Absaugrohr.Eine Pilotanlagewurdebereitserfolgreichgetestet.Gesuchtsind Partner mit Interesse am Bau von Demonstrationsanlagen für Grubenwasser, die über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten betrieben werden, bevor die Vermarktungsphase beginnt. Darüber hinaus besteht Interesse an der gemeinsamen Anpassung der Technologie für bestimmte Anwendungsbereiche wie zum Beispiel Abwasser von Versorgungsbetrieben. TOUK20140612001 62 UmweltMagazin Oktober -November 2014

Rezensionen SERVICE Prozessmesstechnik auf Kläranlagen DWA (Hrsg.) ISBN: 978–3–944328–08–9 (Teil 3) ISBN: 978–3–944328–09–6 (Teil 4) je 31 Euro Die Merkblattreihe DWA-M 256 „Prozessmesstechnik auf Kläranlagen“ soll Planer und Betreiber von Kläranlagen bei der Auswahl der geeigneten Messeinrichtungen unterstützen. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Ab- fall e.V.(DWA) hat jetzt die Teile drei und vier „Messeinrichtungen zur Bestimmung der Leitfähigkeit“ und „Messeinrichtungen zur Bestimmung des pH-Wertes und des Redoxpotentials“ herausgegeben. Beide Merkblätter stellen die technischen Anforderun- gen andie Geräte, deren Messprinzipien und die daraus resultierenden spezifischen Eigenschaften vor. Zudem geben sie Hinweise zur Wahl eines geeigneten Messortes sowie zur Installation und zum Betrieb der Messeinrichtungen. Das große Handbuch der Erneuerbaren Energien Michael Schütz Wagner Verlag, Gelnhausen ISBN: 978–3–86279–886–5 39,80 Euro Das „Handbuch der Erneuerbaren Energien“ kann als eine Bestandsaufnahme der heutigen Energieerzeugung angesehen werden und soll dem Leser die dazugehörigen Techniken leicht und verständlich vermitteln. Dabei werden auch die Grundlagen zum Thema berücksichtigt –etwa ob es sinnvoll ist, das Haus für die Stromund Wärmeversorgung mit einer Photovoltaikanlage, Solarkollektoren und einer Geothermieanlage neben einer herkömmlichen Heizungsanlage auszustatten, oder ob eine Mini- Blockheizkraftanlage mit Kraft- Wärme-Kopplung im Keller sinnvoller ist als eine Wärmepumpe. Im Buch aufgeführt werden die unterschiedlichen Energieerzeugungstechniken, eine Momentaufnahme der angewandten Technik von heute und eine Sicht auf das Energiekonzept von morgen. Das Buch will Fragen beantworten, wie die Energieversorgung in 20 Jahren oder später aussieht. Es beschreibt die Nutzung von Sonnen-, Wind- und Wasserenergie sowie der Erdwärme, ebenso wie die Kraft- Wärme-Kopplung, Wärmepumpen und Wasserstoffspeicher. Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts 2014 Prof. Timo Hebeler, Prof. Reinhard Hendler, Prof. Alexander Proelß und Prof. Peter Reiff (Hrsg.) Erich Schmidt Verlag, Berlin ISBN: 978-3-503-15696-2 128 Euro Die aktuelle Energiewende bildet den Schwerpunkt im „Jahrbuch des Umwelt- und Technikrechts 2014“. Thematisiert werden die Rechtsgrundlagen für die räumliche Steuerung, die als unzulänglich kritisiert werden. Untersucht wird außerdem der rechtliche Handlungsbedarf bei den Stromverteilernetzen, der durch den Wandel der technischen und ökonomischen Rahmenbedin- gungen ausgelöst wird. Die Schwächen werden identifiziert und der Handlungsbedarf wird aufgezeigt. Ein Beitrag zur Energiewende beschäftigt sich mit dem Zulassungsrecht der Biogasanlagen und dem aktuellen internationalen Klimaschutzrecht. Die Untersuchung der Erweiterung des ungarischen Atomkraftwerks Paks aus umweltrechtlicher Sicht belegt, dass im Ausland andere Wei- chenstellungen vorgenommen werden. Darüber hinaus beleuchtet das Jahrbuch auch das Gentechnikrecht –die Probleme der Regulierung von Zuchtpflanzen am Beispiel der CMS-Pflanze sowie den Bereich der barrierefreie Informationstechnik. Abschließend widmen sich die Autoren ausführlich der Entwicklung des Umwelt- und Technikrechts im vergangenen Jahr. UmweltMagazin Oktober -November 2014 63

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