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10/11 | 2014

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NACHRICHTEN Henkel

NACHRICHTEN Henkel Förderung nachhaltiger Innovationen Mit systematischen Tools und Prozessen entwickelt Henkel kontinuierlich innovative Produkte und Lösungen, die den Kunden und Verbrauchern mehr Wert und bessere Leistung bei zugleich reduziertem ökologischem Fußabdruck bieten. Es geht dabei nicht darum, einzelne nachhaltige Produkte mit positiven Umwelteffekten zuentwickeln; Ziel des Düsseldorfer Unternehmens ist es vielmehr, alle Produkte der Unternehmensbereiche Laundry &Home Care, Beauty Care und Adhesive Technologies unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbessern. Im Jahr 2008 hat Henkel die Fokusfelder seiner Nachhaltigkeitsstrategie im Innovationsprozess verankert. Bei der Entwicklung von Produkten und Prozessen muss der Forschungs- bereich jeweils deren Vorteile in Bezug auf Leistung, sozialen Fortschritt, Gesundheit und Sicherheit, Energie und Klima, Wasser und Abwasser sowie Materialverbrauch und Abfall darlegen. Entwickelt wurde ein Evaluierungssystem –der Henkel-Sustainability Master, umentlang der Wertschöpfungskette sowie in den strategischen Fokusfeldern Hotspots zuidentifizieren, an denen sich Innovationen am stärksten auswirken. Umsicherzustellen, dass Innovationen das allgemeine Nachhaltigkeitsprofil der Produkte und Prozesse verbessern, muss Henkel deren gesamten Lebenszyklus berücksichtigen. Die Experten benutzen das Tool nicht nur zur Bewertung potenzieller Innovationen, sondern auch imDialog mit Einzelhandelspartnern, NGOs und anderen Stakeholdern. www.henkel.com Lösungen im Bereich der Automobilindustrie helfen etwa das Fahrzeuggewicht zureduzieren, den Kraftstoffverbrauch zusenken und die CO 2 -Emissionsauflagen einzuhalten. News –Online Weitere Nachrichten finden Sie tagesaktuell auch imInternet unter www.umweltmagazin.de (Rubrik: Aktuell/News). Wirtschaftsticker >>> Die Alba Group aus Berlin hat sich imZuge der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe von ihren Anteilen anden Holzkontoren in Bückeburg und Worms getrennt. Die Anteile (jeweils 51 Prozent) wurden an die Mitgesellschafter Karl Tönsmeier Entsorgungswirtschaft GmbH &Co. KG und Jakob Becker Entsorgungs-GmbH verkauft. www.albagroup.de >>> Die Grundfos GmbH aus Erkrath kann nach der ersten Hälfte dieses Jahres ein positives Umsatzwachstum aufweisen, doch Wechselkurse und Kostendruck schwächen das Ergebnis. Das erste Halbjahr 2014 zeigt einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro und ein Wachstum von 8Prozent in nationalen Währungen. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 40,4 Millionen Euro, was unter dem Vorjahresergebnis liegt. Die Eigenkapitalquote hat sich von 67 auf 69Prozent erhöht. www.grundfos.de >>> Die Eisenmann AG hat die Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft abgeschlossen und tritt von nun an als Eisenmann SE auf. Das soll die globale Aufstellung unterstreichen und den Wandel von einem mittelständischen Unternehmen zu einem internationalen Technologiekonzern verdeutlichen. Die bisherigen Vorstandsmitglieder werden Mitglieder des Verwaltungsrats und geschäftsführende Direktoren der Eisenmann SE. Die Umwandlung in diese Rechtsform ist ein konsequenter Schritt inder internationalen Entwicklung des Böblinger Anlagenbauers und stellt gleichzeitig sicher, dass das Unternehmen dauerhaft in Familienbesitz verbleibt. Sitz und Hauptverwaltung wird weiterhin Böblingen sein. Auch für die Tochterunternehmen hat die Umwandlung der AG keine Auswirkungen. www.eisenmann.com >>> Zum Ende August dieses Jahres hat die Gebrüder NETZSCH Maschinenfabrik GmbH in Linz ihren Namen zugunsten von Netzsch Pumpen &Systeme Österreich GmbH aufgegeben. Hintergrund ist die Entwicklung des Unternehmens: Netzsch hat seine Position als Weltmarktführer für Exzenterschneckenpumpen genutzt, um sich vom Spezialisten für eine Pumpenart zum Lösungsanbieter für zahlreiche Applikationen infast allen Industrien weiter zuentwickeln. Spätestens seit der Markteinführung der Tornado T2 vor zwei Jahren, ist im Geschäftsbereich das Bewusstsein, dass man verstärkt auf das erweiterte Sortiment hinweisen müsste, gewachsen. Deshalb firmieren sich nun insbesondere Netzsch Unternehmen, inderen Namen der Geschäftszweck bisher nicht klar erkennbar war, so um, dass das Produktprogramm sofort ersichtlich wird. Denn das Sortiment umfasst weltweit, über die Exzenterschneckenpumpe hinaus, auch die Dosiertechnik, Drehkolbenpumpen, Schraubenspindelpumpen und Systeme, sowie Zerkleinerer. www.netzsch.com 8 UmweltMagazin Oktober -November 2014

Köpfe Stefan Visser (45) übernimmt am 1. Februar 2015 die Leitung des Vertriebs der EEW Energy from Waste GmbH (EEW) aus Helmstedt. Erwird die gesamten Vertriebsaktivitäten, inklusive Abfallbeschaffung und Stoffstrommanagement, für die EEW- Gruppe mit ihren 19 Anlagenstandorten in Deutschland und dem benachbarten Ausland verantworten. Die bvse-Mitgliederversammlung hat Bernhard Reiling von der Reiling Glas Recycling GmbH &Co. KG aus Marienfeld bei der Jahrestagung des Verbandes inAachen einstimmig als Präsident wiedergewählt. Dieses Amt hat erbereits seit zwei Jahren inne. Erster Vizepräsident bleibt Johannes Blees von der Aachener Papierverwertung und Containerdienst; zum Schatzmeister wurde Hans Willy Fahnenbruck von der Kölner Josef Bruckmann Rohstoffhandels GmbH wiedergewählt. Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hat am 26. September 2014 in Frankfurt am Main Dr. Marijn E. Dekkers zum VCI-Präsidenten gewählt. Dekkers ist Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG, Leverkusen, und gehört seit 2011 dem Präsidium des Verbandes an. Die Amtszeit hat am 27. September 2014 begonnen und währt satzungsgemäß zwei Jahre bis zur Mitgliederversammlung 2016. Frank H. Lutz (45) ist seit dem 1. Oktober dieses Jahres neuer Chief Financial Officer der Bayer MaterialScience AG. Erwird Mitglied des Vorstands und des Executive Committees und verantwortet den Bereich Finanzen des Bayer-Teilkonzerns, der in den kommenden 12 bis 18Monaten als eigenständiges Unternehmen andie Börse gebracht werden soll. Innerhalb des Executive Committees wird erzudem für die Bereiche Verwaltung und Services sowie für die Regionen Europa, Afrika und Naher Osten zuständig sein. WindEnergy Hamburg Erfolgreiche Premiere Nach vier Messetagen ist die WindEnergy Hamburg Ende September erfolgreich zu Ende gegangen. Laut Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress, wurde sie von der Branche sehr gut als neue internationale Leitmesse angenommen und konnte ihre Internationalität nachdrücklich beweisen: Mehr als 33 000 Fachbesucher aus aller Welt informierten sich über die Neuheiten von 1250 Ausstellern aus 33Nationen. Ein Drittel der Besucher kam aus dem Ausland nach Hamburg, darunter 24 Delegationen aus 22 Ländern. Von den Besuchern gelobt wurden unter anderem die guten Möglichkeiten internationale Kontakte zuknüpfen ebenso wie die umfassende Präsentation von Innovationen und der attraktive Standort Hamburg. Das Thema Speichertechnologie, das zusätzlich auf der begleitenden Fachmesse H2Expo abgebildet wurde, stieß ebenfalls auf großes Interesse. Auch die Fachvorträge waren sehr gut besucht. Nach einer repräsentativen Besucherbefragung eines unabhängigen Marktforschungsinstituts gehörte die Hälfte der Besucher der Entscheiderebene ihrer Unternehmen an. Die Fachbesucher interessierten sich auf der WindEnergy Hamburg gleichermaßen für das Onshore- wie für das Offshore- Angebot. ImFokus standen zudem die Hersteller von Windenergieanlagen, gefolgt vom Bereich Forschung und Entwicklung. Die hohe fachliche Orientierung der Besucher wurde von zahlreichen Ausstellern als sehr positiv herausgestellt. Der Erfolg der Premiere inHamburg wurde auch von deutschen wie internationalen Branchenverbänden bestätigt. Die nächste WindEnergy Hamburg findet im Jahr 2016 wieder auf dem Gelände der Hamburg Messe statt, dann vom 27. bis zum 30. September. http://windenergy.de Bild: Michael Zapf UmweltMagazin Oktober -November 2014 9

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