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10-11 | 2016

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Nachrichten KfW-/ZEW-CO

Nachrichten KfW-/ZEW-CO 2 -Barometer 2016 Handlungsbedarf beim Klimaschutz Deutsche Unternehmen, die am EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS) teilnehmen, haben niedrige Erwartungen an die Wirksamkeit des Abkommens der UN-Klimakonferenz von Paris aus dem Jahr 2015. Rund 60 % gehen nicht von einer nachhaltigen globalen Reduzierung von Treibhausgasemissionen als Folge des Abkommens aus. Auch Auswirkungen des Abkommens auf die eigene Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung oder auf Standortentscheidungen erwartet die Mehrheit der befragten Unternehmen nicht. Allerdings rechnen die meisten nach dem drastischen Preisverfall der vergangenen Monate wieder mit etwas steigenden Preisen für CO 2 -Zertifikate. Das geht aus dem KfW/ ZEW-CO 2 -Barometer 2016 der KfW Bankengruppe und der Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) hervor, in dem seit 2009 die Auswirkungen des EU-EHS auf die regulierten Unternehmen analysiert werden. Der Preis für CO 2 -Zertifikate ist seit Dezember 2015 starken Schwankungen unterworfen. Nach einer zweijährigen Phase eines relativ stabilen Anstiegs erfolgte Anfang des Jahres ein Preissturz um fast 50 %. Die befragten Unternehmen vermuten als Gründe hierfür das regulatorische Umfeld. Ende Juni erfolgte ein weiterer Preissturz als Reaktion auf das Brexit-Votum. Das Vereinigte Königreich als zweitgrößter europäischer Emittent hat traditionell innerhalb des EU-EHS großen Einfluss und nutzte diesen in der Vergangenheit oftmals, um den Emissionshandel zu stärken, etwa durch eine stringentere Ausgestaltung der Obergrenze von Zertifikaten. Selbst wenn die britischen Emittenten weiterhin am Handelssystem teilnehmen, wird der politische Einfluss des Vereinigten Königreichs künftig sehr wahrscheinlich geringer ausfallen, was zu sinkenden Preiserwartungen für Zertifikate bei den Unternehmen im EU-EHS führt. Die deutschen Unternehmen im EU-EHS korrigierten ihre Preiserwartungen für CO 2 -Zertifikate nach diesen Ausschlägen im Vergleich zur Befragung des Vorjahres denn auch deutlich nach unten. Für Dezember erwarten sie im Durchschnitt einen CO 2 -Preis von 6,71 €/t und für Ende 2017 einen Anstieg auf 8,31 €/t. Die langfristigen Preiserwartungen dagegen bleiben stabil bei einem Niveau von rund 25 €/t für Dezember 2030. Allerdings liegt auch dieser Wert unter dem Preisniveau, ab dem die Mehrheit der Unternehmen bereits heute deutliche Anreize für die Investition in Vermeidungstechnologien gegeben sieht. Entsprechend bleiben die Anreize des EU-EHS zur Emissionsreduzierung gering. Zwar geben 76 % der Befragten an, Maßnahmen zur Vermeidung von Treibhausgasen unternommen zu haben, jedoch erfolgte dies zumeist aus Gründen der Prozessoptimierung oder zur Reduzierung von Rohstoff- und Energiekosten. Nur rund 15 % der Unternehmen, die Treibhausgase vermeiden wollen, nennen die Emissionsreduzierung als Hauptgrund für entsprechende Investitionen. www.zew.de Bild: Pixabay Wirtschaftsticker >>>Das Resultat der Grundfos Gruppe im ersten Halbjahr 2016 zeigt einen deutlich gestiegenen Gewinn. Investitionen in technische Innovationen, digitale Lösungen und neue Services sollen den Weg für neues Wachstum frei machen. Trotz eines stagnierenden Marktes stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um 29 % – von 86 auf 111 Mio. €. Der Umsatz liegt bei 1,56 Mrd. €, im Vorjahr waren es 1,6 Mrd. €. www.grundfos.de >>> Der KfW-Nachhaltigkeitsbericht 2015 hat es im diesjährigen Ranking des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung und des Unternehmerverbands „future verantwortung unternehmen“ im Segment Großunternehmen auf Platz 3 von 79 geschafft. Er erfüllt die sozialen, ökologischen, auf das Management bezogenen und kommunikationsorientierten Kriterien mit 72 % und erreichte 510 von 700 möglichen Punkten. Inhaltlich überzeugt der Bericht mit dem Titel „Verantwortung wirkt“ durch eine ausführliche Darstellung der Wirkungsweise und der Wirkungsmessung der Fördertätigkeit der KfW Bankengruppe. www.kfw.de >>>Die 2G Energy AG aus Heek steigerte im ersten Halbjahr dieses Jahres im Konzern den Umsatz auf 63,8 Mio. €. Die Gesamtleistung erhöhte sich auf 85,5 Mio. €. Aufgrund der Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen weist das Unternehmen zum Halbjahresstichtag zwar noch ein EBIT-Ergebnis von - 2,4 Mio. € zum 30. Juni 2016 aus, gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 (- 3,9 Mio. €) ist dieses aber deutlich verbessert. 2G Energy erwartet durch die bis zum Jahresende erfolgenden Schlussrechnungen seiner Kraftwerke und die starke Geschäftsentwicklung im laufenden zweiten Halbjahr ein positives Jahresergebnis im oberen Bereich. www.2-g.de >>> Microdyn-Nadir, Teil der Sparte Wasserfiltration der Mann+Hummel Gruppe, hat den amerikanischen Membranhersteller TriSep Corporation übernommen. Das US-Unternehmen aus Goleta/Kalifornien verfügt über lange Erfahrung im Bereich der Umkehrosmose und Nanofiltration. Durch den Zusammenschluss kann das Unternehmen mit Stammsitz in Wiesbaden übergreifende Kombinationslösungen in allen vier Teilbereichen der klassischen Filtration beziehungsweise Wasseraufbereitung bereitstellen. Das Spektrum reicht dabei von der Mikro- und Ultrafiltration über die Nanofiltration bis zur Umkehrosmose. www.mann-hummel.com 12 UmweltMagazin Oktober - November 2016

Vorschau / Impressum Themenvorschau Dezember 2016 Bilder (v.l.n.r.): Flir, Mall, ULT Special: Thermische Abfallbehandlung Entwicklung des Restabfall-Marktes in Deutschland Brandfrüherkennung bei Müllverbrennungsanlagen Thermische Klärschlammverwertung Behandlung von Verbrennungsgasen Wasser Flockungsanlage zur Verbesserung der Klärschlammentwässerung Effiziente Prozesswasserentkeimung Energieeffizienz im Klärwerk Regenwasserbewirtschaftung auf Betriebshöfen Abfall & Recycling LCD-Bildschirm-Recycling Luft & Lärm Luftreinhaltung in der Industrie Industrielle Rauchgasreinigung Energie Abdichtung von Fahrsilos bei Biogasanlagen Management Software für Arbeitssicherheit und Umweltmanagement Förderung von Klimaschutzprojekten Bewertung von Umweltaspekten Recht Änderungen im Recht der Umweltverträglichkeitsprüfung durch Umsetzung der UVP-ÄnderungsRL Anzeigenkontakt BS MediaConsult GbR Thomas Schropp/Ellen Buntenbruch Tel.: 08151/44 83 18 info@bs-mediaconsult.de Anzeigenschluss: 28. November 2016 Erscheinungstag: 14. Dezember 2016 Mediadaten: www.umweltmagazin.de/mediadaten.php Umwelt Magazin Das Entscheider-Magazin für Technik und Management ISSN 0173–363 X 46. Jahrgang (2016) Herausgeber Verein Deutscher Ingenieure Redaktion Dipl.-Ing. Peter von Hindte (Chefredakteur), Tel.: (0211) 6103-526 B.Sc. Carsten Bar (Redaktion), Tel.: (0211) 6103-326 Daniela Brière (Redaktions-Assistenz), Tel.: (0211) 6103-215 E-Mail: UmweltMagazin@springer-vdi-verlag.de Organschaften VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) Verband der Betriebsbeauftragten e.V. (VBU), Essen Verband für Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement e.V. (VNU), Frankfurt am Main Medienpartnerschaft Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ), Frankfurt am Main Redaktionsbeirat Dirk Franz Franzen, Geschäftsführer der VDI-GEU, Düsseldorf Matthias Friebel, Vorsitzender des VNU, Frankfurt am Main Prof. Dr.-Ing. Uwe Görisch, Honorarprofessor am Karlsruher Institut für Technologie Prof. Dr.-Ing. Hans-Friedrich Hinrichs, Geschäftsführer der KTB GmbH, Gladbeck Martin Ittershagen, Pressesprecher des Umweltbundesamtes, Dessau Claudia Nauta, Produktmanagerin bei der DGQ, Frankfurt am Main Prof. Dr.-Ing. Klaus Gerhard Schmidt, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), Duisburg Bernhard Schwager, Vorsitzender des VBU, Essen Verlag Springer-VDI-Verlag GmbH & Co. KG VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf Postfach 101022, 40001 Düsseldorf Commerzbank BLZ 30080000 Kontonummer 0212172400 SWIFT/BIC-Code: DRES DE FF 300 IBAN: DE69300800000212172400 Geschäftsführung Christian W. Scheyko Layout Ulrich Jöcker Satz Medienpartner Mäurer GmbH, 41836 Hückelhoven Druck KLIEMO Printing, Hütte 53, B-4700 Eupen Copyright Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden. Vertrieb und Leserservice Tel. (02 11) 61 03-1 40 Fax (02 11) 61 03-4 14 E-Mail: leserservice@springer-vdi-verlag.de Vertriebsleitung: Christian W. Scheyko Bezugspreise 8 x jährlich (Ausgabe 1/2, 4/5, 7/8, 10/11 als Doppelausgabe) Jahresabonnement:112,– € VDI-Mitglieder: 100,80,– € (nur für persönliche Mitglieder) Studenten: 69,– € (gegen Studienbescheinigung) Preise Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten (Inland: 10,50 € Ausland 25,50 €, Luftpost auf Anfrage) Einzelheft: 19,– € Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Der Bezugszeitraum beträgt mindestens ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf des berechneten Bezugszeitraumes schriftlich gekündigt wird. Anzeigen BS Media Consult GbR, Ellen Buntenbruch, Thomas Schropp, Kühtal 6, 82319 Starnberg Tel.: (08151) 448318, Fax: (08151) 448319, E-Mail: info@bs-mediaconsult.de Anzeigendisposition Susanne Storb, Tel.: (0211) 6103–3 80, Fax: (0211) 6103-3 00 z. Zt. gilt Anzeigenpreisliste Nr. 42 vom 1. Januar 2016 UmweltMagazin ist Mitglied der European Environmental Press. www.umweltmagazin.de UmweltMagazin Oktober - November 2016 13

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