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10-11 | 2016

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Gastkommentar Marktimpulse aus der Wasserbranche aufnehmen Die Verantwortung der Wasser- und Abwasserwirtschaft für die kommunale Daseinsvorsorge kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Jährlich investiert die Branche deutschlandweit 7 Mrd. € in eine zukunftsstarke Infrastruktur – bei einem Anlagenbestand von 840 Mrd. €. Internationale Vergleiche belegen ihre hohe Leistungsfähigkeit in Bezug auf Sicherheit, Trinkwasserqualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. All das ist keine Selbstverständlichkeit. Die 15. Wasserwirtschaftliche Jahrestagung des BDEW im September 2016 machte wieder einmal deutlich, mit welch großem Engagement und Themenspektrum sich die Branche in den gesellschaftlichen Wandel einbringt. Digitalisierung und Prozessautomatisierung gewinnen immer mehr an Bedeutung und sind das Fundament einer ressourceneffizienten, flexiblen und wettbewerbsfähigen Wasserwirtschaft, die den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Als wir in der SIV.AG nach einer intensiven Vorbereitungsphase im Frühjahr 2016 einen eigenständigen Bereich Wasser- und Abwasserwirtschaft etablierten, war es uns wichtig, eine noch nachhaltigere, vertrauensvolle Bindung zu unseren zahlreichen Kunden aus der Wasserbranche aufzubauen, Marktimpulse aufzunehmen und noch genauer zuzuhören, was unsere Anwender bewegt. Den lebendigen Dialog der letzten Monate – in den Arbeitskreisen, beim BDEW oder als Mitglied der Brandenburgischen Wasserakademie – möchten wir heute nicht mehr missen. Unsere Gesprächspartner beweisen durchweg ein enormes Prozessverständnis und sind sich in einem einig: Zunehmend bedarf es neuer, integrierter Lösungsmodelle, die den gesamten Wasserzyklus umfassen, Wertschöpfungsketten in einer neuen Qualität gestalten und wertvolle Daten über alle System- und Organisationsgrenzen hinweg durchgängig nutzbar machen. Kontinuierlich erweitern wir dabei unser Lösungsspektrum auch mit neuen Partnern, etwa im Bereich des Grundwassermanagements. Aufbauen können wir auf das gebündelte Know-how einer ganzen Branche. Beispielhaft für ihre Innovationsstärke sei nur das von der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft mbH und Prof. Dr. Mark Oelmann von der MOcons GmbH & Co. KG entwickelte Systempreismodell für die Trinkwasserwirtschaft genannt, das mittlerweile in über 20 Tarifgebieten erfolgreich eingeführt wurde. Es ist ein charmantes Vorgehenskonzept, um angesichts des Nachfragerückgangs und demografischen Wandels drohende Preis- und Gebührenspiralen zu umgehen und eine Änderung der Entgeltstruktur zu schaffen. Profitieren können dabei alle Beteiligten: durch Investitionssicherheit, Preisstabilität und eine positive Ausstrahlungswirkung auf andere Sparten (Fernwärme, Abwasser und Abfall), die auf denselben Vorhalteleistungen und ähnlichen Kosten- / Entgeltstrukturen beruhen. Unternehmensprozesse schlank und effizient aufzustellen, Kosten effektiv zu senken und die Servicequalität nachhaltig zu stärken, ist die zentrale Managementherausforderung der nächsten Jahre. Als ganzheitlicher Lösungspartner verstehen wir unsere Aufgabe darin, zu erfahren, was unsere Kunden bewegt, gemeinsam Optimierungspotenziale zu erkennen und bestmöglich bei der Umsetzung zu unterstützen. René Kersten, Fachbereichsleiter Wasser- und Abwasserwirtschaft der SIV.AG, Roggentin. „Unternehmensprozesse schlank und effizient aufzustellen, Kosten effektiv zu senken und die Servicequalität nachhaltig zu stärken, ist die zentrale Management herausforderung der nächsten Jahre.“ UmweltMagazin Oktober - November 2016 3

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