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10-11 | 2018

Markt Produkte OTT

Markt Produkte OTT Hydromet Selbstentleerender Regensensor Die Niederschlagssensoren-Familie der OTT Hydromet Gruppe hat Zuwachs durch zwei neue Modelle erhalten: den wartungsfreien, radar-basierten Lufft WS100 und zuletzt den OTT WAD. Das Wort „WAD“ steht hierbei für „Wiegen und Entleeren“ und beschreibt ein Messprinzip, das die Vorteile von wiegenden und sammelnden Regenmessern vereint. Die Messgenauigkeit erfüllt die Anforderungen der WMO-Richtlinie Nr. 8. Sie gibt vor, dass Regensensoren eine maximale Ungenauigkeit von ±3 % aufweisen dürfen. Darüber hinaus gibt das Pro- dukt Niederschlagsintensitäten sowie Gesamtwerte in Echtzeit im Messbereich von 0,001 bis 720 mm/h aus. Das selbstentleerende Kipp-Waagen-System stellt eine Alternative zum OTT Pluvio²-Sensor dar und eignet sich speziell für den Einsatz in subtropischen und tropischen Klimazonen, die durch Starkregenereignisse geprägt sind. Das Gerät ist in der Lage, die Messwerte Ereignis, Regenmenge, -intensität sowie auch die Gesamtmenge auszugeben. Der OTT WAD vereint ein Kipp- und ein Wäge- System. Dies hat den Vorteil, dass der Sen- Bild: OTT Der neue OTT WAD Regenmesser. sor Gewichtszunahmen berücksichtigt und Daten nicht durch Verdunstung oder unabsichtliche Entleerung verfälscht, wie es bei Sammelbehältern der Fall sein kann. www.ott.com Resourcify Vereinfachtes Auftragsmanagement für Entsorgungsunternehmen Mit der Private Recycler Exchange (PRX) stellt das Hamburger Unternehmen Resourcify eine Online-Plattform bereit, mit der Entsorgungsunternehmen ihre Aufträge digital, leicht und effizient verwalten sollen. Für die Entsorgungsbranche kann das Kundenmanagement dadurch stark vereinfacht werden: Aufträge lassen sich leichter bearbeiten und bestätigen, die aufwendige Kommunikation per Telefon oder Fax entfällt, Zeitund Verwaltungsaufwand sinken und unnötige Fehlfahrten werden vermieden. Die Private Recycler Exchange bietet den Entsorgern viele Funktionen rund um das Kunden- Bild: Resourcify management sowie eine transparente Übersicht zu allen Anfragen, Abholungen und Containertauschaufträgen. Die Kunden profitieren ebenfalls von Benutzerfreundlichkeit, Zeitersparnis und Kostenminimierung. Die PRX ergänzt damit die „Mein Recycling App“ von Resourcify. Über diesen virtuellen Entsorgungs-Assistenten übermitteln die Erzeuger von gewerblichem Abfall schon heute ihre Aufträge an die Entsorgungsunternehmen und organisieren so ihre Abholungen. Die gesetzeskonforme Dokumentation gemäß Gewerbeabfallverordnung ist dabei gewährleistet. www.resourcify.de Lutz Horizontale Exzenterschneckenpumpe für den mobilen und stationären Einsatz Die horizontalen Exzenterschneckenpumpen der Lutz Pumpen GmbH eignen sich zum Fördern von wässrigen bis hochviskosen newtonschen und nicht-newtonschen Medien. Sie sind für abrasive und feststoffhaltige sowie scherempfindliche Medien, aber auch für neutrale, aggressive und leicht entzündliche Flüssigkeiten unter hohem Förderdruck ausgelegt. Bei der neuen B70H ist es durch die Positionierung außerhalb des Behälters möglich, aus gestapelten Behältern, beziehungsweise die von oben nicht zugänglich sind, zu fördern. Die kompakte Bauhöhe dient dem Fördern bei geringer Raumhöhe. Außerdem ist eine leichte Handhabung von Pumpen mit großem Gewicht möglich und durch das Anheben entsteht somit keine körperliche Belastung. Durch die Rotor-/Statorkombination können Verschleißteile leicht gewechselt werden und durch den Tausch der Rotor-/ Statoreinheit ist eine einfache Baugrößenänderung möglich. Die Horizontale Exzenterschneckenpumpe ist auch in Pure- und ex-geschützter Ausführung erhältlich. Ein weiterer Vorteil ist, nach Herstellerangaben, die einfache Baugrößenänderung, denn der Wechsel zwischen verschiedenen Statormaterialien ist bei gleicher Statorhülse möglich. Der Tausch der Statorhülse erlaubt einen Umbau von 25.1 zu 75.1. Pumpenrohr und Welle haben stets die gleiche Länge und sind zu jeder Rotor-/Statoreinheit kompatibel. www.lutz-pumpen.de Die horizontale Exzenterschneckenpumpen eignen sich zum Fördern von wässrigen bis hochviskosen newtonschen und nichtnewtonschen Medien. Bild: Lutz 48 UmweltMagazin Oktober - November 2018

Produkte Markt Esders Mehrbereichsmessgerät für Gase Die Esders GmbH hat ein neues Mehrbereichsmessgerät auf den Markt gebracht. OLLI detektiert brennbare und toxische Gase sowie Sauerstoff und arbeitet in unterschiedlichen Messbereichen. Damit deckt es ein breites Anwendungsspektrum ab. Zudem sind individuelle Gerätekonfigurationen für unterschiedliche Einsatzbereiche möglich. Geschützt durch ein ergonomisches und widerstandsfähiges Zwei-Komponenten-Kunststoffgehäuse erreicht es die Schutzklasse IP 67 und bietet Funktionen und Menüs entsprechend DVGW Arbeitsblatt G465–4. Der Messbereich für brennbare Gase umfasst 0 bis 100 Prozent der unteren Explosionsgrenze sowie 0 bis 100 Volumenprozent. Optional angeboten wird der untere Messbereich, sodass das Gerät auch zum Gasspüren in der Hausinstallation eingesetzt werden kann. Bei Kohlenstoffmonoxid beträgt der Messbereich 0 bis 1 000 ppm, bei Schwefelwasserstoff 0 bis 200 ppm. Zur Ermittlung des Sauerstoffgehalts bei der Inbetriebnahme von Gasleitungen arbeitet es bei entsprechender Sensorik im Bereich 0 bis 25 Volumenprozent für Sauerstoff. Derzeit befinden sich weitere Funktionen in der Entwicklung, wie beispielsweise die optionale Propankalibrierung und Druckmessung. Mit der Kombination der Messung von brennbaren Gasen, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff, eignet sich OLLI unter anderem auch für den Ersteinsatz bei Störungsmeldungen von Biogasanlagen. Mit dem optionalen Infrarotsensor für Das Gas-Mehrbereichsmessgerät bietet Funktionen und Menüs entsprechend DVGW Arbeitsblatt G465–4. Bild: Esders GmbH brennbare Gase und Kohlenstoffdioxid dient es der Arbeitsraumüberwachung. Damit sich Anwender auf ihre Kerntätigkeit konzentrieren können, wurden Bedienung und Menüführung einfach und intuitiv gestaltet. www.esders.de Lufft Kompaktwettersensor für eine smarte Gebäudeautomation Der Kompaktwettersensor im Einsatz. Bild: G. Lufft GmbH Der Fellbacher Sensorik-Hersteller Lufft hat den WS10 auf den Markt gebracht. Der neue All-in-One-Wettersensor dient vor allem der Überwachung von Gebäudeautomation, Smart City und Smart Home Anwendungen sowie Solar-Anlagen. Dank seiner digitaler Schnittstellen und einem offenen Protokoll ist er, nach Herstellerangaben, leicht zu installieren. Der integrierte Kompass ermöglicht eine richtungsunabhängige Montage, wodurch der Sensor sich besonders für die Gebäudeleittechnik eignet. Er deckt insgesamt zehn Messparameter gleichzeitig ab. Die messbaren Parameter des Kompaktwettersensors sind: Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Luftdruck, Windgeschwindigkeit und -richtung, Niederschlagsart, -intensität und -menge sowie UV-Index, Sonnenstand, Helligkeit und Dämmerung und Globalstrahlung. Eine Besonderheit des WS10 ist die Wi-Fi- Schnittstelle zur einfachen und kabellosen Integration in ein Netzwerk oder ein Leitsystem. Zudem enthält der Sensor keine beweglichen Teile, was zu einem wartungsfreien Betrieb führen soll. www.lufft.com Biofabrik Nachhaltige und dezentrale Aufbereitung von Altöl fahrtsölen entwickelt. Eine WASTX Oil-Anlage mit den Maßen eines großen Kleiderschranks kann bis zu 1 000 Liter Ölabfälle pro Tag verarbeiten. In dem hier verwendeten Verfahren werden verschmutzte Kraftstoffe automatisch aufgereinigt, kondensiert und innerhalb weniger Minuten wieder in nutzbaren Kraftstoff verwandelt. Dabei werden Standardverfahren der Rohölraffination mit neuen Destillations- und Cold-Cracking- Technologien kombiniert. Im Ergebnis entsteht eine zentrale und energieautarke Kompaktraffinerie für ölhaltige Abfälle. Für die Umwandlung des Altöls in Kraftstoff benö- Weltweit fallen pro Jahr etwa 25 Millionen Tonnen Altöl an, bis zu 95 Prozent davon werden verbrannt, deponiert oder landen in der Natur. Könnte man die Energie des jährlich anfallenden Altöls nutzen, ließen sich die 85 energetisch schwächsten Länder der Welt dauerhaft, stabil und preiswert mit Energie versorgen. Die Biofabrik Technologies GmbH aus Dresden bietet dafür eine dezentrale Lösung an. Mit der WASTX Flash-Technologie hat das Unternehmen nun eine Lösung für die Verarbeitung von flüssigen ölhaltigen Reststoffen wie Altöl, verschmutztem Diesel, Heizöl oder Schifftigt die WASTX Oil nur einen Bruchteil des entstehenden Kraftstoffs selbst. Dadurch wird der Betrieb mit einem Wirkungsgrad von > 75 % rentabel und skalierbar. Bei höherem Bedarf können die Anlagen in Reihe geschaltet werden. Bei der Produktion entsteht Basiskraftstoff, der in herkömmlichen Verbrennungsmotoren und Generatoren verwendet werden kann. Die abgetrennten Reststoffe lassen sich herkömmlich entsorgen und die kompakte Bauweise ermöglich den Einsatz der Anlagen an jedem beliebigen Standort – ob Dorf, Entsorger oder Hochseeschiff. www.biofabrik.com UmweltMagazin Oktober - November 2018 49

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