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12 | 2012

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Organschaften Kontakt

Organschaften Kontakt Projekt Biodiversitätund Umweltmanagement Der VNU beteiligt sich seit September 2012 an einem Verbändeprojekt der Bodensee-Stiftung, bei dem Umweltgutachter, Berater und Auditoren zur Integration von Biodiversität als signifikanter Umweltaspekt und Schlüssel-Indikator in einem Umweltmanagementsystem fortgebildet werden. Zielgruppe des von BMU und UBA geförderten Projekts sind auch die Verantwortlichen für Umwelt- oder Nachhaltigkeitsmanagementsysteme in Institutionen aller Größen und Branchen, umderen Bewusstsein beim Aufbau von Lieferketten, der Rohstoffgewinnung, Produktionsverfahren oder beim Recycling unter dem Blickwinkel der Biodiversität zu fördern sowie Chancen und Risiken zu erkennen. Bis Februar 2014 wird Umweltgut- achter Martin Myska für den VNU seine Expertise für den Aufbau von Umweltmanagementsystemen in das Projektteam einbringen, das außer der Bodensee-Stiftung und dem VNU den Global Nature VNU Verband für nachhaltiges Umweltmanagement e.V. Geschäftsstelle c/o Annette Hendlinger Am Schellberg 22 65812 Bad Soden Tel.: 0700/86811-223 Fax: 0700/86811-224 vnu@vnu-ev.de www.vnu-ev.de Fund und die Deutsche Umwelthilfe repräsentiert. ImRahmen des Projektes finden regelmäßige Workshops zum Thema statt; Informationen und Termine finden Sie auf der Homepage des VNU. Bild: UFZ EMAS Club Europe Revision der EMAS-Verordnung Seit Gründung des EMAS Clubs Europe haben sich die Gruppen der verschiedenen Regionen bereits mehrfach getroffen und dabei Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht. Ein Thema war die anstehende Revision der EMAS-Verordnung. Mit ihren Praxiserfahrungen wollen die Teilnehmer die Neuauflage des Umwelt-Managementsystems mitgestal- ten, für Anwender attraktiver machen und dadurch die Teilnehmerzahlen erhöhen. Diskutiert wurden bestehende und mögliche Anreize und Privilegien wie unter anderem die Verwendung des Logos auf Produkten oder am „Point of Sale“. Ein erstes Arbeitspapier liegt vor und wird in den weiteren Treffen der Regionalgruppen erweitert und verfeinert. Letztendlich fließen die ausgearbeiteten Ergebnisse in den Revisionsprozess ein, der voraussichtlich Ende 2013 beginnt. Ebenfalls auf der Agenda standen mit EMAS verwandte Themen, wie zum Beispiel Aspekte zur Einführung von Energie-Managementsystemen oder die praktische Beschaffung von umweltfreundlichen Reinigern. Die Arbeit an dem erwähnten Papier und der Erfahrungsaustausch werden nächstes Jahr fortgeführt. VNU intern Unterstützung in der Geschäftsstelle Die Referentin der VNU-Geschäftsstelle, Annette Hendlinger, wird seit einigen Monaten von Christina Geiger unterstützt. Sie berät die Mitglieder zum Mitgliederstatus, Anmeldung zu Veranstaltungen, Rechnungslegung und anderen Themen. Aufgrund ihrer Erfahrung in der Buchhaltung sowie in der Medien- und Druckbranche wirkt sie sowohl imVerwal- Bild: Christina Geiger tungsbereich als auch in der Gestaltung von Publikationen, wie zum Beispiel dem Newsletter, mit. Die Betreuung der internationalen Aufgaben und Netzwerke übernimmt weiterhin Annette Hendlinger. Termine2013 7 21. Februar: EMAS Club Europe Regionalgruppe Süd, Taufkirchen 7 14. März: ENEP/VNU EMS Expertengruppe, Brüssel/Belgien 7 11. April: Umwelt-Manager-Tag, IHK Frankfurt amMain 711. April: VNU-Jahresmitgliederversammlung, IHK Frankfurt amMain 54 UmweltMagazin Dezember 2012

Medienpartnerschaft Compliance-Management in Unternehmen Kontakt Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) Rolf Henning August-Schanz-Str. 21 A 60433 Frankfurt am Main Tel.: 069/95424-170 Fax: 069/95424-296 rh@dgq.de www.dgq.de Unternehmen sind in zunehmendem Maße Risiken ausgesetzt, die sich aus Regelverstößen ihrer Mitarbeiter und Geschäftspartner ergeben. Aber auch hinsichtlich der Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsschutzvorschriften reißen die Klageverfahren nicht ab. Wie man Schäden durch Fehlverhalten im Unternehmen verhindern kann, zeigen die DGQ-Trainings. Sebastian Staendecke/Pixelio Als Compliance-Management bezeichnet Torsten Klanitz, Produktmanager bei der DGQ Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Qualität, sämtliche Maßnahmen, die der Einhaltung von Abläufen, Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien dienen und die Übereinstimmung zwischen den Wertvorstellungen von Gesellschaft und Unternehmen überwachen sollen. Eine Ursache für die Zunahme an Fehlverhalten sieht er in den „stark zersplitterten Managementstrukturen“, die aus der fortschreitenden Globalisierung resultieren. Weniger direkte Führung und die größere Selbstständigkeit weit entfernter Unternehmensteile spielten ebenfalls eine Rolle. Praxiserfahrung Selbst in kleineren Unternehmen sei es, so DGQ-Produktmanagerin Claudia Nauta, eine Herausforderung, übergreifende Umweltvorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen, der Abfallentsorgung oder dem Genehmigungsmanagement in eine rechtssichere Anwendung zu bringen.Soist etwaeine Personalentscheidung, wer sich bei mehreren betroffenen Standorten oder Abteilungen um dieVerfolgung der aktuellen Rechtslage und Verfolgung von Handlungspflichten kümmert, nicht schnell geklärt. Präventive Maßnahmen eines Compliance-Managementsystems könnten im Fall der Fälle Schäden verhindern oder aufklären, die durch fehlendes Rechtswissen oder lückenhafte Prozesse entstehen. Compliance muss abernichtnur Herzund Hirn aller Mitarbeiter eines Unternehmens erreichen, sondern die gesamte Wertschöpfungskette im In- wie im Ausland abdecken. Trainings zum Thema Vor diesem Hintergrund können Umwelt- oder Managementbeauftragte wie auch Führungskräfte Aufgaben imCompliance-Management übernehmen und ausbauen. Im fünftägigen DGQ-Training „Compliance-Management in der Praxis“ haben sie die Möglichkeit, sich einen Überblick über Compliance-Risiken in der Wirtschaft sowie die Entwicklung und Umsetzung wirksamer Schutzmaßnahmen gegen Compliance-Verstöße anzueignen. Anhand echter Fälle,interaktiver Planspiele und Anlei- tungen zum Aufbau eines Compliance-Managementsystems bereitet das Training die Teilnehmer darauf vor, wie sie ihr Unternehmen ohne überbordende Bürokratie vor Compliance-Risiken schützen können. Mit dem viertägigen DGQ-Training „Rechtsgrundlagen Umwelt“ können sich Teilnehmer eine guteBasis verschaffen,um den Aufbau und die Interpretationsspielräume von EU-Vorschriften, deutschen Umweltgesetzen und -verordnungen zu verstehen. Kontakt Weitere Informationen erteilen Torsten Klanitz unter Tel.: 069/95424189 oder tk@dgq.de für Compliance, und Claudia Nauta unter Tel.: 069/95424209 oder nc@dgq.de für Umweltrecht. UmweltMagazin Dezember 2012 55

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