Aufrufe
vor 4 Jahren

12 | 2013

  • Text
  • Dezember
  • Umweltmagazin
  • Unternehmen
  • Anlagen
  • Technik
  • Nutzung
  • Deutschland
  • Energie
  • Verordnung
  • Emas

Bargeld für Sie –

Bargeld für Sie – Leser für uns Bauingenieur –die richtungweisende Zeitschrift für das gesamte Bauingenieurwesen. 11 xjährlich für € 372,– € 150,– für Sie! Sie erhalten eine attraktive Geldprämie, wenn Sie uns einen neuen Abonnenten* vermitteln – auch wenn Sie selbst nicht Abonnent sind. Konstruktion berichtet aus Forschung und Praxis über innovative Produktentwicklungen, Systeme und Werkstoffe. 11 xjährlich für € 402,– € 150,– für Sie! HLH berichtet wissenschaftlich und fundiert über Lüftung/Klima, Heizung/Sanitär und Gebäudetechnik. 12 xjährlich für € 177,– € 100,– für Sie! Technische Sicherheit berichtet betriebsübergreifend über Sicherheitstechnik, Arbeitsschutz und Umweltüberwachung. 9xjährlich für € 199,– € 100,– für Sie! Wertvolles Fachwissen über Schadstoffe, ihre Entstehung, Messung, Wirkung und Vermeidung. 9xjährlich für € 339,– € 150,– für Sie! Hier finden Sie die gesamte Bandbreite der internen und externen Logistik. 8xjährlich für € 149,– € 100,– für Sie! In der führenden Fachzeitschrift für Integrierte Produktion berichten Marktführer über erfolgreiche Lösungen. 12 xjährlich für € 212,– € 100,– für Sie! Einzige deutschsprachige Zeitschrift für das gesamte Gebiet der Akustik, Lärmbekämpfung und Schwingungsdämpfung. 6xjährlich für € 196,– € 100,– für Sie! BWK ist das Energie-Fachmagazin, das Sie über Energiewirtschaft und Energietechnik informiert. 10 x jährlich für € 255,– € 100,– für Sie! Umwelt-Magazin, das Entscheider- Magazin für Technik und Management. 8 x jährlich für € 106,– € 50,– für Sie! per Fax an02 11/61 03-4 14 JA, ich bin der neue Abonnent Bitte senden Sie mir folgende Zeitschrift zuden oben genannten Bedingungen zzgl. Versandkosten zu: Name der Zeitschrift Name/Vorname (neuer Abonnent) Firma (nur bei Firmenanschrift) Straße/Nr. PLZ/Ort Telefon/E-Mail Unterschrift SVV0037 Vertrauensgarantie: Die Bestellung kann ich innerhalb von 14 Tagen schriftlich widerrufen. Es genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. JA, ich habe den neuen Abonnenten geworben Ich brauche selbst nicht Abonnent einer Fachzeitschrift des Springer-VDI-Verlages zu sein. Bitte überweisen Sie die Prämie auf untenstehendes Konto. Die Überweisung erfolgt, nachdem der von mir geworbene Abonnent seine Rechnung beglichen hat. Name/Vorname Firma (nur bei Firmenanschrift) Straße/Nr. PLZ/Ort Telefon/E-Mail Internationale Bankkontonummer IBAN Unterschrift *Der neue Abonnent hat in den letzten 6Monaten die gewählte Fachzeitschrift nicht bezogen. Prämienempfänger und Abonnent dürfen nicht identisch sein. Dieses Angebot gilt nicht für VDI-Mitglieder-Abos und Studenten-Abos. Springer-VDI-Verlag, Postfach 10 10 22, 40001 Düsseldorf, Tel.: 02 11/61 03-1 40, Fax: 02 11/61 03-4 14 E-Mail: leserservice@springer-vdi-verlag.de, Internet: www.springer-vdi-verlag.de

Gastkommentar Grenzwerteinhaltung ist keine Garantiefür gesundeLuft Aktuelle Diskussionen um die Luftqualität beschäftigensichvornehmlichmit der Einhaltung derEU-weitgeltendenGrenzwertefür Feinstaub und Stickstoffdioxid, die nicht nur in Deutschland immernochan zahlreichen Hot-Spots überschrittenwerden. DieEinrichtung vonUmweltzonen hat hier zurEntlastung beigetragen. Schärfere Abgasstandards für Kfz werden im Zuge derErneuerung derFahrzeugflotte eine weitere Verbesserung bringen. Damit könnte derEindruckentstehen, dassdas Schlusskapitelder langen Erfolgsgeschichte derLuftreinhaltung geschrieben ist: Smog und Waldsterben sindinDeutschland schonlange keine Umweltprobleme mehr.Der Wandelder ChemieregionBitterfeld macht beispielhaftdie nachder Wende auchinOstdeutschland mit großem Tempo erzieltenFortschritte deutlich. DieseErfolge erweisen sichleichtals eine Hypothekfür die aktuelle und künftigeLuftreinhaltung,denn die beeindruckende Reduktionder Schadstoffe macht glauben, dass alle Probleme gelöstsind. Aktuelle Forschungsergebnisse –beispielsweise derWeltgesundheitsorganisation WHO –zeigenaber, dass es tatsächlichweitergehende Gesundheitsrisiken jenseits derheute gültigenGrenzwertegibt. So wurden Feinstaub und Rußjüngst als krebserregendeingestuft. Undauchbei Einhaltung der Grenzwerte ist derVerlustangesundenLebensjahrendurch Luftschadstoffenachwie vorerheblich. Neben derGesundheit müssen wir zudemden Ökosystemschutz stärkerins Auge fassen, denn immernochführen hohe Nährstoffeinträgen zu einererheblichenGefährdung derbiologischenVielfalt. Daswirdinder Gesetzgebung bisher nur unzureichendadressiert. Wenn wir die Erfolge derVergangenheit fortschreibenwollen, dürfenwir uns aber nicht länger vornehmlichauf „End-of-Pipe“-Maßnahmen, also auf Abgasreinigungstechniken, verlassen.Insbesondere die Emissionen unter anderemvon Kraftfahrzeugen lassensichlangfristig nicht weiterdurch eine verbesserte Abgasreinigung senken.Vielmehr bedarfeseinerPlanung, die die Verkehrsmenge großräumig und dauerhaft reduziert.Inder Landwirtschaftsind Abgasreinigungen in derIntensivtierhaltung zwar einnotwendiger Schritt. Gleichzeitig sindhierund im Pflanzenbau aber integrierteKonzepte gefragt,umden Stickstoffüberschuss, derneben demGrundwasserauchHochmooreund Magerrasen gefährdet, zu verringern. BeiIndustrieanlagen undKraftwerken bringen EU-weitverhandelte Emissionsbegrenzungen mittlerweile häufig keinenFortschritt für die Luftreinhaltung in Deutschland, da sie sichvor allem an den Beitrittsstaatenorientieren. Währendsichdie Emissionen vonLuftschadstoffen aus Gas-und Kohlekraftwerken im Zugeder Energiewende verringernwerden, korreliert die Schadstofffreisetzungen aus der industriellenProduktionvor allem mit der wirtschaftlichenEntwicklung, sodasseshier gilt, zukünftigstärkere ökonomische Anreize zurReduktion zu setzen.Ein Emissionshandel für Luftschadstoffeist allerdings nicht zielführend, eben weil die Schadstoffeanders als Klimagase nicht global wirken, sonderndie Gesundheit vorallemlokal gefährden. Aber nicht nur hiermüssenUmweltschutz und Energiewende stetszusammen gedacht werden;die Energiewende muss grundsätzlich ökologisch integer sein. Für die Luftreinhaltung bedeutet diesvor allem, dass wir beim Verbrennenvon Biomasse,also im wesentlichen Holz und Biogas, hohe Abgasstandards gemäß demStand derTechnik sicherstellenmüssen. Ebenso gilt es,Luftreinhaltung und Klimaschutz miteinander zu verzahnen.Die voneinigen Ländern in Kooperation mit UNEP insLebengerufeneClimate and Clean Air Coalition, der auchDeutschlandangehört, hat dabei die Unterstützung desUmweltbundesamtes, wenn es gilt, nebenMethan und teilfluorierteKohlenwasserstoffevor allem Rußemissionen zu mindern.Neben demmöglichen Beitrag zurEinhaltung desZwei-Grad- Zielsleistet die Minderung dieser kurzlebigen Gase auch einenwichtigen Anteil zu gesundheits- und ökosystembezogenerLuftreinhaltung. Diese Ansätze helfen,die Belastung von Mensch und Umwelt durch Luftschadstoffe kosteneffizientweiterzusenken. Um ihreUmsetzung zu unterstützen, solltenwir nicht zögern,die geltenden Luftgrenzwertefortzuschreiben. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, Dessau „Es gilt, Luftreinhaltung und Klimaschutzmiteinander zu verzahnen.“ UmweltMagazin Dezember 2013 3

Ausgabenübersicht