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12 | 2013

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TECHNIK UND MANAGEMENT

TECHNIK UND MANAGEMENT Abfall/Recycling Zur trockenmechanischen Separation in der neuen Behandlungsanlage gehören Brech-, Sieb- und Sortierschritte. Neues Bodenhandlungszentrum setztMaßstäbe Die Verknappung von Baugrund treibt die Sanierung von verunreinigten Grundstücken voran. Eine neue Bodenbehandlungsanlage schafft Kapazitäten für kontaminierte Massen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet. Josef Aschl Anfang Juli dieses Jahres ging nahe Salzburg eine neue Bodenbehandlungsanlage an den Start. Betrieben wirdsie vonder BME Bauer+Moosleitner Entsorgungstechnik GmbH, einem gemeinsamen Tochterunternehmen der Bauer Umwelt GmbH aus Schrobenhausen und der Moosleitner Umwelt GmbH ausSalzburg. Beide Gesellschafter stärken damit ihre Position in der Sanierung von Altstandorten und Ablagerungen im österreichisch-bayrischen Wirtschaftsraum. Die neue Anlage schließt in dieser Region eine Entsorgungslücke und reduziert Transportwege. Zum Einsatz kommen bewährte mechanische und biologische Verfahren zur Behandlung und Reduktion von Verunreinigungen mineralischer Abfälle. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine umfassende Qualitätssicherung sowie die Erfüllung aller ökologischen und arbeitsrechtlichen Vorschriften gelegt. Für über 100 Abfallarten zugelassen Die nach dem Abfallwirtschaftsgesetz vom Amt der Salzburger Landesregierung genehmigte Anlage verfügt über einenBerechtigungsumfang von über 100 Abfallarten und deckt nahezu alle im täglichen Baustellenablauf anfallenden Materialien ab. Angenommen werden viele mineralische Abfälle, wie zum Beispiel Bodenaushub sowie Hoch- und Tiefbaurestmassen. Hinzukommenfür die vorliegende Technik geeignete Sandfanginhalte und Industrieabfälle, wie bestimmte Aschen, Schlacken und Schlämme. Insbesondere mit organischen Schadstoffen verunreinigte Stadtböden oder Aushubmaterialien aus Tankstellen können hier gereinigt werden. Zwischenlager für kontaminierten Boden Zusätzlich verfügt das Entsorgungszentrum über ein genehmigtes Zwischenlager fürgefährliche Abfälle, wie pech-/teerhaltigen Straßenaufbruch und Bodenaushubmaterial aus Tankstellen, Altlasten oder Havarien, bei dem noch keine Analytik vorliegt. Dies ist vor allem für Baustellen interessant, bei denen kein ausreichender Platz für eine Lagerung vonBodenvorhanden ist, gleichzeitig aber schnell reagiert werden muss, umenge Zeitvorgaben zu erfüllen. Kritisch ist dies besonders, wenn imZuge von Erdbewegungen unerwartet Kontaminationen oder Auffüllungen angetroffen werden. 40 UmweltMagazin Dezember 2013

TECHNIK UND MANAGEMENT Abfall/Recycling Zur trockenmechanischen Separation in der neuen Behandlungsanlage gehören Brech-, Sieb- und Sortierschritte. Neues Bodenbehandlungszentrum setztMaßstäbe Die Verknappung von Baugrund treibt die Sanierung von verunreinigten Grundstücken voran. Eine neue Bodenbehandlungsanlage schafft Kapazitäten für kontaminierte Massen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet. Josef Aschl Anfang Juli dieses Jahres ging nahe Salzburg eine neue Bodenbehandlungsanlage an den Start. Betrieben wirdsie vonder BME Bauer+Moosleitner Entsorgungstechnik GmbH, einem gemeinsamen Tochterunternehmen der Bauer Umwelt GmbH aus Schrobenhausen und der Moosleitner Umwelt GmbH ausSalzburg. Beide Gesellschafter stärken damit ihre Position in der Sanierung von Altstandorten und Ablagerungen im österreichisch-bayrischen Wirtschaftsraum. Die neue Anlage schließt in dieser Region eine Entsorgungslücke und reduziert Transportwege. Zum Einsatz kommen bewährte mechanische und biologische Verfahren zur Behandlung und Reduktion von Verunreinigungen mineralischer Abfälle. Besonderes Augenmerk wird dabei auf eine umfassende Qualitätssicherung sowie die Erfüllung aller ökologischen und arbeitsrechtlichen Vorschriften gelegt. Für über 100 Abfallarten zugelassen Die nach dem Abfallwirtschaftsgesetz vom Amt der Salzburger Landesregierung genehmigte Anlage verfügt über einenBerechtigungsumfang von über 100 Abfallarten und deckt nahezu alle im täglichen Baustellenablauf anfallenden Materialien ab. Angenommen werden viele mineralische Abfälle, wie zum Beispiel Bodenaushub sowie Hoch- und Tiefbaurestmassen. Hinzukommenfür die vorliegende Technik geeignete Sandfanginhalte und Industrieabfälle, wie bestimmte Aschen, Schlacken und Schlämme. Insbesondere mit organischen Schadstoffen verunreinigte Stadtböden oder Aushubmaterialien aus Tankstellen können hier gereinigt werden. Zwischenlager für kontaminierten Boden Zusätzlich verfügt das Entsorgungszentrum über ein genehmigtes Zwischenlager fürgefährliche Abfälle, wie pech-/teerhaltigen Straßenaufbruch und Bodenaushubmaterial aus Tankstellen, Altlasten oder Havarien, bei dem noch keine Analytik vorliegt. Dies ist vor allem für Baustellen interessant, bei denen kein ausreichender Platz für eine Lagerung vonBodenvorhanden ist, gleichzeitig aber schnell reagiert werden muss, umenge Zeitvorgaben zu erfüllen. Kritisch ist dies besonders, wenn imZuge von Erdbewegungen unerwartet Kontaminationen oder Auffüllungen angetroffen werden. 40 UmweltMagazin Dezember 2013

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