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12 | 2017

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Umweltmarkt Produkte

Umweltmarkt Produkte Doppstadt Update für schnelllaufende Zerkleinerer Das Umwelttechnikunternehmen Doppstadt aus Wülfrath hat mobile Schredderlösungen auf den Markt gebracht – die EcoPower-Zerkleinerer AK 560 und AK 635 fahren mit technischen Updates und neuer Heckbandoption auf. Doppstadt bietet den AK 635 serienmäßig mit 8 m langem Heckband an, der AK 560 kann mit einem 6 m langen Heckband ausgestattet werden. Diese neuen Abwurfhöhen von über 4 beziehungsweise 5 m dienen dazu, die Arbeitsabläufe zu optimieren. Die Übergabe des zerkleinerten Materials in nachfolgende Maschinen oder Container wird damit einfacher und Schüttkegel müssen seltener abgeräumt werden, denn sie können ihr Volumen um bis zu einem Viertel erweitern. Die Austragsbänder sind hydraulisch ein- und ausklappbar, in Transportstellung verändert sich die Fahrzeuglänge gegenüber den kürzeren Bändern kaum. Den AK 560 EcoPower gibt es als 2- oder 3-Achser, der AK 635 EcoPower ist als Kettenfahrzeug oder Sattelauflieger lieferbar. Die Sattelauflieger und Anhängerfahrgestelle haben eine Straßenzulassung mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, das Kettenfahrzeug verfügt über zwei Fahrgeschwindigkeiten. Alle Maschinen werden mit MTU/Mercedes Benz Der AK 560 lässt sich mit einem 6 m langen Heckband ausstatten. Motoren angetrieben, welche die gesetzlich geforderte Abgasnorm Euromot IV/ Tier 4 final erfüllen. Insgesamt wurden Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Zerkleinerungslösungen erhöht. Für Einsätze in der Altholz-Zerkleinerung bietet Doppstadt als Ausrüstungsoption einen Heckkorb an, der die Homogenität des Endprodukts erhöht. Der Fokus liegt auf der Reduktion von Überlängen bei einem Plus an Materialstruktur. Der Korb ist störstoffresistent, schont das Unterband, da Störstoffe nicht mehr direkt darauf prallen können, und minimiert die Gefahr von Unterbandverstopfern. Der Altholz-Heckkorb ist in verschiedenen Maschenweiten erhältlich und in allen Modellen der AK- und DZ-Baureihe einsetzbar. www.doppstadt.com Bild: Doppstadt EnergieAgentur.NRW Online-Tool informiert über Förderprogramme Mit dem Förder.Navi, einem Online-Tool der EnergieAgentur.NRW, Düsseldorf, findet man jetzt noch schneller einen Weg durch den Förder-Dschungel. Das Instrument (www.energieagentur.nrw/foerdernavi) Unternehmen, Kommunen oder auch hilft Privatpersonen bei der Suche nach Fördermöglichkeiten, wenn es zum Beispiel um eine energetische Sanierung geht. Das Tool ermöglicht hierzu die Filterung nach Antragsteller, Förderthema, Förderart und Fördergeber. Damit dies noch einfacher und übersichtlicher für den Nutzer wird, erhielt das Förder.Navi vor kurzem einen Relaunch. Ab sofort erscheint zuerst eine Kurzübersicht aller Förderprogramme bei der jeweiligen Abfrage des Nutzers. Diese vereinfachte Struktur ermöglicht einen ersten Überblick und eine Orientierung über die vielfältigen Förderprogramme. Bei Bedarf kann der Nutzer anschließend genauere Informationen in der Detailansicht anfordern. Sowohl die Kurzübersicht als auch die Detailansicht können auch als PDF heruntergeladen werden. Eine weitere Optimierung ist die Einführung eines Responsive Designs, wodurch sich die Website automatisch ans mobile Endgerät anpasst. Dadurch kann das Förder.Navi jetzt auch in idealer Darstellung auf Smartphones oder Tablets abgerufen werden. Das Förder.Navi findet sich im Internet unter: www.energieagentur.nrw/foerder-navi www.energieagentur.nrw 30 UmweltMagazin Dezember 2017

Produkte/Projekte Umweltmarkt Atlas Copco Vakuum effizient managen Atlas Copco bringt eine neue Multi-Pumpen-Steuerung auf den Markt. Die E-CAB macht aus herkömmlichen Vakuumpumpen ein drehzahlgeregeltes Energiesparsystem. Sie ermöglicht es, bis zu vier Einzelpumpen in einem Vakuumnetz zu steuern, so dass diese zu einem intelligenten System zusammengefügt werden. Die Steuerung kann auch Vakuumpumpen anderer Anbieter kontrollieren. Mit der E-CAB erzeugen Anwender nur noch so viel Vakuum, wie unter den jeweils aktuellen betrieblichen Anforderungen erforderlich ist. Über die integrierte Drehzahlregelung wird der Druck im Vakuumnetz auf den optimalen Sollwert geregelt. Das spart laut Atlas Copco bis zu 30 % der Energiekosten und optimiert die Prozesse. E-CAB besteht aus einem Schaltschrank, in dem Pumpensteuerung, Frequenzumrichter, Anschlüsse für bis zu vier Vakuumpumpen sowie die Atlas-Copco-Bedienoberfläche Elektronikon MK5 untergebracht sind. Zum System, das in vielen Vakuumanlagen einfach nachgerüstet werden kann, gehört außerdem ein Drucksensor. Die Führungspumpe wird drehzahlgeregelt, alle anderen Vakuumpumpen werden bedarfsabhängig zu- und abgeschaltet. Pumpen mit einem Leistungsbedarf ab 7,5 kW werden mit Softstarter gestartet, was einen Intervallbetrieb ermöglicht, der ebenfalls den Energieverbrauch reduziert. Die Steuerung kann auch bei Vakuumanlagen mit Drehschieberpumpen eingesetzt werden. Wenn E-CAB mehrere Vakuumpumpen steuert, können die Betriebsstunden der einzelnen Pumpen mit fester Drehzahl gleichmäßig verteilt werden. Dadurch sinken die Wartungszeit und -kosten, und es steigt die Lebensdauer der Pumpen. www.atlascopco.de Bild: Atlas Copco Alle Komponenten der E-CAB-Steuerung sind in einem Schaltschrank untergebracht. Interseroh Neue Procyclen-Rezeptur Der Recyclingkunststoff Procylen. ratur zu einer noch stärkeren Belastbarkeit. Der Einsatz von Vistamaxx Performance Polymeren war bislang Neuware-Produkten aus Primärrohstoffen vorbehalten und erfolgt damit erstmalig im Bereich des Kunststoffrecyclings. Entwickelt wurde die neue Rezeptur im Interseroh-Kompetenzzentrum für Recyclingkunststoffe im slowenischen Maribor, das der Umweltdienstleister vor einem Jahr eröffnete. Hier bündelt Interseroh erstmalig seine gesamten Forschungsund Entwicklungs-Aktivitäten im Bereich Kunststoffrecycling. So kann der zur Alba Group gehörende Recyclingspezialist als Komplettanbieter alle Kundenanforderungen an die Herstellung moderner Recyclingkunststoffe selbst bedienen. Dies er- Bild: Alba Die Interseroh Dienstleistungs GmbH, Köln, hat eine neue Rezeptur ihres Recyclingkunststoffes Procyclen entwickelt. Dank der Verwendung spezieller Additive von ExxonMobil Chemical erhält das Recompound aus Post-Consumer-Abfällen eine deutlich erhöhte Schlagfestigkeit. Diese führt insbesondere bei Raumtempemöglicht eine größere Flexibilität und Unabhängigkeit in der Produktherstellung. Für die Kunden verkürzen sich dadurch die Entwicklungs- und Lieferzeiten deutlich. Seine Recyclingkunststoffe stellt Interseroh im eigens entwickelten Verfahren Recycled-Resource her, das auf einem komplexen Upcycling-Prozess basiert. Auf die umfassende Hightech-Sortierung folgt das Recompounding, bestehend aus Extrusion, Restabilisierung, Wiederaufbau der molekularen Struktur sowie chemischer Modifizierung unter Zugabe von Additiven, um exakt die vom Kunden gewünschten Kunststoff-Eigenschaften zu erzielen. Am Ende entstehen hochwertige, maßgeschneiderte Kunststoff-Granulate wie das Rezyklat Recythen und der mehrfach ausgezeichnete Recyclingkunststoff Procylen, deren Einsatz laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts Umsicht im Vergleich zu Neugranulat die bei der Herstellung entstehenden Treibhausgase um 30 bis 50 % reduziert. www.albagroup.de UmweltMagazin Dezember 2017 31

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