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3 | 2012

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SPECIAL

SPECIAL Kreislaufwirtschaft/Recycling Unsichtbar gesammelt In großen Wohnanlagen, wie beispielsweise in Berlin, verschwinden dank des Iceberg-Systems von Sulo bis zufünf Müllgroßbehälter (1 100 l) aus dem Innenhof in den Untergrund. Schön sind sie meist nicht: Müllplätze. Dabei gibt esAlternativen, die Platz sparen, die Entsorgung effizient gestalten und ästhetisch anmuten: Untergrundsysteme. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) hat in Kooperation mit ihrer Tochter Berlin Recycling GmbH und der Wohnungsbaugenossenschaft „Neues Berlin“ imRahmen eines Pilotprojekts die Untergrundsysteme Sulo Iceberg Vivario installiert. Michael Block Während in Deutschland bisher hauptsächlich oberirdische Behälter zur haushaltsnahen Erfassung vonAbfälleneingesetztwurden, gibtes inzwischen zunehmend Standorte, an denen Untergrundsysteme für diese Aufgaben installiert werden. ObSanierung oder Neubau –imSinne eines attraktiven Wohnumfeldes und vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind Untergrundsysteme eine saubere, platzsparende, barrierearme und auch wirtschaftlich vernünftige Lösung. So hat die Berliner Stadtreinigung in Kooperation mit ihrer Tochter Berlin Recycling GmbH und der Wohnungsbaugenossenschaft „Neues Berlin“ im Rahmen eines Pilotprojekts die Untergrundsysteme Sulo Iceberg Vivario installiert. „Wir wollten unseren Mietern ein barrierearmes Wohnumfeld bieten und mussten gleichzeitig eine Lösung Bilder (3): BSR Die Systeme erfüllen den Anspruch der Entsorgungswirtschaft an unkomplizierte Entleerungsvorgänge: Sie werden mittels gängiger Aufnahmesysteme einfach aus dem Betonschacht gehoben und über dem Sammelfahrzeug durch das Öffnen der Bodenklappen am Innencontainer entleert. 16 UmweltMagazin März 2012

für die Schließung der Müllabwurfanlagen finden“, erklärt Stefan Krause, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft den Grund für die Wahl des unterirdischen Systems. „Beides passt gut zusammen: Wir können nun den freiwerdendenRaum derehemaligen Müllabwurfanlagen für die Aufzüge nutzen. Statt einer Vielzahl von Mülltonnen sindjetzt nur die Einwurfsäulender Unterflursystemezusehen.“ Für UteSchäfer,Leiterinder BSR-Kundenbetreuung, gab es noch weitere Gründe, die Müllsammlung unter die Erde zu verlagern. „Müllentsorgung wird sich inden nächsten Jahren stark verändern. Grund sind nicht nur neue gesetzliche Regelungen, sondern auch der demografische Wandel und Fragen desKlima- und Ressourcenschutzes. Für unsist es eine Selbstverständlichkeit, Innovationen voranzutreiben und sie gemeinsam mit Partnerinder Praxis zu erproben.“ Ein System mit drei Elementen Bei den Untergrundsystemen Sulo Iceberg ist der Name Programm. Der sichtbare Teil des Systems ist nur eine schlanke,etwaein Meterhohe Einwurfsäule.Darunter istein wasserdichterBetonbehälter mit einem Fassungsvolumen von drei, vier oder fünf Kubikmetern im Erdreich eingelassen,der den Sammelbehälteraus Stahl schützt.Eine ebenerdige Gehwegplattformdeckt den unterirdischen Container ab und dient als Sicherheitsabdeckung während der Entleerung. Die Iceberg-Säulen stehen in verschiedenenDesigns zurAuswahl. Your City Your Design Mit „Your City Your Design“ bietet Sulo einen Service für Individualisten. Dabei wird vom Papierkorb, über den Depotcontainer bis hin zur Einwurfsäule des Untergrundsystems eine individuelle Design- und Formsprache für den Auftraggeber realisiert. „Die Kombination aus Standardelementen mit Designmodifikationen und dem Einsatz flexibler Fertigungstechnologien schafft vor allem eines: ein harmonisches Gesamtkonzept mit persönlicher Note“, so Dr. Eric Bernhard, CEO derSulo Gruppeund MitgliedimExecutive Board von Plastic Omnium Environnement, dem börsennotierten Mutterkonzern vonSulo. Michael Block, Block Kommunikation, Düsseldorf, info@block-kommunikation.de

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