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3 | 2012

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Technik &Management

Technik &Management Management Bis 2050 wird die Weltbevölkerung voraussichtlich auf neun Milliarden Menschen anwachsen. Dies wird mit einem Wandel im Konsumverhalten in den Schwellenländern einhergehen. Gleichzeitig werden natürliche Ressourcen knapper. Deshalb müssen Wege gefunden werden, Wachstum und Lebensqualität von Ressourcenverbrauch und Emissionen zu entkoppeln. Wie ein produzierendes Unternehmen auf diese Herausforderungen reagiert, zeigt die neue Nachhaltigkeitsstrategie von Henkel. Bild: Henkel Mit weniger Ressourcen mehrerreichen Das Waschmittelwerk impolnischen Ratibor wurde im Dezember 2011 als erste Henkel-Produktionsstätte weltweit nach der Energie-Management- System-Norm ISO 50001 zertifiziert. Wolfgang Weber Mit weniger Ressourcen mehr erreichen –diese Idee steht im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie bei Henkel. Der Konsumgüter- und Technologiekonzern will mehr Wert schaffen: für seine Kunden, sein gesellschaftliches Umfeld sowie für das Unternehmenselbst–bei einemgleichzeitig reduzierten ökologischen Fußabdruck. Deshalb hat sichHenkeldas Ziel gesetzt, die eigene Effizienz bis 2030 zuverdreifachen. Dafür muss sich entweder die Wertschöpfung bei gleich bleibendem ökologischen Fußabdruck verdreifachen oder der Fußabdruck bei gleicher Wertschöpfung aufein Drittelreduziert werden. Dieses Ziel heißt „Faktor 3“. Um dieses 20-Jahres-Ziel erreichen zu können, hat sich das Unternehmen konkrete Zwischenziele für fünf Jahregesetzt:Essollen weniger Energie, Material und Wasser verbraucht werden. Außerdem sollen Abwasser, Abfallaufkommenund Treibhausemissionen verringertwerden. Insgesamtsoll so die Effizienz der Wertschöpfungsprozesse in den nächsten fünf Jahren um 30 Prozentsteigen. Ziele von Henkel imRahmen der Nachhaltigkeitsstrategie VorteilNachhaltigkeit Die Aktivitäten imBereich Nachhaltigkeit haben dem Unternehmen Henkel ein gutes Ansehen und weltweit führende Marktpositionen verschafft. Diesen Vorsprung will das Unternehmen halten und in den jeweiligen Märkten weiter ausbauen. Weitere Informationen rund um die Nachhaltigkeitsstrategie von Henkel finden Sie unter: www.henkel.de/nachhaltigkeit Grafik: Henkel 48 UmweltMagazin März 2012

Nachhaltig entlang der gesamten Wertschöpfungskette Das Thema Nachhaltigkeitist fürHenkelnicht neu. Es isteinervon fünf Unternehmenswertenund hat im Konzerneine lange Tradition. Als weltweit wirtschaftendes Unternehmen arbeitet Henkel entlang der gesamten Wertschöpfungskette seit über 130Jahren nachhaltig und gesellschaftlich verantwortlich. DieÜberzeugung hatsichbestätigt:Nachhaltigkeit und Wachstum gehen Hand in Hand. Seine Nachhaltigkeitszielefür 2012 konnte Henkel bereits 2010 erreichen–und zugleich das beste Jahresergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielen. Der Wasserverbrauch wurde um 26 Prozent, das Abfallaufkommen um24Prozent und der Energieverbrauchum21Prozentverringert. Der Erfolg desEngagements und die Fortschritte,die Henkel bereits erzielt hat, wurden auch durch zahlreiche unabhängigeBewertungenbestätigt. Einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren, um die Ziele zuerreichen, besteht darin, an denProduktionsstandortenauf effektive Energiemanagement-Systeme zu setzen. Sokann der Energieverbrauch kontrolliert werden, während die Energiekosten minimiert werden unddie eingesetzte Energie effektivergenutzt wird. Erfolgreiches Energiemanagement nach ISO 50001 Ein erfolgreiches Beispiel bietet hier das Waschmittelwerk in Ratibor/Polen. Im Dezember 2011 wurde das Werk als erste Henkel-Produktionsstätte weltweitnachder Energie-Management-System-NormISO 50001zertifiziert.Die Norm,die 2011 eingeführt wurde, bestätigt die energieeffizienten Produktionsprozesse nach neuesten undglobal höchstenStandards. Mit der ISO-Zertifizierung des Werks wurde ein Team am Standort ernannt, das die kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz der Produktion überwacht, spezifische Ziele setzt und deren Umsetzung prüft. Außerdem ist esdafür zuständig, die Aufmerksamkeit derMitarbeiterbezüglicheffektiven Energiemanagements zu erhöhen und deren Kenntnisse fortwährend zu verbessern. Die aktuellen Ziele für 2012 sehen eine Verringerung der Nutzung vonErdgasbei derProduktionvon Waschpulversowie eine effektivereNutzung vonAbwärme vor. So wirddafür gesorgt werden, dass sich der ökologische Fußabdruck des Standorts verringert. Gleichzeitig sollensoauchdie Kosteneffizienz und die Wettbewerbsfähigkeiterhöht werden. Die Zertifizierung nach ISO 50001 belegt die kontinuierliche verantwortliche Weiterentwicklung des Standorts. So konnte derEnergieverbrauchbereits in denvergangenenfünf Jahren durch eine Verringerung des Energieeinsatzes beim Trocknen der Pulverwaschmittel und die Verwendung von Abwärme um25Prozent reduziert werden. Das erfolgreiche EnergiemanagementamStandort, dessen Zertifizierung nach ISO 50001und die kontinuierliche Weiterentwicklung stehen fürdie Nachhaltigkeitsstrategie vonHenkel. „An unserem Shredder wurden bei der Verarbeitung von Mischschrott und Autokarossen bisher diffuse Emissionen in Form von Staub und Aerosolen freigesetzt. Heute vertrauen wir auf Technologie von Venti Oelde, mit der wir unsere Shredder und Brennschneidanlagen ohne übermäßigen Aufwand staub- und aerosolfrei halten. Damit erfüllen wir selbst strengste Umweltansprüche und schützen gleichzeitig unsere Mitarbeiter.“ Neue Lösungen kommen von Venti Oelde. Recycling- und Abfallaufbereitungsanlagen Sekundärbrennstofftechnologie Entstaubungsanlagen Industrieventilatoren Abluftbehandlungsanlagen Be-, Entlüftungs- und Klimatisierungsanlagen Besuchen Sie uns auf der IFAT ENTSORGA in München 07. -11.05.2012 Halle C1, Stand 501 Dipl.-Ing. Wolfgang Weber, Production Steering Central Eastern Europe, Laundry &Home Care, Henkel KgaA, Düsseldorf, sustainability@henkel.com Ventilatorenfabrik Oelde GmbH Postfach 37 09 D-59286 Oelde Telefon: 02522/75-0 Telefax: 02522/75-250 info@venti-oelde.de UmweltMagazin März 2012 www.venti-oelde.de 49

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