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3 | 2012

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Service Bücher Oberflächenkonversion Bei der Oberflächenkonversion handelt essich um ein Verfahren zur Behandlung von Metalloberflächen. Sie wird insbesondere zur Vorbehandlung dieser eingesetzt, um den Korrosionsschutz und die Lackhaftung zu verbessern. Das Merkblatt DWA-M 358 beschreibt die Entstehung und den fachgerechten Umgang mit Abwässern und Abfällen, die bei der Kon- versionsbeschichtung von Metalloberflächen anfallen. Hierbei handelt essich produktionsbedingt vor allem um Schlämme. Soweit sich diese nicht vermeiden lassen, gilt es durch verfahrenstechnische Eingriffe, den Schlamm in eine solche Konsistenz zubringen, dass er möglichst optimal gesammelt, transportiert, verwertet oder beseitigt werden kann. Werden Produktionsprozesse mit dieser Zielsetzung optimiert, führt das in der Regel nicht nur zu einem verringerten oder weniger problematischen Abfallaufkommen. Häufig lässt sich auch, etwa durch eine Wiederverwendung von Abfällen, ein geringerer Rohstoffverbrauch erzielen. Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (Hrsg.), Hennef 35 Euro ISBN: 978–3–942964–07–4 Smart Energy Hans-Gerd Servatius, Uwe Schneidewind und Dirk Rohlfing (Hrsg.) Springer, Heidelberg 59,95 Euro ISBN 978–3–642–21819–4 Mit den Ereignissen und Entscheidungen im vergangenen Jahr wurde endgültig der Wandel im Umbau unseres Energiesystems eingeleitet. Die Herausforderung für Versorger und Technikanbieter liegt darin, erfolgreich neue Geschäftsmodelle zu realisieren. Die Autoren aus Wissenschaft und Praxis beschreiben in diesem Buch, wie der Wandel zu einem nachhaltigen Energiesystem ge- lingen kann. Hervorgehoben werden dabei die Smart-Technologien. Die Verfasser arbeiten in diesem Themenfeld inzukunftsweisenden Projekten und berichten im Buch über ihre Fortschritte beim Umbau der Energiebranche. Gegliedert ist „Smart Energy“ infünf Themenblöcke: Das erste Kapitel beschreibt neue Geschäftsmodelle, Transformationen und Zukunftsentwürfe. Das zweite erläutert die Herausforderungen aus der Sicht verschiedener Akteure. Auf die Themen Energieeffizienz, Smart Metering und intelligente Gebäude geht der dritte Abschnitt ein. Der folgende behandelt die Transformation der Netze zu Smart Grids und letztlich werden die Smart Cities sowie die Elektromobilität thematisiert. Umweltgeschichte in der Region Der neue Band des „Memminger Forums“ dokumentiert die gleichnamige Tagung aus dem Jahr 2009 und diskutiert anhand von regionalen Fallbeispielen aus Oberschwaben und den angrenzenden Regionen inwelchem Ausmaß in historischen Zeiten Klimaver- änderungen stattfanden. Esbeschreibt die Folgen der „Kleinen Eiszeit“ für die Landwirtschaft und erläutert, wie die Menschen auf diese reagiert haben. Dokumentiert werden auch die Wandelungen von Wirtschaftsformen, wie die Ressourcen Wald und Moor erschlossen und der wachsende Energiebedarf bewältigt wurden. Ferner beschreibt das Werk welche Antworten die Menschen auf das Auftreten von Epidemien fanden und zeigt die einstige Wahrnehmung gegenüber Tieren auf. Rolf Kießling und Wolfgang Scheffknecht (Hrsg.) UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz 44 Euro ISBN 978–3–86764–321–4 68 UmweltMagazin März 2012

Standards Bild: Thorben Wengert/Pixelio VDI-GBG Energieaufwand für Wärme- und Kälteerzeugung Wie viel Energie muss aufgewendet werden, um ein Gebäude zu heizen oder zukühlen? Die Richtlinienreihe VDI 2067 behandelt die Berechnung der Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen. Blatt 40regelt die Berechnung des Energieaufwands der Wärme- und Kälteerzeugung. Mit dieser Richtlinie können sowohl neu zu installierende als auch bestehende Erzeuger energetisch bewertet werden. Berücksichtigt werden können Umweltenergien, feste, flüssige und gasförmige Brennstoffen sowie Strom. Die angegebenen Zahlenwerte beziehen sich ausschließlich auf Aggregate aus dem aktuellen Angebot der Hersteller. VDI 2067 Blatt 40(Entwurf): 2012–01 Einsprüche bis 30.6.2012 VDI-GEU Berechnung des kumulierten Energieaufwands InZusammenhang mit der Technikbewertung und Technikfolgenabschätzung wird es zunehmend üblich, Produkte und Dienstleistungen unter Gesichtspunkten wie Aufwand und Ressourcenbelastung zuquantifizieren und zu analysieren. Dazu gehören sowohl der Energieaufwand als auch die Emissionen. Die überarbeitete Richtlinie VDI 4600 trägt dazu bei, energietechnische Daten in einem einheitlichen Grundrahmen zur Verfügung zu stellen und vergleichbar zumachen. Sie beschränkt sich auf den Teilaspekt der Bilanzierung des kumulierten Energieaufwands. Dieser ist unter anderem bei der Ökobilanz oder der Lebenszyklusanalyse ein wichtiger Kennwert für die energetische Ressourceneffizienz und die ökologische Bewertung des jeweils betrachteten Systems. VDI 4600: 2012–01 DWA Kleinkläranlagen mit aerober biologischer Reinigungsstufe Bei Kleinkläranlagen steht eine große Auswahl unterschiedlicher Reinigungsverfahren zur Verfügung. Art und Menge des behandelten Abwassers hat entscheidenden Einfluss auf die Wahl des Reinigungsverfahrens und die Auswahl der Anlage. Das Merkblatt DWA-M 221 bietet hierzu eine Hilfestellung. Darüber hinaus legt es Qualitätskriterien für den Einbau, Betrieb, die Wartung, Instandhaltung und Überwachung fest. Das Papier gilt für einstufige Tropfkörperanlagen, Rotationstauchkörperanlagen, Anlagen mit getauchtem Festbett, Anlagen mit frei beweglichen Aufwuchsträgern, Belebungsanlagen im Aufstaubetrieb, Kombinationsanlagen und Teichkläranlagen. DWA-M 221: 2012–02 KRdL Selektive katalytische Reduktion inder Abgasreinigung Katalytische Nachverbrennungs-Anlage Die katalytische Abgasreinigung kommt zum Beispiel bei Öl- und Kohlekraftwerken, Müllheizkraftwerken sowie Kraftfahrzeug- und Schiffsdieselmotoren zum Einsatz. Die Richtlinie VDI 3476 Blatt 3beschreibt die Grundlagen für die Verfahrensauswahl, die Auslegung und den Betrieb entsprechender reduktiver Anlagen. Im Vordergrund stehen die Auslegungsunterlagen und Beispiele für den praktischen Einsatz. Anwender und Planer finden in der Richtlinie umfangreiche Emissions- und Betriebsdaten ausgeführter Abgasreinigungsanlagen. VDI 3476 Blatt 3: 2012–01 Kontakt 7 DWA: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall, Hennef, www.dwa.de 7 KRdL: Kommission Reinhaltung der Luft imVDIund DIN, Düsseldorf, www.krdl.de 7 VDI-GBG: VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, Düsseldorf, www.vdi.de/gbg 7 VDI-GEU: VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt, Düsseldorf, www.vdi.de/geu Bild: KBA-MetalPrint GmbH UmweltMagazin März 2012 69

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