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3 | 2012

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Nachrichten Umfrage

Nachrichten Umfrage Trendzur intelligentenEnergieversorgung E-Energy ist einer der wichtigsten Hightech-Trends 2012. Das ermittelte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) bei einer Umfrage unter deutschen IT-Unternehmen zuden Bild: Rainer Sturm/Pixelio wichtigsten Themen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). ImZuge der Energiewende ist laut BITKOM der Aufbau intelligenter Stromnetze stärker in den Blickpunkt gerückt. Smart Grid-Technologien, wie sie im Forschungsprogramm „E-Energy –Smart Grids made in Germany“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie entwickelt und erprobt werden, könnten den Umstieg auf Erneuerbare Energien ermöglichen, indem sie den Stromverbrauch andie wetterbedingt schwankende Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom anpassen sowie dessen Verteilung steuern. Dafür kommen spezielle IKT-Lösungen zum Einsatz. In sechs E-Energy-Modellregionen werden derzeit Schlüsseltechnologien für die intelligente Energieversorgung der Zukunft getestet. Mit einem grundlegenden Umbau würde sich die Struktur des Versorgungssystems in den nächsten Jahrzehnten stark verändern. Die Zahl kleiner und dezentraler Erzeuger mit stark schwankender, vom Wetter abhängiger Stromerzeugung werde zunehmen. Die IKT könnten hier einen entscheidenden Beitrag leisten. Schon heute zeige E-Energy, dass mit ihrer Hilfe das wachsende Stromangebot aus regenerativen und dezentralen Energiequellen mit der Stromnachfrage in Einklang gebracht werden kann. www.e-energy.de Wirtschaftsticker >>> Siemens Energy hat drei Aufträge über die Lieferung von insgesamt vier Dampfturbosätzen für solarthermische Kraftwerke erhalten, die im indischen Bundesstaat Rajasthan errichtet werden. Die Dampfturbinen des Typs SST-700 einschließlich der Generatoren sind für die Parabolrinnenkraftwerke Godawari, Abhijeet und Diwakar &KVK bestimmt. Mit einer Gesamtleistung von insgesamt 300 Megawatt können diese Anlagen nach der geplanten Inbetriebnahme im Frühjahr 2013 einen Beitrag zur Deckung des wachsenden indischen Strombedarfs leisten. www.siemens.com >>> Die Gelsenwasser AG, Gelsenkirchen, hat den von ihrer mittelbaren Tochtergesellschaft Osmo GmbH gehaltenen 64,9 Prozent- Anteil an den Stadtwerken Oranienburg zum 30. Januar 2012 andie Stadt Oranienburg verkauft. www.gelsenwasser.de >>> Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB hat 2011 mit einer Steigerung um7,2 Prozent erstmals die Umsatzmarke von 2Milliarden Euro überschritten. Sofern eszukeinen deutlichen Konjunktureintrübungen oder einer ausgeprägten Rezession kommt, steht für 2012 eine Steigerung von Auftragseingang und Umsatz inAussicht. www.ksb.com >>> Das deutsche Photovoltaik-Unternehmen Gehrlicher Solar AG und das türkische Energieunternehmen Merk Solar Enerji Çözümleri, das Teil der Akfel Gruppe ist, haben eine Partnerschaft gegründet. Das Joint Venture namens “Gehrlicher Merk Solar Enerji” wird von seinem Hauptsitz inIstanbul aus die Photovoltaik-Märkte in der Türkei und den Nachbarländern bedienen. Das neue Unternehmen gehört beiden Partnern zu gleichen Teilen. www.gehrlicher.com >>> Suntech Power und DuPont geben eine strategische Partnerschaft bekannt. Ziel der Kooperation ist es, eine schnellere und umfassendere Verbreitung von Solarenergie voranzutreiben, um die weltweite Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Das Abkommen konzentriert sich vor allem auf die Weiterentwicklung von Technologien, die Verbesserung und Kostensenkung bei Beschaffungsprozessen und Lieferketten. www2.dupont.com 8 UmweltMagazin März 2012

Köpfe Die Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) hat mit Dr. Holger Thärichen (43) seit dem 1. Februar dieses Jahres einen neuen Geschäftsführer. Die Netzsch Mohnopumpen GmbH, Waldkraiburg, hat zum Jahreswechsel 2012 einen zweiten Geschäftsführer berufen: Jens Niessner (38) (Bild rechts) tritt andie Seite von Felix Kleinert, der die Geschäftsführung seit zwölf Jahren allein inne hatte. Statistisches Bundesamt 2010:MehrAbfälle verbrannt alsdeponiert Müllverbrennung auf einem Treppenrost Bild: Claush66/Wikipedia ImJahr 2010 wurden 41,7 Millionen Tonnen Abfälle in Feuerungsanlagen und thermischen Abfallbehandlungsanlagen verbrannt und 34,6 Millionen Tonnen auf Deponien abgelagert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag somit das zweite Jahr in Folge die verbrannte über der deponierten Abfallmenge. Damit setzt sich der Trend fort, Abfälle weiter zu behandeln oder zu verbrennen, statt sie zu lagern. Insbesondere die Verbrennung in Feuerungsanlagen hat an Bedeutung gewonnen. 2010 wurden hier 17,3 Millionen Tonnen Abfälle eingesetzt (plus 17 Prozent gegenüber 2009). Die Anlagen dienen in erster Linie der Energieerzeugung oder anderen Produktionszwecken und setzen dabei Abfälle als zusätzlichen oder alleinigen Brennstoff ein. Die Steigerung im Berichtsjahr wurde unter anderem durch die Inbetriebnahme von neuen Ersatzbrennstoffkraftwerken verursacht. Der größere Teil der verbrannten Abfälle ging jedoch weiterhin anthermische Abfallbehandlungsanlagen. Diese dienen vor allem dazu, das Schadstoffpotenzial von Abfällen zu beseitigen. Die dort verbrannte Menge lag im Jahr 2010 mit 24,3 Millionen Tonnen um3Prozent über dem Vorjahreswert. Die sinkende Tendenz bei den deponierten Abfallmengen (-2,3 Prozent gegenüber 2009) setzt einen Trend fort, der seit etwa 20Jahren zu beobachten ist. Deponiert werden hauptsächlich Bau- und Abbruchabfälle (19,7 Millionen Tonnen), Abfälle aus thermischen Prozessen (6,9 Millionen Tonnen) und Abfälle, die bei der Abfall- oder Abwasserbehandlung entstanden sind (5,3 Millionen Tonnen). Die von den Demontagebetrieben für Altfahrzeuge behandelten Abfälle sind gegenüber 2009 um 70 Prozent zurückgegangen. ImJahr 2009 wurden, als Auswirkung der Umweltprämie, 1,6 Millionen Tonnen abgewrackter Altfahrzeuge entsorgt. 2010 lag die Abfallmenge bei knapp 0,5 Millionen Tonnen. www.destatis.de Forsa-Umfrage Zustimmung für die einheitliche Wertstofftonne wächst Inder Bevölkerung wächst die Zustimmung für eine einheitliche Wertstofftonne, die abdem Jahr 2015 flächendeckend inDeutschland eingeführt werden soll. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor, die imAuftrag des BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V.durchgeführt wurde. Danach sprach sich die Mehrheit der Deutschen für die Einführung der Wertstofftonne, in der künftig neben den Verkaufsverpackungen auch andere Kunststoffe und Metallgegenstände aus dem Haushalt entsorgt werden können, aus: Für „sehr sinnvoll“ halten diese 32Prozent und für „sinnvoll“ 46 Prozent der Befragten. Lediglich 14 Prozent lehnen die Tonne als „nicht sonderlich sinnvoll“ oder als „gar nicht sinnvoll“ (5 Prozent) ab. www.bde-berlin.de Vorschau Umwelt Magazin 4/5 2012 Der Erscheinungstermin für das nächste UmweltMagazin fällt auf den 2. Mai 2012. ImMittelpunkt der Ausgabe steht unser Special zur IFAT Entsorga 2012. Zudem berichten wir über Wasseraufbereitung, Hochwasserschutz, Deponienachsorge und -sanierung, die Verwertung von Verbrennungsresten, Biomasse und -gas, den Emissionshandel, Schadstoffmessung sowie über Produktionsintegrierten Umweltschutz. Anzeigenschluss ist der 13. April 2012. www.umweltmagazin.de UmweltMagazin März 2012 9

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