Aufrufe
vor 3 Jahren

3 | 2015

  • Text
  • Umweltmagazin
  • Wasser
  • Unternehmen
  • Millionen
  • Abwasser
  • Anlagen
  • Tonnen
  • Betrieb
  • Energie
  • Berlin
  • Umwelt
  • Magazin

Organschaften Sitzung

Organschaften Sitzung des Fachausschusses Water Footprint Bild: evetodew – Fotolia/B. Heimer Die Ressource Wasser stellt global einen erheblichen Wert dar. Wie der Verbrauch und die Nutzung von Wasser beurteilt werden kann, gewinnt bei allen Akteuren zunehmend an Bedeutung. In diesem Kontext traf sich der Fachausschuss „Water Footprint“ des VNU am 22. Januar 2015 in den Räumen des Gastgebers WWF Deutschland in Berlin. Die Teilnehmer folgten Beiträgen zu einer IT-gestützte Optimierung der Wertschöpfungsketten verschiedener Branchen sowie zur Differenzierung zwischen Water-Risk und Water-Stewardship. In diesem Rahmen konnte auch Kontakt zum International Sustainability Practitioners Network geknüpft werden. Dieses verbindet Nachhaltigkeitsexperten der Industrie im internen, fachlichen Austausch über Life-Cycle- Kontakt Verband für Nachhaltig keits- und Umweltmanagement (VNU) e.V. Geschäftsstelle c/o Christina Geiger Am Hangelstein 8 65812 Bad Soden Tel.: 0700/86811-223 Fax: 0700/86811-224 vnu@vnu-ev.de www.vnu-ev.de Assessments, zu denen auch der „Water Footprint“ gehört. Der Fachausschuss des VNU verfolgt über den fachlichen Austausch hinaus auch den Aufbau eines Expertennetzwerks sowie einer Wissensplattform. Bei der nächsten Sitzung am 8. Juni 2015 in der TU Berlin werden diese Arbeiten fortgesetzt. Interessenten haben die Möglichkeit, sich über die VNU-Geschäftsstelle anzumelden. IHK Frankfurt am Main Umwelt- und Nachhaltigkeitsforum 2015 Siemens GRI-Fachtagung des VNU Am 28. April dieses Jahres lädt der VNU wieder zur GRI-Fachtagung ein – dieses Mal in den Räumlichkeiten von Siemens Health Care in Erlangen. Als Keynote-Speaker und Referentin konnte Sandra Genee von der Global Reporting Initiative (GRI) gewonnen werden. Auf der Agenda stehen Themen, die in der Praxis für die Umsetzung der Anforderungen von GRI-G4 eine große Bedeutung haben: Was hat sich geändert? Wie stehen Nachhaltigkeitsberichtserstattung und Managementsysteme Am 24. März 2015 findet in der IHK Frankfurt am Main erstmalig das Umwelt- und Nachhaltigkeitsforum statt. Die Nachfolge-Veranstaltung des Umwelt-Manager-Tages hat sein Vortragsangebot um das Nachhaltigkeitsmanagement ergänzt. Neben den Auswirkungen der CSR-Richtlinie 2014/95/EU auf die Berichtspflichten in Unternehmen stehen unter anderem Vorträge zur Revision der ISO 14001, zur weltweit harmonisierten Kennzeichnung von Gefahrstoffen, den neuen Anforderungen an Kälte- und Klimaanlagen im inter-/ nationalen Rechtsrahmen sowie zu den aktuellen Entwicklungen im Energiemanagement auf dem Programm. Im Rahmen des nachfolgenden Get-together wird Andreas Huber vom Club of Rome mit seinem Vortrag „Keiner wird sagen können, wir hätten es nicht gewusst“ Impulse setzen. Anschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Am Vormittag desselben Tages findet die VNU-Mitgliederversammlung statt. zueinander? Wie geht man mit den Begriff der Wesentlichkeit um? Wie wählt man die Indikatoren aus? Wie werden Stakeholder eingebunden? Welche Vorteile bringt ein Nachhaltigkeitsbericht? Wie kann die Verantwortung entlang der Lieferkette berücksichtigt werden? Diese und andere Fragen und Themen werden von Genee und weiteren Referenten in Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Workshops beleuchtet. Programm und Anmeldeformular stehen auf der Internet-Seite des VNU zur Verfügung. EMAS Club Europe Erweitertes Angebot In verschiedenen Regionalgruppen bietet der VNU mit seinem EMAS Club Europe die Möglichkeit, im direkten Dialog zum einen den Austausch mit anderen Anwendern zu nutzen, und zum anderen Neuigkeiten aus erster Hand durch das Expertennetzwerk des VNU zu erhalten. Gleichzeitig haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich auch zwischen den Treffen mit Fragen zu EMAS an ihren Regionalleiter zu wenden. Aufgrund des gestiegenen Interesses hatte der VNU am 10. März 2015 in einer Auftaktveranstaltung die neue Regionalgruppe „Südwest“ ins Leben gerufen. Die bisherige Gruppe „Süd“, nun „Südost“, wird sich auf den südöstlichen Raum Deutschlands konzentrieren. Mit dieser Aufteilung kommt der VNU dem Wunsch der Teilnehmer nach kürzeren Anfahrtswegen entgegen. 56 UmweltMagazin März 2015

VBU Niedersachsen/Sachsen-Anhalt ElektroG – Auswirkung auf die Nachweisführung und Lösungsansätze Nicht selten gelten in der Abfallentsorgung neben dem KrWG fallweise zusätzliche Bestimmungen und Regelwerke, die jeder Teilnehmer beachten muss. So gilt es, im Falle der Entsorgung von Elektroschrott zusätzlich das ElektroG zu berücksichtigen, welches besondere Herausforderungen nicht nur an die Auswahl der jeweiligen Entsorgungsunternehmen, sondern auch an die gesamte Nachweisführung stellt. Auf Einladung des Sprechers der Regionalgruppe Niedersachsen, Frank Haufe, trafen sich die Mitglieder der örtlichen Regionalgruppe und des Betriebsbeauftragtenverbandes VBU am 28. November vergangenen Jahres zu einer Fortbildungsveranstaltung in Braunschweig zum Thema „Das ElektroG – Auswirkungen auf die Nachweisführung und Lösungsansätze“. Als Gastreferent hatte der Verband Dieter Dönges von der Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH eingeladen, der mit einem praxisnahen Vortrag über die neuen Änderungen informierte. Während in früherer Zeit Elektroaltgeräte als nicht gefährlich eingestuft wurden, gilt hier inzwischen eine bauteilbezogene Betrachtung, wonach solche Geräte ohne vorherige Vordemontage oder ohne Nachweis des Nichtvorhandenseins gefährlicher Bauteile insgesamt als gefährlicher Abfall unter der Abfallschlüssel-Nr. 16 02 13* gemäß AVV einzustufen ist. Aktuell wurde darauf hingewiesen, dass die bisherige Kleinmengenregelung gemäß § 16 KrWG zum 01.06.2014 in zwei wesentlichen Punkten erweitert und damit nicht nur Erzeugern, sondern auch Beförderern von nicht nachweispflichtigen, jedoch gefährlichen Abfällen besondere Pflichten auferlegt worden sind. Gemäß § 16 a KrWG sind dem Erzeuger auf dessen Verlangen Belege über die Durchführung weiterer Verwertungsschritte vorzulegen, welches der Erzeuger oder früherer Besitzer noch innerhalb von drei Jahren nach der Übergabe verlangen kann. Ferner beinhaltet der ebenfalls neue § 16 b KrWG eine Mitführungspflicht, wonach der Beförderer nicht nachweispflichtiger, jedoch gefährlicher Abfälle Unterlagen mitführen und auf Verlangen den zur Überwachung und Kontrolle befugter Personen wie etwa BAG oder Polizei vorlegen muss, in denen nicht nur die Menge und Bezeichnung des Abfalls sondern auch Adressen und behördlich vergebene Nummern des Erzeugers, Beförderers sowie der Entsorgungsanlage erkennbar sind. Nach dem ElektroG dürfen Elektronikabfälle auch nicht mehr von bloßen Entsorgungsfachbetrieben, die nach der EfbV zertifiziert sind, entsorgt werden. Die Erfassung von Elektro-Altgeräten darf gemäß § 9 (9) ElektroG ausschließlich nur Kontakt Verband der Betriebsbeauftragten (VBU) e.V. Jörg ten Eicken Alfredstraße 77-79 45130 Essen Tel.: 0201/95971-15 Fax: 0201/95971-29 info@vbu-ev.de www.vbu-ev.de noch über die öffentlichrechtlichen Entsorgungsträger, die Hersteller und Vertreiber sowie über deren beauftragte Dritte erfolgen. Verstöße dagegen stellen inzwischen eine Ordnungswidrigkeit dar, die sich vermeiden lässt, wenn jeder Abfallerzeuger sich sorgfältig über den korrekten Entsorgungsweg seiner Abfälle vor der Beauftragung informiert. Passend zum Thema konnte der Verband die Elektronik-Produkt Recycling GmbH in Braunschweig, ein Verwertungsunternehmen für Elektronikabfälle, als gastgebenden Veranstaltungsort gewinnen. Geschäftsführer Dr. Dirk Schöps führte die Teilnehmer nach dem Vortrag durch den Betrieb, sodass diese einen Einblick in die Zerlegung von Haushaltsgeräten erhalten konnten. Anschließend besuchte die Gruppe die zweite Recyclinganlage der Elektronik-Produkt Recycling GmbH. Hier konnte sie die moderne Zerlegung von elektronischen Abfällen, wie beispielsweise Elektrizitätszähler, und die einzelnen Zerlegungsschritte verfolgen. Verbandskontakte Perspektiven für gemeinsame Zielsetzungen Risiken bei der Aufgabenstellung von betrieblichen Umweltbeauftragten, Fachkräften für Arbeitssicherheit und anderen im betrieblichen Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz Tätigen standen am 20. Januar dieses Jahres im Mittelpunkt eines Gespräches zwischen dem Betriebsbeauftragtenverband VBU und dem VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit in Wiesbaden. Mitglieder beider Organisationen können von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch machen, im Rahmen ihrer satzungsgemäßen Aufgaben Rechtsdienstleistungen wie Beratung und Vertretung anzubieten. Das Angebot für VBU-Mitglieder zur Anmeldung zu einem berufsbezogenen Verbandsrechtsschutz gilt auch VDSI-Mitgliedern im Rahmen einer kostenpflichtigen Sondermitgliedschaft im Führungskräfteverband. In weiteren Gesprächen sollen die Möglichkeiten einer engeren Kooperation eruiert werden. Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt/Pixelio UmweltMagazin März 2015 57

Ausgabenübersicht