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3 | 2015

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Branche energie. Das

Branche energie. Das Tochterunternehmen RWE Innogy versorgt rein rechnerisch – gemeinsam mit Partnern – rund 2,7 Millionen Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern. Zur Studie Gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid und dem Beratungsunternehmen Deekeling Arndt Advisors hat RWE zwei repräsentative Bevölkerungsumfragen mit jeweils 1 000 Personen im Alter von 27 bis 34 Jahren durchgeführt. Die quantitativen Ergebnisse wurden durch qualitative Workshops ergänzt, die in vier deutschen Großstädten mit insgesamt rund 60 zufällig ausgewählten um die 30-Jährigen stattgefunden haben. Zudem fand ein Workshop mit RWE-Mitarbeitern um die 30 statt. Die Zielgruppe wurde ausgewählt, da sie in öffentlichen Debatten wenig zu Wort kommt. Obwohl die um die 30-Jährigen die Zukunft des Landes in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entscheidend mitgestalten werden, kommen in medialen und politischen Debatten eher die Älteren zu Wort. Die Ergebnisse wurden bei einer zentralen Auftaktveranstaltung unter Teilnahme von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und RWE-Vorstandschef Peter Terium in Düsseldorf vorgestellt. 52Prozent, Steuern,Abgabenund Umlagen Steigende Energiepreise belasten Wirtschaftsstandort Deutschland Genauso wichtig wie effektiver Klimaund Umweltschutz ist der Generation um die 30, dass Energiepreise für Privathaushalte und Industriekunden weiterhin bezahlbar bleiben. Auch ein Unternehmen wie RWE sieht sich in der Pflicht, einen Beitrag zur Kostendämpfung in der Energieversorgung zu leisten. Das gebieten nicht nur die Verantwortung des Versorgers gegenüber der Gesellschaft, sondern schon allein die betriebswirtschaftliche Vernunft und der Wettbewerb auf dem Markt. RWE hat daher mit den Investitionen in seinen Kraftwerkspark, in die Netze und die Entwicklung eines umfassenden Angebots an private und gewerbliche Kunden im Bereich Energieeffizienz bereits viel bewegt, um Stromerzeugung und Stromverbrauch so kosteneffizient wie möglich zu gestalten. Allerdings werden 52 Prozent des Strompreises nicht durch die Energieunternehmen, sondern durch den Gesetzgeber bestimmt. Weitere 23 Prozent sind durch regulierte Netzentgelte festgelegt. Unter dem Strich heißt das: 75 Prozent des Strompreises liegen außerhalb des Einflussbereichs von Unternehmen wie RWE. Nur 25 Prozent entfallen auf die eigentliche Stromerzeugung und den Vertrieb. Daher steht, sowohl aus Sicht der Befragten als auch aus Sicht von RWE, vor allem die Politik in der Verantwortung, die Weichen so zu stellen, dass die Energieversorgung für Menschen und Unternehmen nicht schleichend unerschwinglich wird und die Energiewirtschaft die notwendigen Investitionen schultern kann. Um die geplanten Ausbauziele der Energiewende zu erreichen, müssen bis 2020 pro Jahr 15 bis 20 Milliarden Euro in Anlagen und Übertragungsnetze investiert werden [1]. Weitere 27,5 bis 42,5 Milliarden Euro müssen laut dena (Deutsche Energie-Agentur) bis 2030 ins Verteilnetz investiert werden [2, S. 8]. Die Mischung macht’s Um einseitige Abhängigkeiten zu verhindern, die notwendige Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten und auch positiv auf das Thema Umweltverträglichkeit und Klimaschutz einzuzahlen, setzt RWE bei der Stromerzeugung heute auf einen breiten Energiemix aus Braunkohle, Steinkohle, Erdgas, Kernenergie und in wachsendem Maße auch erneuerbaren Energieträgern. Dieses Portfolio ändert sich mit dem bis 2022 zu vollziehenden Kernenergieausstieg und dem Ausbau der Erneuerbaren. Gleichwohl verfolgt RWE das strategische Ziel, die Vor- und Nachteile der einzelnen Energieträger untereinander möglichst auszugleichen. 23Prozent, regulierteNetzentgelte (inkl.Messung/Abrechnung) 25Prozent, Strombeschaffung,Vertrieb Zusammensetzung des Strompreises 2014 eines durchschnittlichen Haushalts in Deutschland mit 3 500 Kilowattstunden Jahresverbrauch Energiewende braucht nachhaltigen europäischen Rahmen Die Energiewende ist eine Generationenaufgabe. Europa bleibt nur dann Vorreiter in Klimaschutz und Klimavorsorge, wenn dieses Projekt wirtschaftlich gelingt. Allerdings ist die deutsche Energiewende bislang sehr stark im nationalen Alleingang vorangetrieben worden. Hier ist eine deutlich stärkere Vernetzung mit den europäischen Partnern dringend erforderlich. Laut Berechnungen der OECD/IEA werden hunderte von Milliarden Euro in den kommenden Jahren als Investition in neue Energieanlagen und Netze gebraucht, um eine umweltverträgliche und wettbewerbsfähige Energieversorgung in Europa aufrechterhalten zu können. Für diese enormen Investitionen ist ein funktionierender EU-Energiebinnenmarkt die erforderliche Grundlage. Politik, Gesellschaft und Unternehmen müssen diese Herausforderung annehmen und sie miteinander statt gegeneinander gestalten. Die Vielzahl der unterschiedlichen Fördersysteme für Erneuerbare Energien stellt dabei ein zunehmendes Handelshemmnis dar. Daher ist es für dieses Mammutprojekt zwingend notwendig, alle Beteiligten einzubinden. Denn alle werden dafür gebraucht. Die EU-Mitgliedstaaten wären deshalb gut beraten, auch in diesem Feld eine stärkere Harmonisierung anzustreben und den europäischen Energiebinnenmarkt zu stärken. Die Politik ist gefordert, die Weichen in diese Richtung zu stellen. www.standortzukunft.de Grafik: Strompreisanalyse, BEDW 2014, RWE 60 UmweltMagazin März 2015

Ko-op-Börse Service Bilder: Rainer Sturm (l.u. r.) Dieter Schulz (m.); alle Pixelio Slowakei Sorptionsmittel für die Wasserreinigung Ein slowakisches Forschungsinstitut bietet einen Sorptionsverbundstoff, der Schadstoffe wie zum Beispiel Schwermetalle aus Wasser und Abwasser entfernt. Anwendung findet dieser sowohl im Bereich Trink- als auch Prozesswasser der chemischen und Elektroindustrie. Nach Angaben des Instituts werden folgende Ergebnisse erzielt: Beseitigung von 97,8 Prozent Arsen, 97,6 Prozent Antimon, 96,4 Prozent Chrom, 88,9 Prozent Kadmium und mehr als 98,9 Prozent Blei. Die Entwicklung ist im Prototypstadium. Ein Patent ist angemeldet. Gesucht werden Lizenznehmer. TOSK20150108003 Polen Biologisch abbaubare Verpackung Ein polnisches Unternehmen stellt biologisch abbaubare Verpackungen aus voll kompostierbaren Materialien her, die herkömmliche Kunststoffverpackungen ersetzen können. Im Sortiment sind weiterhin Umschläge und Taschen für Kurierdienste sowie versiegelbare Sicherheitsverpackungen. Die Produkte können nach Kundenspezifikationen gefertigt werden. Gesucht werden Vertriebspartner oder Auftraggeber für neue Produktlinien. BOPL20141208004 Kontakt ZENIT GmbH NRW.Europa -Enterprise Europa Network Partner Bismarckstraße 28 45470 Mülheim an der Ruhr Tel.: 0208/30004-44 Fax: 0208/30004-61 sw@zenit.de www.zenit.de Stellenangebot Niederlande Auswerten von Wasserdaten Ein kleines niederländisches High-Tech Unternehmen hat ein kostengünstiges Smart Monitoring System zur Unterstützung der Verwaltung von Wasserressourcen entwickelt. Kennzahlen über Durchfluss, Pegel, Nutzung und andere werden mittels Smartphone-Fotos aufgezeichnet und durch Mustererkennungssoftware verarbeitet und entsprechend der benötigten Informationen aufbereitet. Das System verbindet robusten manuellen Betrieb mit effizienter Automatisierung und bestehenden Mobilfunknetzwerken. Der Betreiber hat jederzeit Zugriff auf Bilder und Daten. Gesucht werden Partner aus Privatwirtschaft und öffentlicher Hand für kommerzielle Vereinbarungen. TONL20141113001 UmweltMagazin März 2015

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