Aufrufe
vor 3 Jahren

4/5 | 2012

  • Text
  • Unternehmen
  • Umweltmagazin
  • Ifat
  • Entsorga
  • Energie
  • Wasser
  • Halle
  • Technik
  • Anlagen
  • Umwelt

Organschaften VDI-GEU

Organschaften VDI-GEU VDI-Ehrenplakette Ausgezeichnetes Engagement Die VDI-GEU hat imRahmen ihrer Beiratssitzung am 20. März 2012 in Düsseldorf die ehrenamtlichen Mitarbeiter Dr.-Ing. Paul Girbig, Erlangen, Prof. Dr.-Ing. Ralf Holzhauer, Gelsenkirchen, Dr.-Ing. Manfred Kehr, Haltern und Prof. Bild:VDI Ehrungen anlässlich der Sitzung des Beirates der VDI-GEU. Im Bild (v.l.n.r.): Dr.-Ing. Günter Subklew, Dr. Manfred Kehr, Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner, Dipl.-Ing. Paul Girbig, Prof. Dr.-Ing. Ralf Holzhauer und Prof. Dr.-Ing. Alfons Rinschede Dr.-Ing. Alfons Rinschede, Gelsenkirchen, für ihr langjähriges Engagement imVDI mit der Ehrenplakette des VDI ausgezeichnet. Dr.-Ing. Peter Göricke aus Duisburg nahm die Ehrung am 30. März 2012 auf der Sitzung des Vorstandes der VDI-GEU entgegen. Girbig kann auf viele Verdienste umdie Fachausschussund Richtlinienarbeit auf dem Gebiet der rationellen Energieanwendung, insbesondere für sein Engagement bei der Initiierung, Erarbeitung und Öffentlichkeitsarbeit zu den Energiemanagement- Richtlinien zurückblicken. Ervertritt die Belange des VDI auf nationalen und internationalen Veranstaltungen und Gremiensitzungen. Göricke verdient die Anerkennung für sein Engagement für die Richtlinienarbeit im Bereich Wärmepumpen. Ervertritt als Vorsitzender mehrerer Richtlinienausschüsse den VDI in der Öffentlichkeit und trägt maßgebend zur Klärung von komplexen technischen Zusammenhängen bei. Holzhauer erhielt die Ehrenplakette für seinen Einsatz auf dem Gebiet des Wirtschaftens in Kreisläufen sowie inübergeordneten Gremien des VDI. Erhat hier frühzeitig richtungsweisende Anstöße für die fachlichen Arbeiten gegeben. Hierdurch leistet er, wie auch die anderen, einen wesentlichen Beitrag zum Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zur Stärkung des Umwelttechnik-Standortes Deutschland und der technisch-wissenschaftlichen Meinungsführerschaft des VDI. Kehr hat viele Jahre imBeirat und Vorstand der VDI-GET und der VDI- GEU mitgewirkt. Er hat anStellungnahmen mitgearbeitet und mit Erfolg parlamentarische Veranstaltungen durchgeführt. Die Neugestaltung der Fachgesellschaften hat Kehr wesentlich mitgeprägt. Als Mitglied des Beirats und des Vorstands der VDI-GEU hat sich Kehr auch intensiv für die Belange des Fachbereichs Energiewandlung und -anwendung engagiert. Rinschede wurde für sein erfolgreiches Engagement im Bereich des Materialflusses und Ressourcenmanagements sowie inübergeordneten und fachlichen Gremien des VDI ausgezeichnet. Die bronzene Ehrenplakette des VDI wird seit dem Jahr 1948 verliehen als Auszeichnung für verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter des VDI. Die Ehrung wird durch die VDI-Bezirksvereine, die Gliederungen der „VDI Technik und Wissenschaft“ oder der „VDI Beruf und Gesellschaft“ für Verdienste inihrem jeweiligen Arbeitsbereich ausgesprochen und kann auch auf Beschluss des Präsidiums durch den Gesamtverein verliehen werden. Prof. Dr.-Ing. Hermann- Josef Wagner Dr.-Ing. Günter Subklew VDI-GEU-Vorsitz Im Amt bestätigt Der Beirat der VDI-GEU wählte auf seiner diesjährigen Beiratssitzung einstimmig Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner, Leiter des Lehrstuhls für Energiesysteme und Energiewirtschaft ander Ruhr-Universität Bochum, für drei weitere Jahre zum Vorsitzenden. Sein Stellvertreter ist erneut Dr.-Ing. Günter Subklew vom Forschungszentrum Jülich. Erist seit dem 23. März dieses Jahres Gastprofessor und Mitglied des College of Environmental Science an Engineering and der Tongji Universität Shanghai. Beide haben es sich zum Ziel gesetzt, die Ausrichtung und die Aktivitäten der Gesellschaft mit aktuellen Themen weiter voranzutreiben. Mit Stellungnahmen und Positionspapieren zu den beherrschenden Problemen der Energieund Umwelttechnik soll die Position der VDI- GEU als Wissens- und Meinungsführer, die maßgeblich von der technisch-wissenschaftlichen Kompetenz der mitwirkenden Experten geprägt ist, gestärkt werden. Veranstaltung 9. Produkt- und Betriebssicherheitstage Am12. und 13. Juni 2012 findet inStuttgart eine Informationsveranstaltung zur Produkt-, Betriebs- und Anlagensicherheit statt. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher bei den 9. Produkt- und Betriebssicherheitstagen, fachliche Neuigkeiten für Hersteller, Betreiber und Arbeitgeber. Veranstalter ist erstmals der VdTÜV. Die Teilnahme an ist als Fortbildungsveranstaltung gemäß §5Abs. 3ASiG anerkannt und vom VDSI als Fort- und Weiterbildungsmaßnahme mit 2VDSI-Punkten bewertet. Detaillierte Informationen und Anmeldung sind im Internet unter www.produktundbetriebssicherheitstage.de zu finden. 80 UmweltMagazin April-Mai 2012

ENEP Secretary Meeting Netzwerkförderung verabredet Der Name des europäischen Dachverbandes der nationalen Interessenvertretungen der Beschäftigten im betrieblichen Um- 2000 1800 weltschutz soll Programm sein und konkreten Mitgliedernutzen bringen. Das war die einhellige Meinung der Teilnehmer einer Arbeitssit- 1400 1600 zung am 10. Februar 2012 inBrüssel/Belgien aus den vertretenen Ländern. Die Abkür- 1200 zung ENEP steht für European Network of 1000 Environmental Professionals und bezeichnet 800 einerseits die Organisation als solche, aber 600 auch ein Netzwerk, das allen Mitgliedern eines nationalen Mitgliedsverbandes zur Nutzung zur Verfügung steht. 400 200 Sie können sich dort mit 0 ihrem eigenen Profil vorstellen und Kontakte knüpfen, die von einem bloßen Erfahrungsaustausch auch nähere Kontakten bishin zur Chance für eine berufliche Veränderung in Form von überregionalen Auftragsvergaben oder Stellenausschreibungen bedeuten können. Insoweit geht die Zielsetzung dieses Angebotes für Berufstätige im Umweltschutz über die die Möglichkeiten anderer sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter hinaus. Festgestellt wurde, dass der Organisationsgrad in den einzelnen Mitgliedsländern sehr unterschiedlich ist. So ist der prozentuale Anteil der Anmeldungen aus den italienischen Mitgliedsverbänden überproportional hoch und in Großbritannien vergleichsweise niedrig. Auch aus den deutschen Verbänden könnten die Anmeldezahlen höher sein. Jemehr Nutzer registriert Zahl der ENEP-Teilnehmer Juni 07 August 07 November 07 Februar 08 Mai 08 August 08 November 08 Steigendes Interesse an der ENEP-Datenbank -derzeit plus 22 Prozent im Jahr. Februar 09 Mai 09 August 09 November 09 Februar 10 Mai 10 sind, desto größer sind die Chancen, die sich aus der Einstellung beruflicher Qualifikationsprofile ergeben könnten, soder Geschäftsführer des Betriebsbeauftragtenverbandes VBU, Jörg ten Eicken. Erweist darauf hin, dass die kostenlose Anmeldung und Nutzung der Kommunikationsmöglichkeiten des beruflichen ENEP-Netzwerkes neben dem Bezug aller Ausgaben des „Umwelt- Magazin“ zuden Leistungen gehört, die für VBU-Mitglieder im Jahresbeitrages von derzeit 90 Euro enthalten sind. August 10 Kontakt Verband der Betriebsbeauftragten für Umweltschutz (VBU) e.V. Jörg ten Eicken Alfredstrasse 77-79 45130 Essen Tel.: 0201/95971-15 Fax: 0201/95971-29 info@vbu-ev.de www.vbu-ev.de November 10 Februar 11 Mai 11 August 11 November 11 Februar 12 Mai 12 Grafik: ENEP Neue VBU-Zielsetzung Ein Verband für alle Beauftragtenpositionen Der Vorstand des Betriebsbeauftragtenverbandes VBU traf sich am2.März dieses Jahres in seiner Frankfurter Geschäftsstelle. ImMittelpunkt stand die künftige Ausrichtung des Verbandes. Ausdrücklich bestätigt wurde, dass der VBU die Interessen von angestellten und externe tätigen Beauftragten gleichermaßen und gleichberechtigt vertreten soll. Darüber hinaus wurde verabredet, dass er künftig nicht nur Berufsverband für Betriebsbeauftragte nach den Umweltgesetzen sein soll, sondern das Ziel hat, Ansprechpartner auch für andere Beauftragte zusein. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass heute mehrere Beauftragungen ineiner Person vom Gesetzgeber zum Beispiel in§64 Absatz 3Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ausdrücklich genannt und insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) üblich sind. Bereits heute können alle Personen Mitglied im VBU werden, die –ohne selbst als Betriebsbeauftragte imUmweltschutz bestellt zusein –gleiche oder ähnliche Aufgaben inden Betrieben wahrnehmen. Der nächsten Mitgliederversammlung im Herbst dieses Jahres soll nun eine Öffnung vorgeschlagen werden, damit der VBU künftig Ansprechpartner für weitere Personengruppen über den betrieblichen Umweltschutz hinaus sein kann, sodass alle Inhaber einer Beauftragtenstellung einen Berufsverband haben, der die sich daraus ergebenden Interessen vertritt. UmweltMagazin April-Mai 2012 81

Ausgabenübersicht