Aufrufe
vor 4 Jahren

4/5 | 2013

  • Text
  • Umweltmagazin
  • Unternehmen
  • Energien
  • Deutschland
  • Energie
  • Technik
  • Tonnen
  • Millionen
  • Zudem
  • Inder

MARKT Produkte und

MARKT Produkte und Verfahren Trink-, Brauch- und Abwasser Mobile Gasversorgung Anlagen für die Behandlung von Trink-, Brauch- und Abwasser müssen zuverlässig funktionieren. Sauerstoff und Kohlendioxid können hierbei den unterbrechungsfreien Betrieb dieser Anlagen sicherstellen. Zur kurzfristigen Versorgung mit diesen Gasen bietet Air Liquide mobile Einheiten an. Die entsprechenden Verfahren zur Wasser- und Abwasseraufbereitung hat das Düsseldorfer Unternehmen unter der Bezeichnung ASPALzusammengefasst. Die Kernkomponenten sind aufgrund ihrer kompakten Bauweise auch mobil und damit temporär einsetzbar. Für die Gasversorgung steht Equipment inverschiedenen Größen, Druckstufen und Durchsatzleistungen zur Verfügung. Der Bedarf bestimmt dabei die Auswahl: So fassen mobile Tanks beispielsweise bis zu 30 Tonnen Sauerstoff in flüssiger Form; für sehr kurz dauernde Interimslösungen ist auch eine Versorgung mit Stahlflaschenbündeln möglich. Der Air Liquide-Service stellt mit seinem Eintrag von reinem Sauerstoff sicher, dass bei der biologischen Abwasser- Mobile Tankversorgung auf der Kläranalage behandlung die Reinigungsleistung der Kläranlage erhalten bleibt und bei der Trinkwasseraufbereitung eine konstante Belüftung erfolgt. Wichtig ist zudem das Aufhärten und Einstellen des Kalk- Kohlensäure-Gleichgewichts. Hierfür bietet sich der Einsatz von Kohlendioxid an. Für den Eintrag dieses Gases stehen zwei Systeme –der Bicone-Mischer (auch für Sauerstoff geeignet) und die Zweiphasendüse –zur Verfügung. Sauerstoff und Kohlendioxid erfüllen zudem als DIN EN-konforme ASPAL-Markengase die Normen für die Trinkwasseraufbereitung. www.airliquide.de GFK-Trinkwasserspeicher Systeme inFertigbauweise Mit einer Fassungsmenge von fünf bis zu mehreren hundert Kubikmetern bietet Hobas, Neubrandenburg, verschiedene Trinkwasserspeichersysteme aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) inFertigteilbauweise schlüsselfertig an. Der Grundaufbau besteht aus den Speicherkammern, der Bedienkammer und der entsprechenden technischen Ausrüstung. Neben Standardlösungen kann jeder Speicher maßgeschneidert in vorgefertigten Teilen und mit allen vormontierten Extras, wie etwa einem besonderen Zugang zur Schieberkammer, geliefert werden. Bereits bei der Planung lässt sich eine spätere Erweiterung der Anlage berücksichtigen. Auch die österreichische Gemeinde Ottenschlag setzte bei der Errichtung eines neuen Hochbehälters auf ein Trinkwasserspeichersystem von Hobas: Alle GFK-Module wurden hier vor Ort zusammengesetzt und ineinem vorbereiteten Kiesbett in einer 1,20 Meter hohen Überdeckungsschicht aufgebaut. In elf Stunden konnte der Behälter mit 600 Kubikmeter installiert werden. Dicht und korrosionsresistent verhindert er sowohl ein Austreten des gespeicherten Trinkwassers als auch die Verunreinigung des Behälters durch Grund- oder Umgebungswasser. Erist, nach Unternehmensangaben, ablagerungs- und verschleißfrei und soll einen störungsfreien Betrieb mit geringem Wartungsaufwand gewährleisten. www.hobas.de Messtechnik Dokumentation des Lebenszyklus Bis zu vier Sensoren können mit Memobase Plus CPY71D ohne zusätzlichen Transmitter gleichzeitig gemessen und kalibriert werden. Ende letzten Jahres hat Endress+Hauser, Weil amRhein, das Kalibrier- und Messtool CPY71D inden internationalen Markt eingeführt. Jetzt lassen sich mit der Software Memobase Plus alle Sensoren kalibrieren und ihr gesamter Lebenszyklus dokumentieren. Pro Lizenz können bis zu vier Sensoren inbeliebiger Kombination angeschlossen und gleichzeitig angesprochen werden. Neben der lückenlosen Rückverfolgbarkeit von Prüflösungen, Sensoren, Kalibrierungen und Messungen, hilft die Sensorzustandsbewertung auch bei der Reduzierung der Lagerhaltungs- kosten, daAnwender schon früh abschätzen können, wann sie den Sensor tauschen müssen. In besonders anspruchsvollen Applikationen sorgen ein Audit-Trail und eine Benutzerverwaltung für zusätzliche Sicherheit. Da die Software auch als vollständiges Labormessgerät geeignet ist, lassen sich dort die gleichen Sensoren einsetzen wie imProzess, wodurch Messtechnik bedingte Abweichungen zwischen Pilotanlage und Prozess ausgeschlossen werden sollen und das Upscaling einfacher und sicherer wird. www.de.endress.com 30 UmweltMagazin April-Mai 2013

Pumpentechnologie Lösungen gegen Korrosion Zu 100 Prozent beschichtete Blockpumpe Für den Trinkwasserbereich sowie industrielle Anforderungen bietet die Herborner Pumpenfabrik seit Anfang dieses Jahres die 100-prozentig beschichteten Blockpumpen herborner.Fan. Die neue Baureihe soll eine Korrosionsbeständigkeit der Pumpen gewährleisten und auch die Energieeffizienz erhöhen. Die hydraulischen Komponenten verfügen innen wie auch außen über eine vollständige Dickschichtbeschichtung. Die glatte Schicht über dem Grauguss ist bis zu1000 Mikrometer (µm) stark und soll dem reibungslosen Fluss der Medien dienen. Dadurch soll der Wirkungsgrad, Pumpen- und Betriebspunkt abhängig, umbis zu 10 Prozent verbessert werden. Durch die Zulassung der Beschichtung für Trinkwasser sind die Pumpen praktisch überall einsetzbar. Zuihren neuen Ausstattungsmerkmalen gehören außerdem neue Hydrauliken. Der entwickelte Laufradprotektor aus Kunststoff verhindert hierbei, auch nach längerem Stillstand, das Aufquellen und Festrosten des Laufrads. Die HPC-Beschichtung kann auch unzugängliche Bereiche wie Spalten oder Gewindegänge abdecken. Einer Korrosion imO-Ring-Sitz der Pumpenrückwand soll ein Gleitringdichtungsprotektor aus nichtrostenden Materialien vorbeugen, der eine Korrosion des Passungssitzes verhindert. Damit der Schutz der kompletten Pumpe jederzeit gewährleistet ist, werden zudem nur Schrauben und Muttern aus Edelstahl verwendet. Zusätzlich verhindert das optional erhältliche Seal-Guard-System eine Zerstörung der primären Gleitringdichtung durch Trockenlauf. www.herborner-pumpen.de Messtechnik Optisches Messverfahren für gelösten Sauerstoff Im Gegensatz zu herkömmlichen elektrochemischen Sensoren soll der optische Sensor ecoLine O-DO besonders langzeitstabil, drift- und wartungsarm sein. Für den Bereich der wässrigen Analysenmesstechnik bietet Jumo, Fulda, mit ecoLine O-DO einen digitalen Sensor auf Basis eines optischen Messverfahrens an. Ereignet sich beispielsweise für den Einsatz in kommunalen und industriellen Kläranlagen, inder Trinkwasserüberwachung, dem Gewässerschutz oder in Fischzuchtbetrieben. Kalibrierdaten und -historie werden direkt im Sensorkopf gespeichert, was ein Plug and Play ohne notwendige Rekalibrierung erlaubt. Der Sensor imEdelstahlgehäuse verfügt über einen Messbereich von 0bis 20 Milligramm pro Liter (mg/l) und lässt sich ineinem Temperaturbereich von 0bis 60 °C einsetzen. Als Zubehör sind Eintauch- und Durchflussarmaturen erhältlich. Angeschlossen wird der Sensor über Modbus RTU Protokoll RS 485 an den Messumformer Aquis 500 RS mit integrierter Reglerfunktion. Erist als Feldgerät mit Schutzart IP67für den Einsatz vor Ort konzipiert, kann bei Bedarf aber auch im Schaltschrank montiert werden. Klartext-Anzeigen imDisplay sollen die Bedienung erleichtern, eine Hintergrundbeleuchtung erlaubt das Ablesen auch bei widrigen Lichtverhältnissen. Programmiert wird das Gerät über ein optional erhältliches Setup-Programm via PC. Der Messumformer ist mit zwei Relais für Schalt-, Überwachungs- und Regelaufgaben ausgestattet. www.jumo.net UmweltMagazin April-Mai 2013 31

Ausgabenübersicht