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4/5 | 2015

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Umweltmarkt Produkte

Umweltmarkt Produkte Abwasseraufbereitung Marktübersicht Die Abwasseraufbereitung gehört zu den aufwändigsten Prozessen in der Wasserwirtschaft. Die technischen Ansätze unterscheiden sich je nach Abwasserart erheblich. In unserer Marktübersicht stellen wir innovative Entwicklungen und bewährte Lösungen vor. Blücher Huber HydroGroup H2O Inge/BASF Microdyn-Nadir Xylem Water Solutions Die Blücher-Saratech-Wasseraufbereitungsanlage kann dank ihres mehrstufigen Verfahrens nahezu jedes natürliche Rohwasser zu Trinkwasser aufbereiten. Die Ultrafiltrationsstufe entfernt zuverlässig jegliche Art von mikrobieller Kontamination. Im zweiten Schritt eliminiert die patentierte Saratech-Adsorptionsstufe gelöste organische Schadstoffe und toxische Schwermetalle. Die nachgeschalteten optionalen Desinfektionsstufen (Ultraviolett-Bestrahlung und/oder Chlorung) verhindern zuverlässig eine mikrobielle Rekontamination. www.bluecher.de Der Contiflow Sandfilter CFSF kann in Stahl- oder Betonbehältern installiert werden. In Trinkwasseranwendungen können beispielsweise Eisen und Mangan durch eine vorgeschaltete Oxidationsstufe in die feste Phase überführt und anschließend abfiltriert werden. Neben seiner filtrierenden Funktion wird der Sandfilter als Reaktor für die Nährstoffreduktion mittels chemischer P-Elimination durch Fällung von Phosphor verwendet. Fällungs- /Flockungsmittel wie Eisen oder Aluminiumsalze können direkt in den Zulauf des Filters zudosiert werden. www.huber.de Hydrozon-Trinkwasserkompaktanlagen lassen sich sowohl in neue Systeme, als auch nachträglich in vorhandene Bauwerke integrieren. Durch die Zugabe von Flockungsmittel zum Rohwasser wird die filtermäßige Abscheidung kolloid-disperser Partikel optimiert. Die Oxidation unter Ausschluss von Chlor vermeidet die Tri-Halogen-Methan-Bildung und reduziert deren Bildungspotential. Die betriebsabschließende Hygienisierung des filtrierten Wassers mit Restozon oder UV sichert die Hygiene im Reinwasser bis zum Verbraucher. www.hydrogroup.de Vakuumverdampfer haben sich als wirtschaftlichste Methode zur Aufbereitung vielfältiger Industrieabwässer am Markt etabliert und stellen eine echte Alternative zur Entsorgung und zu anderen Aufbereitungsverfahren dar. Mit einem Vacudest Vakuumverdampfer lassen sich das Volumen des Abwassers und damit auch die Entsorgungskosten um bis zu 99 Prozent reduzieren. Das aufbereitete Wasser kann in der Produktion wieder verwendet werden. Mit dem Vacudest XXL 30 000 lassen sich bis zu 30 000 m³ Industrieabwasser pro Jahr aufbereiten. www.vakuumverdampfer-h2o.de In den kompakten Ultrafiltrationsmodulen dizzer sind die patentierten Multibore Membranen hydrodynamisch optimiert gebündelt. Die Module sind für den Einsatz in Druckrohren und Anwendungen mit geringer Aufbereitungskapazität konzipiert, beispielsweise in Point-of-Use und Pointof-Entry Applikationen. Zu ihren Vorteilen zählen die ausgezeichnete Filtratqualität auch bei schwankender Rohwasserqualität, die hoch effizienten Rückspüleigenschaften durch hydrodynamische Optimierung und die geringen Betriebskosten. www.inge.ag Aquadyn Hohlfasermodule zur Wasseraufbereitung sind mit ihren hydrophilen Low Fouling – High Flux Membranen auch für große Volumenströme wirtschaftlich einsetzbar. Die doppelt asymmetrischen Hohlfasermembranen bieten im Vergleich zu einfach asymmetrischen Membranen einen weiteren Vorteil: Bakterien, Feststoffe und Trübung können durch die an der Innen-und Außenseite der Hohlfaser vorhandene Filtrationsschicht effektiv zurückgehalten werden. Verblockungen während der Rückspülung treten daher nicht auf. www.microdyn-nadir.com Das Leopold Oxelia System vereint die Ozonoxidation und die biologisch aktive Filtration in einer Prozesslösung. Die Ozon-Oxidation “crackt” hartnäckigen organischen Kohlenstoff und macht ihn damit biologisch abbaubar. Anschließend siedeln sich im Festbettfilter natürlich vorkommende Mikroben an, die für eine aerobe biologische Behandlung der teilweise oxidierten organischen Kohlenstoffverbindungen sorgen und den gesamten organischen Kohlenstoff (TOC), die Spurenverunreinigungen und Nebenprodukte der Oxidation zerstören. www.xylemwatersolutions.com 30 UmweltMagazin April - Mai 2015

Produkte Umweltmarkt Afriso Differenzdruckmessung in der Prozesstechnik Die neuen Magnetkolben-Manometer für Differenzdruck MAG 80 I Dif und MAG 100 I Dif von AFRISO, Güglingen, wurden zur Differenzdruckmessung bei sehr hohem statischen Druck bis PN 400 konzipiert. Sie sind für gasförmige und flüssige, nicht hochviskose, nicht anhaftende, aber auch für kritische und aggressive Medien einsetzbar und für die Überwachung von Filterelementen und Pumpen in der Prozesstechnik geeignet. Das Magnetkolben-Manometer MAG 80/100 I Dif (Ø 80 mm oder 100 mm) in Schutzart IP 65 besitzt ein sehr kompaktes, robustes Messsystem aus Edelstahl. Die Leckagesicherheit ist hoch, da der Druckraum von der Anzeige mechanisch komplett getrennt ist. Der massive Anschlussblocks verfügt über zwei seitliche G¼ i-Standardanschlüsse, jedoch sind auch andere Anschlussbauformen und Prozessanschlüsse realisierbar. Das Differenzdruckmessgerät kann werkseitig zudem noch mit einem einstellbaren Grenzsignalgeber (Reedkontakt) ausgerüstet werden. MAG 80/100 I Dif ist für Umgebungstemperaturen von 0 °C bis 80 °C und Messstofftemperaturen bis 80 °C geeignet. Die Messbereiche reichen von 0/0,25 bar bis 0/70 bar, die Anzeigegenauigkeit beträgt ± 2 Prozent vom Skalenendwert. MAG 80/100 I Dif ist optional auch mit einem 3-Lochfrontflansch für den Tafeleinbau, einer Montageplatte für die Wandmontage oder einem Befestigungsbügel für 2“-Rohr lieferbar. Nach Kundenangaben kann MAG 80/100 I Dif beispielsweise auch mit einer Acrylglasscheibe, Messing-, Edelstahl- oder Monel-Anschlussblöcken, Glyzerinfüllung, Schleppzeiger, Sonderskalen, anderen Dichtungs-Werkstoffen oder einem Filter im Plus-Anschluss ausgestattet werden. www.afriso.de Die Magnetkolben-Manometer für Differenzdruck MAG 80 I Dif und MAG 100 I Dif wurden zur Differenzdruckmessung bei hohen statischen Drücken bis 400 bar konzipiert. Siebtechnik Separieren und Sortieren in der Rohstoffaufbereitung Mit der Siebmaschine SM 518 plus aktualisiert die Doppstadt GmbH aus Velbert ihre Baureihen für das Separieren und Sortieren in der Rohstoffaufbereitung. Die Einsatzmöglichkeiten der mobilen und stationären Trommelsiebmaschinen umfassen nicht nur Anforderungen im klassischen Recyclingbereich, sondern beispielsweise auch Aufgaben in der Land- und Forstwirtschaft und im Sand- und Kiesabbau. Ob Deponie, Aufbereitungsanlage, Lohnunternehmen oder Baustoffanbieter – das Unternehmen verspricht individuelle, langlebige Lösungen. Das gilt für Abfälle wie Hausmüll oder Bauschutt ebenso wie für aus Abfällen produzierte Produkte wie Kompost und Biomassebrennstoffe und darüber hinaus ebenfalls für Rohstoffe wie beispielsweise Hackschnitzel, Sand und Kies und Erdaushub. www.doppstadt.com Die Siebmaschine SM 518 Plus für verschiedene Recyclingaufgaben Der Maulwurf von Mall Regen- und Abwassernutzung Ein Maulwurf im Einsatz Die Mall GmbH aus Donaueschingen hat ein Entnahmesystem - den Maulwurf 6000 – E3 auf den Markt gebracht. In den Pellets-Großbehältern mit 45 bis 60 Kubikmeter Lagervolumen sorgt es dafür, dass der Heizkessel mit Brennstoff versorgt und der Speicher gleichmäßig entleert wird. Das Produkt bewegt sich dabei auf den Pellets, lockert sie mit Hilfe von drei sternförmig angeordneten Bürsten auf und schaufelt sie in Richtung Absaugöffnung. www.mall.info UmweltMagazin April - Mai 2015 31

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