Aufrufe
vor 4 Jahren

4/5 | 2015

  • Text
  • Umweltmagazin
  • April
  • Unternehmen
  • Einsatz
  • Wasser
  • Deutschland
  • Abwasser
  • Energie
  • Zudem
  • Thermische
  • Umwelt
  • Magazin

Nachrichten

Nachrichten Düsseldorfer Flughafen Ausgezeichnetes nachhaltiges Engagement News – Online Für sein nachhaltiges Engagement wurde der Düsseldorfer Airport erneut und zugleich doppelt ausgezeichnet. Der Flughafen konnte nochmals die zweite Zertifizierungsstufe des Klimaschutzprogramms „Airport Carbon Accreditation (ACA)“ bestätigen und erhält zum zweiten Mal das Siegel des Nachhaltigkeitsprojekts „Ökoprofit“. Laut ACA-Zertifizierung leistet der Flughafen damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO -Emissionen. Die Auszeichnung durch Ökoprofit be- 2 stätigt darüber hinaus erfolgreiche Einsparungsmaßnahmen auf dem Flughafengelände im Energie- und Wasserverbrauch sowie beim Abfallmanagement. ACA ist ein unabhängiges, speziell für Flughäfen entwickeltes Zertifizierungsverfahren zur Erfassung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Nach der Erstellung des CO 2 -Fußabdrucks, der Auskunft über den CO 2 -Ausstoß gibt, werden Reduktionsziele festgelegt und nachgehalten. Der Flughafen Düsseldorf erreichte zum dritten Mal in Folge die zweite Zertifizierungsstufe (Reduction) des Klimaschutzprogramms ACA und verfolgt somit weiterhin planmäßig sein Ziel, die CO 2 -Emissionen im Flughafenbetrieb nachhaltig zu reduzieren. Demnach soll der CO 2 -Ausstoß seit dem Erfassungszeitpunkt 2010 bis zum Weitere Nachrichten finden Sie tagesaktuell auch im Internet unter www.umweltmagazin.de (Rubrik: Aktuell/News). Jahr 2020 pro Verkehrseinheit (internationale Berechnungsgröße für einen Passagier mit Gepäck oder 100 Kilogramm Frachtgut) um 10 Prozent von 2,83 auf 2,55 Kilogramm CO 2 gesenkt werden. Bereits umgesetzte Maßnahmen zur CO 2 - Einsparung am Flughafen sind unter anderem die Inbetriebnahme eines zweiten Blockheizkraftwerks sowie einer zugehörigen Absorptionskälteanlage, die Optimierung der Raumluftanlagen des Terminals, der Verzicht auf die Temperierung der Fluggastbrücken sowie der Austausch von Leuchtmitteln durch LED- Lampen. Bereits 2013 wurde der Düsseldorfer Flughafen nach einjähriger Bewertungsphase durch „Ökoprofit“ zertifiziert, nachdem Einsparpotenziale hinsichtlich Energie- und Wasserverbrauch sowie Abfall und CO 2 -Emissionen lokalisiert und umgesetzt wurden. Das Ökoprofit-System hat neben der Umweltentlastung auch die Senkung der Betriebskosten im Blick. Die Rezertifizierung in diesem Jahr ist Ergebnis weiterer Verbesserungen: Im Jahr 2014 konnte der Airport mit seinem Umweltprogramm 3 600 Kubikmeter Wasser, 641 Tonnen CO 2 und 1 133 805 Kilowattstunden Energie einsparen. So wurde zum Beispiel die Beleuchtungstechnik im Betriebshof komplett auf LED umgestellt. Ebenso kam die nachhaltige LED-Technik auch bei 200 Baustellenfeuern für die Baustellenabsicherung der Vorfeldfläche Lima 7 zum Einsatz. Auch die Inbetriebnahme des zweiten Blockheizkraftwerks inklusive der zugehörigen Absorptionskälteanlage, die Anschaffung eines Elektro- Pkw und die Fertigstellung einer neuen Waschanlage mit Wasseraufbereitungssystem zur Wiederverwertung von Brauchwasser trugen zur Rezertifizierung bei. www.dus.com Wirtschaftsticker >>>Im zurückliegenden Geschäftsjahr konnte der Berliner Software-Spezialist EcoIntense noch einmal ein deutliches Wachstum erzielen. Nicht nur bei der Gewinnung von Neukunden, sondern auch beim Erzielen von Auftragseingängen wurden erneut Spitzenwerte erreicht. EcoIntense wächst bereits seit fünf Jahren mit einem durchschnittlichen Umsatzwachstum von über 60 Prozent pro Jahr. Inzwischen beschäftigt das 2007 gegründete Unternehmen über 50 Mitarbeiter am Hauptsitz Berlin und betreibt zudem noch Niederlassungen in Bayern, Niedersachsen und Houston/Texas. Ausschlaggebend für diese positive Bilanz sind insbesondere private Versorgungsunternehmen sowie mittelständische und Großunternehmen aus den Elektro-, Chemie-, Metall- und Maschinenbauindustrien. www.ecointense.de >>>Henkel hat vorzeitig erste Nachhaltigkeitsziele erreicht. Ziel seiner 2012 vorgestellten Strategie ist es, mit weniger Ressourcen mehr zu erreichen und die Effizienz bis 2030 zu verdreifachen. In den fünf Jahren zwischen 2011 und 2015 soll das Verhältnis zwischen dem geschaffenen Wert der Geschäftstätigkeit und dem ökologischen Fußabdruck um 30 Prozent verbessert werden. Ende letzten Jahres hatte das Unternehmen erhebliche Fortschritte vorzuweisen und konnte die Energieeffizienz um 20 Prozent, den Wasserverbrauch um 19 Prozent, das Abfallaufkommen um 18 Prozent und die Arbeitssicherheit um 25 Prozent verbessern. Das Unternehmen plant, seine bisherige Leistung 2015 nochmals zu verbessern und arbeitet an der Festlegung neuer Zwischenziele für 2020. www.henkel.com >>>Die von den dualen Systemen für das zweite Quartal 2015 an die Clearingstelle gemeldeten Mengen liegen auf einem gegenüber dem ersten Quartal erneut höheren Niveau und damit deutlich näher an der Realität des Marktes. Für das erste Halbjahr 2015 wurden 713 713 Tonnen Leichtverpackungen gemeldet. Um eine vollständige Abbildung des Marktes der dualen Systeme zu erreichen, müssen Vollzug und Kontrolle gestärkt werden. Ein Baustein dürfte die angepasste Umsetzungsrichtlinie der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall sein, die ab Mitte des Jahres gelten soll. Insbesondere durch die Beschränkung von Pauschalabzügen könnten die Mengen im System weiter steigen. Eine weitere Stabilisierung der Mengen erwartet DSD – Duales System Holding von den freiwilligen Prozessaudits zwischen Handel und Industrie, die das ordnungsgemäße Lizenzieren von Verpackungen gewährleisten sollen. www.gruener-punkt.de 8 UmweltMagazin April - Mai 2015

Nachrichten Köpfe Dr. Joachim Manns wurde zum 1. Mai dieses Jahres zum neuen Technischer Geschäftsführer der MVV Umwelt GmbH aus Mannheim berufen. Dr. Richard Pott (61) wurde mit Wirkung zum 26. März 2015 in den Aufsichtsrat der Bayer MaterialScience AG gewählt. Zum April dieses Jahres hat Dr. Michael Rumberg die Geschäftsführung des Umweltcluster Bayern übernommen. Der studierte Forstwirt ist Experte für Umwelt- und Klimapolitik und wird seine Erfahrungen aus internationalen Projekten miteinbringen. Patrick Weber von der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG aus Hamburg (im Bild) und Peter Klaus Kölling von der Grundfos Deutschland GmbH, Erkrath, wurden bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) neu als stellvertretende Vorsitzende in den Vorstand gewählt. Neuregelung Rücknahme von Elektro-Altgeräten Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett im März dieses Jahres neue Regelungen zur Rücknahme von Elektro- und Elektronik-Altgeräten beschlossen. Ziel ist es, die Sammelmenge bei Elektro- und Elektronik-Altgeräten zu steigern, wertvolle Metalle aus den Altgeräten rückzugewinnen und für eine umweltgerechte Entsorgung der Reststoffe zu sorgen. Das kürzlich beschlossene Elektround Elektronikgerätegesetz dient der Umsetzung entsprechender EU-Vorgaben. Nach dem neuen Elektrogesetz sind große Vertreiber zukünftig verpflichtet, Elektro- und Elektronik-Altgeräte beim Neukauf eines gleichwertigen Geräts zurückzunehmen. Als „große Vertreiber“ gelten Geschäfte, die auf mehr als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche Elektro- und Elektronikgeräte anbieten. Bei kleinen Geräten (keine Kantenlänge größer als 25 cm) müssen diese großen Vertreiber die Altgeräte sogar ohne Kauf eines entsprechenden Neugeräts zurücknehmen. Mit dieser Regelung wird es für Verbraucher wesentlich einfacher, Elektro- und Elektronik-Altgeräte zurückzugeben. Das neue Elektrogesetz stärkt zudem eine qualitativ hochwertige Behandlung des Elektroschrotts, die auf die Rückgewinnung ressourcenrelevanter Metalle ausgerichtet ist. Auch die illegale Verbringung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten ins Ausland soll mit dem neuen Gesetz eingedämmt werden. www.bmub.bund.de Bild: Karl-Heinz Laube/Pixelio UmweltMagazin April - Mai 2015 9

Ausgabenübersicht