Aufrufe
vor 4 Jahren

7/8 | 2013

  • Text
  • Juli
  • Umweltmagazin
  • Unternehmen
  • Deutschland
  • Energien
  • Technik
  • Anforderungen
  • Energie
  • Anlagen
  • Verordnung

ADVERTORIAL Tetra Pak

ADVERTORIAL Tetra Pak – konsequent für den Umweltschutz Umweltschutz die Bühne bereiten: Tetra Pak unterstützt auch in diesem Jahr die GreenTec Awards, einen der wichtigsten Nachhaltigkeitspreise Deutschlands. Er wird am 30. August 2013 im Rahmen einer großen Veranstaltung in Berlin vergeben. Ausgezeichnet werden Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen, die neue und intelligente Ideen für mehr Ökoeffizienz in Industrie und Handel entwickeln. T etra Pak wird auch abseits der großen Bühne hohen Ansprüchen in puncto Nachhaltigkeit gerecht. Der weltweit führende Hersteller von Verarbeitungs- und Verpackungslösungen für Lebensmittel und Getränke hat den Umweltschutz seit jeher fest in seiner Unternehmensphilosophie verankert. Denn Tetra Pak ist überzeugt, dass langfristig nur nachhaltig aufgestellte Unternehmen ihre wirtschaftlichen Ziele erreichen. Konsequent setzt der Verpackungshersteller deshalb mit immer neuen Innovationen Maßstäbe für die Vereinbarkeit von ökonomischem Erfolg und ökologischer Verantwortung. Erst kürzlich hat Tetra Pak mit seiner „Umweltagenda 2020“ eine neue Zehn-Jahres-Strategie verabschiedet und sich dabei ehrgeizige Ziele gesetzt. Im Mittelpunkt der Initiative stehen drei Kernbereiche: die Minimierung des Ökologischen Fußabdrucks, die Entwicklung nachhaltiger Verarbeitungs- und Verpackungslösungen sowie der Ausbau des Getränkekarton-Recyclings. Sämtliche Prozesse präzise durchleuchtet Die Reduktion des Ökologischen Fußabdrucks betrifft die gesamte Prozesskette bei Tetra Pak. Das Unternehmen hat das ambitionierte Ziel, bis 2020 weltweit jährlich um fünf Prozent zu wachsen, ohne den CO 2 -Ausstoß im Vergleich zum Basisjahr 2010 zu erhöhen. Dafür wurden die unternehmenseigenen Abläufe präzise durchleuchtet und schrittweise Optimierungen umgesetzt. Unter anderem baute Tetra Pak den Anteil regenerativer Energien zur Deckung des Strombedarfs in seinen Produktionsstandorten deutlich aus. Darüber hinaus konnten die Produktionsabfälle um die Hälfte reduziert werden. Auch die Abfüllmaschinen werden konsequent unter Umweltgesichtspunkten weiterentwickelt. Bei der Tetra Pak A3/CompactFlex iLine sank der Wasserbedarf beispielsweise um 20 Prozent. Zu 100 Prozent erneuerbar Teil der „Umweltagenda 2020“ sind zudem Investitionen in nachhaltigere Verarbeitungs- und Verpackungslösungen. Kernziel ist die Entwicklung einer Verpackung, die zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Nachdem Tetra Pak bereits als branchenweit erster Hersteller Verschlüsse aus bio-basierten Kunststoffen auf den Markt gebracht hat und damit einen wichtigen Meilenstein setzte, konnte das Unternehmen jetzt mit dem brasilianischen Braskem-Konzern einen Vertrag zur Lieferung von LDPE (Low Density Polyethylen) zur Beschichtung des Getränkekartonmaterials schließen. Zusätzlich hat sich Tetra Pak vorgenommen, ab 2020 ausschließlich FSC ® - (Forest Stewardship Council ® ) zertifizierten Rohkarton einzusetzen. Das FSC-Zeichen bestätigt, dass der zertifizierte Rohstoff Holz für den Getränkekarton aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern und anderen kontrollierten Quellen stammt und strengen Anforderungen an den Umwelt- und Ressourcenschutz entspricht. Das Unternehmen kommt auch bei diesem Vorhaben voran. Rund 90 Prozent der von Tetra Pak Deutschland im Jahr 2012 produzierten Verpackungen sind aus FSC-zertifiziertem Karton gefertigt. Investition in mehr Recycling Der dritte Kernbereich der ehrgeizigen Umweltstrategie von Tetra Pak umfasst den Ausbau des Getränkekarton-Recyclings. Anvisiert ist, die globale Wiederverwertungsrate für gebrauchte Getränkekartons bis 2020 zu verdoppeln – von heute 20 auf dann 40 Prozent. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert Tetra Pak mit hohem finanziellen Aufwand weltweit in die Recycling-Infrastruktur, fördert die Entwicklung neuer Technologien und schärft durch Kommunikationsmaßnahmen das Bewusstsein von Entscheidern und Verbrauchern für den Wert leistungsfähiger Wiederverwertungskreisläufe. Die Maßnahmen zahlen sich aus. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 3,6 Milliarden Tetra Pak-Getränkekartons mehr als noch 2011 dem Recycling zugeführt – ein Plus von zehn Prozent. 100% Tetra Pak treibt die Entwicklung einer vollständig aus erneuerbaren Rohstoffen bestehenden Verpackung voran. Tetra Pak ruht sich auf diesen Erfolgen nicht aus, sondern verfolgt auch künftig konsequent die im Rahmen der „Umweltagenda 2020“ formulierten Ziele. Das Unternehmen ist damit ein glaubwürdiger Partner der GreenTec Awards – und zeigt, dass es auch abseits der großen Bühne Verantwortung für den Umweltschutz übernimmt. www.tetrapak.de Willkommen auf dem grünen Teppich Die GreenTec Awards bringen wie keine zweite deutsche Veranstaltung Prominente aus Wirtschaft, Politik und Showgeschäft zum Thema Nachhaltigkeit zusammen. Die Verleihung ist auch unter dem Namen Deutschlands grüner Teppich bekannt. Die Auszeichnung wird in neun verschiedenen Kategorien vergeben: Bauen und Wohnen, Energie, Green Music Award, Kommunikation, Luftfahrt, Mobilität, Produktion, Recycling und Galileo Wissenspreis. Schirmherr ist Bundesumweltminister Peter Altmaier.

SPECIAL Messtechnik/Analyse Die Möglichkeit und der Bedarf der Überwachung von Dioxin- und Furanemissionen von Verbrennungsanlagen wird seit Jahren diskutiert. Allgemeine Praxis ist bis zum heutigen Tage, diese Emissionen durch Sammeln der Dioxine auf einen Adsorber und anschließender Analyse des Adsorberextraktes im Labor zubestimmen. Dabei werden in der Regel pro Jahr ein bis drei Probenahmen von einigen Stunden (entsprechend EN 1948–1 oder USEPA method 23A) durchgeführt. Eine Überwachung dieser Emissionen mittels Langzeitprobenahme liefert zusätzliche Erkenntnisse und kann helfen, Anlagen zu optimieren beziehungsweise die Dioxin-/Furanemissionen zu minimieren. BMU/Christoph Edelhoff Überwachung von Dioxin/Furan/ PCB-und Quecksilber-Emissionen Jürgen Reinmann Müllverbrennungsanlagen gelten in der Öffentlichkeit als eine Quelle der hochtoxischen Stoffe Dioxine und Furane.Die Praxis, diese Anlagennur an ein bis drei Tagen pro Jahr für einige Stunden (vier bisachtStunden) zu überwachen,führtnur zu einergeringen Akzeptanz bei der Bevölkerung. Sorepräsentiert eine Probenahme von acht Stunden bei jährlichen 8000 Betriebsstunden gerade 0,1Prozentder Betriebszeit. Im Allgemeinen ist man sich darüber einig, dasszur optimalen Überwachung der Verbrennungsanlagen eine kontinuierliche Dioxinerfassung nötig wäre. Sogenannte Online-Dioxinmessgeräte werden jedochbis auf absehbarer Zeit nicht als industrietaugliche Geräte erhältlich sein. Eine Alternative um diese Lücke zwischenWunsch und Realität zu schließen, bietet hierbeidie kontinuierliche Überwachung mittels Langzeitprobenahme. Vor mehr als 15 Jahren wurdedas Langzeitprobenahmesystem Amesa entwickelt und seit 1996 in mehr als 200 Applikationeneingesetzt. Die Messmethode Mit AmesawirdübereinenZeitraum zwischen sechs Stunden und 30 Tagen durch die isokinetische Entnahme eines Teilstroms aus dem Rauchgas kontinuierliche eine Probe entnommen. Dioxine und Furane werden in einer mit XAD-IIAdsorberharz gefülltenKartusche adsorbiert. Durch ständiges Wiederholen dieses Messzyklusses wird eine lückenlose Emissionsüberwachung bezüglich Dioxine und Furane gewährleistet. Die Probe wird nach dem Kartuschenwechsel zur Bestimmung der Dioxin-/Furankonzentration im Rauchgas, im Labor analysiert. Der Messwert entspricht dem Mittelwert der Dioxin-/Furanemissionen über den gemessenen Probenahmezeitraum. Erfahrungen in Belgien Im Jahr 2000 wurde in Belgienals erstes Land weltweit die kontinuierliche Überwachung der Dioxinemissionen aller MVAs per Gesetz eingeführt. Aufgrund dieses Gesetzes wurden in ganz Belgien etwa50Amesa-Systemeinstalliert.Fürdie Region der Walllonie konnte demonstriertwerden,dass sich über denZeitraum von zwölf Jahren die gesamten Dioxinemissionen um einen Faktor von fast 20 reduziert haben, obwohl im gleichen Zeitraum die gesamte verbrannte Müllmengepro Jahr verdreifacht wurde. Die gewonnenen Ergebnisse führten nicht nur bei den Anwohnern zumehr Akzeptanz, auch 75 Prozent der flämischen Anlagenbetreiber sind davon überzeugt, dass die Installation solcher SystemehilfreichfürdenBetriebihrerAnlagen ist. Erfahrungen in Deutschland Entsprechend der Richtlinie 2010/75/EU muss beimVerbrennenvon Müll mit einem Chloranteil von mehr 16 UmweltMagazin Juli -August2013

Ausgabenübersicht